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Gelsenkirchen: Leiharbeiter drohten vom Baukran zu springen...

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Rappelkistenrebell:
Gelsenkirchen: Leiharbeiter drohten vom Baukran zu springen...

GELSENKIRCHEN.   Wegen ausstehenden Lohns haben zwei Rumänen am Dienstag in Gelsenkirchen mehrere Stunden lang einen Baukran besetzt. Sie drohten, zu springen.

https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/gelsenkirchen-leiharbeiter-drohten-von-baukran-zu-springen-id229328270.html?fbclid=IwAR070yJpxoTEKJAl1EVptHT6JzTHsRdyAKtgz5aZcuetEp2DdAwgbM2cdo4

Rappelkistenrebell:
Falls jemand WAZ Plus hat,dann bitte Text Kopieren und hier Reinsetzen.
Leider kann man wegen der Bezahlschranke nicht weiterlesen

Rappelkistenrebell:
Bauarbeiter in Gelsenkirchen wollten von Kran springen

Zwei Männer besetzen einen Kran
Sie fordern die Auszahlung des Lohns
Erst nach sieben Stunden geben sie auf
In Gelsenkirchen haben Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr am Dienstag (16.06.2020) zwei Bauarbeiter davon abgehalten, von einem Kran in den sicheren Tod zu springen. Sie waren bereits am Mittag auf den hohen Kran geklettert.

Die beiden Bauarbeiter aus Leverkusen forderten die Auszahlung ihres Arbeitslohns und drohten ansonsten mit einem Sprung in die Tiefe. Der Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt. Erst am Abend konnten die Einsatzkräfte die beiden zur Aufgabe bewegen. Insgesamt hatten die Männer den Kran etwa sieben Stunden besetzt gehalten.

Verkehrsstörungen durch Großeinsatz
Rund um den Einsatzort kam es zu Staus und stockenden Verkehr. Die Bauarbeiter müssen jetzt mit einem Strafverfahren rechnen.

Stand: 16.06.2020, 20:14


https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/bauarbeiter-drohen-mit-suizid-100.html

ManOfConstantSorrow:
2017 gab es einen ähnlichen Fall:

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,119.msg334284.html#msg334284

Es brodelt unter den Arbeitsmigranten. Wir hören nur von den spektakulären Protesten. Konflikte, Gegenwehr und Kämpfe gehören zum Alltag, doch bekommen wir es meist nicht mit.

Nikita:

--- Zitat von: Rappelkistenrebell am 12:12:17 Mi. 17.Juni 2020 ---Falls jemand WAZ Plus hat,dann bitte Text Kopieren und hier Reinsetzen.
Leider kann man wegen der Bezahlschranke nicht weiterlesen

--- Ende Zitat ---

https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/gelsenkirchen-leiharbeiter-drohten-von-baukran-zu-springen-id229328270.html

Fullquote:

"GELSENKIRCHEN.   Wegen ausstehenden Lohns haben zwei Rumänen am Dienstag in Gelsenkirchen mehrere Stunden lang einen Baukran besetzt. Sie drohten, zu springen.

Weil sie Lohn forderten, sind zwei rumänische Bauarbeiter am Dienstag in Gelsenkirchen auf einen Baukran gestiegen und drohten, sich von dort in die Tiefe zu stürzen. Wie die Polizei am Abend mitteilte, harrten die Männer fast sieben Stunden auf dem Kran aus, bis sie aufgaben.

Protestaktion: Arbeiter besetzen stundenlang Baukran
Gegen 12.50 Uhr waren ein 28- und ein 36-Jähriger, die in Leverkusen leben und laut Polizei rumänische Leiharbeiter sind, auf einer Baustelle an der Sellhorststraße in der Gelsenkirchener Altstadt auf den Baukran gestiegen, teilte die Polizei mit. "Sie forderten sie die Auszahlung von Arbeitslohn", heißt es im Polizeibericht. Die Männer waren offenbar verzweifelt: Laut Polizei hatten sie gedroht, notfalls vom Kran zu springen.

Männer kamen in Polizeigewahrsam
Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab. Verhandlungsexperten ließen sich mit einem Korb an der Spitzen einer Drehleiter der Feuerwehr knapp unter die Höhe des Kran-Auslegers fahren und versuchten, Kontakt mit den Männer aufzunehmen. "Ihnen gelang es zunächst nicht, sie zur Aufgabe zu überreden", berichtete die Polizei.

Der Einsatz wurde zäh, Stunde um Stunde harrten die Männer auf dem Kran, unterhalb der Steuer-Kanzel über den Dächern Gelsenkirchens aus. Gegen 19.35 Uhr dann gaben sie auf, teilte die Polizei mit. Die beiden Rumänen seien anschließend selbstständig vom Kran gestiegen. Unten angekommen, wurden sei von Polizisten für ein paar Stunden in Polizeigewahrsam verfrachtet.

Die Männer sollen für ein auf der Baustelle tätiges Subunternehmen tätig sein, hieß es am Abend in der Leitstelle der Polizei. Gegen die beiden Leiharbeiter hat die Polizei Strafverfahren wegen Nötigung eingeleitet, sagte am Mittwochmorgen ein Sprecher. "Es gibt in Deutschland einen Rechtsweg vor dem Arbeitsgericht, um Lohnforderungen gegen einen Arbeitgeber durchzusetzen", meinte der Sprecher.

Inwieweit sich aus der dramatischen Aktion der beiden Leiharbeiter Konsequenzen auch für das Subunternehmen ergeben, müssen weitere Ermittlungen zeigen, hieß es. Laut Polizei werden noch weitere Bauarbeiter und andere auf der Baustelle befragt, die Zeugen der Aktion waren. Sollten sich zum Beispiel Hinweise auf illegale Beschäftigung ergeben, könnten noch andere Behörden wie etwa der Zoll aktiv werden, erklärte der Sprecher. (dae)"

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