Autor Thema: Sozialismus als Ziel  (Gelesen 25754 mal)

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Sozialismus als Ziel
« Antwort #30 am: 00:46:38 Do. 07.Juni 2007 »
Zitat
Kiew in Caracas
Die Studierendenproteste in Venezuela werden von Parteien und ausländischen Gruppen beeinflußt

Von Harald Neuber, Caracas

...
Sorgen bereitet den venezolanischen Autoritäten aber nicht die Rolle der Opposition, sondern der Einfluß aus dem Ausland. Nach Informationen aus Behördenkreisen sind seit Beginn der Proteste über einhundert Jugendliche aus zentralamerikanischen Staaten aus Venezuela ausgewiesen worden. Sie sollen in das südamerikanische Land gekommen sein, um die Demonstrationen anzuheizen. Außerdem hat die Polizei mehrere Studierende aus anderen Bundesstaaten festgenommen. Der offensichtlich organisierte Demonstrationstourismus widerspricht der Darstellung einiger Wortführer, es handele sich um eine spontane Protestbewegung. Die Kundgebungen sind offenbar vorbereitet worden, seit Präsident Chávez die Übergabe der Sendelizenz Mitte Dezember vergangenen Jahres angekündigt hatte. Teile der venezolanischen Opposition sehen in dem Protest gegen den Lizenzentzug offenbar die letzte Möglichkeit, die Regierung durch systematische Destabilisierung zu stürzen.
...
Quelle: http://www.jungewelt.de/2007/06-07/008.php
Grüße


Sozialismus!

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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #31 am: 18:59:49 Di. 13.April 2010 »
Zitat
Lateinamerika: Eine Alternative zum Neoliberalismus und zum autoritären Sozialismus entsteht

thk. Seit einigen Jahren ist Lateinamerika wieder vermehrt in den Fokus der medialen Berichterstattung gerückt. Die Ursache für dieses Interesse ist vor allem in den Entwicklungen der Staaten Venezuela, Bolivien, Ecuador zu suchen. Drei Länder, die lange unter Diktaturen gelitten haben und nun neue politische Wege beschreiten. Was hat sich verändert und welche Bedeutung hat das für die übrige Welt?
Lateinamerika hat ähnlich wie Afrika eine leidvolle Geschichte hinter sich. Mitte des 16. Jahrhunderts beginnt die brutale Kolonialisierung durch die spanischen und portugiesischen Conquistadores, die eine 300 Jahre lange Unterdrückung Lateinamerikas besiegeln. Sukzessive befreien sich die Länder im 19. Jahrhundert von ihren Kolonialherren, und unabhängige Staaten entstehen. Gleichzeitig haben die aufstrebenden Vereinigten Staaten von Amerika Mittel- und Südamerika zu ihrem Hinterhof erklärt und sich mit der Monroe-Doktrin 1823 die Möglichkeit gegeben, wenn nötig mit militärischer Gewalt die eigenen Interessen zu verteidigen.

