Autor Thema: Gewerkschaften  (Gelesen 163209 mal)

dejavu

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #600 am: 19:28:24 Fr. 13.September 2019 »
Zitat
antideutsch-rassistischer Positionen wieder verließ.
Wie, echt?
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

counselor

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #601 am: 11:11:02 So. 15.September 2019 »
Ich habe keinerlei politische Berührungsängste.
Meine Erfahrungen mit der MLPD in betrieblichen Dingen zusammenzuarbeiten waren nicht sonderlich positiv.
Ich hatte stets das Gefühl, man wollte mich anwerben und es wurde nicht darüber geredet, was man gemeinsam versuchen könnte, sondern es ging dann darum, was die MLPD macht und da könne man sich anschließen. Einmal klappte etwas gemeinsam, ansonsten war mein Eindruck, es geht immer nur darum die Partei zu stärken und weniger das Selbstbewußtsein der Arbeiter oder ihre Kampfkraft.
Meine Erfahrungen waren somit zumeist enttäuschend.

Meine Erfahrungen mit der MLPD rühren aus meinem Engagement in der Montagsdemo. Hier klappt die Zusammenarbeit eigentlich ganz gut. Wir beratschlagen in regelmäßigen Abständen, was wir zu den vier nächsten Montagsdemonstrationen tun und welche Themen wir anpacken. Aus der Montagsdemo heraus haben sich persönliche Freund- und Bekanntschaften entwickelt - auch zu MLPD-Mitgliedern. Ab und an unterstütze ich die Partei bzw das Internationalistische Bündnis. In den finsteren Zeiten meines fünfjährigen HartzIV-Bezugs würde ich durch Mitglieder der Partei unterstützt, was auch eins der Ziele der Montagsdemo ist (also H4-Betroffene zu unterstützen). Überhaupt habe ich durch die Montagsdemo und meine Unterstützung der MLPD viel dazugelernt.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Fritz Linow

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #602 am: 15:58:32 So. 15.September 2019 »
Es geht ja weniger darum, ob man solidarische Erfahrungen mit der MLPD haben kann oder nicht, sondern darum, ob Gewerkschaften unter Führung der MLPD oder einer anderen Partei vorangetrieben werden sollten, mit all dem ideologischen Unterbau. Das ist eine Streitfrage, die so alt wie die Arbeiterbewegung ist. Wieso bedarf es einer Partei inklusive Parlamentsbetrieb, wenn Gewerkschaften (wesentlich weiter gefasst als ein systemtragender DGB-Apparat) viel eher die Möglichkeit hätten, die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen, weil sie halt näher dran sind am kapitalistischen Verwertungsprozess?

counselor

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #603 am: 22:00:10 So. 15.September 2019 »
Die DGB-Gewerkschaften sind zur Zeit eher Organisationen der Klassenzusamenarbeit (Co-Management). Trotzdem sind in ihnen Millionen Arbeiter und Arbeiterinnen organisiert, weil sie sich davon was für die Verteidigung und Verbesserung ihrer Lohn- und Arbeitsbedingungen versprechen. Dabei sind die Gewerkschaften heute hauptsächlich an die Parteien SPD und die Linke angebunden. Sie sind damit Ordnungsfaktor im kapitalistischen System und sie sind limitiert darauf, im besten Fall eine Kampforganisation zur Verteidigung und Verbesserung der Lohn- und Arbeitsbedingungen zu sein. Der Anspruch, sie zu einer Klassenkampforganisation zu machen, würde die Gewerkschaften und ihre Mitglieder überfordern. Eine Führung der Gewerkschaften durch die MLPD würde ihre Überparteilichkeit verletzen. Ich bezweifle daher, dass man mit Gewerkschaften die Verhältnisse dahingehend zum Tanzen bringen kann, eine von Ausbeutung und Unterdrückung befreite Gesellschaft zu erkämpfen.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Fritz Linow

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #604 am: 14:03:33 Di. 29.Oktober 2019 »
Zitat
Erneuerung und Reform der Arbeiterbewegung

(...)
Ich möchte nicht darüber streiten, welche Traditionen der Linken und der Arbeiterbewegung richtig und welche falsch sind, sondern vielmehr versuchen, die Grenzen dessen, was Gewerkschaften unserer Meinung nach erreichen können, zu erweitern. Und ich möchte dies tun, indem ich mich mit den Kernthesen der radikalsten, aber vielleicht am meisten missverstandenen der großen linken Traditionen beschäftige: dem Syndikalismus.

