Autor Thema: Trinkwasser in Zyankalibehältern  (Gelesen 980 mal)

regenwurm

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Trinkwasser in Zyankalibehältern
« am: 08:54:40 So. 17.September 2006 »
Das Thema:
Widerstand gegen den Goldrausch der Bergbaukonzerne in Mittelamerika

Eine schlimme Erkenntnis brachte im vergangenen Juli der Besuch eines Antiminenaktivisten aus Nicaragua. Ihm waren die merkwürdigen Behälter aufgefallen, mit denen Familien Wasser schöpften, und fragte, wo die Menschen diese herhätten. Der Besucher aus Nicaragua war sich sicher: In diesen Behältern wird Zyankali verkauft, welches zur Goldgewinnung benötigt wird.
 Die europäische Vertreiberfirma nimmt die Behälter kostenlos zurück, um sie erneut mit der hochgiftigen Substanz zu befüllen.
 Die Entsorgung dieses Sondermülls gilt als höchstgefährlich, von einer Wiederverwertung ganz zu Schweigen. Irgendjemand in der Mine gebe sie weiter, so dass sie den Menschen als Wassergefäße verkauft werden können, sagt Oseguera.


Und wofür das alles? "Bei der Förderung der Goldmenge, welche für einen einzigen Ring benötigt wird, fallen nicht weniger als 12 Tonnen Abfall an (mit Zyankali, Blei und Quecksilber verseuchtes Gestein und Erde). Fast 80 Prozent der weltweiten Goldgewinnung sind für die Schmuckproduktion bestimmt"

den ganzen Bericht gibt es hier
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