Autor Thema: Corona - Arbeit - Arbeitskampf  (Gelesen 11394 mal)

Nao

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #225 am: 18:36:14 Fr. 19.November 2021 »
Zitat
Lehren aus Wuhan: „Ärzte und medizinisches Personal sollten nur sechs Stunden arbeiten“
(...)
Die  Lehre für Deutschland und Europa ist, dass eine Sechs-Stunden-Schicht  Leben rettet. Wichtig ist es auch, in der Vorbereitungsphase ausreichend  Personal zu bekommen, das angelernt werden kann.
https://www.forumarbeitswelten.de/blog/lehren-aus-wuhan-arzte-und-medizinisches-personal-sollten-nur-sechs-stunden-arbeiten/

Fritz Linow

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #226 am: 22:20:24 Fr. 19.November 2021 »
Zitat
Lehren aus Wuhan: „Ärzte und medizinisches Personal sollten nur sechs Stunden arbeiten“
(...)
Die  Lehre für Deutschland und Europa ist, dass eine Sechs-Stunden-Schicht  Leben rettet. Wichtig ist es auch, in der Vorbereitungsphase ausreichend  Personal zu bekommen, das angelernt werden kann.
https://www.forumarbeitswelten.de/blog/lehren-aus-wuhan-arzte-und-medizinisches-personal-sollten-nur-sechs-stunden-arbeiten/

Ich glaube fast, dass die anderen Maßnahmen, die in Wuhan gemacht wurden und auch im Interview erwähnt werden, leichter durchzuführen wären als kürzere Arbeitszeiten. Sehr viele Pflegekräfte arbeiten ja eh schon wegen schlechter Erfahrung nicht mehr in Vollzeit.

Zitat
Dazu zählt die Rekrutierung ehemaliger Mitarbeiter und von Medizinstudierenden.
https://www.riffreporter.de/de/wissen/corona-wuhan-exit-maskenpflicht-krankenhaus-interview-nagel

Ehemalige Mitarbeiter sind nicht grundlos ehemalige Mitarbeiter und Medizinstudenten sind halt Medizinstudenten und helfen schon mit. Der Output aus den Pflegeschulen ist auch nicht wirklich groß und die Rekrutierung im Ausland scheint auch erschöpft zu sein. Ganz zu schweigen von der Situation in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten.




counselor

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #227 am: 06:32:28 Di. 07.Dezember 2021 »
Zitat
STUTTGART - Mercedes Untertürkheim: 3G-Umsetzung polarisiert

Das 3G-Gesetz am Arbeitsplatz hat zur Folge, dass seit dem 24. November nur mehr Geimpfte, Genesene oder Getestete ihre Arbeit im Betrieb aufnehmen dürfen. Das hat die bereits bestehende Polarisierung in der Corona-Frage in vielen Abteilungen erneut befeuert.

Wie 3G bei Mercedes umgesetzt wird, berichtet ein Kollege: Jeder musste seinen Impf-Status dem Meister offenlegen, der diesen erfasste. Kollegen, die sich im Betrieb testen lassen, haben unbezahlt eine Stunde vorher zu kommen. Nach zwei Wochen Übergangszeit übernimmt Daimler aber nur mehr die Kosten für zwei Tests pro Woche im Betrieb; gerade soviel, wie er vom Gesetz her muss! Um die drei anderen Test müssen sich die Kollegen selbst kümmern. Ab sofort finden wieder betriebliche Impfungen statt und ab Januar wird auch geboostert.

Die Betriebsratsspitze (IG Metall) zeigt ein gewisses Verständnis für 3G am Arbeitsplatz, als Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Andererseits kritisiert sie die Bundesregierung, weil sie „einen großen Teil ihrer Verantwortung auf die Betriebe abwälzt … Leidtragende sind die Unternehmen und ihre Beschäftigten“1, so die IG-Metall-Betriebsratsspitze. Dass Konzerne mit Rekordprofiten und Verbände den „hohen organisatorischen Aufwand und (die) zusätzlichen Kosten“2 beklagen, kann jedoch nicht von den Metallerinnen und Metaller unterstützt werden. Es sind doch vielmehr die Monopole, die unter der Losung „kein neuer Lockdown“ dafür gesorgt haben, dass die Regierungen die Handlungsempfehlungen der Experten zur Verhinderung einer 4. Welle nicht umgesetzt haben.

