Autor Thema: [Post] Privatisierung  (Gelesen 98897 mal)

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #120 am: 12:24:10 Sa. 12.Juni 2010 »
Post vor radikalem Umbau

Düsseldorf. Die Deutsche Post bereitet nach einem Zeitungsbericht das größte Sparprogramm in der Geschichte ihrer Briefsparte vor. Wie die "WirtschaftsWoche" unter Berufung auf Konzernkreisen berichtet, will das Unternehmen innerhalb eines Jahres eine Milliarde Euro einsparen.

Das sei rund das Fünffache des bisher veranschlagten Betrags in Höhe von 180 Millionen Euro. Das Projekt mit dem Namen "One" solle noch im Spätsommer starten und sei kürzlich vor rund 50 Führungskräften vorgestellt worden.

Größere Einnahmen erhoffe sich Post-Vorstand Jürgen Gerdes durch den Verkauf der 350 Postfilialen, die der Konzern noch in Eigenregie betreibe. Die ehemalige Konzerntochter Postbank habe an 277 Filialen Interesse angemeldet. Sie könnte mehr als 100 Millionen Euro zahlen und auch Mitarbeiter übernehmen.

Zudem erwäge die Post, in ausgewählten Bezirken Pakete und Briefe gemeinsam zustellen zu lassen, wie in Teilen Hamburgs bereits praktiziert. Langfristig stehe auch das Netz der 82 Brief- und 33 Paketzentren auf dem Prüfstand, berichtet die "WirtschaftsWoche". Auch bei der Zustellung könnte gespart werden. (dpa)

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2744461_Medienbericht-Post-vor-radikalem-Umbau.html


Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #121 am: 20:02:07 Do. 17.Juni 2010 »
Zitat
Post schnürt Sparpaket für Briefsparte
Die Konkurrenz der E-Mails nagt an der wichtigsten Sparte der Post. Jetzt will das Management das Briefgeschäft mit "harten Einschnitten" wetterfest machen. Das treibt die Post-Aktie in die Höhe.
von Leo Klimm  Hamburg


Die Deutsche Post  bereitet ein umfangreiches Sparprogramm für ihre Briefsparte vor. Briefvorstand Jürgen Gerdes  erwarte von seinen Führungskräften bis zum Spätsommer Vorschläge, um den Ergebnisrückgang im Kerngeschäft mit Briefen zu bremsen, hieß es im Konzern.
Ziel des Programms mit dem Namen One sei, dem Geschäftsfeld langfristig ein operatives Ergebnis von 1 Mrd. Euro zu sichern. "Es wird harte Einschnitte geben, um das zu schaffen", sagte ein Post-Manager.

Post-Aktie legt deutlich zu
Post-Aktien reagierten in einem positiven Marktumfeld am Montagvormittag mit Gewinnen auf die Nachricht. Die Papiere stiegen zuletzt um knapp 1,8 Prozent und damit stärker als der Dax, der um 0,8 Prozent stieg.
Den Angaben zufolge sollen die Kosten um mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr sinken. Anders als in Berichten vom Wochenende verbreitet, habe Gerdes aber nicht verlangt, binnen eines Jahres 1 Mrd. Euro einzusparen. Ein Post-Sprecher lehnte einen Kommentar ab. Er verwies nur darauf, dass die Sparte angesichts sinkender Briefmengen ständig die Kosten drücken müsse.

Im letzten, zur Jahreswende abgeschlossenen Sparprogramm hatte die Briefsparte die Kosten um 180 Mio. Euro reduziert. Die neue Sparrunde soll nun helfen, einen Mindestertrag aus dem Stammgeschäft zu bewahren. Erzielte das Briefgeschäft vor wenigen Jahren noch einen Gewinn von 2 Mrd. Euro, waren es 2009 bloß 1,4 Mrd. Euro.
Für 2010 rechnet der Konzern sogar nur mit 1 bis 1,2 Mrd. Euro, weil neben der abnehmenden Briefmenge auch die neue Umsatzsteuerpflicht auf Geschäftsbriefe den Gewinn schmälert. Das geplante Programm könnte zu heftigen Konflikten mit der Gewerkschaft Verdi führen, da das größte Sparpotenzial beim Personal für das Zustellnetz liegt. Ein Versuch, diese Kosten zu senken, scheiterte 2009 am Widerstand von Verdi.

