Autor Thema: Arbeit kann töten  (Gelesen 2704 mal)

regenwurm

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Arbeit kann töten
« am: 10:26:36 Do. 24.August 2006 »
POL-HH: 060823-2. Schwerer Arbeitsunfall in einem Kaufhaus in der Hamburger Innenstadt

23.08.2006 - 14:11 Uhr
   Hamburg (ots) - Unfallzeit: 23.08.06, 11:36 Uhr
Unfallort: Hmb.-Neustadt, Jungfernstieg

   Eine 41-jährige Frau hat heute Vormittag bei einem Arbeitsunfall
in einem Kaufhaus in der Hamburger Innenstadt lebensgefährliche
Verletzungen erlitten.

   Die Frau führte im Keller des Gebäudes Malerarbeiten aus.
In diesem Raum befindet sich auch der Haupttransformator des
Kaufhauses. Nach bisherigen Erkenntnissen stand die Geschädigte auf
einer Leiter und hat über dem nach oben offenen Schaltkasten
gearbeitet. Dabei erlitt sie aus bisher unbHamburg (ots) - Zeit: 18.08.06, 09:40 Uhr
Ort: Hamburg-Altstadt, Ballindamm 1
ekannten Gründen einen
Stromschlag.

   Die 41-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt in ein
Krankenhaus gebracht.

   Am Freitagmorgen ist ein 41 Jahre alter Mann bei einem
Arbeitsunfall tödlich verunglückt. Das Landeskriminalamt 45 hat die
Ermittlungen übernommen.

   Nach ersten Ermittlungen war der 41-Jährige mit zwei
Arbeitskollegen damit beschäftigt, ein Gerüst für das in Kürze
beginnende Alstervergnügen aufzubauen.
Dafür sollten sogenannte Elektrobrücken über den Ballindamm gelegt
werden. Die Arbeiter hatten bereits vier dreistöckige Gerüste
aufgebaut. Zwischen zwei Gerüsten verlief quer über den Ballindamm
ein Träger. Diesen Querträger versuchten die Arbeiter hochkant zu
legen. Dabei krümmte sich der 41-Jährige und fiel kopfüber aus einer
Höhe von ca. 4 Metern auf die Fahrbahn.
Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung erlag der 41-Jährige noch am
Umfallort seinen schweren Verletzungen.
Der Leichnam wird im Institut für Rechtsmedizin obduziert.

   Nach ersten kriminalpolizeilichen Erkenntnissen wurde das Gerüst
nicht vorschriftsmäßig aufgebaut.


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regenwurm

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Arbeit kann töten
« Antwort #1 am: 10:40:43 Do. 01.Februar 2007 »
Hamburg (ots) - Unfallzeit: 31.01.07, 12:20 Uhr
Unfallort: Hamburger Hafen, Hansahafen, O´Swaldkai

   Heute Mittag ist bei einem schweren Arbeitsunfall im Hamburger
Hafen ein Mann (52) ums Leben gekommen. Das Landeskriminalamt 45 hat
die Ermittlungen übernommen.

   Nach bisherigen Erkenntnissen sollte die deutsche Motorjacht
"Morgan" am O´Swaldkai mit einem Kran aus dem Wasser gehoben und auf
einen Sattelauflieger an Land gesetzt werden. Der Eigentümer (52)
sowie zwei weitere Männer (44, 46) befanden sich auf dem Achterdeck
der Jacht.
Aus bislang ungeklärter Ursache rutschte die Jacht beim aus dem
Wasser heben aus einem Gurt und stürzte in das Hafenbecken. Dabei zog
sich der Eigentümer der Jacht derart schwere Verletzungen zu, dass er
trotz Reanimationsversuchen am Unfallort verstarb.
Die beiden anderen Männer wurden mit schweren Verletzungen in
Krankenhäuser eingeliefert.

   Die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache dauern an

Quelle


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regenwurm

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Arbeit kann töten
« Antwort #2 am: 12:02:34 Do. 29.November 2007 »
Zitat
Die Zahl der tödlichen Unfälle auf deutschen Baustellen ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Wie die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft am Mittwoch mitteilte, gab es im vergangenen Jahr 141 Todesfälle und damit 28 mehr als im Jahr 2005. 40 Prozent der Unfallopfer stürzten demnach ab oder stolperten. Am häufigsten ereigneten sich die Unfälle auf Gerüsten, Leitern, Dächern und Flachdächern mit Fenstern.  
 Grund für die Zunahme ist die anziehende Konjunktur und die damit steigende Zahl der Bauaufträge. Insgesamt ereigneten sich deswegen auch mehr meldepflichtige Arbeitsunfälle. Die Zahl stieg um 5.235 auf 128.882.Auch im ersten Halbjahr 2007 nahm die Unfallzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, um 1.177 auf insgesamt 56.753. Im Jahr 2005 war die Zahl der Bauunfälle auf ein historisches Tief gefallen.  
 Quelle  
Keine Zeit - Zeitdruck auf Kosten der Gesundheit.Dieses System ist krank, anstatt die Anfallende Arbeit auf dem Rücken Aller zu verteilen, hetzen einzelne bis es zu zwangsläufig zu Berufunfällen kommt, bis hin zum Todesfall oder einer bleibenden Behinderung.
Zeit ist der Schlüssel, sich Zeit nehmen,Zeit  haben .Das ist natürlich nicht im Kapitalistischen System vorgesehen.
Nimm Dir Zeit und nicht das Leben (Spontispruch)
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Hijahjazuur

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Arbeit kann töten
« Antwort #3 am: 12:12:04 Fr. 30.November 2007 »
Jeder ist ersetzbar....wirklich jeder, aber noch werden nur die ganz unten "ersetzt", wird zeit den Spieß mal umzudrehen.
... die Wahlen sind frei, kostenlos, manche sagen sogar, sie sind umsonst... Pispers