Autor Thema: [Drogen] Marktwirtschaft  (Gelesen 67137 mal)

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #15 am: 14:52:19 So. 05.Dezember 2004 »
Ein Beitrag ausm IE cache [tid=40]:
Beiträge vor dem 12.11.2004 fehlen evtl.

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Pinnswin



Anmeldungsdatum: 16.02.2004
Beiträge: 205
Wohnort: Laubhaufen
 Verfasst am: 12.11.04 um 08:28    Titel: Mhmm -;) Was habt ihr gegen Zylos?  

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Die süßen kleinen Pilze wachsen überall auf den Kuhwiesen und halten sich getrocknet und pulverisiert ewig, im Kühlschrank  
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In den USA ist es doch so, das ohne das Drogenkartell Afganistan, Iran und Irak überhaupt kein Krieg wäre, kein Drogen finanzierter Krieg, wohlgemerkt. Wo soll auch sonst die Kohle herkommen. Bestimmt nicht aus Papa´s Sparbuchxse.  
Und wie ist es mit Good Ol´ Germany?
Die unbehanften Politiker finanzieren ihre Agenturen für Arbeit bald über Daddelautomaten. Die/Jede Agentur wird damit bestückt, und jeder weiß, wo die Kohle bleibt, die Papi Staat seinen Hilfebedürftigen ausgezahlt hat.  Somit tun die Hilfeempfänger/innen auch ein Gutes, sie Zahlen Vergnügungs Steuer.
Das hat auch noch den Vorteil, das man keine schwarzen Sherriffs mehr einstellen muß. Jede/r Bedürftige wandert nun ja frohgemut und lustig singend dem nächsten Agentur Termin entgegen:
"Juchu, heut ist wieder Daddeltach". Ich sag´s doch immer = Postive Motivation! (Fehlt nur noch ein "Drug Store" in der Agentur).
--
Gruß Beli  
 

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Koyaanisqatsi -)

Mcruay

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #16 am: 08:31:33 Di. 14.Dezember 2004 »
wenn arbeiter saufen und angestellte kiffen, was machen dann beamten? spritzen?  :D

ich muss aber feststellen, dass hier die gesamte Drogenproblematik so dargestellt wird, als wären Drogen eine Art Pflichtfach für jedermann. Es ist natürlich eine berechtigte Frage, ob es ein Staat verbieten kann (im Sinne der verfassungsrechtlich zugesicherten Selbstentfaltung eines Jeden), dass man sich selber umbringt.

Verbieten kann er z.B., dass man unter dem Einfluss der Drogen keinen anderen gefährdet, aber ein radikales Verbot aller Drogen - und es läuft ja langsam darauf hinaus, dass selbst Zigaretten irgendwann verboten werden -, halte ich für falsch. Wie bereits oben erwähnt, ist bereits das Verbotene Reiz genug für manche.
Trotzdem ist es immer eine Art der geistigen Schwäche mit Drogen auch nur anzufangen. Allerdings ist es eine großartige Leistung damit wieder aufzuhören.
und Gott sprach es werde Licht, doch Jesus fand den Schalter nicht - und so sitzen wir seit zweitausend Jahren im Dunkeln!

Kuddel

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #17 am: 00:15:51 So. 19.Dezember 2004 »
Die Hamburger Pfeffersäcke basteln an der Endlösung für Junkies:

Schließung von Aidshilfen, Drogenberatungen und Druckräumen. Dafür Bullen gegen Straßenjunks.

Zitat
kn-online:

Rauschgiftfahnder: Keine Chance für offene Drogenszene in Hamburg

Hamburg (dpa/lno) - In Hamburg verhindert die Polizei durch einen intensiven Einsatz die erneute Bildung einer offenen Drogenszene. "Die Lage ist deutlich entspannter als noch vor drei Jahren", sagte Helmut Süßen von der LKA-Abteilung für Straßendeal in einem dpa- Gespräch. Praktisch seit dem Regierungswechsel 2001 gäbe es keine offene Drogenszene mehr in Hamburg. "Mit einem hohen Aufwand sorgt die Polizei dafür, dass es so bleibt", sagte Süßen. Im repressiven Bereich seien 80 Beamte ausschließlich damit beschäftigt.

dpa/regioline vom 18.12.2004

ManOfConstantSorrow

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #18 am: 17:42:08 Sa. 08.Januar 2005 »
Vor etwa 15 Jahren gab es in Bremen sogar staatsanwaltliche Ermiitlungen mit sogar polizeilichen Razzien in Polizeiwachen (Polizei kontrolliert Polizei!?!) wg. Brechmittelbehandlung und Elektroschocks gegen Immigranten bei denen man Drogen vermutete. Als Folge mußte eine Wache geschlossen werden.