Aus verschiedenen Abteilungen gibt es Berichte, dass die 3G-Vorschrift für die Betriebe von der Mehrheit der Kollegen unterstützt wird, aber auch bei nicht wenigen Arbeitern auf Kritik stößt. Offene Corona-Leugner, von denen einige von Hitler-Diktatur faseln oder gar mit Armbinden „Ungeimpft“ (als skandalöse Anspielung auf die Stigmatisierung der Juden) rumlaufen, sind bei der Masse der Kollegen isoliert. Fast noch problematischer für die Arbeitereinheit sind diejenigen, die sich bisher nicht impfen lassen haben und jetzt gegen den Druck auf sie aufbegehren. In ihrem Brass wenden sich manche den Fake-News der faschistoiden Querdenker-Bewegung zu, die von „Zentrum Automobil“ im Betrieb übernommen wird. Diese Kräfte machen auf Opposition zu Regierung und Unternehmerverbänden. In Wirklichkeit bekämpfen sie die notwendige Kritik und den Kampf um konsequenten Gesundheits- und Umweltschutz auf Kosten der Monopolprofite. Mit der Verharmlosung und Leugnung der gesundheitlichen Gefahren der Corona-Pandemie und dem Eintreten für eine individuelle Freiheit auf Kosten der Gesellschaft, vertreten sie eine menschenverachtende Weltanschauung.

Wichtig sind deshalb Forderungen, die sich gegen Monopole und Regierung richten, wie sie die MLPD-Betriebsgruppe aufgestellt hat: Tägliche Corona-Tests aller Beschäftigten in der Arbeitszeit! Wiedereinführung der Schichtentkoppelung! Der gemeinsame Kampf darum muss mit einem offensiv geführten ideologisch-politischen Kampf um die proletarische Positionierung zur Corona-Pandemie verbunden werden. Nur davon zu sprechen, sich nicht spalten zu lassen, ohne sich zu positionieren, wie das die IG-Metall- und Betriebsratsführung macht, kapituliert vor dieser notwendigen Auseinandersetzung!

Hier gibt es die aktuelle Erklärung der MLPD "Allgemeine Impfpflicht gegen Covid-19 und kurzzeitiger Lockdown in Form vorgezogener Weihnachtsferien“

Quelle: https://www.rf-news.de/2021/kw48/mercedes-untertuerkheim-3g-umsetzung-polarisiert
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Frauenpower

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #228 am: 04:51:21 Mi. 08.Dezember 2021 »
Demo am Klinikum Magdeburg noetig: Waehrend andere Mitarbeiter_innen bereits zweimal einen Corona-Bonus  erhalten haben sollen, gingen Reinigungskraefte bisher leer aus.
https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.de/regionales/sachsen-anhalt/Reinigungskraefte-am-Uniklinikum-fordern-Corona-Praemie-article22981111.html

tleary

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #229 am: 05:30:29 Mi. 08.Dezember 2021 »
Sollten nicht einfach jedem Arbeitnehmer dieser Corona-Bonus zustehen? - Denn schwer malochen und ihre Gesundheit ruinieren müssen sie ja mit und ohne Corona für die paar Kröten, die ihnen vom Kapital zugestanden werden.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

Frauenpower

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #230 am: 05:36:02 Mi. 08.Dezember 2021 »
Natürlich! Aber dieser Einstellung muss anscheinend   staendig  nachgeholfen werden. Btw Hartz Beziehende koennten Nachschub an weiteren 10 Gratis-Masken vertragen! Einen Bonus gab es einmalig mit je 150 Euro soweit ich weiss, nach mehreren Anlaeufen. Stimmt, da gab es was.

counselor

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #231 am: 18:52:59 Mi. 08.Dezember 2021 »
Zitat
CORONA IM BETRIEB - Wenn es wirklich um Gesundheitsschutz ginge, sähe das hier anders aus!

Mit der Einführung von 3G am Arbeitsplatz ist die Diskussion in den Betrieben erneut entfacht. Es ist richtig, dass jetzt endlich das Thema „Testen“ ernst genommen wird, aber es ist nicht richtig, dass nur die Ungeimpften getestet werden!

Vor kurzem hatten wir wieder mehrere Corona-Fälle am Band – die Ungeimpften sollten zum Test. Wir forderten sofort, dass alle zum Test müssen, auch wenn das einen größeren Produktionsausfall nach sich zieht. Diesmal traute sich niemand hier zu mauscheln, zu oft war das wohl schon passiert und auch bis in die Öffentlichkeit gedrungen, es gingen alle zum Test, zum Glück war kein weiterer positiv.

