Autor Thema: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt  (Gelesen 30455 mal)

ManOfConstantSorrow

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Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #15 am: 19:34:21 Mo. 23.April 2007 »
DER SPIEGEL ist bestenfalls die Speerspitze des käuflichen und de facto faschistoiden Journalismus.

Was der Spiegel vorgemacht hat ist inzwischen publizister Mainstream:

Zitat
Während in der Gesellschaft die Idee vom Multi-Kulti-Zusammenleben als naiver Glaube à la Horst Köhler gegeißelt wird, hat sie in den Medien Hochkonjunktur. Der Störfaktor dabei: die permanente Verwechselung von Journalismus und Pädagogik.

http://www.stern.de/unterhaltung/tv/:Die-Medienkolumne-Hallo-T%FCrke%2C-Dich/587623.html
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regenwurm

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Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #16 am: 19:34:11 Do. 26.April 2007 »
ManOfConstantSorrow schrieb:
Zitat
DER SPIEGEL ist bestenfalls die Speerspitze des käuflichen und de facto faschistoiden Journalismus.

Spiegel-Leser bezahlen ihre eigene Gehirnwäsche - mit 171,60 € im Jahr. Helfen Sie ihnen, sich dieser zu entziehen.

Wir starten zu diesem Zweck eine weitere Aktion zum Aufbau einer Gegenöffentlichkeit: Sie finden unten eine Analyse mit Kommentar zu einem Spiegel-Artikel dieser Woche. Er hat den Titel „Konjunktur. Wirtschaftswunder 2.0“ (Ausgabe Nr. 17 Seite 80 bis 82).
 Der Autor schwärmt von der „Kraft des deutschen Aufschwungs“ und ordnet ihn selbstverständlich vor allem den Reformen zu. An diesem Text kann man gut zeigen, wie systematisch und wie dreist Spiegel-Leser in die Irre geführt werden.
 Eine Reihe von Aussagen stimmen einfach nicht, anderes wird falsch und unsinnig interpretiert.

Quelle und mehr zum Mitmachen
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ManOfConstantSorrow

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Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #17 am: 11:29:58 Mo. 27.August 2007 »
Es ist ja nicht so, daß der Spiegel immer nur gegen Arbeitslose und Moslems hetzt, er kann auch anders, nämlich sachlichen Journalismus, knallhart recherchiert:
Zitat
Es ist dieser Tage nicht leicht, Britney Spears zu sein: Die glücklose Sängerin kassierte einen Strafzettel wegen zu schnellen Fahrens - und Ärger wegen ihres Schoßhündchens hat sie außerdem.
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,502127,00.html
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alfred

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Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #18 am: 12:23:33 Mo. 27.August 2007 »
Die Bilderserie mit Erklärungen zu den Irakkriegveteranen hier ist "beeindruckend" und das Fazit zur Showveranstaltung in Mügeln ist auch o.k. hier!

Die China-Titelstory der Printausgabe geht ebenfalls in Ordnung...
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ManOfConstantSorrow

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Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #19 am: 12:48:36 Di. 28.August 2007 »
alfred,
eigentlich wollte ich Deine permanenten Stichelein übergehen, aber sie nerven mich doch.

Ich könnte hier nun auch Beiträge aus der BILD anführen, die voll in Ordung sind und die ich so unterschreiben würde. Aber was sollte das? Das ändert nix an der "Qualität" des Hetzblattes. Ich habe hier einen aktuelle Spiegelausgabe zitiert um darauf hinzuweisen, daß diesem Medienerzeignis das kaum mehr vorstellbare Unterbieten des eigenen Niveaus gelingt.

Du scheinst noch ein Hühnchen mit mir zu rupfen zu haben. Ich habe Deine Aussagen zu einigen Arbeitskämpfen und zu der Rolle der Gewerkschaften kritisiert. Meine Kritik war recht scharf formuliert und du fühltest Dich persönlich verletzt. Das war wirklich nicht meine Absicht. Das tut mir auch leid. Wir hatten p.n.Kontakt und ich habe die Situation verstanden, die Dich zu Deinen Aussagen gebracht hat. Ich habe wirklich null Interesse daran Dich anzupissen!

