Autor Thema: twitter  (Gelesen 115 mal)

Kuddel

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twitter
« am: 20:22:03 Sa. 20.Februar 2021 »
Ich bin öfter mal bei twitter unterwegs.

Es ist faszinierend. Es ist hammergut zum Recherchieren. Man kommt an superaktuelle Infos aus der ganzen Welt. Man meint fast, dabei zu sein. Es hat Suchtpotential.

Es ist aber auch der letzte Dreck. Man befindet sich ganz schnell in der Blase der eigenen Interessen. Es ist Medienfastfood. Viel zu kurz für irgendwelche Hintergründe. Und die Meldungen, die nicht gerade herausgekommen sind, gehen ganz schnell unter. Bye-bye. Schnelle Emotionalität, schnelles vergessen. Kurzer Blick auf die Zahl der Retweets, der Likes und Follower. Man wird schlagartig weich in der Birne.

Man fühlt sich mitgerissen, möglicherweise sogar als Teil globaler Aufstände. Alles heiße Luft. Man ist allein, entpolitisiert und stellt keine Gefahr dar.

Fritz Linow

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Re: twitter
« Antwort #1 am: 23:10:47 Sa. 20.Februar 2021 »
Twitter ist (noch) ein brauchbares Recherchewerkzeug. Auf diese Fixierung auf Likies und Klickifollowerbuntis sollte man überhaupt und sowieso scheißen. Man sollte auch jegliche Kommunikation über Twitter vermeiden. Da laufen nur Vollidioten rum. Dieses Forum hier ist Gold wert.

admin

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Re: twitter
« Antwort #2 am: 09:12:49 So. 21.Februar 2021 »
chefduzen hat seit 2014 einen eigenen Twitterkanal.

counselor

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Re: twitter
« Antwort #3 am: 11:37:36 So. 21.Februar 2021 »
Mir wurde durch Twitter bewusst, dass die Klimakatastrophe für die Menschen in Afrika ein verheerendes Problem ist. Über Twitter bekomme ich aber auch die Aktionen afrikanischer Umweltaktivisten im Rahmen von Fridays4Future mit. Insoweit inspiriert Twitter. Aber es ersetzt nicht eigenen Aktivismus für eine bessere Welt.
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