Autor Thema: Paukenschlag bei Opel  (Gelesen 69777 mal)

counselor

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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #120 am: 21:04:41 Fr. 17.Januar 2020 »
Zitat
OPEL - „Tolles Geschäft: 22 Azubis übernehmen, dafür 4000 Leute rauswerfen!“

Zur Stimmung unter den Belegschaften bei Opel wird aus Eisenach berichtet:

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw03/tolles-geschaeft-22-azubis-uebernehmen-dafuer-4000-leute-rauswerfen
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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #121 am: 14:12:35 Do. 14.Mai 2020 »
Zitat
OPEL - Tabubruch gescheitert! - Gekündigte ITEZ-Beschäftigte bei Opel Rüsselsheim müssen weiterbeschäftigt werden!

Ein wichtiger Erfolg im Kampf der Opel-Belegschaften: Laut mündlich verkündetem Urteil des Arbeitsgerichts Darmstadt vom 16. April 2020 haben alle 17 Kolleginnen und Kollegen des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ), die ihre Kündigungsschutzklage aufrecht erhielten, klar gegen Opel gewonnen und müssen im ITEZ weiterbeschäftigt werden.

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw20/tabubruch-gescheitert-gekuendigte-itez-beschaeftigte-bei-opel-ruesselsheim-muessen-weiterbeschaeftigt-werden-1
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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #122 am: 18:23:31 Do. 28.Mai 2020 »
Zitat
EISENACH - Zieht Opel die Ausstiegsklausel für die „Beschäftigungssicherung?“

Eisenach: Bei Opel ist im April der Absatz um 90 Prozent eingebrochen. Die Produktionsstilllegung zum Schutz vor Infektionen findet die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen unbedingt richtig. Viele kritisieren allerdings, dass alle Leiharbeiter entlassen wurden.

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw22/zieht-opel-die-ausstiegsklausel-fuer-die-beschaeftigungssicherung
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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #123 am: 13:06:15 Di. 02.Juni 2020 »
Zitat
OPEL - "37,5-Stunden-Woche: Verrat an allem, wofür wir als Gewerkschafter gekämpft haben!"

"Nur anderthalb Jahre ist die letzte Erpressung her! Für einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis 2023 (löchrig wie Schweizer Käse) werden jedem von uns schon 1.400 Euro pro Jahr oder acht freie Tage im Jahr weggenommen", schreibt die Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit - OFFENSIV - in ihrem aktuellen Flugblatt.

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw23/37-5-stunden-das-waere-verrat-an-allem-wofuer-wir-als-gewerkschafter-stehen-und-gekaempft-haben
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Kuddel

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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #124 am: 14:44:55 Di. 02.Juni 2020 »
Dieser permanente Verrat an Arbeiterinteressen durch DGB Gewerkschaften ist einfach unerträglich.
Alternative Strukturen (es müssen keine neuen Gewerkschaften sein), wie Betriebsgruppen und Netzwerke, wären eine sinnvolle Konsequenz.

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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #125 am: 18:25:12 So. 09.August 2020 »
Zitat
OPEL BOCHUM - „Genug ist genug! Das Mobbing gegen Christian Kowoll muss Konsequenzen haben!“

Nach seinem erfolgreichen Kampf gegen drei Kündigungen bei Opel in Bochum ist Christian Kowoll seit fast einem Jahr einem massiven Mobbing ausgesetzt. Rücksichtslos und hinterhältig versucht Opel, ihn regelrecht fertigzumachen und aus dem Werk zu drängen. Eine erste Abmahnung war so unhaltbar, dass Personalchefin Liane Koslowski sie noch vor dem Gerichtstermin wieder zurückzog. Gegen eine zweite, ebenso abstruse Abmahnung hat Christian vor kurzem Klage eingereicht.

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw32/genug-ist-genug-das-mobbing-gegen-christian-kowoll-muss-konsequenzen-haben
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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #126 am: 18:38:13 Do. 20.August 2020 »
Zitat
ARBEITSPLATZVERNICHTUNG - Segula will 300 Arbeitsplätze vernichten

Der französische Entwicklungsdienstleister Segula will in Deutschland rund 300 seiner 1100 Stellen vernichten. Davon betroffen sind voraussichtlich die Standorte Rüsselsheim und Rodgau-Dudenhofen. Die beiden Standorte waren vor einem Jahr von Opel nach massiven Protesten der Kolleginnen und Kollegen an Segula verkauft worden. Viele der im Opel-Entwicklungszentrum beschäftigten Kolleginnen und Kollegen weigerten sich, zu Segula zu wechseln. Einige wenige klagten deswegen und gewannen vor Gericht. 700 wechselten mit einer Arbeitsplatzgarantie bis 2023 zu Segula.

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw34/segula-will-300-arbeitsplaetze-vernichten
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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #127 am: 17:05:00 Mi. 09.September 2020 »
Zitat
OPEL - "Genug ist genug! Das Mobbing gegen Christian Kowoll muss Konsequenzen haben!"

Christian Kowoll hat im Juli schon wieder drei Abmahnungen erhalten, nachdem die Personalleitung schon zwei Abmahnungen zurückziehen musste.¹

Der Solikreis schreibt in einem Flugblatt: „Außerdem bekommt er erneut drei Abmahnungen: wegen ‚Nichteinhaltung der Regelung zu den Corona-Schutzmaßnahmen‘, wegen ‚unerlaubtem Entfernen vom Arbeitsplatz‘ und wegen ‚Beleidigung und Bedrohung‘ seines Vorgesetzten Mehmet Demir. Dem soll er angeblich den ‚Stinkefinger‘ gezeigt und ihn mit der Faust bedroht haben.