Wahrscheinlich ist, dass der Konzern einige seiner 84 Briefzentren schließt. Die Sortierzentren in Suhl, Bautzen und Starnberg stehen zurzeit bereits still und nehmen den Betrieb erst nach den schwachen Sommermonaten wieder auf. Dies gilt als Test für die spätere Ausdünnung des Netzes. Zudem setzt sich die Post bei der Regierung dafür ein, Briefe mittelfristig nur noch an fünf Wochentagen zustellen zu müssen.

Ab 2011 sollen außerdem die Briefpreise steigen. Überlegungen dazu stuft der Konzern jedoch als theoretisch ein. Die Bilanz aufbessern soll auch der lang geplante Verkauf der 350 noch in Eigenregie betriebenen Post-Filialen.
http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:einschnitte-im-kerngeschaeft-post-schnuert-sparpaket-fuer-briefsparte/50127329.html

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #122 am: 20:34:26 Mi. 23.Juni 2010 »
Zitat
Kurierdienste gebremst
Paketzusteller wollen 2014 Vorkrisenniveau erreichen. Ver.di sieht »Normalisierung«. Doch normal sind in der Branche vor allem prekäre Arbeitsbedingungen

Von Jörn Boewe
 

Die privaten Kurier-, Expreß- und Paketdienste in Deutschland haben im Krisenjahr 2009 Umsatzeinbrüche verzeichnet, die die bisherige Expansion der Branche auf Jahre hinaus bremsen werden. Wie der Branchenverband BIEK am Mittwoch in Berlin mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 2,18 Milliarden Sendungen über die Mitgliedsunternehmen verschickt, das waren 2,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Deutlich stärker gingen die Erlöse um 4,2 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro zurück. Für das laufende Jahr erwartet der Verband 13,8 Milliarden.

Wie die Studie zeigt, sanken nicht nur die Anzahl der Sendungen und die Gesamtumsätze, sondern auch die Erlöse je Einzelsendung. Wurde 2007 noch ein durchschnittlicher Umsatz von 6,22 Euro je Sendung erzielt, waren es 2009 laut Studie nur noch 6,10 Euro – größtenteils offenbar dadurch bedingt, daß Kunden anstatt teurer Overnight- und Expreßzustellung verstärkt den billigeren Standardversand nutzten.

Das Vorkrisenniveau wird nach den Erwartungen der Unternehmen frühestens 2014 wieder in Sicht kommen. Zumindest beim Sendungsaufkommen werde bis dahin »der alte Wachstumspfad« wieder erreicht sein, versicherte Verbandspräsident Gunnar Uldall den Journalisten unter Berufung auf die gestern vorgestellte Marktstudie. Allerdings »dürften die hohen Zuwächse der Vor-Krisen-Jahre zunächst kaum zu erreichen sein«, räumte er ein.

Im 1982 gegründeten Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK) sind Unternehmen wie DPD, FedEx, UPS, Hermes und TNT Express organisiert – nicht aber private Briefzusteller. Insgesamt beschäftigt die Branche nach Verbandsangaben derzeit bundesweit rund 179000 Personen, davon etwa 65000 bei den BIEK-Mitgliedsunternehmen.

Bei allen Unterschieden von Firma zu Firma ist die Branche generell für eine extrem zersplitterte Tariflandschaft, einen hohen Anteil an prekären Arbeitsverhältnissen und einen eher rabiaten Umgang mit den Beschäftigten bekannt. So verlangte der Arbeitgeberverband Verkehr, Spedition und Logistik (AVSL) Baden-Württemberg, dem u.a. UPS und DPD angehören, noch in der letzten Tarifauseinandersetzung während der Hochkonjunktur im Sommer 2008 Absenkungen der Einstiegslöhne und unentgeltliche Arbeitszeitverlängerungen.

Bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sieht man die Lage der Branche momentan aber eher gelassen: Nachdem in der Krise »Tausende Arbeitsplätze verlorengegangen« seien, so Pressesprecherin Cornelia Haß, konstatiere man nun »eine gewisse Normalisierung«.

Was in der Branche »normal« ist, kann man im »Projekt Galeere« nachlesen, einem Internetforum von UPS-Mitarbeitern, die sich bei www.netzwerkit.de organisiert haben. Dort wird z.B. berichtet, wie UPS in Stuttgart 44 Mitarbeitern per Änderungskündigung die Wochenarbeitszeit von 34 auf 17 Stunden »herunterschrauben« wolle. Begründet werden die Kündigungen dem Bericht zufolge »mit angeblich erhöhten Fehlzeiten durch Krankheit«. Nehmen die Mitarbeiter das »Angebot« der Firma nicht an, heißt es weiter, »folgt eine fristgemäße Kündigung«. Für einige der Betroffenen würde die Änderung wegen wegfallender Nachtzuschläge den Verlust »von über sechzig Prozent ihres Einkommens bedeuten«, heißt es dort. Kündigungen kurz vor Ablauf der Probezeit oder Entlassungen nach zwei Jahren Befristung seien bei UPS an der Tagesordnung. »Es geht darum, daß UPS die Leute zu Krüppeln macht und dann wieder rausschmeißt«, wird der zuständige ver.di-Sekretär Engelbert Reck zitiert.
http://www.jungewelt.de/2010/06-24/046.php

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #123 am: 17:59:15 Di. 29.Juni 2010 »
Zitat
Post denkt über höheres Briefporto nach

   BERLIN (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG wirbt bei den Angestellten ihrer Briefsparte um Verständnis für den Sparkurs des Konzerns. Zur Kompensierung sinkender Einnahmen will Vorstandsvorsitzender Frank Appel die Politik von der Notwendigkeit einer Erhöhung des Briefportos für Privatkunden überzeugen.

   Die Politik müsse sich fragen, ob die anstehende Neuregelung der Portokosten im Jahr 2012 nicht "flexibler und an den tatsächlichen Marktgegebenheiten ausgerichtet sein sollte", sagte Appel der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe).

   Bislang darf das Porto nur bei starker Inflation erhöht werden. Die Post hat das Porto für einen Standardbrief seit 13 Jahren nicht angehoben, zuletzt sank es 2003 auf 55 Cent. Finanzvorstand Lawrence Rosen hatte bereits im Mai angekündigt, die Post wolle zumindest einen jährlichen Ausgleich der Inflation bei den Briefpreisen durchsetzen.

   Appel sagte, die bisherige Regulierung habe gepasst zu einer Zeit mit steigenden Briefvolumina, wie ihn die Nachrichtenagentur ddp aus der Zeitung zitiert. Dies sei heute nicht mehr der Fall: "Heute wirft der Briefträger statt zwei nur noch einen Brief ein. Das kostet uns Geld", sagte der Post-Chef.

   Die gesetzlich vorgeschriebene Sechs-Tage-Zustellung habe aus Appels Sicht für die Kunden nur einen geringen Nutzen, schreibt die Zeitung weiter. "Was am Freitag im Briefkasten ist, haben wir samstags längst zugestellt und Firmen liefern am Wochenende keine Post ein", zitiert das Blatt den Post-Chef. Deswegen blieben die Briefkästen montags meistens leer. Trotzdem gebe es derzeit keine Pläne, nur noch an fünf Tagen zuzustellen, sagte Appel.