Weiterhin finde ich einige Deiner Positionen nicht richtig.

Zu den Medien:
Die mediale Wirklichkeit in diesem Land ist ein Alptraum.
Ich halte es jedoch für schlimmer, wenn SPIEGEL und TAZ neoliberale oder rassistische Propaganda verbreiten, als wenn BILD das tut, denn BILD hat einfach den Ruf ein Lügenblatt zu sein, während die ersteren noch als "seriös" gelten. Trotzdem nutze ich ein weites Spektrum an Informationsquellen und werde auch in Zukunft aus "Spiegel", "Handelsblatt" und "rf-news" zitieren, auch wenn die Ausrichtung der Publikationen nicht die meine ist.

Zu den Gewerkschaften:
Ich bin kein Gewerkschaftsfeind. Ich halte es aber für nötig eine arbeiterfeindliche Politik der Gewerkschaftsführungen öffentlich zu kritisieren. Das ist nicht das Selbe wie die Versuche der CDU die Gewerkschaften zu zerschlagen.

Zu Arbeiskämpfen:
Wenn man Arbeitskämpfe von priviligierten Arbeitern unterstützt, heißt es nicht, daß man auf die prekarisierten Arbeiter scheißt. Wenn ich z.B. einen Streik von Automobilarbeitern unterstütze, falle ich damit nicht dem Kantinenpersonal in den Rücken, das nichts von dem Streik hat. Ich sehe keinen Widerspruch darin mit streikenden Piloten, Ärzten, Lokführern und den Besetzern einer Fahrradfabrik solidarisch zu sein. Dieses Land braucht mehr Arbeitskämpfe, denn der ökonomische Druck ist die einzige Sprache, die die herrschende Clique versteht. Das Gegeneinander zwischen Arbeitskämpfen und von Arbeitern gegen Arbeitskämpfe ist das Letzte, was wir brauchen.

alfred, nochmal, ich will nicht Dich angreifen, sondern nur ein paar Positionen, die ich für wenig hilfreich halte. Falls Du auf irgendwelche meiner Aussagen eingehen möchtest, starte bitte einen neuen Thread in einem anderen Unterforum, die Mediendiskussion zerfranst hier sonst zu sehr.
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aian19

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Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #20 am: 14:23:24 Di. 28.August 2007 »
Merke:

TRAUE KEINEM JOURNALISTEN !!!

Erfahrungswerte.... :(
"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren"

"Wenn Unrecht zu Gesetz wird, ist der Gesetzlose der einzige, der noch rechtmäßig handelt."

Mene mene tekel upharsin

alfred

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Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #21 am: 09:22:22 Mi. 29.August 2007 »
Hallo ManOf, ist ein gutes Statement von Dir. Trotzdem werde ich den Spiegel weiter verkonsumieren (mal Probeabo, mal zeitversetzt aus Bibliothek). Das Niveau hat zwar nachgelassen, trotzdem ist er im Vergleich zu anderen Wochzeitschriften qualitativ eben doch am besten...  :(
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Strombolli

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Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #22 am: 13:18:43 Mi. 29.August 2007 »
Zitat
Original von alfred
Das Niveau hat zwar nachgelassen, trotzdem ist er im Vergleich zu anderen Wochzeitschriften qualitativ eben doch am besten...  :(

Der SPIEGEL ist für mich schon seit Jahren ein Aufreger. Das hat mit überparteilichem Journalismus nichts mehr zu tun. Woher soll es denn auch kommen? Die alten Granden sind tot und die nachgefolgten Youngsters sind gezeichnet von BWL. Ideale? Was ist das? Visionen? Alles Quatsch.
Rendite!

Im Übrigen sinkt die Zahl derer, die einen richtigen SPIEGEL verstehen würden rapide! Das weiss doch jedes Kind!

