Autor Thema: Der Leiharbeiteraufstand  (Gelesen 1655 mal)

gallig

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Der Leiharbeiteraufstand
« am: 22:44:19 Fr. 26.März 2004 »
„Es wird einmal geschrieben stehen...
Im Jahre 200... Chr. fand ein Sklavenaufstand unterstützt von Leiharbeitnehmern der Verbände BZA, IGZ, usw. stadt. Es war einer der größten Leiharbeiteraufstände  in der Geschichte Deutschlands gegen die Arbeitnehmerüberlassungen…..
Die Sklavenrebellion war ein unartikulierter Protest gegen die allgemeine Entrechtung und unmenschliche Ausbeutung von Leiharbeitnehmern, ohne dass etwa die grundsätzliche Abschaffung der Zeitarbeit gefordert worden wäre.
Die Aufständischen wollten vielmehr ihre persönlichen Rechte in den Zeitarbeitsfirmen stärken.
Trotz der scheinbaren Übermacht der Zeitarbeitsfirmen, gelang es den Aufständigen ihre Rechte durchzusetzen…..
Heute zählt die Branche Zeitarbeit zu einer der begehrtesten und bestbezahlten  Berufszweige in Deutschland….“

Mal den Ernst beiseite und mit sehr großem Ernst weiter, für uns ist es wichtig das Wir endlich anfangen uns über bestehende Tarifverträge zu informieren und diese notfalls auswendig lernen. Neunzig Prozent meiner Kollegen haben absolut null Kenntnis über die bestehenden Tarifverträge.
Wir müssen uns rechtlich wehren, wenn die ZA Firmen versuchen uns zu bescheißen, ich höre immer nur das Jammern von Kollegen „, wenn ich aufmucke, werden die mir kündigen, ich hab doch Familie, ich hab doch ein Haus, was ich abbezahlen muss oder ich habe zu hohe Schulden usw.“
Begreift doch endlich, wenn wir uns nicht wehren und den ZA Firmen die Grenzen aufzeigen, werden die uns überrennen. Dann werden wir in ca. 5 Jahren die Zeche dafür zahlen. Denn dan reicht das Geld 100% nicht mehr für die Ernährung der Familie oder zum Abzahlen des Hauses.
Wir brauchen zum Beispiel  Musterurteile die ZA Firmen verlohren haben, auf die man sich gegebenfalls berufen kann. Das setzt natürlich voraus das Es solche Musterurteile gibt, wenn nicht müssen wir gerichtlich so Klagen, das es ein Musterurteil gibt.
Jeder sollte dann den Mut dazu aufbringen, denn „Morgen“ könnten unsere Kinder auch gezwungen sein bei einer ZA Firma zu arbeiten und ich möchte dann nicht in den
Augen meiner Kinder den Vorwurf sehen „Ihr habt damals die Chance verpasst etwas zu
verändern und wir dürfen es heute ausbaden“.

Zum Schlus noch ein Zitat von Martin Buber.
„Jeder ist berufen, etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen.“