Autor Thema: infas / IAB  (Gelesen 3179 mal)

suboptional

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infas / IAB
« am: 14:15:55 Mi. 15.März 2006 »
Hallo,

habe einen Brief bekommen in dem steht das genannte Institute 12.000 Männer und Frauen bundesweit telefonisch zu ihrer beruflichen Situation befragen wollen. Die Befragten wurden zufällig ausgewählt.

Selbstverständlich werden alle Angaben streng nach Datenschutzrelevanten Kriterien behandelt. Ausserdem ist es wichtig das alle ausgewählten Personen an der Befragung teilnehmen, da die Situation sonst verzerrt dargestellt wird. Die Teilnahme an der Befragung ist natürlich freiwillig.

Nun wollte ich mal fragen ob auch außer mir noch auserwählte in diesem Forum sind und wie die darüber denken. Auch die Meinung aller anderen interessiert mich, und vor allem wer würde mitmachen bzw. nicht mitmachen und warum.

Nochmal es handelt sich um die Institute infas, IAB, DIW Berlin. An und für sich macht der Brief und die Information vorab einen seriösen Eindruck. Was sprich also dagegen?
Grüße Suboptional

Grundgesetz § 1: Die Würde des Menschen ist vom Einkommen abhängig !!!

Kuddel

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  • Fischkopp
infas / IAB
« Antwort #1 am: 17:32:25 Mi. 15.März 2006 »
Damals bei den (erfolgreichen) Protesten gegen die Volkszählung lag die Kritik weniger bei dem benutzen von persönlichen Datenn, denn bei dem Versuch die Soziale Kontrolle auszubauen durch mehr Wissen über die Bevölkerung. Menschen als Konsumenten, als Masse für den Arbeitsmarkt und auch von Interesse für die Aufstandsbekämpfung.

Wissen zum Ausbau von Herrschaft.
Die Menschen als berechenbare Masse.

Von daher finde ich es begrüßenswert wenn heutzutage Leute bei Befragungen zunehmend Müll reden. Die Infas Wahlprognosen lagen noch nie so daneben, wie bei den letzen Wahlen.

Die Instititute nur mit Informationsschrott füttern.
Unberechenbar werden!!!

regenwurm

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infas / IAB
« Antwort #2 am: 12:05:42 Mi. 30.August 2006 »
vom Kuddel

Zitat
Damals bei den (erfolgreichen) Protesten gegen die Volkszählung lag die Kritik weniger bei dem benutzen von persönlichen Datenn, denn bei dem Versuch die Soziale Kontrolle auszubauen durch mehr Wissen über die Bevölkerung. Menschen als Konsumenten, als Masse für den Arbeitsmarkt und auch von Interesse für die Aufstandsbekämpfung.
Regierung beschließt neue Volkszählung
Staat braucht Zahlen für Zukunftsplanung
Der gläsernen Bürger in einem Überwachungsstaat.

Kostet 450 Millionen €uronen.

Schäuble braucht Daten natürlich nur zu unserem besten.

LINK

Erinnern wir uns.
Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.

Lefat

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infas / IAB
« Antwort #3 am: 14:53:52 Mi. 30.August 2006 »
HAAAAHAHA    

Wie Geil ist das denn ? :D


"bitte nur Bleistift benutzen!"

mussten die damals evt leichte korrekturen vornehmen ?
Es ist immer wieder erstaunlich, dass ein Jahr der Arbeitslosigkeit einen ehemaligen Leistungsträger zu einem bildungsfernen Asozialen verkommen läßt..so zumindest die landläufige Meinung.