Das ist aber nicht vorbei, im heutigen gesellschaftlichen Klima scheinen Ausländer und Drogenkonsumenten zu Abschuß breigegeben zu sein:

Zitat
   
AFRIKANER NACH BRECHMITTTELEINSATZ GESTORBEN

Bremen: Nach einem Brechmitteleinsatz ist in der Hansestadt ein mutmaßlicher Drogendealer gestorben. Das teilte die Bremer Staatsanwaltschaft mit. Gegen einen Arzt und einen Notarzt werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären. Das Brechmittel war dem 35-jährigen Afrikaner aus Sierra Leone Ende Dezember nach einer Polizeikontrolle zwangsweise eingeflößt worden. Anschließend fiel der Mann ins Koma. (NDR-Info Nachrichten 8.1.05)
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regenwurm

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #19 am: 13:18:24 Fr. 28.Januar 2005 »
einer ist an den folgen des brechmitteleinsatzes in hamburg verstorben,
der andere vor kurzen in bremen, ihm wurde vom arzt eine sonde durch die nase eingeführt, die in den magen gehen sollte aber in die lunge ging, folge war wasser in der lunge woran er verstarb...
ist für mich sowas wie mord....

die neuen ideen sind besondere toiletten wo die kügelchen ausge-
schieden werden und als beweismittel verwertet werden können,
ob das neue gesetz aber kommt, weiß man noch nicht.
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xyz

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #20 am: 00:23:45 Mo. 31.Januar 2005 »
Klingt alles sehr verlockend das problem ist nur 1. wer ha schon die kohle sich
1-2 Kg zu kaufen und selbst wenn: wieviel verkauft ihr davon und wieviel verraucht ihr selber? letzteres vermulich mehr.
Daher Voten für großflächigen Anbau in Deutschland Äcker gibt´s immer mehr da die Landwirtschaft ohnehin bald durch ist

Kuddel

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #21 am: 01:50:07 Mo. 31.Januar 2005 »
Zitat
Original von regenwurm
einer ist an den folgen des brechmitteleinsatzes in hamburg verstorben,
der andere vor kurzen in bremen, ihm wurde vom arzt eine sonde durch die nase eingeführt, die in den magen gehen sollte aber in die lunge ging, folge war wasser in der lunge woran er verstarb...
ist für mich sowas wie mord....

die neuen ideen sind besondere toiletten wo die kügelchen ausge-
schieden werden und als beweismittel verwertet werden können,
ob das neue gesetz aber kommt, weiß man noch nicht.


Hallo Regenwurm,

in Bremen gab es eine beeindruckende Demo gegen den Brechmitteleinsatz. Ein paar Tage später gab es noch morgens eine Kundgebung während die Bürgerschaft über den zukünftigen Umgang mit Brechmitteln bei "Verdächtigen". Es wurde dort beschlossen, daß sie nicht mehr gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden dürfen. Ein Beispiel dafür, daß Protest auch Erfolg zeigen kann!

ManOfConstantSorrow

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #22 am: 19:58:42 Sa. 23.Juli 2005 »
Das Thema Drogen ist in vielerlei Beziehung politisch, doch wenig als solches betrachtet.

Folgende Meldung aus dem Stern

Zitat
Schmerzfrei durch Joints
Eine Selbstbehandlung mit Cannabis ist noch immer grundsätzlich verboten - obwohl das Rauschgift nachweisbar chronische Beschwerden lindert.

stern.de

zeigt, daß es beim "Gesundheitswesen" (weltweit) weniger um die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen geht, denn um die Profite der Pharmaindustrie...
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regenwurm

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #23 am: 10:59:07 So. 24.Juli 2005 »
Seit 1998 produziert und vertreibt die THC Pharm GmbH Dronabinol, den schmerzdämpfenden und krampflösenden reinen Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, der auf Betäubungsmittelrezept verschreibbar ist.
Die von uns in einem selbst entwickelten Verfahren hergestellte Rezeptursubstanz unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz. Wir bitten daher alle Patienten um Verständnis, dass weite Teile unserer neu überarbeiteten Homepage passwortgeschützt sind und wir die Informationen zu Wirkungsweise, therapeutischen Einsatzbereichen, Verschreibung und Herstellung leider nur Ärzten und Apothekern zur Verfügung stellen dürfen.
Link:

Die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (IACM) wurde im März 2000 von Mitgliedern der im deutschsprachigen Raum tätigen Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) gegründet. Es ist eine gemeinnützige wissenschaftliche Gesellschaft, die sich für die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) und ihrer pharmakologisch wirksamsten Inhaltstoffe, die Cannabinoide, für therapeutische Zwecke einsetzt, durch die Unterstützung der Forschung und die Verbreitung von Informationen. Die IACM erklärt, dass Ärzte das Recht haben, mit ihren Patienten über die medizinische Verwendung von Cannabis zu sprechen.
Link:

VOR ZWEI JAHREN: - Spanien: Freispruch wegen medizinischer Verwendung von Haschisch - Australien: Richter akzeptierte Cannabis als Schmerzmedikament


Ein Schweizer Cannabisaktivist begann am Tag seiner Verhaftung am 14. November 2001 einen Hungerstreik, nun seit mehr als 50 Tagen. Bernard Rappaz baut Cannabis an. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Hanf-Kooperative Valchanvre (deutsch: Hanf-Tal). 25 Polizeibeamte führten in der Kooperative eine Razzia durch und konfiszierten 10 Tonnen Cannabis. Rappaz wird beschuldigt, Hanf anzubauen, das mehr als die erlaubten 0,3 % THC enthält.
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regenwurm

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #24 am: 11:25:24 So. 24.Juli 2005 »
ManofConstantSorrow schrieb:
Zitat
Das Thema Drogen ist in vielerlei Beziehung politisch



Zucker
Schon mal darüber nachgedacht, daß Zucker eine Droge ist?
Gib einem Kind, das noch nicht mit der Zivilisation gesegnet ist, eine Kiste Schokoriegel und Du kannst den Energieflash beobachten, der durch seinen Körper geht. Nicht unähnlich einer Prise Koks.
Wir alle können diese Erfahrung nicht mehr nachvollziehen, weil unser gesamter Metabolismus bereits auf eine hohe Grunddosierung Zucker geeicht ist. Bereits Babynahrung wird mit Zucker versetzt, völlig legal. Anfixen würde man das bei einem Heroindealer nennen.

Damit keiner den Deal checkt, investiert der Weltkonzern Ferrero, allein in Deutschland 300 Millionen DM in Werbung (1996) [1]. Tennis-Star Anke Huber verspeist eine "Kinder-Milchschnitte" und verkündet "So, jetzt kann's richtig losgehen!". Milchschnitte ist gesund, ebenso wie "Kinder-Schokolade" und "Kinder Pingui", "Fruchtzwerge sind so wertvoll wie ein kleines Steak".

Ferrero hat sich das Wort "Kinder" sogar als Marke schützen lassen. (Ich habe 3 Klagen über mich ergehen lassen und mehrere 10.000 DM bezahlen müssen um die Marke "Kinder" nicht mehr zu "verunglimpfen").

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat die "kleinen Milchmahlzeiten" 1996 analysiert. In keinem der untersuchten Pausensnacks wurden ausreichende Mengen hochwertiger Kohlenhydrate oder Eiweiße gefunden. Die Cremefüllung besteht fast ausschließlich aus Fett und Zucker, zuviel Zucker.

