Autor Thema: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt  (Gelesen 28595 mal)

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #105 am: 17:16:50 Di. 04.September 2018 »
OT

Heute hab ich einen Goldkäfer gesehen, lebendig und aus nächster Nähe, da kommen einem ja fast schon Tränen.
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Kuddel

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #106 am: 19:16:18 Di. 04.September 2018 »
Weitere Innovationen bei dem Qualitätsmedium:

Zitat
Neoliberaler Nachfolger für abgesetzten Spiegel-Chefredakteur

Das Chefredakteur-Karussell beim Spiegel dreht sich erneut. Die relevanteste Frage bleibt ungestellt: Wovon leben die Massenmedien?

...
Clickbait, Boulevard, Werbemaximierung

Mit "Spiegel+" führte Spiegel Online kostenpflichtige Artikel ein, die mit Clickbait-Teasern Leser zum Kauf bewegen sollen. Wie bei Clickbait üblich, nutzt sich dieser Effekt jedoch schnell ab, da die Artikel in der Regel nicht halten, was die Teaser suggerieren. Vor der Betrachtung von Videos müssen die Leser 20-30 Sekunden Werbung über sich ergehen lassen, mit Fotostrecken treibt man die Klickzahlen künstlich hoch, und selbst ausführliche Berichte über das Dschungelcamp sind nicht unter der Würde von Spiegel Online.

Spiegel Online betreibt und verlinkt "bento", ein Online-Magazin für Twens, das mit innovativen Artikeln besticht wie "Marisa ließ sich die Schamlippen verkürzen - was das mit ihrem Leben gemacht hat" oder "Kristina hat sich seit zwei Jahren am gesamten Körper nicht mehr rasiert". Werbung ist bei bento so dominant, dass man selbst auf dem Smartphone teilweise nur 6 Zeilen Text zwischen zwei Werbeblöcken lesen kann. Oder besser gesagt: Man kann es versuchen, denn Text ist schwierig zu erfassen, wenn direkt darunter oder darüber ein Autostart-Video läuft.
...
Das gilt auch für Spiegel Online selbst, wo nervtötende bewegte Werbeflächen ein konzentriertes Lesen der Texte erheblich behindern. Um lesen zu können, müssen Leser das Browserfenster auf die Breite der mittleren Spalte reduzieren. Adblocker sind nicht mehr möglich. Statt sich zu fragen, warum die Leser Adblocker nutzen wollen, sperrt Spiegel Online deren Nutzer aus.

Weil die Verzweiflung offenbar groß und die Werbeflächen immer noch nicht genug Umsatz bringen, führte Spiegel Online die Werbung über die gesamte Seitenbreite ein - quer über die mittlere Textspalte. Erstmalig am 07.07.2018 stellte Spiegel Online eine solche Maximalwerbung für den BMW i8 Roadster in den oberen Bereich der Startseite. Vom ersten Artikel war nur noch ein 2-Zeiler zu sehen, dann folgt die riesige Werbefläche, und erst nach dem Herunter-scrollen ging es redaktionell weiter.

Bemerkenswert bei dieser Werbung: Versteht sich Spiegel Online als Medium für die Zielgruppe potentieller Käufer von 155.000 € - Autos? Das würde die wirtschaftspolitische Ausrichtung erklären. Andererseits zeigte Spiegel Online am 27.08. eine ebenso bildschirmfüllende Werbung für eine Casting Show, die die entgegengesetzte Zielgruppe anspricht. Nach der Devise "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" erklärt das viele Werbekunden-orientierte Minnesänger Artikel - und fehlende kritische Inhalte.
...
"Innere Zensur" und Verlust der Glaubwürdigkeit

Symptomatisch für den journalistischen Niedergang des Spiegel ist die Kündigung des vielfach preisgekrönten Journalisten Harald Schumann. Dieser erlebte seit 1999, dass Artikel abgelehnt wurden, die "zu kritisch, zu links, nicht angepasst genug" waren. So schrieb Schumann u.a. einen positiven Artikel über Windkraft, den Chefredakteur Aust ablehnte. Dass Fass lief über bei der berühmt-berüchtigten Spiegel Ausgabe 14/2004 "Der Windmühlenwahn" mit einer "haarsträubend falschen und manipulierten Titelgeschichte mit gefälschten Fotos und gefälschten Zitaten". Chefredakteur Aust, der "seine Pferdezucht im Landkreis Stade von Windrädern bedroht sah" gab die Anweisung, die Windkraft niederzuschreiben.

