Autor Thema: Burger King  (Gelesen 65301 mal)

oldfaithfull

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Re:Burger King
« Antwort #30 am: 16:43:57 Do. 24.Oktober 2013 »
Moin Einspruch euer Ehren, wenn man die Buden richtig boykottiert, dann wird erst recht ein Schuh draus.....für die Mitarbeiter ist es besser wenn das Elend ein Ende hat. weil die Profite maximieren wollen die Drecksbuden auch dann noch, wenn es richtig gut läuft. Für den MA bleibt es gleich........also Vollboykott, es soll denen allen so gehen wie dem Drecks-Schlecker! Sollen ersticken an Ihrer Gier!!!

Eivisskat

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Re:Burger King
« Antwort #31 am: 17:06:16 Do. 24.Oktober 2013 »
Schwierig wird der Boykott ja auch häufig erst dadurch, wenn "die Politik"  ::) diese Läden - anstatt sie aus vielfältigen Gründen abzulehnen - ihre Ansiedlung vor Ort ganz eindeutig fördert & unterstützt.

Ich finde sowas unglaublich, WO leben diese Leute eigentlich, WIE unterbelichtet sind die eigentlich in ihrem Wissensstand, WEM dienen sie?


Es geht - inzwischen ganz offensichtlich - tatsächlich nur noch darum, dass die Unternehmer sich gegenseitig die Gelder & Aufträge zuschieben können.

Das Menschenwohl steht dagegen gaaaanz hinten an...

 :o


http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article121052675/Buerger-sammeln-Unterschriften-gegen-Burger-King.html


Zitat
Die SPD sieht die Lage ähnlich. "Wir sind der Meinung das sich in Kaltenkirchen ein Fast-Food-Restaurant ansiedeln sollte, um den Bürgern und besonders den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, in der Stadt diese Art von Restaurant zu besuchen und nicht die benachbarten Orte aufsuchen zu müssen", sagt der Fraktionsvorsitzende Bernd Schädler.

Zitat
Dass Burger King in der neuen Kaltenkirchener Innenstadt scheitern könnte, wäre ein weiterer Rückschlag für den Investor Ferox.


Eben... ::)



Strombolli

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Re:Burger King
« Antwort #32 am: 17:47:29 Do. 24.Oktober 2013 »
Einen Boykott hinzubekommen, wird ein Traum bleiben. - Bestimmte instinktilipieve Grundbedürfnisse: Sex, Essen, Trinken ... und körperliche Erfordernisse, wie Toilettenbesuche ... kann man ihnen nicht ausreden.

Da kommen viel zu viele unterschiedlichste Menschen an so einer "Menschen-Freßstelle" (um nicht "Fressnapf" zu schreiben und Ärger zu bekommen)
vorbei, schon wegen der Tankstellen. Die kann man vielleicht mit großflächigen Schock-Plakaten überzeugen/ansprechen ... aber die müssten dann sicher bald entfernt werden.

Mir fallen keine wirksamen, legalen Möglichkeiten ein...
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Kuddel

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Re:Burger King
« Antwort #33 am: 18:26:12 Do. 24.Oktober 2013 »
Zitat
Einen Boykott hinzubekommen, wird ein Traum bleiben. - Bestimmte instinktilipieve Grundbedürfnisse: Sex, Essen, Trinken ...

Da möchte ich widersprechen. Es gibt eine lange Geschichte von (teilweise auch erfolgereichen) Hunger- und Durststreiks und auch Sexstreiks.

Die Boykotts gegen Waren aus der Apartheidsrepublik Südafrika und den Umweltverschmutzer Shell wurden von weiten Teilen der Bevölkerung befolgt und zeigten Wirkung.

Ich mag die Kampfform "Boykott" nicht sonderlich. Es ekelt mich an, daß damit ein Mensch auf einen Konsumenten reduziert wird, dessen einzige Freiheit darin besteht zu entscheiden, was er wo kauft. Ich kann mich bestenfalls damit anfreunden einen Betrieb zu boykottieren, wenn man damit einen Kampf, der drinnen stattfindet, als Außenstehender unterstützen kann. Wenn die drinnen zu feige sind sich quer zu stellen, wird ein Boykott nicht sonderlich viel bewirken.

Strombolli

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Re:Burger King
« Antwort #34 am: 18:46:29 Do. 24.Oktober 2013 »
Wenn die drinnen zu feige sind sich quer zu stellen, wird ein Boykott nicht sonderlich viel bewirken.

