Autor Thema: Mitbestimmung und Wirtschaftsdemokratie  (Gelesen 91 mal)

counselor

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Mitbestimmung und Wirtschaftsdemokratie
« am: 20:43:49 Mi. 19.Januar 2022 »
Zitat
Abhängig Beschäftigte haben keine Chance auf Partizipation

In einem kapitalistischen Unternehmen sind  Beschäftigte freie Manövriermasse, das Rechtssystem stützt die Ausbeutungsordnung. Teil 1 einer Serie zur Wirtschaftsdemokratie aus OXI 11/21.

Quelle: https://oxiblog.de/abhaengig-beschaeftigte-haben-keine-chance-auf-partizipation/
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Kuddel

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Re: Mitbestimmung und Wirtschaftsdemokratie
« Antwort #1 am: 14:56:13 Sa. 12.Februar 2022 »
Ist schon ok, daß das Thema angesprochen wird, es kommt mir doch halbgar vor. So SPD- und DGB-mäßig. Ja, ihr könnt doch einen Betriebsrat wählen und dann bei ein paar Dingen (vielleicht) mitreden.

Warum stellt man die Machtverhältnisse nicht völlig in Frage? Ohne Arbeiter funktioniert kein Betrieb, gibt es auch keinen Profit. Wenn die Arbeiter ihre Arbeit niederlegen und sich weigern, den Scheiß weiterzumachen, kann sich das Management auf den Kopf stellen. Es läuft nix mehr.

Warum stellt man nicht endlich eine vernünftige Forderung? Selbstverwaltung des Betriebs durch die Arbeiter!

Das muß nicht die Gründung eines alternativen Produktionskollektivs zu sein.
Es gibt viele andere Bespiele. Arbeiter haben Unternehmen besetzt und in Selbstverwaltung weitergeführt.
In Jugoslawien gab es Arbeiterselbstverwaltung im großen Stil. Praktische Konsequenzen der Arbeiterselbstverwaltung waren:
  • Die Beschäftigten eines Unternehmens wählten den Direktor.
  • Die Beschäftigten entschieden über Investitionen, Löhne, Produktionsplanung usw., allerdings innerhalb eines festgelegten Rahmens, der die Ausplünderung des Betriebs verhindern sollte.
   

counselor

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Re: Mitbestimmung und Wirtschaftsdemokratie
« Antwort #2 am: 16:27:12 Sa. 12.Februar 2022 »
Naja, der Oxi-Blog Artikel stellt ja die Forderung nach Abschaffung des Kapitalismus und kritisiert die Gewerkschaften für ihren Kurs.
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