Autor Thema: Ausgenutzt zu eigenen Zwecken!  (Gelesen 4643 mal)

Revolution

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Ausgenutzt zu eigenen Zwecken!
« am: 16:49:16 Do. 29.Januar 2004 »
bin seit september bei einer psa-firma! na ja, mehr oder weniger mußte ich ja da hin und konnte es nicht verhindern. der lohn gleicht meinem arbeitslosengeld, aber ich dachte es ist zumindestens auch eine chance wieder in ein festes berufsverhältnis zu kommen.
 
nach einem monat nixtun sagte mein chef, er könnte mich in der eigenen firma unterbringen und in der zeit kann man ja dann weitersehne!
ich dachte, nun gut.... zu hause rumsitzen macht auch keinen spass und ich kann wieder neue erfahrungen sammeln.

nach 2 monaten sprach ich ihn dann an... übernahme, festeinstellung, mehr lohn, schließlich steht auf meiner lohnabrechnung "im verleih" drauf!!!!
"das müssen wir dann mal abwarten"...
wie? abwarten? ok.... ich warte..... eine woche und ich ging wieder zu ihm!

"das müssen wir dann mal sehen".... wie sehen?
so wimmelte er mich immer wieder ab und es tat sich nichts, außer das ich die dreckarbeit in der eigenen psa-firma machen darf!!!

4 monate arbeite ich mir schon den buckel wund und nichts tut sich!
ich frage täglich nach neuen jobangeboten, aber dir rühren sich nicht!
ich könnte kotzen... von dem geringen lohn mal abgesehen, verdient diese sch.... firma ja auch noch an mir! das arbeitsamt zahlt meinen lohn den ich von der psa bekomme!

meine frage ist folgende: macht sich diese psa-firma nicht strafbar?
ich meine das ist doch ausnutzerei, oder?
ausserdem sollte doch so eine verleihung nur 3 monate gehen und dann sollte die übernahme passieren, oder ab in die nächste firma zum verleih!

das schlimme ist, dass meine motivation 100% abgenommen hat!!!!
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Ausgenutzt zu eigenen Zwecken!
« Antwort #1 am: 14:13:53 Fr. 30.Januar 2004 »
Hartz-Reformen
Die Personal-Service-Agenturen sahnen Arbeitsamtszuschüsse ab
Überraschend viele Einstellungen zum Monatsende und Entlassungen zu Monatsbeginn / Nur 12 Prozent der Beschäftigten finden eine Anstellung


Das IAB regt an, die Fallpauschale nach der Anzahl der Beschäftigungstage auszurichten. Diesem Vorschlag stünde jedoch ein höherer bürokratischer Aufwand entgegen. Dessen Kosten müßten mit den Einsparungen verrechnet werden. Insgesamt lagen die Ausgaben für die Personal-Service-Agenturen im vergangenen Jahr bei 142 Millionen Euro, in diesem Jahr sind rund 600 Millionen Euro geplant.

Der Studie zufolge gab es Ende Oktober knapp 1000 Personal-Service-Agenturen. Von April bis Oktober traten in diese rund 35 500 Arbeitslose ein, 9000 schieden wieder aus. Von diesen fand knapp jeder zweite eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Etwa 12 Prozent der eingetretenen Arbeitsuchenden haben damit über die PSA auch eine Anstellung gefunden. Diese Quote sei jedoch verzerrt, erklärte IAB-Wissenschaftlerin Elke Jahn, da das Geschäft erst anlaufe und es damit deutlich mehr Eintritte als Austritte gebe.

Mehr als jeder fünfte verlasse die PSA aus verhaltensbedingten Gründen, schreibt das Institut weiter. Gespräche hätten ergeben, daß dies Arbeitnehmer seien, die schon nach den ersten Tagen unpünktlich, gar nicht, oder ungepflegt zur Arbeit erschienen oder unkooperativ seien. PSA eigneten sich damit auch dazu, den Arbeitswillen eines Erwerbslosen zu testen.