Die Ungeimpften zu testen ist unbedingt richtig, sind sie doch die Hauptüberträger in der Pandemie. Aber das reicht uns nicht: Wir fordern, dass alle getestet werden - während der Arbeitszeit und auf Kosten der Profite! Es ist nicht einzusehen, dass die Beschäftigten die Hauptlast im Gesundheitsschutz mit ihrer Freizeit bezahlen müssen, so sind sie an den Bändern und in der Produktion schon seit zwei Jahren der ständigen Gefahr der Ansteckung ausgesetzt.

Ginge es den Automobilherren tatsächlich um Gesundheitsschutz, dann sähe es hier ganz anders aus. Nach wie vor gibt es kein Händedesinfektionsmittel auf den Toiletten, an den Waschbecken oder in den Pausenräumen und das in einem Weltkonzern! Die Schichtentkoppelung auf Kosten der Monopole wurde längst schon wieder abgeschafft. Wir fordern bezahlte Schichtentkoppelung von mindestens 20 Minuten, die Bereitstellung von FFP2-Masken für alle Beschäftigten, verbunden mit weiteren Maskenpausen von mindestens fünf Minuten pro Stunde zusätzlich zu den bereits bezahlten 24 Minuten!

Mit der Einführung von 3G wurde auch die Diskussion unter den Kollegen wieder entfacht, und es zeigte sich noch mal verstärkt, dass sich ganz viele der ungeimpften Kolleginnen und Kollegen aufgrund von Unsicherheit nicht haben impfen lassen. Sie haben das bisher nicht so offen gesagt. Viele haben nun Impftermine gemacht. Das zeigt, wie wichtig es ist, eine intensive und breite Aufklärung zu machen. Argumente und Überzeugungsarbeit wurde vonseiten der Konzernleitung nie gemacht, das waren nur Appelle. Eine Überzeugung gab es eigentlich nur durch die Sofortprogramme und Flugblätter der MLPD oder in den Diskussionen mit Kollegen, die sich im Sinne des Gesundheitsschutzes und der Kampffähigkeit der Arbeiterklasse mit dem Thema gründlich befasst haben.

Quelle: https://www.rf-news.de/2021/kw49/wenn-es-wirklich-um-gesundheitsschutz-ginge-saehe-das-hier-anders-aus
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counselor

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #232 am: 12:42:34 Mi. 29.Dezember 2021 »
Zitat
VER.DI RUFT ZUR SOLIDARITÄT AUF - Prozess gegen Zwangsversetzung von Kristin Zuber am 6. Januar

Die Gewerkschaft verdi informiert: Die Krankenschwester Kristin Zuber klagt gegen die zwangsweise Versetzung weg von der Intensivstation am Prosper Hospital in Recklinghausen. Sie hat sich für die arbeitsschutzrechtlich gebotenen sogenannten Maskenpausen eingesetzt - und wurde deswegen zwangsversetzt! Es geht darum, dass man beim sehr notwendigen und sinnvollen Tragen von FFP2-Masken regelmäßig Maskenpausen benötigt, also Tätigkeiten durchführen können muss, bei denen man die Maske absetzen kann, wie z.B. das Stellen von Medikamenten.

Das von breiter Solidarität und einem beachtlichen Presseecho begleitete Gerichtsverfahren im Mai 2021 am Arbeitsgericht in Herne endete mit einem Skandalurteil: Kristins Klage wurde abgewiesen, ohne sachgerechte Prüfung der Argumente. Die Klägerin und ihr Anwalt legten Berufung ein und so wird ihr Fall jetzt am 6. Januar 2022 vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm verhandelt. Die Gewerkschaft ver.di ruft zur weiteren Solidarität mit Kristin auf: "Wir treffen uns am 6. Januar um 10 Uhr vor dem LAG mit ver.di-Fahnen, um Kristin zu begleiten."

Quelle: https://www.rf-news.de/2021/kw52/prozess-gegen-zwangsversetzung-von-kristin-zuber-am-6-januar
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ManOfConstantSorrow

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #233 am: 12:48:25 Mo. 03.Januar 2022 »
Zitat
Schweizer Bauarbeiter weigern sich, die Kosten der Corona-Krise zu tragen

Schweizer Arbeitgeberverbände versuchen in der Pandemie, Löhne zu drücken und den Arbeitsschutz aufzuweichen. Doch die Beschäftigten haben sich organisiert und wehren sich nun gemeinsam.


https://jacobin.de/artikel/schweizer-bauarbeiter-weigern-sich-die-kosten-der-corona-krise-zu-tragen-unia-baugewerkschaft-schweiz-kantone-volksentscheid-streik/
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

