Autor Thema: Corona - Arbeit - Arbeitskampf  (Gelesen 7204 mal)

Kuddel

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #195 am: 17:26:09 Di. 13.April 2021 »
Testen in der Arbeitswelt?

Zitat
BDI nennt Testpflicht für Unternehmen »entbehrlich« und »sinnlos«
Der Bundesverband der Deutschen Industrie bezeichnet den Beschluss des Bundeskabinetts als sinnlos
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-d3b9a7a1-9235-4bdf-b07b-98dbf3a76fae

Nee, sollen die Malocher sich lieber infizieren, als daß die Unternehmen ein paar Euro Fuffzich für Tests ausgeben.

Kuddel

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #196 am: 19:53:04 Di. 13.April 2021 »
Zitat
Es ist schlimm genug für einen Lkw-Fahrer, drei Wochen in Südtirol mit einem positiven Corona-Test in Quarantäne zu sitzen. Wenn der Arbeitgeber seinen Fahrer danach nicht nach Hause holt, sondern ihm sogar noch zeitgleich kündigt, fehlt jedes Verständnis.
https://www.eurotransport.de/artikel/corona-falle-in-suedtirol-teil-2-lkw-fahrer-im-stich-gelassen-11182090.html

Nikita

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #197 am: 20:24:30 Di. 13.April 2021 »
Der Arbeitsplatz ist die zweit häufigste Quelle für Ansteckungen, weil die Arbeitgeber nicht ihren Teil beitragen müssen. Hubertus Heil ringt den Arbeitgebern nicht mal die fünf Euro für einen Test pro Woche ab. Die Menschen werden beliebig gequält, um die Inzidenzwerte zu verbessern und von den Arbeitgebern wird gar nichts verlangt. Im Gegenteil, die Kurzarbeit ist ein Milliardengrab, das massiv von Arbeitgebern missbraucht wird. Für Schüler und Pfleger macht der Staat nichts, Arbeitgeber werden hofiert und mit Helikoptergeld überschüttet.

Monitor dazu:

Corona am Arbeitsplatz - Der Kampf um die Testpflicht

Corona-Ansteckungen erfolgen sehr häufig am Arbeitsplatz, vor allem in Produktionsbetrieben, Schlachtereien oder Großraumbüros. Seit Wochen fordern Experten, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter regelmäßig testen lassen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Die Politik setzte lange auf Freiwilligkeit, denn die Wirtschaftsverbände laufen Sturm gegen eine Testpflicht und führen die Öffentlichkeit mit unklaren Zahlen in die Irre. Doch es zeigt sich: Beim Testen der eigenen Belegschaft versagt die Mehrheit der Unternehmen.


Kuddel

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #198 am: 10:20:00 Sa. 17.April 2021 »

Kuddel

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #199 am: 11:31:21 Mo. 19.April 2021 »

Troll

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #200 am: 09:18:42 Di. 20.April 2021 »
Zitat
Spargelstecher zu acht in einem Raum, und ohne Krankenversicherung

Die verräterischen Widersprüche der Corona-Maßnahmen. Aufruf zum Widerstand gegen eine krankmachende Politik. Bei der gut besuchten, von der Polizei gegen eine „Antifa“-Demonstration freundlich und effektiv geschützten Veranstaltung der Bürgerinitiative „Aachener für eine menschliche Zukunft“ am 10. April 2021 auf dem Rathausplatz Aachen hielt der Kölner Publizist Werner Rügemer die folgende Rede.
...

html5:
Quelle: NDS
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #201 am: 10:08:51 Di. 20.April 2021 »
Eine tolle Rede!
Sollte man sich von der ersten bis zur letzten Zeile reinziehen.
Wirklich erhellend und erfrischend im Gegensatz zu dem Müll an Nichtinformationen zu Corona aus unseren Qualitätsmedien.

Kuddel

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #202 am: 10:13:38 Di. 20.April 2021 »
P.S.: Eine "Antifa" (??) demonstriert gegen Rügemer!?!?
Es wird Zeit, sich mit der politischen Verdummung dieser Szene einmal auseinanderzusetzen.

Kuddel

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #203 am: 10:44:52 Mi. 21.April 2021 »
Zitat
Die Gefahr lauert am Arbeitsplatz
Welche Rolle spielt das Arbeitsleben bei der Ausbreitung der Coronapandemie? Eine neue Studie legt nahe...
https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-hotspots-die-gefahr-lauert-am-arbeitsplatz-a-7d4c268d-d6c7-439c-bcc9-20967d0ac025?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Die Pandemie wütet bereits mehr als ein Jahr und bisher hat man es konquent vermieden, das Infektionsgeschehen am Arbeitsplatz systematisch zu untersuchen.

Die Sorge um die Wirtschaft ist größer, als das Interesse wirkungvoll gegen die Pandemie vorzugehen.