Einige der lateinamerikanischen Länder erlebten gegen Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts eine gewisse Blütezeit, die mit einer Befreiung von den sich nach der Unabhängigkeit von Spanien gebildeten Diktaturen oder Monarchien einherging und demokratische Regierungen für die Menschen brachte. Die Weltwirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre setzte auch den lateinamerikanischen Staaten zu, und in Folge dessen etablierten sich erneut US-gestützte autoritäre Systeme. Bürgerkriege und brutale Militärdiktaturen prägten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Länder wie Argentinien, Chile, Venezuela, Nicaragua, El Salvador usw., die sich mit Hilfe der USA an der Macht halten konnten. So funktionierten unter dem Druck der Chicago-Boys von Milton Friedman unter anderem Augusto Pinochet in Chile und Jorg Rafael Videla in Argentinien, Anastasio Somoza in Nicaragua und Alfredo Stroessner in Paraguay ihre Länder in Versuchslabors des Neoliberalismus um und überliessen ihre Länder der brutalen Ausbeutung. Die wenigsten Versuche, sich dieser Diktaturen zu entledigen, waren von Erfolg gekrönt. Neue Regierungen, auch wenn sie durch Wahlen an die Macht gekommen waren, beugten sich willfährig dem Joch der USA und führten den neoliberalen Kurs konsequent fort.
Mit der Wahl Hugo Chavez zum Präsidenten von Venezuela und Evo Morales zum Präsidenten von Bolivien setzte in Lateinamerika eine Wende ein: Befreiung vom neoliberalen Koloss USA.
Bis heute machen die gelenkten Medien im Westen gezielt Stimmung gegen die neuen, demokratisch gewählten, Präsidenten und ihren Regierungen. Ihre Politik einer gerechteren Verteilung der Güter und der Unterstützung der Unterprivilegierten sowie der indigenen Völker steht im krassen Gegensatz zum enthemmten Kapitalismus US-amerikanischer Provenienz und gibt vielen Menschen nicht nur in Lateinamerika Hoffnung auf ein gerechteres und menschenwürdigeres Wirtschaften.
Die Krise unseres Wirtschaftssystems hat uns krass vor Augen geführt, was es bedeutet, wenn der Spekulation und dem Geldscheffeln Tür und Tor geöffnet sind. Trotz allen Schönwetterreden befinden wir uns noch mitten in dieser Krise, besonnene Experten sprechen sogar erst vom Anfang des Niedergangs. Gerade unter diesem Blickwinkel bekommt das Beispiel Lateinamerika eine ganz andere Dimension. Der folgende Artikel des Anthropologen und ausgewiesenen Kenners Lateinamerikas, Emmanuel Broillet, gibt uns einen fundierten Einblick in die aktuellen Entwicklungen in Südamerika und zeigt auf, welche positiven Kräfte der Völker dort wirken. •

Quelle und vollständiger Artikel: Zeit-Fragen.ch
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #32 am: 20:22:16 Di. 06.Juli 2010 »
Zitat
USA gegen Venezuela und andere ALBA-Staaten
Wie der US-Imperialismus versucht fortschrittliche Staaten Lateinamerikas einzukreisen und zu destabilisieren

Vollständiger Artikel: arbeiterstimme.org

Noch ein Artikel:

Zitat
Erfolge im Kampf gegen die Armut
Fortschritte bei Erreichung der UN-Milleniumsziele. Präsident der UN-Generalversammlung lobt Venezuela

Venezuela befindet sich auf bestem Wege, die Milleniumsziele der Vereinten Nationen in Bezug auf die Reduzierung der Armut zu erreichen. Wie der Präsident des venezolanischen Statistikinstituts (INE), Elías Eljuri, Ende Juni mitteilte, hat Venezuela einige der "Milleniumsziele" der Vereinten Nationen bereits erfüllt. So sei die Zahl der Menschen in Armut von 49 Prozent im Jahr 1998 auf 23 Prozent Ende 2009 gesunken. Im selben Zeitraum sei der Anteil der Menschen in extremer Armut von 21 Prozent auf nur noch sechs Prozent zurückgegangen. Die Arbeitslosigkeit, die nach der "Erdölsabotage" in den Jahren nach dem versuchten Putsch gegen Präsident Hugo Chávez zeitweise auf über 19 Prozent gestiegen war, befand sich Ende 2009 nur noch bei knapp sieben Prozent. Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise stieg sie danach wieder leicht und lag im April dieses Jahres bei 8,2 Prozent.

Die Milleniums-Entwicklungsziele der UN gehen auf die sogenannte "UN-Millenniumerklärung" aus dem Jahr 2000 zurück. Bei der 55. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hatten sich alle 191 Mitgliedsstaaten auf eine Erklärung geeinigt, die das Hauptziel die Halbierung der Armut bis 2015 zu erreichen. Hinzu kamen sieben weitere Punkte wie die Ermöglichung einer Primarschulbildung für alle, die Gleichstellung der Geschlechter oder die Senkung der Kindersterblichkeit.

