Autor Thema: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt  (Gelesen 28598 mal)

counselor

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #120 am: 13:18:36 So. 17.März 2019 »
Ich meine, die Greta Thunberg sagt schlicht, was sie denkt. Ich glaube nicht, dass jemand hinter ihr steht und sie benutzt. Die Triebkraft für die "Fridays for Future"- Bewegung ist ehr Existenzangst. Das versteht der Spiegel-Schmierfink nicht.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #121 am: 09:20:56 Do. 09.Mai 2019 »
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt
und Drei macht Neune !!
Spon macht sich die Welt
Widdewidde wie sie ihm gefällt ....

Zitat
Historiker über Wirtschaftssysteme
Der Kapitalismus, die Erfolgsgeschichte der kleinen Leute
https://www.spiegel.de/plus/werner-plumpe-ueber-kapitalismus-kuehlschrank-der-herzen-a-00000000-0002-0001-0000-000163724198

 :o

Troll

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #122 am: 13:02:26 Do. 09.Mai 2019 »
Schade Paywall, ich hätte so gerne die Tellerwäscher Millionärdlegende aus Historikersicht gelesen, menno.

Liefert der Spiegel die Drogen gleich mit die es für so etwas benötigt?
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #123 am: 10:06:34 Mo. 24.Juni 2019 »
Ich habe mich schon oft über Henrik Müller ausgekotzt.
Ein Lohnschreiber des Kapitals, ein Arsch ohne Skrupel.
Wikipedia weiß über ihn: "2006 veröffentlichte er eine Studie über den Zusammenhang von nationaler Identität und ökonomischer Prosperität „Wirtschaftsfaktor Patriotismus“". Er wirbt also für den Rechtsruck, denn der nützt der Wirtschaft.

Die Mieten niedrig zu halten, nützt nicht der Wirtschaft und ist deshalb böse.
Zitat
Mietendeckel
Die Städte verstopfen, die Dörfer veröden

Wer die Mieten in den Metropolen künstlich niedrig hält, verschärft den Konflikt zwischen Stadt und Land. Es wäre ein Drama, sollte diese Art von Wirtschaftspolitik Schule machen.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/mietendeckel-die-staedte-verstopfen-das-land-veroedet-a-1273812.html

Wie sehen die realen Entwicklungen aus?
Die Innenstädte veröden. Die Menschen werden vertrieben, bald kann sich nur das reiche Pack ein Leben in den Städten leisten.

Die Gelbwestenbewegung in Frankreich war eine Reaktion auf diese Entwicklung. Die Menschen wurden in die Pampa vertrieben und stellten fest, daß dort nach und nach die Infrastruktur zerstört wurde. Die Ärzte verschwanden, die Schulen, Freibäder, Bücherreien, Kindergärten und auch die Geschäfte. Ein Leben ohne weite Autofahrten war nicht mehr möglich. Das Geld wurde immer knapper. Die Erhöhung der Spritpreise war dann der Tropfen, der des Faß zum Überlaufen brachte. Man hatte das Gefühl, nun von den Grundlagen des Lebens abgeschnitten zu werden. Man fand sich zusammen zum Protest am Kreisverkehr. Später ging man in die Städte und zertrümmerte dort Banken, Luxusgeschäfte und -Restaurants.

Zitat
Hohe Mieten für Metropolen-Zuzügler setzen deshalb die richtigen Anreize. Kein Bürger hat ein Anrecht darauf, dort, wo er hinziehen möchte, billigen Wohnraum vorzufinden.
Henrik Müller

Henrik  Müller möchte also entscheiden, worauf wir ein Anrecht haben.

Er legt auch in bester AfD Manier nach:
Zitat
Allein wegen der desaströsen Energiewende müssen Privathaushalte eine jährliche Mehrbelastung von 540 Euro gegenüber dem Jahr 2000 tragen, was insbesondere Geringverdiener hart trifft.
Auch hier baut er sich eine eigene Wirklichkeit. Es sind nicht mehr die Energiekonzerne, die uns in die Tasche greifen, nein, die zunehmende Verarmung kommt von der "desaströsen Energiewende".

Dieser Lakai der Bonzen wird von der Wirtschaft gepusht:
Auszeichnungen (u.a.):
  • Holtzbrinck-Preis (1933 war Holtzbrinck der NSDAP beigetreten (Mitgliedsnummer 2.126.353).)
  • Helmut-Schmidt Journalistenpreis (Preis der Direktbank ING-DiBa, benannt nach dem Rechtsaußen-Politiker der SPD)
Damit auch der Journalistennachwuchs lernt, wie man die Realität im Sinne der Wirtschaft uminterpretiert, schuf man extra für Henrik Müller die Professur für wirtschaftspolitischen Journalismus an der Technischen Universität Dortmund.

counselor

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #124 am: 16:12:17 Mo. 24.Juni 2019 »
Die herrschende Klasse zündet natürlich Nebelkerzen, um die wahren Ursachen für die Explosion der Mieten in den Städten und für die explodierenden Energiekosten zu verschleiern. Wir müssen den Leuten erklären, woran es wirklich liegt. Und wir müssen dafür sorgen, dass die Leute nicht mehr blindlings den Medien vertrauen.
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Kuddel

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #125 am: 17:09:04 Di. 25.Juni 2019 »
Und wir müssen dafür sorgen, dass die Leute nicht mehr blindlings den Medien vertrauen.