Im Vergleich zur traditionellen Zeitarbeit sind in den PSA mehr Frauen und mehr Jugendliche zu finden. Dagegen ist der Anteil der Arbeitnehmer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren geringer. Ältere über 50 Jahren haben wie in der gewerblichen Leiharbeit indes nur vergleichsweise geringe Chancen, eine Beschäftigung in der PSA zu finden. Ein überraschendes Ergebnis ist, daß die PSA-Mitarbeiter im Durchschnitt besser qualifiziert sind als traditionelle Leiharbeitnehmer. Allerdings ist der Anteil der zuvor Langzeitarbeitslosen mit 14 Prozent höher als in der gewerblichen Zeitarbeit mit 8 Prozent.

Personal-Service-Agenturen sollen nach den Hartz-Gesetzen für neun bis zwölf Monate befristet eingestellte Arbeitslose verleihen, in verleihfreien Zeiten qualifizieren und möglichst schnell in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis vermitteln. Dafür erhalten sie vom Arbeitsamt für jeden Arbeitslosen eine monatliche Fallpauschale und bei Vermittlung eine Vermittlungsprämie. Beide sinken mit der Dauer der Anstellung.

Manpower-Chef Reitz erwartet in den kommenden Jahren eine deutliche Expansion der subventionierten Agenturen. Voraussichtlich werde künftig ein Drittel des Marktes über PSA abgewickelt. Dadurch würden gewerbliche Zeitarbeitsfirmen verdrängt. Manpower will daher die Zahl seiner PSA in diesem Jahr deutlich von 12 auf 40 aufstocken. "Ich überlasse den Markt nicht Bildungsträgern und Unternehmen, die bisher nichts mit der Zeitarbeit zu tun hatten", sagte Reitz. (clb.)

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.01.2004, Nr. 17 / Seite 13

ManOfConstantSorrow

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Ausgenutzt zu eigenen Zwecken!
« Antwort #2 am: 00:58:32 So. 01.Februar 2004 »
Zitat des Tages

aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit vom 14.1.2004:

"… Der überraschend hohe Anteil der Entlassungen aus verhaltensbedingten oder sonstigen Gründen legt zunächst die Vermutung nahe, dass nicht alle Arbeitslosen bereit sind, jede zumutbare Stelle anzunehmen…"
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

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« Antwort #3 am: 12:36:09 Do. 12.Februar 2004 »
Zeitarbeit ?

Ja, sie müßte grundsätzlich verboten werden.
Und dass das Arbeitsamt auch diese Schweinefirmen finanziell
unterstützt, ist Verschwendung von Steuergeldern.
Den Arbeitsamtmitarbeitern müßte man das Gehalt davon abziehen.
Zeitarbeitsfirmen sind zu über 90 % alles schwarze Schafe.
Ich kann aus eigenen Erfahrungen nur davor warnen, dort zu arbeiten.
Am Besten beschäftigt man sich mit dem Arbeitsrecht und tritt rechtzeitig
in eine Gewerkschaft ein.Es sollten sich auf Dauer genug Gründe
finden lassen, das Arbeitsverhältnis zu kündigen, aber Vorsicht!!!
Als Leiharbeiter wird man meistens in den Entleihbetrieben als
Arbeitnehmer 2. Klasse behandelt und trägt sogar ungewollt noch zu deren schlechten Ruf bei.
Wegen Profitmaximierung von Zeitarbeitsfirmen dürft Ihr Euch Eure Menschenwürde und Gesundheit nicht zerstören lassen.
Es wird Zeit, dass die Leute mal auf die Straße gehen !!!

Mephisto

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« Antwort #4 am: 14:29:20 Do. 12.Februar 2004 »
Zitat
Original von ManOfConstantSorrow

Zitat des Tages

aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit vom 14.1.2004:

"? Der überraschend hohe Anteil der Entlassungen aus verhaltensbedingten oder sonstigen Gründen legt zunächst die Vermutung nahe, dass nicht alle Arbeitslosen bereit sind, jede zumutbare Stelle anzunehmen?"