Zeugen für seine unverschämte Lüge hat Mehmet Demir natürlich nicht. Stattdessen werden diese Lügen aber schon hintenrum in der Belegschaft gestreut, noch bevor Christian Kowoll sie überhaupt erfährt und sich dazu äußern könnte. Das sind klassische Mobbing-Methoden wie aus dem ‚Lehrbuch‘, die hier angewendet werden! Opel ist sich für keine Hinterhältigkeit zu schäbig, um einen für sie unbequemen und kämpferischen Arbeiter loszuwerden – und zwar genau in einer Situation, wo massive Angriffe auf die Belegschaft durchgesetzt werden sollen!

Auch wenn Christian Kowolls Fall sicher die Spitze ist, er ist kein Einzelfall. Auch andere Kollegen berichten davon. Es werden Personalgespräche zur Leistungskontrolle durchgeführt, die Arbeitshetze wird für die gesamte Belegschaft brutal gesteigert, Betriebsräte werden von der Personalchefin beschuldigt, wenn sie ihre Arbeit machen!

Offenkundig sollen hier alle Kollegen weichgekocht werden, um resigniert die Abfindung zu nehmen und jeden Widerstand aufzugeben. Damit werden sie keinen Erfolg haben! Der Druck auf kämpferische Kollegen drückt auch aus, dass der PSA-Vorstand Angst hat – Angst, dass die Belegschaften kämpfen, sich gegen Arbeitshetze und Entlassungen wehren. …"

Am Mittwoch, 9. September, ist die nächste Protestkundgebung, um 9.30 Uhr, vor dem Bochumer Justizgebäude, Josef-Neuberger-Straße 1, 44787 Bochum. Genug ist genug – Wir lassen uns nicht länger schikanieren!

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw37/genug-ist-genug-das-mobbing-gegen-den-christian-kowoll-muss-konsequenzen-haben
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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #128 am: 18:15:42 Sa. 19.September 2020 »
Zitat
EISENACH - 200 Kollegeninnen und Kollegen bei der Pausenversammlung bei Opel

Gestern, 18,. September, fand bei Opel in Eisenach eine sehr erfolgreiche Pausenversammlung statt. Am Mittwoch hatte der Personalchef Ralph Wangemann in einem Brief an die Belegschaft offen mit Massenentlassungen gedroht. Er schrieb auf gut Deutsch: Wenn bei Opel bis Jahresende nicht noch 1600 Kolleginnen und Kollegen selbst den Aufhebungsvertrag unterschreiben, dann wird gekündigt. Das ist eine dreiste Provokation. Die erste Antwort hat er gestern in der Pause von den Kolleginnen und Kollegen aus Eisenach bekommen.

Allerdings war von der Fertigung so gut wie keiner da. Die Bereichsbetriebsräte der Fertigung haben einfach keine Einladung auf die Pausenplätze gelegt und die Kolleginnen und Kollegen nicht mobilisiert. Aus anderen Bereichen wie der Logistik sind 90 Prozent der Kolleginnen und Kollegen gekommen, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Trotz der Verweigerung zur Mobilisierung durch einzelne Bereichsbetriebsräte sind 200 Kolleginnen und Kollegen erschienen.

Der Betriebsratsvorsitzende Bernd Lösche informierte die Kolleginnen und Kollegen und stellte klar, dass wir uns gemeinsam mit den anderen Standorten der Konzernbelegschaft wehren werden. Er informierte, dass es Pläne gibt die Plugin Hybrid Variante des Grandland X von Eisenach nach Sochaux zu verlagern. Da gehen bei vielen Eisenachern die Alarmglocken an. Diese Variante wurde den Eisenachern als zweites Modell verkauft und mit viel Tam-Tam in den Medien als die Zukunftstechnologie des Standortes gefeiert. Jetzt fürchten nicht wenige, dass hinter der Verlagerung der Plan stecken könnte die Produktion in Eisenach nach und nach ausbluten zu lassen und den Grandland X in Zukunft nur noch in Sochaux zu bauen.

Es war ein sehr guter Anfang und wenn wir die Kolleginnen und Kollegen der Fertigung beim nächsten Mal auch informieren und mobilisieren, dann wird es sicher beim nächsten Mal noch viel voller. Nicht wenige Kolleginnen und Kollegen sagten hinterher: „Die nächste Aktion muss parallel mit den anderen Standorten laufen und dann darf es auch länger dauern als die Pause ist.“

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw38/200-kollegeninnen-und-kollegen-bei-der-pausenversammlung-bei-opel
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Re: Paukenschlag bei Opel
« Antwort #129 am: 18:20:24 Mo. 21.September 2020 »
Zitat
RÜSSELSHEIM - Opel: Belegschaft herausgefordert gegen Tabubruch offener Kündigungsdrohungen

Letzte Woche drohte der Personalvorstand der Opel Geschäftsleitung, Ralf Wangemann, der Belegschaft mit betriebsbedingten Kündigungen. Provokativ fordert er, dass sich bis November weitere 1 600 Kolleginnen und Kollegen „freiwillig“ melden sollten um Aufhebungsverträge zu unterschreiben. Natürlich wünscht er sich das, dann könnte Opel die Lebenslüge der Sozialverträglichkeit aufrecht erhalten. Aber im Unterschied zu den ersten Jahren seit der Übernahme durch PSA, als noch viele Opelaner eine Abfindung annahmen, fanden sich bislang lediglich 500. Zu ernst schätzen viele die Lage auf dem Arbeitsmarkt ein und bestehen auf ihren Arbeitsplätzen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw38/kuendigungsdrohung-landesregierung-hessen-schaltet-sich-ein
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