   Als "interessant" bezeichnete er ein Modell, das in Dänemark ausprobiert wird. Werbe- und Infopost hält die Post dort so lange zurück, bis ein normal bezahlter Brief zuzustellen ist. Dann erst kommt der Postbote.

   Um die 143.000 Mitarbeiter der Briefsparte auf Einsparungen vorzubereiten, reist der zuständige Post-Vorstand Jürgen Gerdes gegenwärtig durch die Republik. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, bittet er in elf Veranstaltungen zwischen Hamburg und Unterschleißheim "ausdrücklich um Unterstützung" jedes Einzelnen.

   "Unsere Herausforderungen sind enorm und wir müssen auf die Kostenbremse treten. Aber wir haben eine Wachstumsstrategie mit Riesenchancen", zitiert das Magazin Gerdes. Dem Bericht zufolge soll ein Post-Sparpaket, an dem gerade gearbeitet werde, den Vorsteuergewinn dauerhaft über 1 Mrd EUR halten.
Webseite: www.berliner-zeitung.de DJG/ddp/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de (END) Dow Jones Newswires

   June 28, 2010 01:17 ET (05:17 GMT)
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Post-denkt-ueber-hoeheres-Briefporto-nach-Presse-817451

Strombolli

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #124 am: 18:13:49 Di. 29.Juni 2010 »
Die Herausforderungen sind enorm: (Zitat) "Als "interessant" bezeichnete er ein Modell, das in Dänemark ausprobiert wird. Werbe- und Infopost hält die Post dort so lange zurück, bis ein normal bezahlter Brief zuzustellen ist. Dann erst kommt der Postbote."

Wie wäre es denn, solange zu warten bis für den Empfänger 5 Briefe zusammen sind? Steigerung: Eine Hausquote. Erst wenn ein Haus insgesamt 20% der in dem Haus lebenden Menschen Anzahl Briefe bekommt, wird an diesem Haus gehalten.

Die spinnen doch, die .... Postoberen.

-----------

Wieso 3 oder mehr Zusteller in einem Gebiet herumrauschen müssen, lässt sich nur mit kranken neoliberalen Marktansichten erklären.
Früher mit Fahrrad heute mi Auto. Bloß die doofen Kleinzusteller nutzen ihr eigenes Gefährt. Zu Lasten ihren schon beschissenen Lohns.
Nee, diese Gesellschaft ist falsch organisiert. Ich bleibe dabei und bekämpfe sie!
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #125 am: 13:25:34 So. 11.Juli 2010 »
Höhere Gebühren für Privatkunden und Gebührensenkung für die Wirtschaft:

Zitat
Post bevorzugt Großkunden bei Briefporto

Während die Post das Briefporto für Haushalte erhöhen will, hat der Logistikriese die Gebühren für Gewerbekunden gesenkt. Ein erheb licher Teil der Großversender kann seit dem 1. Juli deutlich höhere Rabatte in Anspruch nehmen, die bis zu 16 Prozent der bisherigen Kosten ausmachen. Der Standardbrief kostet für sie im günstigsten Fall nur noch 34 Cent, während Normalkunden 55 Cent zahlen müssen. Nach Ansicht von Wettbewerbern hat das Vorgehen des Postriesen ein einziges Ziel: Im hart umkämpften Geschäfts kunden markt soll die Konkurrenz mit Dumping-Preisen verdrängt werden. Die Zeche dafür zahlen die Privat kunden, die meist über keine Alter native zur klassischen Post verfügen. Bei der zuständigen Bundesnetz agentur haben die Wettbewerber deshalb bereits entsprechende Beschwerden eingereicht.
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,705721,00.html

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #126 am: 18:58:55 Di. 13.Juli 2010 »
Zitat
Deutsche Post will in Lateinamerika expandieren

Die Deutsche Post will in Lateinamerika expandieren. Dies sei eine der drei Regionen weltweit, in denen die Post am stärksten wachsen wolle, sagte Vorstandschef Frank Appelt dem "Handelsblatt" (HB/Montagausgabe). Besonders der zunehmende Außenhandel der Region locke.