Fritz Linow

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #204 am: 15:14:37 Di. 27.April 2021 »
Zitat
27.4.21
Arbeitskämpfe in Corona-Zeiten: Niedriges Streikvolumen 2020, absehbarer Anstieg 2021
(...)
Die WSI-Experten zählen für 2020 157 Arbeitskämpfe und damit deutlich weniger als in den Vorjahren, in denen es fast immer über 200 waren.
(...)
In der internationalen Streikstatistik, bei der die arbeitskampfbedingten Ausfalltage pro 1.000 Beschäftigte miteinander verglichen werden, liegt Deutschland weiterhin im unteren Mittelfeld.
(...)
https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-arbeitskampfe-in-corona-zeiten-niedriges-streikvolumen-2020-absehbarer-anstieg-2021-32410.htm

Na dann:



tleary

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #205 am: 00:55:02 Mi. 28.April 2021 »
Der Arbeitsplatz ist die zweit häufigste Quelle für Ansteckungen, weil die Arbeitgeber nicht ihren Teil beitragen müssen. Hubertus Heil ringt den Arbeitgebern nicht mal die fünf Euro für einen Test pro Woche ab. Die Menschen werden beliebig gequält, um die Inzidenzwerte zu verbessern und von den Arbeitgebern wird gar nichts verlangt. Im Gegenteil, die Kurzarbeit ist ein Milliardengrab, das massiv von Arbeitgebern missbraucht wird. Für Schüler und Pfleger macht der Staat nichts, Arbeitgeber werden hofiert und mit Helikoptergeld überschüttet.
Du tust gerade so, als ob Corona die tödlichste Seuche der Welt wäre. Corona ist in erster Linie gefährlich für alte Menschen, meist über 80. Die großen Ausbrüche ereigneten sich auch meist in Heimen. Ein durchschnittlicher Heimbewohner verbringt noch 1 1/2 bis 2 Jahre in einem Heim, bevor er stirbt. Die Verkürzung des Lebens durch "Tod durch oder mit Corona" eines Heimbewohners dürfte dann im Durchschnitt nur bei ca. 1 Jahr oder weniger gelegen haben.
Der einzige Maßstab, wie gefährlich eine "Pandemie" (Corona ist in meinen Augen keine) ist, ist letztendlich die Übersterblichkeit in der Bevölkerung über einen längeren Zeitraum (ca. 1 Jahr) hinweg. - Und genau die gab und gibt es nicht! Die Inzidenzzahlen, die einem tagtäglich in den Massemedien um die Ohren gehauen werden, sind absolut ohne Aussage, wie gefährlich eine Krankheit wirklich ist.

Denn wenn jemand, der ohnehin schon sehr krank und gebrechlich war, dann an Corona stirbt, wäre er vielleicht einige Monate später an etwas anderem gestorben. Genauere Erklärung dieses Sachverhalts hier:
https://www.heise.de/tp/features/Corona-Todesfaelle-Die-Maer-von-den-zehn-verlorenen-Lebensjahren-5060636.html?seite=2
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

Fritz Linow

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #206 am: 01:00:35 Mi. 28.April 2021 »
@tleary
Für zwischendurch: Was hältst du von der Great-Barrington-Erklärung? (Kennste sicherlich)

counselor

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #207 am: 11:30:59 Mi. 28.April 2021 »
Zitat
Der einzige Maßstab, wie gefährlich eine "Pandemie" (Corona ist in meinen Augen keine) ist, ist letztendlich die Übersterblichkeit in der Bevölkerung über einen längeren Zeitraum (ca. 1 Jahr) hinweg. - Und genau die gab und gibt es nicht!

Das ist so nicht richtig. Ich empfehle Dir folgende Bücher zu Corona:

Der Corona-Kompass: Wie wir mit der Pandemie leben und was wir daraus lernen können
https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/der-corona-kompass-9783550201400.html
Covid-19 - neuartig, gefährlich, besiegbar! (3.Auflage)
https://www.people-to-people.de/detail/index/sArticle/1687
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

tleary

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #208 am: 00:18:17 Do. 29.April 2021 »
@tleary
Für zwischendurch: Was hältst du von der Great-Barrington-Erklärung? (Kennste sicherlich)
Ja, kenne ich. Und bin ganz und gar dafür (keine Ironie ;) ). Denn man kann ein Virus letztendlich nicht "ausmerzen" (dafür ist er viel zu klein und kann sich überall verstecken) :) - zumindest nicht mit Kontaktverboten, Quarantänen und Lockdowns. Der (Virus) ist nun mal in der Welt, und wird letztenendes erst verschwinden, wenn diese Herdenimmunität eingetreten ist. Sie kann auch eintreten durch Impfungen.