Beim Berliner Journalistenpreis 2010 erläuterte Schumann auch, wie Banken / Konzerne / Anzeigenkunden Druck auf Redaktionen ausüben, um kritischen Journalismus zu verhindern.
...
So tickt der neue Chefredakteur

Chefredakteure sind - wie Harald Schumann oben erklärte - neben den Herausgebern die entscheidenden Personen für die inhaltliche Ausrichtung eines Mediums. Eine Neubesetzung ist also immer eine Entscheidung über die künftige Ausrichtung.

Der neue Redaktionschef Steffen Klusmann war zuvor Chefredakteur des Manager Magazins, das einer Vertretung gesamt-gesellschaftlicher Interessen unverdächtig ist. Wie er tickt, lässt sich den Themen und Aussagen des Manager Magazins und seinem Editorial entnehmen: Zur Untersuchungshaft von Ex-Audi-Chef Rupert Stadler schrieb Klusmann: "Untersuchungshaft wünscht man keinem Manager." Das steht nicht: Untersuchungshaft wünscht man keinem", sondern "keinem Manager". Wie soll man das anders verstehen als eine Befürwortung von Klassenjustiz? Gefängnis ist etwas für die Mittelschicht und Unterschicht, aber Manager sollten möglichst eine Amnestie erhalten?

Wenn in Shanghais historischem Viertel Laoximen "Tausende Alteingesessene ausquartiert werden, weil sich dort internationale Stararchitekten austoben", fragt Klusmann: "Wie weit darf die Weltherrschaft des Kapitals unsere Ästhetik bestimmen?" Er fragt nicht: " Wie weit darf die Weltherrschaft des Kapitals bestimmen, wer wo wohnen darf?" Im Editorial 3/2018 kombiniert er die übliche Verehrung für CEOs mit der Aufforderung, doch endlich die Bahn an die Börse zu bringen und dem freien Markt zu überlassen.

Das Primat der Politik über die Verkehrsinfrastruktur nennt er "rückwärtsgewandten Staatskapitalismus". Seinen Minnegesang für Anzeigenkunden und Manager nennt er "unabhängigen, erstklassigen Wirtschaftsjournalismus".
...
https://www.heise.de/tp/features/Neoliberaler-Nachfolger-fuer-abgesetzten-Spiegel-Chefredakteur-4153348.html?seite=all

Kuddel

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #107 am: 14:29:08 Fr. 14.Dezember 2018 »
Die mediale Niedergang setzt sich allerorten fort und ist scheinbar so unaufhaltbar, daß er achselzuckend hingenommen wird.

Ich kann es nicht lassen, da herumzustochern. Es ist nicht hinnehmbar!

Die Entwicklungen bei Stern Online sind hier schon mehrfach dokumentiert worden.
SPON hat sich der Eleminierung des Jornalismus angeschlossen und bringt solche Berichte:
Zitat
Wie Privatversicherte ihre Beiträge deutlich senken können
Zitat
So viel Frust schieben junge Banker
Zitat
Wieder keine weiße Weihnacht, es sei denn...
Zitat
Letzte Geschenke besorgen - so geht's stressfrei
Zitat
Der Mann, der das Schredderbild verkaufte
Zitat
Baby kommt auf Linienflug zur Welt
Zitat
Singende Klofrau begeistert Hamburg: Von wegen stilles Örtchen
Zitat
Tigerente sucht neues Zuhause
Zitat
Intimchirurgie - Warum so schmallippig?
Zitat
Warum "Soft Bras" Freiheit für Brüste und Frauen bedeuten
Zitat
SEK stürmt versehentlich die Wohnung einer Seniorin - sie reagiert wunderbar
Zitat
Chris Pratt und Katherine Schwarzenegger sind ein Paar
So siehts aus beim Sturmgeschütz der Demokratie.

Der Rest, der irgendwie journalistisch aussieht, ist im allgemeinen neoliberale Plörre.

Ein besonderer Hinweis gilt jedoch der Berichterstattung über "kriminelle Clans". Soweit ich weiß, eine Erfindung von Spiegel TV.
Es geht keinsfalls um die Quandts, die Pierchs, den Porsche-Clan, die Aldi Sippe oder andere Vertreter schwerwiegender Kriminalität.
Anfänglich ging es um alles was irgendwie migrantisch ist, gern Roma als "Bettelmafia" oder mit dem "Enkeltrick". Heute geht es eher um "arabische Clans". Diese rassistische Berichterstattung war derart erfolgreich, daß sie von allen kopiert wird, von allen Qualitätsmedien, von der AfD, der NPD und der Bundesregierung. Dieser Dreck ist unwidersprochen in die allgemeine Diskussionskultur eingegangen.

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #108 am: 11:29:28 Mo. 17.Dezember 2018 »
Ach Kuddel, jetzt fixt Du mich mit unzähligen epochalen Schlagzeilen an und ich muß mich jetzt Tagelang auf die Suche begeben um meine Neugierde zu befriedigen.

Naja, jetzt sind halt Clans die Prügelknaben, Rassisten-AfD-Bonus "Ausländische"-Clans, ohgott, unsere armen teutschen Verbrecherclans.
Wird letztlich wohl so ein unbegreifliches globales Wettbewerbs, Konkurrenz, der Markt kann alles besser Ding sein, achja, wahrscheinlich etwas Wettbewerbs verzerrendes, deshalb der Aktionismus.
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Fritz Linow

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #109 am: 13:58:40 Mi. 19.Dezember 2018 »
Endlich wird der SPIEGEL wieder besser:
Zitat
Manipulation durch Reporter
SPIEGEL legt Betrugsfall im eigenen Haus offen
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-spiegel-legt-betrug-im-eigenen-haus-offen-a-1244579.html

Kuddel

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #110 am: 13:03:45 Mo. 24.Dezember 2018 »
Die Scheiße schwappt jetzt hoch. Shit hits the fan.

Jetzt heulen sie alle, die Qualitätsmedien. Wie kann es denn bloß angehen? Zusammengeschriebener Quatsch wurde mit diversen Journalismuspreisen ausgezeichnet. Ach, jetzt wird gejammert. Man sieht dadurch eine Krise der Medien schlechthin aufziehen, eine Krise der Glaubwürdigkeit. Der Spiegel selbst weint die größten Krokodilstränen, man gelobt Besserung und versteht nicht, wie das bei den hohen Qualitätsstandards und Qualitätskontrollen hat passieren können.
Zitat
Relotius ist es gelungen, sämtliche im Haus üblichen Sicherungsmechanismen zu umgehen und außer Kraft zu setzen.
Oha!

Aber jetzt mal ehrlich. Ich verstehe nicht, warum sich alle über die zusammenphantasierten Ammenmärchen von Relotius so aufregen? Die konnte man zumindest schön schmökern. Das eigentliche Problem sind doch all die Berichte, die Relotius nicht geschrieben hat.

Hier nochmal eine Kostprobe: Schlagzeilen der heutigen Spon-Weihnachtsausgabe:
Zitat
Maria Magdalena, die erste Päpstin?
Zitat
"Rudi Völler hält nicht viel vom Fest der Liebe"
Zitat
Wie Steinzeitbauern Scarlett Johansson zum Sexsymbol machten
Zitat
Wie fanden Sie den Schizophrenie-"Tatort"
Zitat
Mit diesen Filmen kommen Sie durch die Festtage
Zitat
Feiern Sie Weihnachten spannender als der Durchschnitt?
Zitat
"The Voice Senior" Unpeinlich, aufrichtig
Zitat
Mir reicht's - ich nehm jetzt ab
Zitat
Muss ich an Gott glauben, um Heiligabend in die Kirche zu gehen, Herr Pastor?
Zitat
Quiz zum Heiligabend: Hier weihnachtet es
Zitat
Erste Weihnachten im All: Der Tag, an dem die Erde aufging
Zitat
Umweltdebatte: Sei kein Nimby, sei ein Nomp
Zitat
Große Downloads, langsames Internet: O du fröhliche, o du nervige Wartezeit
Zitat
"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" Wo Sie den Weihnachtsklassiker sehen können
Zitat
Pfarrer über Weihnachten "...dann wäre die Erde ein cooler Ort"
Zitat
Santa Claus oder Papa Klaus?
Zitat
"Es ist wichtig, dass das Gehör beim Essen mit angeregt wird"
Zitat
Asia-Sauerbraten vom Edelrind: Zum Feste nur das Beste
Zitat
Erkennen Sie diese Weihnachtsfilme an nur einem Zitat?
Zitat
Warum die Tübinger Boris Palmer lieben
Zitat
Könnten Sie noch ohne Amazon leben? Ja? Aber möchten Sie auch?
So siehts aus beim "Sturmgeschütz der Demokratie". So einen Mist faß ich doch nichtmal mit der Kneifzange an, auch wenn ich so nie erfahre, ob ich ein Nimby oder ein Nomp bin. Ungenießbarer Buchstabensalat.