Die Deutsche Post will in Lateinamerika expandieren. Dies sei eine der drei Regionen weltweit, in denen die Post am stärksten wachsen wolle, sagte Vorstandschef Frank Appelt dem "Handelsblatt" (HB/Montagausgabe). Besonders der zunehmende Außenhandel der Region locke. Neben dem Absatz zwischen Lateinamerika und Asien werde der Güteraustausch innerhalb Asiens und über das Drehkreuz Afrika-Nahost-Asien am stärksten zunehmen.

Attraktiv sei für die Deutsche Post auch der Ausbau ihrer Position als Anbieter im lokalen Logistikgeschäft in lateinamerikanischen Ländern. Über entsprechende Investitionen werde der Konzern aber derzeit noch nicht entscheiden, sagte Appel. Die abwartende Haltung begründete er mit der Konkurrenzsituation: "Die Märkte stehen unter einem hohen Wettbewerbsdruck."
http://www.handelsblatt.com/newsticker/unternehmen/deutsche-post-will-in-lateinamerika-expandieren;2616843

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #127 am: 14:30:07 Mo. 11.Oktober 2010 »
Was man beim Personal einspart, kann man ja den Aktionären ausschütten:

Zitat
Deutsche Post

Logistik Durch Akquisitionen und Investitionen in das bestehende Geschäft hat sich die Deutsche-Post-Gruppe von einem Briefunternehmen in einen globalen Logistikkonzern gewandelt. Die jahrelange, umfangreiche Restrukturierung dürfte mittlerweile weitgehend abgeschlossen sein. Das inzwischen klar ausgerichtete Geschäftsportfolio, die strikte Kostenkontrolle sowie die sich weiter verbessernden Trends in der Logistikindustrie dürften zu einem anhaltend positiven Gewinn beitragen. Die Aktie deutsche Post hat eine Dividendenrendite von über sechs Prozent und ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von neun nicht teuer bewertet. (Xetra, 01.10.: 13,21 Euro)
http://nachrichten.rp-online.de/wirtschaft/deutsche-post-1.102019

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #128 am: 19:24:36 Di. 10.Mai 2011 »
Und das Ausschütten von Geldern fällt noch leichter, wenn man sich Kohle vom Staat holt...

Zitat
Subventionen:
EU weitet Ermittlungen gegen die Post aus

Die Wettbewerbshüter der EU weiten ihre Ermittlungen gegen die Deutsche Post aus. Gegenstand sind nun auch jene Staatsbeihilfen, die zur Deckung von Pensionsansprüchen ehemaliger und heutiger Beamter dienen.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/eu-weitet-ermittlungen-gegen-die-post-aus/4156528.html

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #129 am: 19:26:53 Di. 10.Mai 2011 »
Zitat
Post-Chef will Portopreise selbst festsetzen dürfen
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE74701320110508

 :rolleyes:

BGS

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #130 am: 22:43:15 Mi. 11.Mai 2011 »
Dieser Laden ist komplett Scheisse, entschuldigen Sie bitte meine drastische Ausdrucksweise. Aber so ist es schon lange. Keine Leistung, hohe Kosten für normale Nutzer... .

Z. B. verfüge ich über einen von der Post "bestätigten" Nachsendeauftrag -gültig bis Jahresende + alles wurde im Voraus bezahlt- und erhalte trotzdem seit Jahresanfang überhaupt keine Post mehr! Im Gegenteil, alle Firmen, Banken etc., mit denen ich schon immer zu tun hatte, haben mich seit Januar nicht mehr erreichen können. Hierdurch habe ich nun quasi täglich Ärger mit selbigen und natürlich immer höher steigende Kosten wegen angeblicher Nichterreichbarkeit. Kann ich deswegen bei der Dreckspost irgendjemanden erreichen? Von wegen. Nur elende Hotlines, niemand ist verantwortlich.