Aber "Fakten, Fakten, Fakten" hole ich mir im Bedarfsfall schon lieber kostenlos nötigenfalls "Online" aus Hamburg, als aus München.
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

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Kuddel

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #23 am: 14:55:51 Sa. 25.Juli 2009 »
Ich dachte, ich hätte mich an den Gossenjournalismus dieses Wurstblattes gewöhnt.
Eine derart bescheuerte Kriegspropaganda treibt mir doch wieder den Blutdruck hoch:

Schluss mit der Scheckdiplomatie! Leidenschaftlich und kontrovers debattierte der Bundestag vor 15 Jahren erstmals über die Teilnahme der Bundeswehr an einer bewaffneten Friedensmission. Mit ihrem Beschluss öffneten die Abgeordneten der deutschen Armee die Tür zur Welt.
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/4568/der_lange_schatten_der_wehrmacht.html

Leidenschaftlich quasseln um zu ballern. Den Panzern und Bombern die Tür zur Welt geöffnet...

Go straight to hell boys!!!

Kuddel

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #24 am: 14:33:10 Mo. 25.Januar 2010 »
Zitat
Entwicklungshilfe
US-Ökonom empfiehlt Deutschland als Kolonialmacht


Von Laura Himmelreich

Der Plan ist revolutionär: Der US-Ökonom Paul Romer will in der Dritten Welt ganze Städte neu gründen - die Verwaltung sollen ausländische Demokratien wie Deutschland übernehmen. Als Vorbild dient dem Wissenschaftler der Wirtschaftsboom in Hongkong.(...)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,668449,00.html

Paul Romer ist einfach dämlich und sein Vorschlag versucht noch nichmal realistisch zu sein.

Es ist aber ein Dammbruch, daß Medien einen solchen Dreck für diskutabel halten. Vorreiter im Marsch zurück: Nach den Neofeudalismus wird nun auch Neokolonialismus hip.

Vorwärts in die Sklaverei!

Alan Smithee

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #25 am: 15:13:45 Mo. 25.Januar 2010 »
Tolle Idee...dann bekommen wohl die überflüssigen Hartz IV - Empfänger gleich mal ein Jobangebot aus der Kolonie..

Dort kann man dann gleich neue Gesetze erlassen, das blöde Grundgesetz hat doch in letzter Zeit sowieso nur noch gestört... :O

Und die ARGEn-Mitarbeiter werden mitsamt ihren ARGEn / Jobcenter als Kolonialwächter in die dritte Welt übergesiedelt. :o
...still dreaming of electric sheep...

Eivisskat

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #26 am: 07:00:27 Fr. 05.Februar 2010 »
Zitat
Unterrichten uns die sogenannten Qualitätsmedien noch richtig? Oder sind die Informationen die wir bekommen schlecht recherchiert und interessengesteuert?


Kuddel

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #27 am: 16:08:05 Sa. 20.März 2010 »
Das Scheißdreckblatt übertrifft sich mal wieder beim Gossenjournalismus:

Zitat
Die Exportmacht Deutschland verärgert EU-Partner wie Frankreich. Warum sind die hiesigen Unternehmen eigentlich so erfolgreich? Ein EU-Vergleich zeigt: Die Bundesrepublik konnte ihre Wettbewerbsposition radikal verbessern - weil die Arbeitskosten langsamer steigen als bei den Nachbarn.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,684418,00.html

Ja, UNSERE Wirtschaft ist so erfolgreich, weil sie die Sklaverei schneller einführt als die Wirtschaft in anderen Ländern. Ja, da haben wir es dem Franzmann mal richtig gezeigt! Der kann ja nicht konkurieren, wenn er weiter so früh verrentet und so hohe Löhne zahlt...

Strombolli

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #28 am: 23:56:44 Sa. 20.März 2010 »
Wenn man schon den Spiegel liest, dann nur kostenlos ... ich meine im Wartezimmer der Ärzte, da gibts doch so einen Lesekreis...  ;)
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Kuddel

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Re:Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #29 am: 11:41:07 Do. 29.April 2010 »
Eine Sternstunde des Qualitätsjournalismus:

Zitat
Früher brachte Kostas in der Kneipe den Ouzo, jetzt will er 135 Milliarden
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,691933,00.html