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Klimakatastrophe

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TagX:

--- Zitat ---Die Ökonomie des Klimawandels
Stern-Report fordert Staatengemeinschaft zum sofortigen Handeln auf
 
Von Kurt Stenger
 
Es ist seit Jahren bekannt, dass die Welt klimapolitisch auf eine Katastrophe zusteuert. Erstmals wagt eine Studie Prognosen über die wirtschaftlichen Kosten der Erderwärmung.
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Wenige Tage vor dem Beginn der nächsten UN-Klimakonferenz in Nairobi erinnert eine aufsehenerregende Studie die Teilnehmerstaaten an ihre Aufgabe: »Klimawandel ist eine ernste globale Bedrohung, und es braucht dringend eine globale Antwort«, heißt es in dem Bericht über die »Ökonomie des Klimawandels«, der im Auftrag der britischen Regierung von Autoren um den früheren Weltbank-Ökonomen Nicholas Stern erstellt wurde.
Die 700-seitige Studie warnt auf Grundlage neuester UN-Berechnungen vor einem Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um gut 2 Grad Celsius bis 2035. Langfristig bestehe sogar die über 50-prozentige Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs um 5 Grad – so viel wie seit der letzten Eiszeit bis heute. Die Folge wäre eine dramatische Zunahme von Dürren, Stürmen und Überschwemmungen. Hunderte Millionen wären von Hunger oder Wasserknappheit bedroht. Dabei kennt das Weltklima nicht das Verursacherprinzip: Am schlimmsten betroffen wären die ärmsten Länder und ihre Bevölkerung, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben.
Derartige Szenarien sind nicht neu. Erstmals aber versucht eine Studie des internationalen Polit-Establishments, die wirtschaftlichen Folgen zu berechnen. Das weltweite Bruttosozialprodukt könnte im schlimmsten Fall um 20 Prozent oder mehr einbrechen, heißt es im Stern-Report. Summieren würden sich die Schäden auf unvorstellbare 5,5 Billionen Euro. Dies wäre bestenfalls vergleichbar mit den Folgen der Weltkriege und der Weltwirtschaftskrise in der Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der Klimawandel ist nicht mehr zu verhindern, da ergriffene Maßnahmen erst nach mehreren Jahrzehnten das Klima nachhaltig beeinflussen. Er lässt sich aber noch begrenzen. Als Zielmarke setzt die Studie eine »Stabilisierung« der Treibhausgas-Konzentration in der Erdatmosphäre bei höchstens 550ppm (Teilchen pro Million Moleküle Luft) CO2-Äquivalent (heute: 430ppm). Um dies zu erreichen, müssten die globalen Emissionen bis 2050 um mindestens 25 Prozent unter das aktuelle Niveau gesenkt werden. Dies aber ist eine Durchschnittszahl: Die Industriestaaten müssten um 60 bis 80 Prozent reduzieren, Entwicklungs- und Schwellenländer ihren zuletzt starken Anstieg bremsen.
Die notwendigen Maßnahmen müssten nicht erfunden werden, sondern wären schon heute bereit: höhere Energieeffizienz, Einsatz erneuerbarer Energien und emissionsarmer Kohlekraftwerke. Auf internationaler Ebene wären laut Stern-Report eine Ausweitung und globale Verknüpfung des Emissionshandels, Technologie-Kooperation für Energieeffizienz sowie Maßnahmen gegen Entwaldung zu ergreifen.
Der Stern-Report zeigt also nicht nur Horrorzenarien auf, sondern ist auch als Appell an die Staatengemeinschaft gedacht, die klimapolitische Stagnation seit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls zu überwinden. Nicht nur für die Teilnehmer der Nairobi-Konferenz hat er eine hoffnungsvolle Botschaft: »Es ist noch Zeit, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern, wenn wir einschneidende Maßnahmen ergreifen.«
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Zahlen & Fakten
Laut einem neuen UN-Klimabericht nimmt der Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern weiter zu. So ist die Emission von Kohlendioxid, Methan, FCKW-Ersatzstoffen etc. seit dem Jahr 2000 um 2,4 Prozent gestiegen, wie das Klimasekretariat der Vereinten Nationen meldet. 2004 wurden 14,9 Milliarden Tonnen emittiert. In den 90er Jahren hatte es vor allem wegen der Deindustrialisierung Osteuropas einen Rückgang um 5,6 Prozent gegeben. Diese Region hat inzwischen die höchsten Steigerungsraten (gut vier Prozent). Im Westen gab es seit 2000 eine Zunahme um zwei Prozent (Deutschland: -0,7 Prozent). Die USA sind mit einem Anteil von 40 Prozent Haupt-emittent der Industrieländer.
Weltweit fordert derweil die Globalisierung ihren Klimazoll. Seit 1990 verzeichnete besonders der Verkehrsbereich eine drastische Zunahme der Treib-hausgasemissionen (um 23,9 Prozent). Die Luftfahrt brachte es gar auf plus 50 Prozent.
ND
--- Ende Zitat ---
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=99500&IDC=2