Einer meiner Freunde ist ein langjähriger "Post" Veteran, und er wird sich leider demnächst umbringen müssen, bei den Jahr für Jahr mieser werdenden Arbeitsbedingungen für die  sog. "Zusteller".

Mir fehlen die Worte ob der Zustände in "Deutschland". Sei es die "Post", hermes, oder anderes. Wandert aus, falls es noch geht.

MfG
BGS

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #131 am: 10:23:18 So. 14.Juli 2013 »
In den DHL Logistikzentren wird mit Leiharbeitern und und Dumpinglöhnen, die staatlich aufgestockt werden müssen, gearbeitet. Für die Börsenspekulanten ein Grund zum Freudentaumel.

Zitat
Post-Aktie ist der Outperformer

Glänzende Aussichten für das Wertpapier des Logistikkonzerns. Sowohl die fundamentalen Werte als auch die charttechnisch Situation sehen gut aus. Wie Anleger nun investieren können.




Auch für spekulative Anleger wird die Post-Aktie zunehmend interessant. Denn der Staatsanteil, kündigte Vorstandschef Frank Appel jetzt an, könnte sich bald auf 21 Prozent reduzieren. Das liegt an einer Wandelanleihe, die 4,5 Prozent des Aktienkapitals entspricht. Sie wird voraussichtlich im vollen Umfang gegen Aktien eingetauscht, weil der gestiegene Aktienkurs dies attraktiv macht. Das verwässert den Staatsanteil.

Nicht nur die Vetomacht auf der Hauptversammlung büßt der Staat damit ein. Auch ein Übernahmeangebot bekäme damit größere Aussichten auf Erfolg. Allerdings: Lediglich von Finanzinvestoren wären solche Offerten zu erwarten. Wettbewerbern der Post bliebe der Einstieg wohl aus kartellrechtlichen Gründen wahrscheinlich versperrt.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate/nachrichten/chartanalyse-post-aktie-ist-der-outperformer-seite-all/8478582-all.html


Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #132 am: 09:56:15 Mi. 12.März 2014 »
Zitat
Post will nach Gewinnsprung auch 2014 zulegen

Die Deutsche Post hat das vergangene Jahr mit einem Gewinn von fast drei Milliarden Euro abgeschlossen. Damit übertrifft der Konzern die Erwartungen. Mit der Portoerhöhung im Rücken will sich die Post weiter steigern.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/weihnachtsrekord-post-will-nach-gewinnsprung-auch-2014-zulegen/9604234.html

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #133 am: 13:08:29 Mi. 02.April 2014 »
Zitat
Boomender Online-Handel
Post will Gewinn bis 2020 auf fünf Milliarden Euro steigern

Der Online-Handel boomt, die Nachfrage in den Schwellenländern steigt: Bei der Deutschen Post stehen die Zeichen auf Wachstum. Der Dax-Konzern setzt sich deswegen für die nächsten Jahre ehrgeizige Ziele
.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/boomender-online-handel-post-will-gewinn-bis-2020-auf-fuenf-milliarden-euro-steigern/9704180.html

Kuddel

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Re:[Post] Privatisierung
« Antwort #134 am: 21:05:56 Mi. 04.Juni 2014 »
Wie so schwindelerregende Profite möglich sind?

Ganz einfach:

Zitat
Kettenbefristungen
88 Verträge - und dann arbeitslos

17 Jahre lang war Anja Helffenstein Postbotin, stets mit befristeten Stellen. Auf den 89. Arbeitsvertrag wartete sie vergebens - das Unternehmen setzte sie vor die Tür.


http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/befristete-ketten-vertraege-diese-rechte-haben-arbeitnehmer-a-972962.html