Bereits 2005 wurde Venezuela zu einem Land "frei von Analphabetismus" erklärt.  Auch in Bezug auf die Unterernährung von Kindern unter fünf Jahre hat der venezolanische Statistiker von Erfolgen zu berichten. Die Zahl dieser Gruppe sei von 7,7 auf 3,7 Prozent auf fast die Hälfte reduziert worden. Dies führte er vor allem auf staatliche Sozialprogramme zurück, die die venezolanische Regierung vor allem seit 2003 etabliert hat. So sei die Zahl der Kinder, die von kostenlosen Mahlzeiten in Schulen profitieren, von etwa 250.000 im Jahr 1999 auf inzwischen über vier Millionen angewachsen.
......

Quelle und vollständiger Artikel: amerika21.de
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #33 am: 18:29:45 Do. 05.August 2010 »
Zitat
Berlin droht Lateinamerika mit Kooperation

Außenminister Westerwelle stellte Grundsatzpapier zur Zusammenarbeit vor. Kritik von Organisationen und Oppositionsparteien

Von Harald Neuber
amerika21.de

Berlin. Die Bundesregierung will ihr Engagement in Lateinamerika ausweiten. Das gab Außenminister Guido Westerwelle am Mittwochnachmittag in Berlin bekannt. Kurz zuvor hatte das Regierungskabinett die neue Strategie gegenüber Lateinamerika und der Karibik beschlossen. Das 63-seitige Dokument ersetzt das bisher gültige Papier aus dem Jahr 1995.

Die betonte Zuwendung zu den Ländern Lateinamerikas und der Karibik mit rund 500 Millionen Einwohnern begründete Westerwelle in erster Linie mit der wachsenden Bedeutung der regionalen Volkswirtschaften. Vor allem Mexiko und Brasilien hätten in den vergangenen Jahren mehr politisches und wirtschaftliches Gewicht bekommen, sagte der liberale Politiker. Ihm gehe es darum, den lateinamerikanischen Aufschwung für die deutsche Wirtschaft "bestmöglich zu nutzen".

Die jetzt ausgeführte Fokussierung auf wirtschaftliche Interessen stößt bei Fachorganisationen nicht unbedingt auf Zustimmung. In "erfrischender Klarheit" habe Minister Westerwelle erklärt, dass es beim bilateralen Verhältnis "ausschließlich um die wirtschaftliche Interessenpolitik geht", sagte im Gespräch mit amerika21.de Andrés Schmidt vom Ökumenischen Büro in München. Die verstärkten Anstrengungen Westerwelles in Bezug auf Lateinamerika seien eher vonnöten, "weil der Kontinent sich aus kolonialer Abhängigkeit befreit und der EU dort die Felle davonschwimmen", so Schmidt, der eine "aggressive Haltung" deutscher Parteistiftungen gegen anti-neoliberale Ansätze in Südamerika konstatiert.

Tatsächlich hat die Politik der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung in Mittelamerika, der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung in El Salvador und der der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Südamerika in den vergangenen Jahren für massive Proteste gesorgt.

"Beim neuen Konzept scheinen mal wieder die deutschen Wirtschaftsinteressen zu dominieren", sagte gegenüber amerika21.de indes der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Thilo Hoppe: "Eine Politik, die eine nachhaltige Entwicklung fördert, die auch den Armen zu Gute kommt und das Klima schützt, sieht anders aus." Die Bundesregierung folge nach wie vor dem Liberalisierungsdogma.

Alexander King, Referent für Entwicklungspolitik bei der Bundestagsfraktion der Linkspartei, spricht von einer enttäuschenden Präsentation. Westerwelle habe "deutlich gemacht, was die Bundesregierung an Lateinamerika interessiert: Der Zugang zu einem dynamisch wachsenden  Markt von über 500 Millionen potenziellen Konsumenten und Bündnisspartner für mehr Anteil am internationalen Power-Sharing".
 