"Diese Arbeitslosen sind so zäh, da muss man ja unmenschliche Methoden anwenden!", Hubert Z. PSA

Der Auftrag heisst: Die Leute sollen fertig gemacht werden. Wir wollen den Arbeitslosen die Motivation brechen, die Hoffnung rauben. Die müssen restlos resignieren, dann können wir denen Leistungen weiter kürzen.

Auszug aus einem Protokoll einer
Arbeitssitzung mit einer Beraterfirma bei der Clement und Gerster persönlich anwesend waren.

Revolution

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« Antwort #5 am: 06:33:31 Fr. 20.Februar 2004 »
mir brennt noch immer die frage unter den nägeln, an wen ich mich wende, wenn ich meinen fall melden möchte!

BILD? ;-)

meine berater vom arbeitsamt kann ich nicht kontaktieren, weil er die PSA-firma gut kennt und ich würde damit ein eigentor schießen!!!!

wenn ich in der firma nur kaffee kochen würde, wäre mir das sowas von egal, aber ich ersätze eine "normale arbeitskraft", die "draussen" mehr als 25€/std. verdienen würde... davon verdiene ich nicht mal die hälfte.... sondern weniger als ein drittel!
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« Antwort #6 am: 11:14:28 Fr. 20.Februar 2004 »
@ Revolution

Was für ein "Fall"?
Das ist normall!

Amoklaufen!

Revolution

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« Antwort #7 am: 11:53:47 Fr. 20.Februar 2004 »
naja, vielleicht bin ich, was mein "fall" betrifft, etwas naiv und galube irgendwie noch an gerechtigkeit in unserem land!
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Grisu

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« Antwort #8 am: 21:35:22 Sa. 21.Februar 2004 »
Zitat
Original von ManOfConstantSorrow

Zitat des Tages

aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit vom 14.1.2004:

"… Der überraschend hohe Anteil der Entlassungen aus verhaltensbedingten oder sonstigen Gründen legt zunächst die Vermutung nahe, dass nicht alle Arbeitslosen bereit sind, jede zumutbare Stelle anzunehmen…"

Wenn dir die Stimme versagt, dir nichts mehr einfällt : Baggerstein; und - wenn nix mehr geht TNT (mit freundlichen Grüßen an die Freunde vom Verfassungsschutz)

Regulator

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« Antwort #9 am: 23:41:54 Sa. 21.Februar 2004 »
@ grisu

Versuche es mal schriftlich von Deinem Arbeitgeber zu bekommen, am besten fängst Du mit einer Arbeitsplatzbeschreibung an.
Da hast Du ein Anrecht drauf!
Wenn Dein Chef Dich fragt warum, sage ihm einfach für es wäre für eine Bewerbung.
Lass Dir dann Deine Tätigkeit in Deiner Firma schriftlich bestätigen (musst Du schriftlich anfordern!!!), sollte er sich wehren wahrheitsgemäß Deine aktuelle Tätigkeit zu beschreiben, drohe ihm mit einer Klage.
Solltest Du Deine Kündigung bekommen, gibt es wenigstens Kohle vom AA und mit Glück gibt es auch eine Abfindung, achte aber darauf das diese Abfindung Netto ist (kein außerordentlicher Grund für die Kündigung vorhanden!!!), dann wird sie nicht von ALG abgezogen (weil Schadensersatz für den Arbeitsplatz)!
Das gilt nicht nur für Dich, sondern für alle die dies lesen!

 :twisted:  :twisted:

Gruß

Regulator
Gruß

Regulator

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Mephisto

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« Antwort #10 am: 12:19:03 So. 22.Februar 2004 »
Zitat
Original von Anonymous

Hartz-Reformen
Die
Mehr als jeder fünfte verlasse die PSA aus verhaltensbedingten Gründen, schreibt das Institut weiter. Gespräche hätten ergeben, daß dies Arbeitnehmer seien, die schon nach den ersten Tagen unpünktlich, gar nicht, oder ungepflegt zur Arbeit erschienen oder unkooperativ seien. PSA eigneten sich damit auch dazu, den Arbeitswillen eines Erwerbslosen zu testen.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.01.2004, Nr. 17 / Seite 13



Tja, inner Werkstoffkunde unterscheidet man zwischen Materialprobe zerstörende Testverfahren (z.B. Bruchtest) und
schonende Methoden (z.B. Röntgen).