Allerdings bin ich gegen diese Impfkampagne der Bundesregierung (und Medien), die mehr oder weniger die Menschen zwingen wird, sich impfen zu lassen. Und zwar dadurch, indem der Staat den Geimpften ihre Grund- und Bürgerrechte "gnädigerweise" zurückgeben wird, den anderen diese aber weiterhin vorenthält. Das Fehlen des Stempels im Impfpass ist dann wie einst zur Nazizeit der Judenstern. Kein Stempel = Ausschluß vom sozialen Leben und/oder sogar der Erwerbsarbeit.

Viele können oder wollen sich nicht impfen lassen, und solch eine individuelle Entscheidung darf nicht dazu führen, daß man diesen Menschen ihre Grundrechte verwehrt. Das halte ich auch total mies von dieser ewigen Lügnerin Merkel, die vor einem Jahr noch genau das Gegenteil von dem behauptet hat, was jetzt die Bundesregierung durchzieht. Die Vorbereitungen für eine Impf-App (oder was auch immer) laufen ja schon auf Hochtouren. Fehlt nur noch daß man "der Einfachheit halber" natürlich "freiwillig" einen Chip unter die Haut gepflanzt bekommt. - Schon ist der "moderne Mensch" á la George Orwell komplett.

Im übrigen halte ich Korona - und da kann ich mich nur wiederholen - nicht einmal annähernd für so gefährlich wie beispielsweise die span. Grippe oder Ebola. Außerdem - weil's immer heißt die "schwedische Korona-Politik wäre gescheitert"... Gestern habe ich mir mal die Todeszahlen pro Mio. Einwohner von SE angesehen. Die liegt unterhalb von Frankreich, Italien und den meisten anderen westlichen Staaten MIT LOCKDOWN und all dem Grundrechte-Auserkraftsetzungen. - Mit anderen Worten: Wenn der Staat gar keine hunderte Milliarden teueren Maßnahmen gegen Korona unternommen hätte, wären die Todeszahlen hierzulande auch nicht viel anders.

Seite wo man die "Deaths per million population" nachschauen kann:
https://www.worldometers.info/coronavirus/

Und auch wenn es hart klingen mag: Die Spanische Grippe hat die Menschheit auch überlebt. Es gab viele Tote. Nach 3 Jahren verschwand sie durch die Massenimmunität der Bevölkerung (= "Herdenimmunität"). Damals gab's noch nicht einmal einen Impfstoff dagegen.

Der beste Schutz der Risikogruppen gegen Corona ist das Aufbauen einer Herdenimmunität. Fritz Linow hat die sogenannte Barrington-Erklärung, die solch ein Vorgehen gegen die Krankheit fordert, bereits erwähnt. - Dafür mein Dank!

Hier noch einmal diese Erklärung zum Nachlesen:
https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

Und niemals vergessen: LOCKDOWN und Isolationsmaßnahmen = MASSIVER ENTZUG der GRUNDRECHTE der Menschen. Ausgangsverbot, Abstandsgebot, Maskenpflicht, Berufsausübungsverbot, Versammlungsverbot, Demonstrationsverbot, Besuchsverbot in Kliniken und Altenheimen. Sowas rechtfertigt keine Pandemie. Und erst recht nicht Korona, wo ich abstreite, daß diese Krankheit überhaupt als "Pandemie" eingestuft wird.

Wenn mir jetzt einer sagt, "Ja, das sind ja alles Argumente der Corona-Leugner, Aluhutträger, AfD-Wähler und Reichsbürger".... Dem halte ich entgegen:
JA, sind sie sicherlich *AUCH*. Aber was einen Linken mit einem Rechten vorübergehend einen kann und warum ein Linker eben auch an solchen "Anti-Lockdown-oder-was-auch-immer-Demos gegen die staatlichen Übergriffe teilnehmen MUSS, wo eben auch das andere politische Spektrum in größerer Zahl anwesend ist, ist, daß auch ein Rechter, Verschwörungstheoretiker, AfD-Wähler usw. ein MENSCH und Mitbürger ist, der Anspruch auf die Wahrung seiner Grundrechte hat, und darum kämpft. Dazu gehört nun auch die Rede-, Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Aber gerade diese genannten Freiheiten setzt der Staat im Zuge seiner Corona-Maßnahmen gezielt außer Kraft.

Denn wenn DEREN (die der Rechten, Reichsbürger, Aluhut...) Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, werden auch automatisch UNSERE (die der Linken) vom Staat außer Kraft gesetzt. Und auch DIE mit politisch gegenläufigen Meinungen sind Teil dieser Gesellschaft und verdienen es, daß man sich mit ihnen auseinandersetzt - und ja, daß sie auch ihre Meinung äußern dürfen. Das ist demokratische Grundvoraussetzung.