Es sei interessanter, was die Bundesregierung offenbar nicht interessiert, so King weiter: Keine Rede sei von der sozialen Entwicklung beider Kontinente gewesen, etwa von der Durchsetzung des erst vor einigen Tagen mit Zustimmung der Bundesregierung anerkannten Menschenrechts auf Wasser, oder anderen sozialen Herausforderungen. "Keine Rede war auch von der Süd-Süd-Integration, die sich in Lateinamerika derzeit vollzieht und die große Entwicklungspotenziale birgt, und natürlich schon gar nicht von den sozialen Errungenschaften, die in Lateinamerika erzielt werden konnten, und die durch internationale Zusammenarbeit unterstützt werden sollten", so der Linkspartei-Vertreter.

Quelle: amerika21.de

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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #34 am: 17:30:54 Mo. 03.Oktober 2011 »
Zitat
Kuba - Grossmacht in Sachen internationale Hilfe

Kuba ist ein armes Land. Aber was die Kubaner in Sachen internationale Hilfe leisten, macht es auf diesem Gebiet quasi zur Grossmacht. Kubanische Mediziner helfen in aller Welt und Kuba bildet Menschen aus der sogenannten 3. Welt aus, damit sie das Gesundheitswesen in ihrem Heimatland verbessern können. Im Gegensatz zu den Bediensteten der halbstaatlichen diversen Hilfsorganisationen und vieler NGOs aus den westlichen Ländern leben kubanische Helfer bescheiden unter der jeweils einheimischen Bevölkerung. Sie brauchen keine Leibwachen und Truppen, die sie beschützen. Das Jahresgehalt eines kubanischen Arztes entspricht vielleicht einem Monatsgehalt eines westlichen "Helfers", wenn überhaupt. Die Hilfsgelder, die von westlichen Staaten und karitativen Einrichtungen bei Naturkatastrophen regelmässig genannt ( und zu einem grossen Teil nicht wirjklich bezahlt) werden, hören sich gigantisch an. Aber, soweit sie überhaupt in den betroffenen Ländern ankommen und nicht von den Bürokratien der Hilfsorganisationen aufgefressen werden, verschlingen die Personalkosten und das Anmieten diverser Hilfsdienste den Grossteil  dieser Summen. Westliche Hilfe ist, verglichen mit den kubanischen Aufwendungen, extrem teuer und ineffizient.

Quelle und vollständiger Artikel: kritische-massen

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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #35 am: 19:11:05 Mo. 03.Oktober 2011 »
Am Tag der deutschen Einheit kann ich es gar nicht oft genug schreiben: Diese, jetzige Gesellschaft ist nicht das Ende der Geschichte oder gar das höchste Stadium menschlicher Entwicklung!

Und auch wenn es so manchen auf die Palme bringt: Man hätte gut daran getan 1990 ein neues Deutschland zu bauen, statt einen Anschluss.
Ein durchaus ähnlicher Fehler, basierend auf der gleichen Gehirnregion  ;) , wie die Einführung des EURO und die zu schnelle Aufnahme schwächer aufgestellter Staaten. 

Was wollte man jedoch von Kohl, Schäuble, Krause, Lothar de Maizière usw. anderes erwarten? Ideologisch seit ewigen Zeiten dem kalten Krieg verfallen ohne reale Chance auf Versöhnung und Respekt auf Augenhöhe.
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #36 am: 18:27:18 Sa. 03.Dezember 2011 »
Zitat
UN: Kuba ist das Land mit bester humanitärer Entwicklung Lateinamerikas

Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (United Nations Population Fund, UNFPA) hat in seinem kürzlich präsentierten Weltbevölkerungsbericht 2011 klar aufgezeigt, dass Kuba das Land mit der besten humanitären Entwicklung in Lateinamerika ist. Der Vorsprung gegenüber den anderen Ländern Lateinamerikas und der Karibik beträgt demnach ein Vierteljahrhundert. Dafür ausschlaggebende Faktoren sind die niedrige Kindersterblichkeitsrate (5,8 auf 1000 Lebendgeburten), die hohe Lebenserwartung (Männer: 77 Jahre, Frauen: 81 Jahre), der Zugang zu Gesundheitsversorgung (91 Prozent) und Bildung (100 Prozent) sowie die Alphabetisierungsrate (100 Prozent bei beiden Geschlechtern). Alle Werte sind ähnlich wie jene der industrialisierten Länder oder übertreffen sie.
....
Bereits die Jubiläumsausgabe des Human Developement Report (2010) hat Kuba positiv hervorgehoben und festgestellt, »dass menschliche Entwicklung etwas anderes ist als wirtschaftliches Wachstum und dass sich sogar auch ohne schnelles Wachstum viel erreichen lässt«

Quelle und vollständiger Artikel: kritische-massen
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #37 am: 18:36:44 Sa. 03.Dezember 2011 »
Zitat
Celac-Gründungsgipfel beginnt in Caracas

Am Wochenende soll neue amerikanische Regionalorganisation entstehen. USA und Kanada bleiben außen vor. Gespräche im Vorfeld

Caracas. Am heutigen Freitag beginnt in der venezolanischen Hauptstadt Caracas das Gründungstreffen der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac). Dazu sind Vertreterinnen und Vertreter aus allen 33 Mitgliedsländern anwesend, unter ihnen die Staatsoberhäupter von Argentinien, Brasilien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Peru, Uruguay und Venezuela sowie von einigen zentralamerikanischen Staaten.
....

Quelle und vollständiger Artikel: amerika21

Hoffen wir das sie etwas daraus machen.
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #38 am: 18:13:02 Mi. 28.Dezember 2011 »
Zitat
Auf eigenen Wegen

Jahresrückblick 2011 Heute: Lateinamerika. Der Kontinent emanzipiert sich von den USA. Soziale Kämpfe gehen weiter
Von André Scheer

Die USA stehen in Lateinamerika weiter unter Druck. Anfang Dezember wurde in Caracas die Gemeinschaft der Staaten Lateinamerikas und der Karibik (CELAC) gegründet. Erstmals schlossen sich bei dem Gipfeltreffen in Venezuelas Hauptstadt alle unabhängigen Staaten des Kontinents zusammen, ohne die USA und Kanada dazu einzuladen. Boliviens Präsident Evo Morales würdigte dabei die Einheit der Länder Amerikas ohne die Vereinigten Staaten als Weg, »um unsere Völker zu befreien«. Das neoliberale Modell habe den Kapitalismus in seine »Endkrise« geführt, während sich die historisch unterdrückten Völker für ihre Befreiung durch die Integration vereinten.
....

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Re: Sozialismus als Ziel
« Antwort #39 am: 18:30:56 Mi. 28.Dezember 2011 »
Nicht und niemals würde ich ja Tipps geben, den Kapitalismus zu retten, aber, wenn die regierende Marionettenbande nicht so betriebsblind wären, könnten sie ihr Scheisssystem ja noch retten, indem sie der bisher verarschten Bevölkerungsgruppe einfach deutlich mehr Geld geben.
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Re: Sozialismus als Ziel
« Antwort #40 am: 09:46:44 Do. 29.Dezember 2011 »
Nicht und niemals würde ich ja Tipps geben, den Kapitalismus zu retten, aber, wenn die regierende Marionettenbande nicht so betriebsblind wären, könnten sie ihr Scheisssystem ja noch retten, indem sie der bisher verarschten Bevölkerungsgruppe einfach deutlich mehr Geld geben.

