Wat Noch > Theoriebereich

Gewerkschaftliche Kämpfe und Forderungen

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Kuddel:
Es ist ein wenig in Bewegung gekommen.
Linke interessieren sich wieder vorsichtig für Gewerkschaften. Ich finde die Diskussion bisher recht oberflächlich, aber immerhin.
Neben den sozialpartnerschaftlichen DGB Gewerkschaften gibt noch Spartengewerkschaften wie UFO, GDL oder GDS, deren Kämpfe recht interessant sind.
Und es gibt Basisgewerkschaften wie Wobblies und FAU, bei denen sich Entwicklungen vollziehen, die ihnen eine wachsende Bedeutung verleihen könnten.

Es gibt mit Wilden Streiks auch Kämpfe mit enormer Bedeutung, die jenseits der Gewerkschaftsstrukturen geführt werden.

Ich hoffe, daß all das mehr diskutiert wird. Deshalb habe ich diesen Thread eröffnet.

Kuddel:
Man hat sich irgendwie daran gewöhnt, daß die Gewerkschaften sagen,  ein Arbeitskampf sei das äußerste und sie zu dem extremen Mittel einer Arbeitsniederlegung nur dann greifen würden, wenn sie vom Arbeitgeber dazu gezwungen werden.

Das klingt ja so, als seien Solidarität und der gemeinsame Kampf um Würde und ein besseres Leben etwas böses.

Ich halte nicht Arbeitskämpfe für schlimm, sondern die sogenannte Normalität.
Wie kann man es normal finden, Tag für Tag aufzustehen, um sich ausbeuten zu lassen?
Wieso soll es erstrebenswert sein, Wohlstandsmüll oder Waffen zu produzieren? 

ManOfConstantSorrow:
Sieht schonmal nicht schlecht aus:

USA


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