ManOfConstantSorrow

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #234 am: 13:09:27 Mo. 03.Januar 2022 »
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

ManOfConstantSorrow

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #235 am: 12:47:41 Sa. 08.Januar 2022 »
Zitat
Coronakrise in Schleswig-Holstein
Schuften auch in Quarantäne

Um den Betrieb aufrecht zu erhalten, müssen Krankenhausbeschäftigte trotz Quarantäne zur Arbeit. Neue Regeln klären das Problem nicht grundsätzlich.
https://taz.de/Coronakrise-in-Schleswig-Holstein/!5823760/
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Kuddel

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #236 am: 10:34:14 So. 16.Januar 2022 »
Zitat
Mit einer Blaulichtkette aus Rettungsfahrzeugen haben Hunderte Mitarbeiter des Gesundheitswesens in der Karlsruher Innenstadt auf die angespannte Situation in den Pflegeheimen und Krankenhäusern aufmerksam gemacht. Die Aktion war ein Appell an die Gesellschaft - und eine klare Kante gegen Querdenker.

https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/zeichen-gegen-querdenker-blaulichtkette-aus-rettungsfahrzeugen-in-der-karlsruher-innenstadt#Echobox=1642269252

Fritz Linow

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #237 am: 19:35:33 Di. 01.Februar 2022 »
Zitat
31.1.22
Regierungspräsidien erlauben 12-Stunden-Tag und Sonntagsarbeit
(...)
Die Allgemeinverfügungen gelten für Betriebe in den Bereichen Medizinprodukte, Arzneimittel und weitere apothekenübliche Artikel sowie in der Produktion, beim Verpacken, Kommissionieren, Liefern, Be- und Entladen und Einräumen von Waren des täglichen Bedarfs.

Ferner gelten die neuen Arbeitszeitregelungen für Rettungsdienste und Feuerwehr, Polizei und Gerichte, Krankenhäuser, Verkehrsbetrieben, Ver- und Entsorgungsbetriebe, Sicherheitsdienste und Rechenzentren. Eingesetzt werden können alle Beschäftigten über 18 Jahren.

Die neuen Regelungen bleiben bis zum 31. März in Kraft. Im Falle eines Abflauens der Omikron-Welle können sie jedoch bereits vorher widerrufen werden.
(...)
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/hessen-erlaubt-12-stunden-tag-und-sonntagsarbeit-in-kritischer-infrastruktur,mehr-sonntagsarbeit-corona-100.html

Mit leichter Feder werden Stück für Stück erkämpfte Rechte entfernt.

tleary

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #238 am: 23:34:31 Di. 01.Februar 2022 »
Zitat
Eine Aufhebung sämtlicher Maßnahmen zum Schutz der Menschen habe höchstwahrscheinlich den Kollaps des Gesundheitssystems zur Folge. Deshalb fehle im jegliches Verständnis für die radikalen Impfgegner. „Das Haus brennt bereits jetzt, deshalb können wir nicht über mögliche Folgen eine Impfung in 30 Jahren diskutieren“, betont Nießner.
[aus obigem Karlsuhe-Protestartikel zitiert]
Dieser Samariterbund-Oberboss Nießner plädiert also wenig überraschend für einen Impfzwang. Zum Glück wird er Unrecht behalten mit seiner Panikmache, daß Tote nun massenweise die Friedhöfe überfüllen.

Und dieses Gesundheitssytem ist doch schon längst supermies, und nicht "eines der besten der Welt". Zu der Aussage haben sich manche während Corona tatsächlich verstiegen. Jeder, der einmal in einem Krankenhaus war (wie ich vor 2 Jahren z.B.), erkennt das. "Blutige Entlassung". Genau das wurde bei mir damals nach meinem Verkehrsunfall praktiziert. "Mittel der Fallpauschale erschöpft", somit weg mit dem "Patientenballast". Ich bin damals ungelogen im Pyjama aus dem Krankenhaus gehumpelt, ohne daß mir jemand vom Pflegepersonal geholfen hätte.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

dagobert

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #239 am: 10:18:33 Mi. 02.Februar 2022 »
Da es hier um Corona und Arbeit geht: Der DGB scheint ja ganz zufrieden damit zu sein, dass die Arbeitszeit wieder verlängert werden kann, wenn es dem Gesamtinteresse dient...oder gibt es Proteste?
Meines Wissens nicht.
"Ich glaube, daß man nichts vom Krieg mehr wüßte,
wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt."
Udo Jürgens (Ich glaube, 1968)