Gar keine schlechte Idee, grundsätzlich könnte man so etwas wie eine Soziale Marktwirtschaft einführen wo die Arbeitnehmer am Wohlstand teilhaben.
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #41 am: 09:56:28 Fr. 03.Februar 2012 »
Zitat
50. Jahrestag der US-Blockade gegen Kuba
Das Embargo bleibt - die Castros auch

....
Aggressive Wahlwerbung der Republikaner

Seitdem ist viel geschehen. Die Sowjetunion gibt es längst nicht mehr. Der kalte Krieg ist eigentlich beendet. Und im Weißen Haus sitzt inzwischen der neunte Präsident seit Kennedy. Aber das Embargo gegen Kuba gilt weiter. Präsident Barack Obama hat es zwar leicht gelockert, insbesondere für Exil-Kubaner - aber seine möglichen republikanischen Gegenkandidaten Mitt Romney und Newt Gingrich versprechen schon wieder die ganz harte Kante gegen Kuba.

"Unsere Politik muss sich aggressiv dafür einsetzen, dass Regime zu stürzen", polterte Gingrich in Florida. "Als Präsident würde ich keine weiteren vier Jahre dieser Diktatur dulden und alle Mittel einsetzen, auch verdeckte Aktionen, um die Chancen für die Freiheit in Kuba zu erhöhen."

Ganz ähnlich äußerte sich Romney mit Blick auf die exil-kubanischen Wähler: "Es ist an der Zeit, für die Freiheit Kubas zu kämpfen und nicht wie Obama Geschenke zu verteilen und der Wirtschaft Kubas zu helfen. Ich als Präsident werde mich dafür einsetzen, das unser Embargo hart durchgezogen wird und Castro keine Geschenke bekommt."
....

Quelle: tagesschau

"Chance für die Freiheit" zu verhungern, nicht medizinisch versorgt zu werden, obdachlos zu sein, all die großartigen Errungenschaften der reichsten Länder dieser Welt, Freiheit die dem größeren Teil der Bevölkerung nichts nützt.
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #42 am: 10:25:12 Fr. 03.Februar 2012 »
Das Schlimmste was der Ostblock inkl. Kuba den Kapitalisten antun konnte, schlimmer noch als die Enteignungen, war das Aussperren von den Absatzmärkten über Jahrzehnte! Das nahmen und nehmen sie extrem übel.

Das ist der Grund für "Unsere Politik muss sich aggressiv dafür einsetzen, dass Regime zu stürzen", nicht die Freiheit.
Freiheit wäre, wenn bspw. Afrikaner in Italien, Deutschland ... ohne schief angemacht zu werden problemlos einen gutbezahlten Job kriegen würden, aber es reicht ja nicht mal für alle kernigen Deutschen, weil eben das System der Ausbeutung regiert.

Und deshalb bleibt auch mein Ziel der Sozialismus. Nicht der Sozialismus aller Spielarten, wie wir ihn schon kennen, sondern ein Sozialismus bei vollkommener Abwesenheit von Kapitalismus. Man wird ja noch träumen dürfen... die verbleibende Zeit.
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #43 am: 11:31:19 Fr. 03.Februar 2012 »
"Diktatoren" stellen ja grundsätzlich kein Problem für die Freiheitsliebenden Demokratien dar, so lange der Diktator das Land den Wirtschaftsmächtigen zum ausplündern zur Verfügung stellt hofiert man den Despoten doch gerne, ggf. hat der gewogene Diktator die nötige "Überzeugungskraft" um unliebsames durchzusetzen. Eine solche Diktatur ist ein Paradies des Kapitalismus, siehe z.B. China.
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Re:Sozialismus als Ziel
« Antwort #44 am: 12:36:26 Fr. 03.Februar 2012 »
Und deshalb bleibt auch mein Ziel der Sozialismus. Nicht der Sozialismus aller Spielarten, wie wir ihn schon kennen, sondern ein Sozialismus bei vollkommener Abwesenheit von Kapitalismus. Man wird ja noch träumen dürfen... die verbleibende Zeit.
Ja, das ist auch mein Ziel.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!