Wenn sich der Spiegel aber journalistisch versucht und Politik kommentiert, wird es noch schlimmer:
Zitat
George H.W. Bush, der 41. US-Präsident und Vater des 43. US-Präsidenten, war ein stiller Staatsmann. Lange verkannt, symbolisierte er jene Courage und Demut, die dem Amt heute so schmerzlich fehlen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/george-h-w-bush-ist-tot-der-unterschaetzte-staatsmann-nachruf-a-1241449.html

Es sollte bei solchen Dingen wohl kaum um Stilfragen gehen. Mir ist es scheißegal, ob ein US Präsident mit rotem Basecap rumprollt oder ein Gentlemanpräsi sich mit grauen Schläfen staatsmännisch gibt. Es sollte um politische Inhalte gehen und der olle Bush (Senior) war 1976 bis 1977 Direktor der CIA. 1989 befahl er  eine Militäroperation gegen Panama und startete 1990 den Golfkrieg (Operation Desert Shield, dann Operation Desert Storm). So ein Typ fehlt mir keineswegs schmerzlich.

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #111 am: 16:10:09 Mo. 24.Dezember 2018 »
Da siehst Du mal, ne nackige Bildzeitungsfrau hatte oder hat seine Vorteile.
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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #112 am: 11:21:25 Di. 25.Dezember 2018 »
Da siehst Du mal, ne nackige Bildzeitungsfrau hatte oder hat seine Vorteile.
Als hätten die das Internet noch nicht erfunden! ::)

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #113 am: 10:15:34 Mi. 26.Dezember 2018 »
Wenn mich Bilder von nackten Frauen von obigen Schlagzeilen fernhalten ok, nehm ich!

Ich glaub die spärlich bekleideten Bildzeitungsfrauen gab es schon vor dem Internet für alle. Mensch ist und bleibt ein Tier mit seinen Instinkten die er im Zaum halten kann oder eben Bildzeitung kaufen geht.
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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #114 am: 11:23:08 Mi. 26.Dezember 2018 »
Nee, die Bildzeitung haben alle nur wegen dem "Sportteil" gekauft! ;D
Für die Fans von leicht bekleideten Frauen gab es schon immer ausreichend Alternativen (sogar in Farbe!)

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #115 am: 11:53:47 Mi. 26.Dezember 2018 »
Stimmt, die Legende spricht von einem Sportteil der angeblich vor oder nach der nackten Frau existieren soll.
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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #116 am: 10:28:22 Fr. 22.Februar 2019 »
Die Ekelhaftigkeit ist scheinbar weiter steigerbar.

Zitat
Warum indische Krankenhäuser viel billiger sind als deutsche - und dabei oft besser

Eine Herzoperation kostet in Indien nur knapp 1000 Euro, eine neue Augenlinse 70 Euro - und das bei hervorragender Qualität. Wie geht das?
http://www.spiegel.de/plus/indien-warum-indische-krankenhaeuser-viel-billiger-sind-als-deutsche-a-93f4638f-ce8a-4e63-81f2-244800480590

Die Antwort ist ganz einfach: Weil man als Bezahlung fürs Personal kaum mehr als eine Schale Reis übrig hat.


Indische Krankenhaus-Leiharbeiterinnen im Streik.

Der SPIEGEL träumt von 3.Welt Arbeitsbedingungen.


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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #117 am: 18:54:43 Fr. 22.Februar 2019 »
Der feuchte Traum der Neoliberalen, kosten von Indien deutsch vergütet, und die glauben tatsächlich das geht auf Dauer. Dort wo es sich abzeichnet das die Abwärtsspirale dann doch bei ihnen einschlägt und anfängt die Gewinne abknabbern drehen sie durch und fangen an politisch totalitäre Heilbringer zu favorisieren.
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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #118 am: 08:46:59 Sa. 02.März 2019 »
Zitat
Behördenversagen
Wie Deutschland daran scheitert, abgelehnte Asylbewerber abzuschieben

Polizisten und Verwaltungsbeamte verzweifeln am deutschen System: Warum ist es so schwer, abgelehnte Asylbewerber und straffällige Ausländer auszuweisen?

Ein Artikel von der AfD? Oder der NPD?
Nein, das wurde von spiegel-online veröffentlicht.

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #119 am: 09:29:06 So. 17.März 2019 »
Zitat
Greta und Co.
Die Kinder und ihr Kreuzzug

Greta Thunberg, Genesis Butler, Felix Finkbeiner: Sie sind noch Schüler oder Studenten, aber belehren die Welt. Steckt jemand hinter ihnen?
https://www.spiegel.de/plus/der-kreuzzug-der-kinder-a-00000000-0002-0001-0000-000162913136

WI-DER-LICH!