Autor Thema: Ackersyndikat  (Gelesen 79 mal)

Kuddel

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Ackersyndikat
« am: 12:18:57 Di. 04.Mai 2021 »
Zitat
Land und Höfe als Gemeingut dezentral, selbstorganisiert und solidarisch

Das Ackersyndikat ist ein dezentraler Solidarverbund von selbstorganisierten Höfen. Es sorgt dafür, dass landwirtschaftliche Flächen immer den Menschen gehören, die sie ökologisch verantwortlich bewirtschaften und nutzen. Das Land ist dabei nicht Privateigentum, sondern unverkäuflicher Gemeinschaftsbesitz.
https://ackersyndikat.org/

Zitat
Landwirtschaft ohne Kapitalismus ist möglich

Das Ackersyndikat will Höfe und landwirtschaftliche Flächen dem Kapitalmarkt entziehen

Die Idee für das Ackersyndikat hat ihren Ursprung in der erfolgreichen Geschichte des Mietshäuser Syndikats. Wie lässt sich diese Struktur auf die Landwirtschaft übertragen?


Das Mietshäuser Syndikat ist eine rechtliche Struktur für einen Solidarverbund von selbstorganisierten Hausprojekten, die ihre Immobilien in Gemeineigentum überführen wollen. Dieser Kerngedanke ist nicht weit entfernt von der Entprivatisierung landwirtschaftlicher Flächen. Mit dem Ackersyndikat wollen wir diese Grundidee auch für landwirtschaftliche Flächen nutzen. (...)

Inwiefern unterscheidet sich das Ackersyndikat von Genossenschaften wie zum Beispiel Kulturland oder BioBoden?

Die genannten Genossenschaften sind sozusagen «gute» Investor:innengesellschaften. Bei ihnen ist das Kapital zentral in der Genossenschaft gebündelt, in der alle Kapitalgeber:innen mit Stimmrecht vertreten sind. Das ist für uns keine Selbstverwaltung. Das Sagen haben dort letztlich größtenteils Menschen, die nicht auf den Höfen leben. Zudem leisten sie keine Sicherung des Landes als unverkäufliche Commons. (...)
https://www.sozonline.de/2021/05/landwirtschaft-ohne-kapitalismus-ist-moeglich/