Den Medien wie dem Kölner Express ist eine solche Nachricht eine 10-Zeilen Meldung auf Seite 7 wert. Darüber lacht Ferrero ebenso wie über die Tatsache, daß die Kosten der Krankenkassen für Füllungstherapien und Kariesbehandlung alleine 1996 bei 4-5 Milliarden DM lagen [2]. Davon entfallen alleine 40% auf Kinder und Jugendliche.

Auch die Ferrero-Werbung konzentriert sich hauptsächlich auf diese Zielgruppe. Sie darf als drittgrößter Werbetreibender der Republik trotz gegenteiliger Beweise ihre Zucker-Drogen sogar Lebensmittel nennen.

Eine Studie der Universität Gießen [3] belegt, daß der Anteil für Nahrungs- und Genußmittel 40% der gesamten Fernsehwerbung ausmachen. Die mit Abstand am häufigsten beworbenen Produkte sind stark gezuckerte Milchprodukte, Softdrinks und Süßwaren. Zu 77% (!) erreichen diese Werbebotschaften am Samstagmorgen und Sonntagnachmittag den Verbraucher, also dann, wenn die meisten Eltern ihre Kinder unbeaufsichtigt vor der Glotze abstellen. Selbst die meisten Eltern geben laut Studie der TV-Werbung eine Mitschuld an Übergewicht und Karies ihrer Kinder.
Quelle:
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Kuddel

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #25 am: 15:49:53 Mi. 15.Februar 2006 »
Boliviens Präsident Morales will mit der "Gemeinschaft der Andenstaaten" (CAN) die Entkriminalisierung des Kokapflanzenanbaus und damit die Streichung von der UN-Liste der illegalen Stoffe erreichen. Da die Kokapflanze zu den traditionellen Nahrungs- und Heilmitteln in Bolivien und den anderen Andenstaaten gehöre, soll das gegenwärtige Anbauvolumen für den Bedarf im Land beibehalten werden. Die US-Regierung fordert weiterhin die Vernichtung der Kokafelder.

regenwurm

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #26 am: 13:17:18 Fr. 28.Juli 2006 »
AFRIKANER NACH BRECHMITTTELEINSATZ GESTORBEN
http://www.chefduzen.de/addreply.php?postid=8460
Zitat
Bremen: Nach einem Brechmitteleinsatz ist in der Hansestadt ein mutmaßlicher Drogendealer gestorben. Das teilte die Bremer Staatsanwaltschaft mit. Gegen einen Arzt und einen Notarzt werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären. Das Brechmittel war dem 35-jährigen Afrikaner aus Sierra Leone Ende Dezember nach einer Polizeikontrolle zwangsweise eingeflößt worden. Anschließend fiel der Mann ins Koma. (NDR-Info Nachrichten 8.1.05)


BRECHMITTELEINSATZ
 
Muss Ärztin nun vor Gericht?
Todesfall nach Zwangseinnahme
GERD-PETER HOHAUS

Vor fast fünf Jahren starb der mutmaßliche Dealer Achidi John (19) nach einem zwangsweise im Institut für Rechtsmedizin durchgeführten Brechmitteleinsatz.
Nachdem der Europäische Gerichtshof in Straßburg nun die zwangsweise Brechmittelabgabe als "menschenrechtswidrig" und als Verstoß gegen das Folterverbot wertete, beantragte die Anwältin Gabriele Heinecke gestern im Namen des Vaters bei der Staatsanwaltschaft das "Wiederaufgreifen des Verfahrens". Ebenso fordert sie die "Einleitung eines ordentlichen Ermittlungsverfahrens" gegen die damals verantwortliche Ärztin Professor L. und andere.
Die Zwangsbrechmitteleinsätze waren 2001 vom damaligen Innesenator Olaf Scholz (SPD) durchgesetzt worden und stießen besonders bei der Ärztekammer auf heftigste Kritik. Der CDU/Schill-Senat und später die allein regierende CDU übernahmen die Zwangsmaßnahme. Nach dem Straßburger Urteil will Hamburgs Justiz voraussichtlich darauf verzichten.

Der 19-Jährige hatte bei seiner Festnahme 41 Kügelchen (rund fünf Gramm Crack/Kokain) verschluckt. Beim gewaltsamen Brechmitteleinsatz kam es zum Herzstillstand mit schwersten Hirnschäden und späterem Tod. Laut Obduktion soll der Tod auf eine Herzerkrankung zurückzuführen sein.

