Autor Thema: Der Preis des Krieges  (Gelesen 29425 mal)

Kuddel

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Re: Der Preis des Krieges
« Antwort #90 am: 08:26:09 Mo. 27.April 2020 »
Zitat
Angeführt von der stärksten Militärmacht USA haben die Länder der Erde im abgelaufenen Jahr fast zwei Billionen Dollar in ihre Verteidigungsapparate gesteckt. Weltweit wurden 2019 - und damit vor Beginn der Corona-Pandemie - insgesamt schätzungsweise 1,917 Billionen Dollar (1,77 Billionen Euro) und damit 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr für das Militär ausgegeben, wie aus einem neuen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht.

Das entsprach 2,2 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes und schätzungsweise 249 Dollar (230 Euro) pro Erdbürger. Gleichzeitig handelte es sich um den fünften jährlichen Anstieg in Folge und einen neuen Höchstwert seit Beginn vergleichbarer Sipri-Aufzeichnungen im Jahr 1988.
https://www.sueddeutsche.de/politik/verteidigungsausgaben-sipri-fast-zwei-billionen-dollar-fliessen-ins-militaer-1.4889569

Kuddel

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Re: Der Preis des Krieges
« Antwort #91 am: 15:14:18 Fr. 05.Juni 2020 »
Zitat
Neue Kriegsschiffe für die Bundeswehr werden noch teurer
Der Bundestag soll am 17. Juni grünes Licht für das neue Mehrzweckkampfschiff der Bundeswehr geben. Inzwischen liegt der Preis aber noch höher.


Berlin Jahrelang wurde verhandelt, jetzt soll das neue Mehrzweckkampfschiff MKS 180 im Sommer endlich bestellt werden. Dazu soll der Bundestags-Haushaltsausschuss am 17. Juni den Weg frei machen.

Die vier hochmodernen Kriegsschiffe sollen nun einschließlich Umsatzsteuer einen Wert von 5,473 Milliarden Euro haben, wie das Handelsblatt aus dem Bundestag erfahren hat. Zuletzt war dieser Preis mit 5,27 Milliarden Euro angegeben worden.

Einschließlich bereits bis Ende 2019 bezahlter Aufwandsentschädigungen ergibt sich bis 2032 ein Finanzierungsbedarf von 6,02 Millionen Euro, wie es weiter hieß. Als vor Jahren die Planungen begannen, war der Bund noch von 3,5 Milliarden Euro ausgegangen.

Im 130-Milliarden Euro-Konjunkturpaket hat die Bundesregierung auch der Rüstungsindustrie versprochen, sie nun zügig mit Aufträgen zu bedenken. „Neue Rüstungsprojekte mit hohem deutschen Wertschöpfungsanteil, die noch in den Jahren 2020 und 2021 beginnen können, (sollen) sofort umgesetzt werden“, heißt es in Punkt 10 des Konjunkturpakets.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ruestungspolitik-neue-kriegsschiffe-fuer-die-bundeswehr-werden-noch-teurer/25890616.html

Troll

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Re: Der Preis des Krieges
« Antwort #92 am: 09:31:06 Fr. 23.Oktober 2020 »
Zitat
Du weißt, dass du zu weit gegangen bist, wenn US-Soldaten wegen deiner Kriegsverbrechen so erschüttert sind, dass sie dich verpfeifen.

Australische Special Forces in Afghanistan, haben sieben Gefangene genommen, und dann per Funk den Amis gesagt, sie sollen sie abholen. Die Amis schicken einen Hubschrauber.

He says the Americans only had room on the aircraft for six.

"And the pilot said, 'That's too many people, we can't carry that many passengers.' And you just heard this silence and then we heard a pop. And then they said, 'OK, we have six prisoners'.

Quelle: Fefes Blog

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Kuddel

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Re: Der Preis des Krieges
« Antwort #93 am: 09:03:15 Do. 19.November 2020 »
Hier mal was über die Verschissenheit der Militärkultur als solche und über die Werte der Freien Welt...

Zitat
Kriegsverbrechen in Afghanistan
Australische Soldaten töteten Menschen als „entsetzliche“ Aufnahmerituale

Ein Untersuchungsbericht beklagt „rechtswidrige Tötungen“ von 39 Zivilisten durch australische Sondereinheiten in Afghanistan. Neue Truppenmitglieder wurden offenbar dazu angehalten, Menschen als Initiationsritual zu töten.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afghanistan-australische-armee-raeumt-mutmassliche-kriegsverbrechen-ein-17059575.html

Uniformen, Gehorsam und militärischer Schnickschnack sind ein Magnet für gestörte Arschlöcher.

Troll

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Re: Der Preis des Krieges
« Antwort #94 am: 09:36:04 Fr. 20.November 2020 »
Zitat
... Neu sind die Vorwürfe nicht, aber jetzt hat sie auch ein offizieller Bericht bestätigt: Im Afghanistan-Einsatz haben australische Spezialkräfte gefangene Zivilisten ermordet, teilweise sogar solche Morde als Aufnahmeritual für neue Mitglieder ihrer Einheit verlangt. Zahlreiche Soldaten erwartet jetzt ein Gerichtsverfahren; die betreffende Einheit wurde aufgelöst. ...

https://augengeradeaus.net/2020/11/australien-spezialkraefte-als-moerderbande/

Via Fefes Blog
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