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Repression gegen die Umweltbewegung

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Kuddel:

--- Zitat --- Vor Gericht gezerrt und angeklagt: Wie Umweltschützer und andere Kritiker mundtot gemacht werden

* Mächtige Firmen und Verbände überziehen ihre Kritiker immer häufiger mit Klagen, um sie mundtot zu machen.
* Im Fadenkreuz stehen Menschenrechtler, Whistleblower und vor allem Umweltschützer wie der 36-jährige Karl Bär, gegen den 1376 Bauern Anzeige erstattet haben.
--- Ende Zitat ---
https://www.rnd.de/politik/wie-umweltschuetzer-und-andere-kritiker-mundtot-gemacht-werden-HHZULTDMZVH7HFVNZ7JFBNQEAM.html

dagobert:
Zu den Klagen gegen Karl Bär gibt es hier einiges zu lesen:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/pestizidrebellen-vor-gericht.html

Kuddel:

--- Zitat ---Seit einem Jahr in Haft: Die Klimaaktivistin Ella



 Seit einem Jahr sitzt „Ella“ in der JVA Preungesheim ein. Als Teil der Klimabewegung hatte sie gegen die Rodung des Dannenröder Waldes protestiert, der in Mittelhessen mitten in der Klimakrise einer Autobahn weichen sollte. Mit einem Großaufgebot der Polizei und unter Gefährdung von Menschenleben wurden wochenlang Aktivist*innen rund um die in den Wipfeln errichteten Baumdörfer festgenommen. Auch Ella wurde am 26. November 2020 in 15 Metern Höhe, teils ohne Beachtung ihrer Sicherung, brutal von einer SEK-Einheit vom Baum geholt und in Untersuchungshaft genommen.

In erster Instanz vor dem Amtsgericht Alsfeld wurde sie Ende Juni 2021 wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeikräfte zu 27 Monaten Haft verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, sich gegen das Herabziehen an ihren Beinen von dem Baum gewehrt zu haben. Während des Verfahrens traten mehrere Polizeibeamte ohne Namen und komplett vermummt zu ihren Zeugenaussagen auf. Trotz ihrer darüber hinaus widersprüchlichen Aussagen und entlastenden Videomaterials folgte das Amtsgericht Alsfeld weitgehend der Anklage, die drei Jahre Haft gefordert hatte. Mitte Januar soll vor dem Landgericht Gießen die Berufungsverhandlung stattfinden.
--- Ende Zitat ---
https://rote-hilfe.de/77-news/1168-seit-einem-jahr-in-haft-die-klimaaktivistin-ella

Kuddel:
In Lateinamerka und Afrika werden Umweltschützer von bezahlten Kriminellen und Todesschwadrodronen bedroht und ermordet.

Bei uns kommen die Angriffe auf Umweltschützer nicht nur von Polizei und Justiz, sondern zunehmend auch von Faschisten.

Letzten Sommer:
--- Zitat --- Angriff auf Kli­ma­ak­ti­vis­t:in­nen
Schütze im Ku-Klux-Klan-Gewand

In Sachsen-Anhalt schießt eine Person in Ku-Klux-Klan-Kluft mit einer Softair-Waffe auf Klimaaktivisten. Es ist nicht der erste Angriff vor Ort.
--- Ende Zitat ---
https://taz.de/Angriff-auf-Klimaaktivistinnen/!5780069/

Aktuell:
--- Zitat ---Hamburg
Autofahrer fährt in Gruppe von Klimaaktivisten und flüchtet

Ein Autofahrer gab auf einmal Gas und fuhr direkt auf die Gruppe zu – die Polizisten konnten nicht mehr eingreifen.
--- Ende Zitat ---
https://www.focus.de/regional/hamburg/in-hamburg-autofahrer-faehrt-in-gruppe-von-klimaaktivisten-und-fluechtet-ein-verletzter_id_36316347.html (sorry)

Kuddel:
Repression gegen Klimaaktivisten, die den Bahnstreik unterstützten


--- Zitat ---Am 26. Januar steht ein Genosse vom Antikapitalistischen Klimatreffen vor Gericht. Der Vorwurf: Gefährliche Körperverletzung. Klingt krass, doch was ist passiert? Letztes Jahr im Juli organisierten wir eine Kampagne zur Unterstützung der Streiks bei der Bahn. Als Teil davon öffneten wir die Schaukästen in U-Bahnen und Bahnhöfen, ohne sie zu beschädigen, und hängten unsere Solidaritäts-Plakate hinein. Bei Beschäftigten und Passant*innen erhielten wir viel Zuspruch für unsere Aktion.

Die Münchner U-Bahn Wache hingegen, ein eigener Sicherheitsdienst der MVG, reagierte aggressiv. Sie gingen auf unseren Genossen los, legten ihm Handschellen an und hielten ihn ohne konkreten Vorwurf fest. Auch die herbeigerufene Polizei konnte keine Straftaten feststellen. Die berüchtigten Aushilfscops der MVG sind sonst auch nicht besonders zimperlich und verprügeln während ihrer Arbeit gerne Obdachlose oder Menschen ohne Ticket. Doch nach der Festnahme fällt Stunden später einer der Wachen auf, dass sie einen kleinen Kratzer am Arm hat. Die Staatsanwaltschaft behauptet nun, der Kratzer stamme von dieser Festnahme und konstruiert daraus eine gefährliche Körperverletzung.


--- Ende Zitat ---
https://klimaguerilla.noblogs.org/post/2022/01/18/solidaritat-verteidigen-streikunterstutzung-ist-kein-verbrechen/

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