Quelle:

autonomes besetzes kulturzentrum
Adresse:
Rote Flora
Achidi-John-Platz 1
(Ex-Schulterblatt 71)
20357 Hamburg
................

benannt nach den Brechmitteleinsatz
Hier:
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Buzzword_charlie

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #27 am: 17:12:59 So. 27.August 2006 »
das man die kleinst Dealer und Konsumenten wie die Grossen Dealer jagt ist ja nur um eine gute Statistik in der Drogenbekämpfung zu erhalten.

Warum Cannabis verboten ist hat 2 Gründe:
die Pharmamafia - die weiss, das THC viel heilen kann wenn man es gezielt nutzt
die Baumwollmafia vor allem die Usa, weil Hanf ein guter Ersatz für Baumwolle ist.

Beim Alkohol verdient der Staat ja genug warum soll er den verbieten oder gar als Droge verteufeln ausserdem sind Alkoholkranke besser steuerbar als Kiffer...

kann mich noch an die Zeitungsartikel erinnern, wegen dem Amokläufer am Hauptbahnof in Berlin heuer, da war ein Zitat vom Innenminister:
"Er war nicht unter Drogeneinfluss, aber stark alkoholisiert." Also dieser Satz zeigt eh schon des gesamte Sittenbild der Politik in diesem Staat und zu diesem Thema...
3 Dinge zum Umgang mit Komplexität:

Weisheit
Wissen
Glauben

regenwurm

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[Drogen] Marktwirtschaft
« Antwort #28 am: 17:44:38 So. 27.August 2006 »
Buzzword_charlie "die Pharmamafia - die weiss, das THC viel heilen kann wenn man es gezielt nutzt"


Dronabinol:

Das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (auch Tetrahydrocannabinol oder Dronabinol genannt) wird in Deutschland als Rezeptur-Substanz auf BtM-Rezept verordnet

Dronabinol hat schmerzstillende und psychotrope Effekte
Die Rezepturarznei kann auf allen Stufen der Schmerztherapie angewandt werden / Substanz läßt sich gut mit anderen Analgetika kombinieren
FRANKFURT AM MAIN (nsi). Cannabinoide wie Dronabinol (delta-9-THC) sind eine Option bei Schmerzpatienten, bei denen herkömmliche Analgetika nicht ausreichen. Seit fünf Jahren darf Dronabinol in Deutschland als Rezepturarzneimittel auf BtM-Rezept verschrieben werden. Es eignet sich auf allen Stufen des von der Weltgesundheitsorganisation vorgeschlagenen Schemas zur Schmerztherapie.

Dabei läßt sich das breite Wirkspektrum der Substanz nutzen: Sie wirkt muskelrelaxierend, antiemetisch, appetitanregend, analgetisch, anxiolytisch, antidepressiv und leicht sedierend. "Bei bestimmten Symptomkonstellationen sind die psychotropen Effekte von Dronabinol therapeutisch von Vorteil", sagte Professor Hartmut Göbel aus Kiel bei einer Fortbildung in Frankfurt am Main.

So hätten Patienten mit Aids oder mit Malignomen oft wenig Appetit und neigten zu Untergewicht, sie litten als Folge der Erkrankung häufig an Depressionen und Schmerzen. "Bei Patienten mit solchen Krankheitszeichen kann Dronabinol die seelische und körperliche Befindlichkeit und damit die Lebensqualität bessern", sagte Göbel auf der von Delta 9 Pharma unterstützten Veranstaltung. Die positiven Effekte auf die schlechte Stimmung bei somatischen Krankheiten seien erwünscht. Aber: "Bei seelischen Störungen in der Vorgeschichte sollten Cannabinoide nicht verordnet werden."

Quelle:

von Buzzword_charlie:
Zitat
Er war nicht unter Drogeneinfluss, aber stark alkoholisiert."

unglaublich aber wahr...
wenn wir oder ich das so ein normal bürger erzähle, wie das hier abläuft, denkt der wohl klappse oder ich weiß gar nich was du willst!!!