Das System ist perfide. Wer nicht spurt, wird gegangen. Mein (ehemaliger) Stamm-BK wird jetzt von dem geleitet, der dort vor 6 Jahren noch nebenbei ein bischen Geld verdient hat. Er kennt immer noch meine Standardbestellung, die mittlerweile fast 11 € kostet. Nee, nicht mit Strombi.

Wo ist mein Gurkensalat?
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Kuddel

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Re:Burger King
« Antwort #35 am: 18:50:24 Do. 24.Oktober 2013 »
Zitat
Wer nicht spurt, wird gegangen.
Man kann sich die eigene Feigheit auch schönreden. Es ist völlig egal, ob man in ner Frittenbude oder nem Callcenter gegangen wird. Es gibt solche Jobs wie Sand am Meer.

BGS

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Re:Burger King
« Antwort #36 am: 19:49:46 Do. 24.Oktober 2013 »
Arbeit, von deren Bezahlung man nicht wie ein Menschen leben kann, sollte es nicht geben dürfen.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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Kuddel

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Re:Burger King
« Antwort #37 am: 13:38:48 Di. 28.Januar 2014 »
Zitat
Ein kleiner Sieg über Burger King

Burger-King-Franchisenehmer Ergün Yildiz muss seinen Betriebsratschef weiterbeschäftigen. Außerdem übergibt ihm die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine Liste mit 3000 Unterschriften, mit denen Burger-King-Kunden ihren Unmut zum Ausdruck bringen
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/union-verlangt-ausnahmen-fuer-mini-jobber-aid-1.3993908

dagobert

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Re:Burger King
« Antwort #38 am: 17:22:35 Mi. 19.November 2014 »
Zitat
Burger King schließt jede achte deutsche Filiale

Die Fastfood-Kette Burger King hat ihrem größten Franchisenehmer in Deutschland gekündigt. Jede achte Filiale muss daher schließen. Mehrfach wurde nach einem Hygiene-Skandal gegen Auflagen verstoßen.

Die Fast Food-Kette Burger King hat ihrem größten Franchisenehmer in Deutschland fristlos gekündigt. Die bundesweit 89 Filialen der Yi-Ko-Holding müssen sofort schließen, meldet das Unternehmen. Anderenfalls werde Burger King gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Damit wird zunächst rund jede achte deutsche Burger-King-Filiale geschlossen.

"Diese schwierige, jedoch notwendige Entscheidung wurde getroffen, nachdem sich Yi-Ko wiederholt nicht an die vertraglich vereinbarten Arbeitsbedingungen für ihre 3000 Restaurant-Mitarbeiter gehalten hat", heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Diese fortgesetzte Missachtung von Standards habe auch die Existenz der übrigen 165 Franchisenehmer und 25.000 Mitarbeiter in Deutschland gefährdet.
[...]
"Leider mussten wir aufgrund der wiederholten Verstöße der Yi-Ko gegen operative und arbeitsrechtlichen Standards sowie der daraus resultierenden Rufschädigung feststellen, dass die Yi-Ko kein Teil der Burger-King-Gemeinschaft bleiben kann." Die Fast Food-Kette hat damit nur noch knapp 600 Filialen in Deutschland.
http://www.welt.de/wirtschaft/article134503081/Burger-King-schliesst-jede-achte-deutsche-Filiale.html

Zitat
Diese Burger-King-Filialen werden geschlossen

Burger King schließt die Restaurants, die bislang von der Yi-Ko Holding betrieben wurden. Es geht um 89 Filialen in fünf Bundesländern. Welche Städte betroffen sind, lesen Sie hier.
http://www.welt.de/wirtschaft/article134515015/Diese-Burger-King-Filialen-werden-geschlossen.html

BGS

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Re:Burger King
« Antwort #39 am: 18:28:34 Mi. 19.November 2014 »
Tja.. immer noch 600 Filialen zu viel. Und eine Frechheit, diese Stätten der Unkultur auch noch als "Restaurants" zu bezeichnen. Von den anderen Ketten schweige ich lieber.

MfG

BGS
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Re:Burger King
« Antwort #40 am: 16:36:56 Mi. 21.Dezember 2016 »

Troll

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Re:Burger King
« Antwort #41 am: 19:51:31 Mi. 21.Dezember 2016 »
Klasse, erinnert mich South Park, wo sich der BP-Boss im Fernsehehen für die Ölkatastrophen entschuldigt.
Ich hätte es gerne verlinkt, aber Rechteinhaber Viacom ist kaputt, in vielfältiger Weise.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti