Autor Thema: Habe "Millionen-Angebot" erhalten !?  (Gelesen 12475 mal)

Kater

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Habe "Millionen-Angebot" erhalten !?
« Antwort #15 am: 22:10:28 Di. 25.April 2006 »
bei dem Thema gibt´s inzwischen aber auch was was zum Lachen:

http://www.chefduzen.de/thread.php?threadid=4675

Stefan98

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Habe "Millionen-Angebot" erhalten !?
« Antwort #16 am: 19:36:30 Fr. 28.April 2006 »
...mir kommen die Tränen.

babl

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Habe "Millionen-Angebot" erhalten !?
« Antwort #17 am: 14:24:34 Mi. 26.Juli 2006 »
http://www.zone-h.org/component/option,com_remository/Itemid,47/func,select/id,46/

hier haben die zone-h Leute den Nigerian-Scam mal spaßeshalber mitgemacht und alles dokumentiert ..

regenwurm

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Habe "Millionen-Angebot" erhalten !?
« Antwort #18 am: 17:45:40 Mi. 26.Juli 2006 »
hier mal ne postive meldung

POL-HH: 060724-3. Schlag gegen Internetbetrüger - Letzter Tatverdächtiger auf Mallorca verhaftet

24.07.2006 - 13:18 Uhr
   Hamburg (ots) - Siehe auch Pressemitteilungen 050308-2. und
041126-4.

   Festnahmezeit: 22.06.2006
Festnahmeort: Mallorca, Spanien

   Beamte der Zielfahndung Madrid haben in Spanien einen 42-jährigen
Deutschen festgenommen. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft
Hamburg und dem Hamburger Landeskriminalamt wegen des Verdachts des
gewerbsmäßigen Betruges mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht.

   Das LKA 5, Fachkommissariat Spezieller Betrug, bearbeitete seit
Anfang des Jahres 2004 ein umfangreiches, bundesweit geführtes
Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 11 Tatverdächtige wegen des
Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges.

   Den Tatverdächtigen wurde die betrügerische Rechnungslegung für
angeblich im Internet in Anspruch genommene Dienstleistungen
vorgeworfen.
Die von den Rechnungen betroffenen Geschädigten bestritten, die
behaupteten Dienste in Anspruch genommen zu haben.

   Den daraufhin vom LKA 5 erlangten Erkenntnissen zufolge,
installierte sich beim Aufruf, überwiegend von Erotikseiten,
unbemerkt ein Einwahlprogramm (Dialer) auf den Computern der
Betroffenen.

   Die Kriminalbeamten ermittelten, dass von den Tatverdächtigen
bundesweit insgesamt 220.000 Rechnungen unter verschiedenen
Firmennamen versandt wurden.
Rund 45.000 Betroffene überwiesen den rechtsgrundlos geforderten
Betrag von 49 Euro. Die Tatverdächtigen erzielten dabei Gewinne von
rund 3,5 Millionen Euro.

   Bei Durchsuchungen der Firmen- und Wohnräume der Beschuldigten im
November 2004 und März 2005 gelang es dem LKA und der Hamburger
Staatsanwaltschaft, umfangreiches Beweismaterial sicherzustellen.
Im Rahmen der damals geführten Ermittlungen wurden bereits zehn
Tatverdächtige ermittelt bzw. festgenommen.
Mit der Festnahme des 42-jährigen Deutschen konnte jetzt der letzte
Beschuldigte dieses Verfahrens festgenommen werden.
Dem 42-Jährigen wird vorgeworfen, der Programmierer des Dialers
gewesen zu sein.

   Er wird im Laufe des Tages von Beamten des LKA 5 nach Hamburg
gebracht und anschließend dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.


quelle
Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.

Wilddieb Stuelpner

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« Antwort #19 am: 11:24:22 Mi. 02.August 2006 »
PC-Welt: Nigeria Connection kopiert Interpol-Server

Von Frank Ziemann 02.08.2006 09:03

Die nigerianischen Betrüger benutzen die gefälschte Website, um die Glaubwürdigkeit ihrer Betrugsmasche zu verbessern. Die Betrugsmaschen der so genannten "Nigeria Connection" ziehen offenbar immer noch. Damit das so bleibt, haben sich einige der Täter offenbar der Mühe unterzogen, eine komplette Kopie des Web-Servers von Interpol (http://www.interpol.org) zu ziehen und unter einer anderen Domain ins Web zu stellen.