Die Masse ist lenkbar, deswegen haben wir auch 'ne Demokratie.

Drogenverfolgung als Massenwahn

Wie sich die Zeiten ändern!

Früher mußte sich in Amsterdam die Jüdin Anne Frank vor Faschisten verstecken.
Heute versteckt sich in den niederländischen Gewächshäusern eine bestimmte Maria Huana Sativa vor den Alkohol-Ariern.


stammt nich von mir-alsoHIER

...
 selbst die Bibel ist auf Hanfpapier gedruckt
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regenwurm

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« Antwort #29 am: 20:46:24 Di. 16.Januar 2007 »
Original von regenwurm
einer ist an den folgen des brechmitteleinsatzes in hamburg verstorben,
der andere vor kurzen in bremen, ihm wurde vom arzt eine sonde durch die nase eingeführt, die in den magen gehen sollte aber in die lunge ging, folge war wasser in der lunge woran er verstarb...
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schieden werden und als beweismittel verwertet werden können,
ob das neue gesetz aber kommt, weiß man noch nicht.



Hallo Regenwurm,

in Bremen gab es eine beeindruckende Demo gegen den Brechmitteleinsatz. Ein paar Tage später gab es noch morgens eine Kundgebung während die Bürgerschaft über den zukünftigen Umgang mit Brechmitteln bei "Verdächtigen". Es wurde dort beschlossen, daß sie nicht mehr gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden dürfen. Ein Beispiel dafür, daß Protest auch Erfolg zeigen kann!

Brechmitteleinsatz beschäftigt Bundesanwalt

Vom 16.01.2007
 
Von

Volker Stahl

HAMBURG Fünf Jahre lang wurde in Hamburg mit dem Einsatz von Brechmitteln die Europäische Menschenrechtskonvention verletzt. Weil Senat und Staatsanwaltschaft sich weigern, Ermittlungsverfahren gegen die Täter und die politisch Verantwortlichen zu prüfen, schalten Hamburger Rechtsanwälte jetzt die Generalbundesanwaltschaft ein.

Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Mitte Juli festgestellt hat, dass Deutschland mit der Zwangsverabreichung von Brechmitteln an mutmaßliche Drogenhändler gegen das Folterverbot verstoßen hatte, steht für Rechtsanwalt Martin Klingner von der Hamburger Kampagne gegen Brechmitteleinsätze fest: Die an der Anordnung und Verabreichung Beteiligten können sich nicht auf Paragraf 81a der Strafprozessordnung berufen, der zum Zweck der Beweissicherung körperliche Untersuchungen auch gegen den Willen der Tatverdächtigen ermöglicht. "Und dass die Bundesrepublik an die Europäische Menschenrechtskonvention gebunden ist, war den Verantwortlichen bekannt", betont Klingner. "Sie haben sich einfach nicht daran gehalten und diese unglaublich erniedrigende Prozedur angewendet."

Anzeige gegen PolitikerDer Rechtsanwalt hält die widerrechtlichen Brechmitteleinsätze für "einen der schwersten Fälle von organisierter Regierungskriminalität". Daher haben er und 26 seiner Mitstreiter - darunter der Hamburger Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Norman Paech - vor einigen Tagen bei der Generalbundesanwältin Anzeige wegen Körperverletzung und Nötigung im Amt bzw. wegen Anstiftung zu diesen Straftaten erstattet. Die Liste der Beschuldigten ist lang: der ehemalige Hamburger Innensenator Olaf Scholz, sein Nachfolger Ronald Schill, der derzeitige Amtsinhaber Udo Nagel, Justizsenator Carsten-Ludwig Lüdemann sowie seine Vorgänger, der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin am Hamburger Universitätsklinikum, Staatsanwälte, Ärzte und Polizeibeamte.

500 Dealern verabreichtDie Brechmitteleinsätze waren im Sommer 2001 in der Hochphase des Bürgerschaftswahlkampfs von dem rot-grünen Senat beschlossen worden. Aber SPD und Grün-Alternative Liste (GAL) konnten mit ihrem neuen law-and-order-Kurs nicht beim Wahlvolk punkten. Sie mussten die Regierungsbänke für den Bürgerblock räumen.

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