regenwurm:
der TAG X wird kommen, dazu hab ich einen Artikel bei Telepolis gefunden, eine Quelle die Glaubwürdig ist


--- Zitat ---Der renommierte Wirtschaftsfachmann Nicholas Stern rechnet mit der größten Rezession seit 1929, wenn es der Weltgemeinschaft nicht gelingt, den Klimawandel zu stoppen
--- Ende Zitat ---

Quelle/LINK



gruß aus Hamburg an Tag X, früher nannte mensch den Tag X, wenn die ersten Castor's rollten.

TagX:

--- Zitat ---Original von regenwurm
gruß aus Hamburg an Tag X, früher nannte mensch den Tag X, wenn die ersten Castor's rollten.
--- Ende Zitat ---

@regenwurm

Gruß zurück nach Hamburg.
Nach dem Wetter frage ich heute lieber nicht....

Lefat:

--- Zitat ---Der renommierte Wirtschaftsfachmann Nicholas Stern rechnet mit der größten Rezession seit 1929, wenn es der Weltgemeinschaft nicht gelingt, den Klimawandel zu stoppen
--- Ende Zitat ---

Der nichtrenommierte Dummdödel Tafel rechnet mit der größten Rezession seit 1929 ,auch ohne Klimawandel !

und wenns dann knallt an den Börsen und sonstwo ,wenn millionen Menschen elendlig verhungert sind ,wenn (wie zu hoffen ist ) tausende Brooker aus ihren Fenstern gesprungen sind !!
Ja dann war es der Klimawandel !!
und das hat dann gar nichts damit zu tun das der Grossteil der Menschen keine kohle mehr hat, weil die Kohle dann bei einer handvoll
Subjekten sein wird ,die sich dann wundern das nichts mehr in ihren Geschäften gekauft wird !
und wenn sich die lage dann wieder irgendwann "normalisiert"
wird man der ,dann sehr angeschwollenen , Unterschicht erzählen !

Junx der Klimawandel wars !!

ehrlicherweise müsste es aber heissen :

Junx das Geldsystem mit dem Zins ist schuld und wenn wir nen zünftigen Weltkrieg anfangen mit Milliardenschäden (und millionen Toten) und den voll durchziehen ,
dann !!ja dann brauchen wir mit der nächsten Rezession erst in 50-60 Jahren rechnen !!

ehrlicherweise ??

Nee wir wissen doch alle daß das Fernsehen nicht lügt !!

also immer daran denken , der Klimawandel wars !!

TagX:

--- Zitat ---Original von Tafel
Nee wir wissen doch alle daß das Fernsehen nicht lügt !!

also immer daran denken , der Klimawandel wars !!
--- Ende Zitat ---

Jawohl!!!! :D

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