Das Vertrauen geht bereits von selbst baden.
chefduzen ist kein wirkliches Massenmedium.

Es fehlt an guten Alternativen zu den Drecksmedien!

Kuddel

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #126 am: 10:28:15 Mo. 29.Juli 2019 »
Journalismus 4.0


Kuddel

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #127 am: 12:17:17 So. 11.August 2019 »
Onlinerätsel: Wo liegt der Unterschied?






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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #128 am: 12:27:46 So. 11.August 2019 »
Bilder sagen mehr als tausend Worte, nationalistische Fahnenschwenker versus ein Pfeil Richtung Demokratie, doch, daß ist eindeutig gegen das kommunistische China gerichtet, echt jetzt.
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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #129 am: 12:33:14 So. 11.August 2019 »
Der Kandidat hat 100 Punkte und damit ein Spiegel+ Abo gewonnen und kann nun den vollen Qualitätsjournalismus genießen ohne Bezahlschranke!

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #130 am: 10:30:21 Mo. 12.August 2019 »
Juchhu, endlich werde ich gebildet, verbildet, verbildert, na egal, mir wird es als wissender einfach gut gehen, dann erkenne ich euch Deppen endlich, die Erleuchtung wird bei mir einziehen und mir wöchentlich die Stirn küssen.
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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #131 am: 12:32:25 So. 01.September 2019 »
Ich werde oft mit Befremden angeguckt, weil ich mich mit Schaum vorm Maul über die Medien aufrege.

Mein Problem mit den Medien ist, daß sie nicht nur schlecht und lieblos gemacht sind und kaum noch brauchbare Informationen enthalten, sondern sie sind bösartig. Sie sind aktiv daran beteiligt der Gesellschaft eine demokratische und humanistische Grundhaltung auszutreiben.
 


Ich finde den SPIEGEL weitaus widerwärtiger als die AfD.
Die AfD tritt zumindest noch halbwegs ehrlich dummbräsig, spießig und faschistiod auf.
Der Spiegel ist in seiner Verlogenheit so unerträglich. Macht einen auf intelligent, kritisch und Investigativ und ist in seiner Realität eine von seriösem Journalismus befreite Werbezone und selbst aktiv daran beteiligt, Vorurteile und Desinformation zu verbreiten und den Volkszorn hochkochen zu lassen. Wenn man dann naserümpfend über das herzieht, was man selbst angerichtet hat, ohne ein Fünkchen der Selbsterkenntnis, dann ertrag ich es einfach nicht. Der geheuchelte antifaschistische Ton ist letztendlich nur die Arroganz des Bildungsbürgers gegen den AfD Wähler. Ein ernstgemeinter Antifaschismus würde sich für den Einzug von seriösem Journalismus beim Spiegel einsetzen oder für die sofortige Zerschlagung dieses Drecksmediums!

Kuddel

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #132 am: 10:36:19 Sa. 28.September 2019 »
Zitat
Berliner Mietendeckel
Einstiegsdroge in die Planwirtschaft
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mietendeckel-in-berlin-einstiegsdroge-fuer-den-wohnungsmarkt-a-1288730.html

Aha.
Gegendruck gegen Spekulantenschweine = Planwirtschaft
= DDR...
Honnecker
Ulbricht
Stalin
Gulag
Massenmord


Kuddel

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #133 am: 08:35:27 Do. 24.Oktober 2019 »
Ich weiß, es ist bekannt, daß der Spiegel ein Drecksblatt ist. Er bringt mich aber immer wieder auf die Palme.
Die Lügengeschichten von Claas Relotius sind noch das angenehmste, was das Blatt zu bieten hatte. Die normale Berichterstattung ist der Horror und durch und durch hassenswert!

spon heute...

...über Abschiebung:
Zitat
"Unser Problem ist, dass wir die schweren Straftäter nicht konsequent abschieben"

Polizeihauptkommissar Norbert Hillenbrand hat mehr als 9000 Migranten in ihre Heimat zurückgebracht. Manche mehrfach. Was hat er dabei erlebt?
https://www.spiegel.de/plus/abschiebung-von-migranten-wut-verzweiflung-ich-kann-jede-reaktion-nachvollziehen-a-7a45b61f-76f9-4e79-882e-bfe8c420dcc7

...über den Mietendeckel:
Zitat
Frustrierte Vermieter in Berlin
Wenn der Mietendeckel die Falschen trifft
https://www.spiegel.de/plus/mietendeckel-in-berlin-der-frust-der-kleinvermieter-a-dcbd45bf-c4e9-4b5c-970a-e937034c1ad8

...über den Klimawandel:
Zitat
Klimaforscher kritisiert den Greta-Hype
"Das ist die Sichtweise des reichen Westens"

Der Klimaforscher Hans von Storch warnt im Interview vor Aktionismus. Greta Thunberg rede "dumm Tüch" - dummes Zeug.
https://www.spiegel.de/plus/frueher-war-ein-sturm-einfach-ein-sturm-a-00000000-0002-0001-0000-000166490227


BGS

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Re: Der Spiegel - ein geschwätziges Blatt
« Antwort #134 am: 21:28:45 Do. 24.Oktober 2019 »
In der Tat, der Speigel hat schon bessere Tage gesehen. Ist sehr lange her.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)