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Eberspächer

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--- Zitat ---ESSLINGEN - Zweite kämpferische Aktion der Eberspächer-Kolleginnen und -Kollegen

Am 24. Juli 2020 marschierten über 100 Kollegen von Werk 3 zum Werk 1, zum Betriebsrat, und zwar selbstbewusst mehr als einen Kilometer lang über die Hauptverkehrsstraße des Oberesslinger Industriegebiets.

Es war schon die zweite Aktion, vorbereitet vom Betriebsrat und vom Vertrauenskörper der IG Metall und dessen Aktionsausschuss. Fast alle trugen rote T-Shirts mit der Aufschrift „Zukunft für Eberspächer Esslingen“ (die drei Balken auf dem T-Shirt sind das Firmenzeichen). Es gab mehrere selbst hergestellte Transparente, u. a. „Für Arbeitsplätze - gegen Verlagerungen“ und „Technologiewerk – Verarsche?“
--- Ende Zitat ---

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw31/zweite-kaempferische-aktion-der-eberspaecher-kolleginnen-und-kollegen

counselor:

--- Zitat ---ESSLINGEN - Kollegenzeitung „Tacheles“ spricht mit einem Kollegen von Eberspächer

Das folgende Interview (Auszüge) wurde „Rote Fahne News“ von der Kollegenzeitung „Tacheles“ zur Verfügung gestellt, wofür wir uns bedanken:

Tacheles: Bist du optimistisch, dass ihr die Arbeitsplätze erhalten könnt?

Tilo (Name von der Redaktion geändert): Warum nicht, das haben andere Belegschaften auch geschafft! Mit unseren Aktionen in der Fritz-Müller-Straße und im Werk 1 haben wir der Geschäftsleitung gezeigt, dass wir für unsere Arbeitsplätze kämpfen wollen. Auf diese Aktionen können wir stolz sein. Das war genau der richtige Anfang! Im Werk 1 hat die Geschäftsleitung noch versucht, uns das Drehtor an der Pforte zu sperren. Das zeigt, welche Angst sie davor hat, dass wir jetzt ernst machen mit dem Kampf um jeden Arbeitsplatz.

Tacheles: Was wäre denn dein Rat, wie es weitergehen soll?

Tilo: Wir müssten solche Aktionen viel öfter machen! Dazu müssen aber auch noch mehr Kollegen aktiv werden. Wir müssen die IG-Metall-Vertrauensleute und das betriebliche Aktionskomitee unterstützen, die nächste Aktion vorzubereiten! Und wer noch nicht in der IG Metall ist, für den wird es jetzt höchste Zeit.

Tacheles: Aber ist die Werksschließung nicht schon längst beschlossene Sache?

Tilo: Natürlich hat die Geschäftsleitung sich entschlossen, die Produktion zu verlagern und das Werk zu schließen. Aber solche Entscheidungen kann man auch wieder rückgängig machen. Wenn wir genügend Druck auf die Geschäftsleitung machen! Noch sind sie darauf angewiesen, dass die Produktion in Esslingen weiter läuft. Durch einen Streik würden sie in Schwierigkeiten kommen. Die Kollegen von Opel in Bochum konnten durch ihren siebentägigen Streik 2004 die Werksschließung verhindern: Das Werk blieb volle zehn Jahre lang weiter bestehen! ...

Mehr Interesse am Kampf der Bochumer Opelaner? Hier gibt es das Buch "Was bleibt ... 10 erkämpfte Jahre Opel-Bochum 2004 bis 2014" zu kaufen!
--- Ende Zitat ---

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw33/kollegenzeitung-tacheles-spricht-mit-einem-kollegen-von-eberspaecher

Troll:
Der berühmte Standheizungshersteller "Eberspächer", klar so etwas brauchen wir noch die nächsten hunderte von Jahren, also Arbeitsplätze sichern.
Was soll das, eine Diskussion die weit an jeder Realität vorbei geht, alles was auf Verbrennern fußt ist hoffentlich bald Geschichte, es werden andere Arbeitsplätze gebraucht, nicht den alten Krempel künstlich am Leben erhalten, so leid es mir für die Arbeiter auch tut.

counselor:
Es gibt auch elektrische Standheizungen. Das hat dann mit Verbrenner nix zu tun.

Und warum sollte ein E-Auto keine Standheizung haben?

Troll:
Schon, dabei sollte bedacht werden wie und wo der Strom produziert wird, wir sind gerade dabei Strommengen zu konsumieren die derzeit nur schwer bis nicht regenerativ zu erzeugen sind, Strom hat automatisch das Label gut für die Umwelt mit drauf, dem ist nicht so. Einfach auf elektrisch umstellen geht nicht in solchem Ausmaß wie es gewünscht wird, den Strom bekommen wir nicht produziert.
Das regenerative Stromerzeugung in Deutschland vor sich hin dümpelt ist eine Katastrophe, meine Glaskugel zeigt als kommende Problemlösung "noch sicherere" neue AKWs.

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