Beim ersteren ist die Probe offensichtlich hinterher nicht mehr zugebrauchen, bei den "schonenden" Methoden, stellen sich aber auch, wenn diese mehrmals auf die Probe angewandt werden, deutliche Schäden ein.

Adäquates gilt auch für den Arbeitswillen. Man muss den Willen nur so oft und lange "testen" bis er bricht!
Amen!

Propheteus

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« Antwort #11 am: 20:55:34 So. 22.Februar 2004 »
Vor langer Zeit bekam man mal Geld für`s arbeiten.
Das schaffte durchaus Motivation.

Heute darf man unbegrenzt, und welch großzügige Geste, sich kostenlos seinen Arbeitswillen testen lassen.

--------------
Vor siebzig Jahren gab es den Kragele, mit sich überschlagender Stimme, irgendeinen Schwachsinn verzapft - die Leute haben gekuscht.

Inner DDR gab es den Honni, der mit nuschelder Stimme irgendwelchen Schwachsinn verzapft hat - die Leute haben gekuscht.

Der Bush in Amerika, erzählt den Leuten in schlechtem english irgendwelchen Schwachsinn - die Leute kuschen.

Die Vertreter von Wirtschaft und Weltbank erzählen uns irgendwelchen Schwachsinn - die Leute werden weiterhin kuschen.

ManOfConstantSorrow

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« Antwort #12 am: 22:02:50 Mo. 23.Februar 2004 »
Erfreulich zu sehen wie das PSA-Dreckskonzept jetzt beginnt an breiter Front zu scheitern:

Zitat
Original von intrinet

20.02.2004

Arbeitsvermittler bald arbeitslos?

Personal-Service-Agentur Agens zahlungsunfähig - Trierer Niederlassung vor ungewisser Zukunft


Von unserem Redakteur
ROLF SEYDEWITZ

TRIER. Nach dem Personaldienstleister Maatwerk hat mit der Arbeitsvermittlungsagentur Agens bereits der zweite Betreiber so genannter Personal-Service-Agenturen (PSA) Insolvenz anmelden müssen. Von der Zahlungsunfähigkeit betroffen ist auch die Agens-Niederlassung in Trier.



Erfolgsmodell oder Totgeburt? Über die mit viel politischem Tamtam eingeführten Personal-Service-Agenturen (PSA) gehen die Meinungen auseinander.

Die Revolution auf dem Arbeitsmarkt frisst ihre Kinder. Die als tragende Säulen der Hartz-Reformen gepriesenen Personal-Service-Agenturen haben bereits bei ersten Anbietern zum finanziellen Aus geführt. Nach der Pleite des größten PSA-Betreibers Maatwerk am vergangenen Montag hat auch die mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Siegburg angesiedelte Arbeitsvermittlungsagentur Agens Insolvenz angemeldet. Agens, wie Maatwerk Tochtergesellschaft eines niederländischen Unternehmens, betreibt laut ihrer Internet-Homepage in Deutschland fünf Personal-Service-Agenturen, eine davon auch in Trier.

Zweck der PSA ist es, Arbeitslosen in Konkurrenz zur Bundesagentur für Arbeit (BA) einen Job zu vermitteln. Dazu stellen die Personal-Service-Agenturen Arbeitslose ein, schulen sie und verleihen sie als Zeitarbeiter an Unternehmen weiter, die - im Idealfall - die ehemals Arbeitslosen dann übernehmen sollen. Laut Albert Fuchs vom Landesarbeitsamt Rheinland-Pfalz/Saarland bekommen die PSA für jede Einstellung eine so genannte Fallpauschale - zwischen 800 und 1300 Euro monatlich. Nach drei Monaten sinkt der Zuschuss auf 75 Prozent, nach weiteren drei Monaten auf 50 Prozent.