Und sie nicht einfach nur als "dumme, primitive Idioten" hinstellt, wie es teilweise auch hier im Forum getan wird. Das sind sie nämlich nicht (zumindest nicht die Mehrheit)! Gerade die so elitär tuenden und abgehoben wirkenden "Linken" haben eine nicht unerhebliche Schuld daran, daß die Rechte mittlerweile solch einen Auftrieb in der Gesellschaft hat. Eben weil sie den Kontakt zu den "normalen Menschen" meiden und sich stattdessen nur innerhalb ihrer selbstzufriedenen "Filterblase" bewegen, wo alle dasselbe denken, dasselbe sagen und dasselbe tun. - Aber eben NUR DORT in ihrem politischen Ghetto, diesem kleinen Fleck der Selbstgerechtigkeit und Selbstzufriedenheit - und sonst nirgendwo. Sie versuchen auch gar nicht mehr, den Menschen eine wirkliche Alternative in der Politik darzustellen. Nur irgenwelche hohlen Phrasen wie "hoch die Internationale Solidarität" und "Gegen Rechts" werden skandiert. Alles Dinge, worunter sich kein Mensch auf der Straße mehr etwas vorstellen kann.

"Zero Covid" ist da auch so eine abgedrehte Idee, die sich ein paar linke Dogmatiker im stillen Kämmerlein, als sie zu dritt oder viert zusammensaßen, ausgedacht haben. Dazu haben sie sich dann noch ein paar Wissenschaftler (die alle im Staatsbetrieb ihre großen Baguqettes verdienen und willfährige Gesellen für ALLES sind, solange man sie direkt oder indirekt bezahlt dafür) dazugeholt, die vielleicht auch vor 40 oder 50 Jahren mal bei "Ho-Ho-Ho-Chi-Minh" mitgelaufen sind. Oder auch nicht, ist auch egal... irgenwie findet man heutzutage immer einen "Wissenschaftler" oder "Uniprofessor" der alles, was man gerne hören möchte, widerlegt oder bestätigt, solange man ihn nur bezahlt dafür (direkt durch das Professorengehalt oder indirekt durch Vortragshonorare).

Das war jetzt mein "Wort zum Sonntag". - Ich habe fertig.

Edit:
Hab' noch etliches hinzugefügt/geändert am 29.04.
Und "sorry", daß der Text so lange wurde. Das mußte endlich mal alles raus, auch wenn es auf Widerspruch stößt. - Was mich aber nicht stört, weil *ich* begriffen habe, was Demokratie bedeuten muß. - Viele "Linke" nicht!
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

tleary

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Re: Corona - Arbeit - Arbeitskampf
« Antwort #209 am: 03:47:40 Do. 29.April 2021 »
Das ist so nicht richtig. Ich empfehle Dir folgende Bücher zu Corona:
Der Corona-Kompass: Wie wir mit der Pandemie leben und was wir daraus lernen können
https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/der-corona-kompass-9783550201400.html
Schon wenn ich das Vorwort zu diesem Buch lese, muß ich heftigen Einspruch dagegen erheben:
Zitat
Wie wir mit der Pandemie leben und was wir daraus lernen können
Noch immer befindet sich die Welt im Würgegriff von Covid-19. Der Kampf gegen die Pandemie ist die wohl größte Herausforderung in der Geschichte der Medizin.
Und was ist mit der Pest, der Cholera, den Masern, der Malaria usw.? - Das ist doch eine hohle Phrase, um reißerisch die Auflage zu erhöhen "größte Herausforderug in der Geschichte..." - lächerlich und noch nicht einmal wahr. Das hätte man damals über die anderen Seuchen, die locker ein vielfaches an Opfern wie heute Corona gefordert haben, auch schreiben können. Und es kann nur 1 (in Worten: Eins) größte Herausforderung geben. Denn das ist der Plusquamperfekt.
Außerdem: Wenn du nun auf dieses Buch verweist, soll ich mir das tatsächlich kaufen, und komplett durchlesen, um mitreden zu dürfen, und dich (oder den Autor) ggf. widerlegen zu können?
Da hätte ich mir schon etwas griffigeres, kompakteres als ein paar Buchverweise als Gegenargument gewünscht.

Hardcover: 22,00 € - Sorry, dessen Meinung und Analysen (hoffe doch, er kann seine Behauptungen auch mit Zahlen belegen) kann ich mir als Arbeitsloser gar nicht leisten. Halte ich im übrigen auch für ziemlich überteuert. Weit über den "Produktionskosten". Sogar wenn man dem nicht unerheblichen Stundenlohn von wohl 100 € für einen Akademiker rechnet. - Hier geht's eindeutig ums Heu einfahren. Ist bestimmt ein "Spiegel"-Beststeller. Na, der Herr Kekulé ist bestimmt REICH durch die Veröffentlichung geworden. Auch so ein Krisengewinnler.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)