Unter dem Begriff Nigeria Connection werden Täter und Tätergruppen zusammengefasst, die auf dem Gebiet des Vorschussbetrugs operieren. Nach dem entsprechenden Paragraphen des nigerianischen Strafgesetzbuchs wird das auch "419-Betrug" genannt. Sie senden massenhaft Mails an Personen sowie auch Unternehmen und Organisationen, in denen sie sich zum Beispiel als Nachlassverwalter oder Hinterbliebene wohlhabener Menschen ausgeben, die etwa bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. Auch angebliche Lotterie-Gewinne gehören zum Repertoire der Täter.

Die Angeschriebenen sollen ihr Konto zur Verfügung stellen, damit das Erbe ins Ausland geschafft werden kann. Dabei geht es regelmäßig um Millionen, von denen den angehenden Opfern ein lukrativer Anteil versprochen wird. Wer sich darauf einlässt, soll jedoch zunächst in Vorleistung treten und vergleichsweise kleine Summen, die sich später noch erheblich steigern, für angebliche Gebühren oder Bestechungsgelder überweisen. Auf diesen Kosten bleiben die Opfer sitzen, die versprochenen Millionen existieren nicht.

Um die Glaubwürdigkeit ihrer Betrugsmaschen zu untermauern, hat eine Tätergruppe offenbar ein komplettes Abbild (etwa 200 MB) der Interpol-Website unter der Domain "interpolglobal.com" ins Web gestellt. Die Domain ist seit Dezember 2005 auf "Interpol, london Beijing, GB" registriert. Der Web-Server steht in China, wo er nicht so schnell dicht gemacht werden kann. Die Postadresse von Interpol in Paris ist auch auf der Server-Kopie korrekt, allerdings wird eine andere Mail-Adresse angegeben.

Interpol hat auf der eigenen Website bereits eine Warnung vor der neuen Masche der Nigeria Connection veröffentlicht. Demnach versenden die Täter Mails, in denen sie sich als Mitarbeiter von Interpol ausgeben. Die Warnmeldung betont ferner, dass sich Interpol nie per Mail an die Öffentlichkeit wende und dass derartige Mails als Fälschungen anzusehen seien.

Die echte Interpol-Website

Big Will

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Habe "Millionen-Angebot" erhalten !?
« Antwort #20 am: 15:11:25 Sa. 26.August 2006 »
Bei solchen windigen Sachen gibt`s nur 2 Sachen:
 1.) FINGER weg von so etwas!!!
 2.) Meldung an die zustandige Stelle (Systemadministrator, Polizei usw.)

Das sind halt die Dinge, die mir so ganz spontan eingefallen sind.
Vielleicht fällt anderen Usern noch etwas ein?

Gruß

Big Will

muffpuddi

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  • Zukunftsangst zwischen bravem Dasein als Studentin und Callgirlagenturchefin... Was ist effizient? Was sicher? Für was brenne ich, was kann ich den Rest meines Lebens mit Leidenschaft tun?
Habe "Millionen-Angebot" erhalten !?
« Antwort #21 am: 17:55:23 Fr. 29.September 2006 »
Zitat
Original von Kater
bei dem Thema gibt´s inzwischen aber auch was was zum Lachen:

http://www.chefduzen.de/thread.php?threadid=4675

*ROFL* "Scambaiting" ist echt ne feine Sache!!! hab das auch mal ne Zeitlang gemacht, und dann in Politik ein Referat drüber gehalten, inklusive der Tätowierten scammer von "shiver" *lmao*

Sahnehäubchen: zwei Tiffis aus meiner Klasse haben rumgemeckert was ich den armen Lendenschurzträgern (hallo?) doch antun würde... da ist dem Lehrer der Kragen geplatzt =)
Der alltägliche Wahnsinn zwischen gewaltigem Vorwärtsdrang im Leben, Geldparanoia und Zukunftsangst...
(Avatar bitte nicht ernstnehmen, bin einfach sarkastisch und hasse Rosa-Tussis)