Nach den bisherigen Erfahrungen haben nur wenige der ausleihenden Unternehmen den PSA-Zeitarbeitern letztlich auch einen festen Job angeboten. "Gerade einmal 6375 Menschen haben durch PSA eine neue Beschäftigung gefunden", sagt CDU-Arbeitsmarktexperte Karl-Josef Laumann, "bis zu 250 000 sollten es sein." Laumanns Fazit: "Die PSA sind auf dem harten Boden der Tatsachen wie Porzellan zerbrochen."

Im Berliner Bundeswirtschaftsministerium sieht man dies verständlicherweise völlig anders. "Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen, dass die Instrumente greifen", sagt Sprecherin Sabine Maas. An den Personal-Service-Agenturen werde festgehalten.

Die PSA seien ein "sinnvolles Instrument", meint - ungeachtet der Insolvenzen von Maatwerk und Agens - auch der Vize-Chef der Trierer Arbeitsagentur, Jürgen Dillmann. Für den lokalen Agens-Ableger, mit dem das zwischenzeitlich in Agentur umbenannte Arbeitsamt Trier seit Dezember 2002 zusammenarbeitet, findet Dillmann nur lobende Worte. "Die Zusammenarbeit mit Agens war positiv, die Pleite tut uns weh."

Betroffen von der Insolvenz ist laut Dillmann in erster Linie ein im September gestartetes PSA-Projekt für 50 Jugendliche, von denen mittlerweile acht bereits vermittelt seien. Nach Bekanntwerden der Agens-Insolvenz werden die verbliebenen 42 Teilnehmer wieder von der Trierer Arbeitsagentur selbst betreut. "Wir bieten den Jugendlichen jetzt Alternativen an und versuchen, sie auf dem ersten Arbeitsmarkt unterzubringen", sagt Dillmann.

Nach der Agens-Insolvenz gibt es in der Region Trier nur noch zwei Personal-Service-Agenturen, die von der Firma Imperia in Wittlich und dem Trierer Bürgerservice betrieben werden. Der Vertrag mit einer weiteren PSA in Bitburg war Anfang des Jahres von der Arbeitsagentur mangels ausreichenden Erfolgs gekündigt worden, ein Nachfolger wird noch gesucht.

Unsicherheit herrscht indes unter den drei hauptamtlichen Personalreferenten der Trierer Agens-Filiale. Sie haben übers das Internet von der Insolvenz ihres Unternehmens erfahren. "Wir wissen nicht, wie es weiter geht", meinte eine Beschäftigte auf TV -Anfrage. Möglicherweise müssen sich die Arbeitsvermittler demnächst selbst arbeitslos melden.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Jonatan

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Ausgenutzt zu eigenen Zwecken!
« Antwort #13 am: 19:04:03 Do. 26.Februar 2004 »
Ich kenne mittlerweile einige PSAler, keiner von denen ist inzwischen einmal "geschult" (?) worden - wenn mensch von >du - hast zu funktionieren Einlagen< absieht ...
Was sind das für Schulungen (Inhalt, Qualität, etc)
Hat da jemand Erfahrungen ?
Friede den Hütten ...

Revolution

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« Antwort #14 am: 12:05:29 Do. 11.März 2004 »
tja, ich bin noch nicht in den genuss einer "schulung" gekommen!
denke aber mal, dass diese schulungen mehr oder weniger bewerbungsfördernde hilfestellungen sind.
aber mal ehrlich..... haben wir das nicht so ziemlich alle in einer maßnahme des AA schon mal geübt?

davon abgesehen..... wie sollen uns die PSA-chefs auch noch schulen???
schließlich müssen wir schuften und geld in die kassen bringen.
zumindestens hab ich den rückhalt meines unternehmens und bekomme die portokosten direkt mit eigenspeichel auf mein bewerbungsumschlag geklebt! das ist doch toll, oder?

mich würde aber auch gerne mal interessieren, wer mal eine schulung wärend der verleihfreien zeit bekommen hat? :wink:

indirekt und unterbewust hab ich aber an einer schulung teilgenommen....
"stillverhalten wärend der arbeitszeit"!!!!
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