Es ist ziemlich offensichtlich, dass die Welt in einem riesigen Chaos steckt. Es ist auch ziemlich offensichtlich, dass das gegenwärtige politische System die normale Bevölkerung kaum noch erreicht. Gleichzeitig ist es ein Fakt, dass ein großer Teil der Frustration der einfachen Leute und ein großer Teil des Leidens und der Unsicherheit, die das heutige Leben kennzeichnen, von rechtsgerichteten, fremdenfeindlichen und nationalistischen, ethnischen und religiösen fundamentalistischen Kräften instrumentalisiert wird. (...)
https://direkteaktion.org/erneuerung-und-reform-der-arbeiterbewegung/

Kuddel

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #605 am: 12:53:23 So. 01.Dezember 2019 »
Zitat
Nach dem SPD-Mitgliederentscheid über den Parteivorsitz haben Vertreter von Gewerkschaften und Industrie die Sozialdemokraten zu einer Fortsetzung der großen Koalition aufgerufen.

DGB-Chef Hoffmann sagte der „Bild am Sonntag“, das designierte Führungsduo sollte die Regierung nach Kräften unterstützen, um die offenen Projekte aus dem Koalitionsvertrag erfolgreich umzusetzen. Auch der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Kempf, appellierte an die Verantwortung aller Beteiligten, rasch klare Verhältnisse zu schaffen.
https://www.deutschlandfunk.de/nach-mitgliederentscheid-gewerkschaften-und-industrie.2932.de.html?drn:news_id=1075885

DGB und Bundesverband der Deutschen Industrie ziehen an einem Strang. Sie verfolgen die gleichen Interessen.
Mehr braucht man über die Position der großen Deutschen Gewerkschaften nicht zu wissen.

BGS

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #606 am: 14:09:53 So. 01.Dezember 2019 »
"Klare Verhältnisse".

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Kuddel

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #607 am: 13:46:34 Fr. 06.Dezember 2019 »
Die Streikwelle in Frankreich führt dazu, daß sich die Leute auch hierzulande Gedanken machen.

Aus den Kommentaren bei spon:
Zitat
Gewerkschaften?!?

In Deutschland gibt es keine Gewerkschaften mehr. Es gibt lediglich ein DGB, der den Begriff Gewerkschaft im Namen führt, aber das ist auch schon alles.
Die oberen Mitglieder dieses Vereins sitzen in den Aufsichtsräten grosser Konzerne bzw. beziehen hohe Saläre als "Arbeits"direktoren.

Damit ist auch klar, wen sie vertreten.
https://www.spiegel.de/forum/politik/franzoesischer-gewerkschaftsboss-martinez-pragmatischer-klassenkaempfer-thread-991936-1.html#postbit_81708341

Kuddel

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #608 am: 12:42:19 Fr. 13.Dezember 2019 »
In Deutschland heißt es immer, daß man erst einmal in die Gewerkschaft eintreten muß, um kämpfen zu können. Erst bei einem hohen gewerkschaftlichem Organisierungsgrad sei es möglich zu kämpfen.

Ach ja?

In Frankreich ist der gewerkschaftliche Organisierungsgrad niedriger als in Deutschland.

Zitat
...die massenhafte und flächendeckende Mobilisierung von rund einer Million Menschen und mehr – ein Vielfaches des Mitgliederstandes mancher Gewerkschaftsverbände.
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/fundamental-ungerecht

Gekämpft wird auch ohne gewerkschaftliche Organisierung.

Fritz Linow

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #609 am: 22:32:48 Sa. 14.Dezember 2019 »
(...)
Gekämpft wird auch ohne gewerkschaftliche Organisierung.

Man sollte vor allem nicht in einer speichelleckerischen Gewerkschaft sein und ihr gehorchen. Wenn die Arschkriecherei Programm ist, dann ist es hoffnungslos, daran etwas zum Besseren ändern zu wollen. Ein wenig Organisierung schadet langfristig eigentlich nicht, egal ob man es Gewerkschaft, Worker's Center, verbindliche Vernetzung oder so ähnlich nennt.

Kuddel

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #610 am: 10:23:20 So. 15.Dezember 2019 »
Zitat
Die Selbstermächtigung der Arbeiter*innen und der Wilde Streik sollten angestrebt werden und daß die IGM ein korrupter Drecksverein ist, der neben Eigeninteressen nur die Konkurrenzfrähigkeit der deutschen Wirtschaft im Auge hat, da war man sich noch einig. Aber in wieweit man den Gewerkschaftsapparat und gewerkschaftliche Strukturen für den Kampf nutzen sollte oder kann, darüber gingen die Meinungen auseinander. Die Diskutanten wurden nicht nur immer lauter, sondern auch unflätiger und ich dachte, gleich hauen sich noch die Kollegen im fortgeschrittenen Rentenalter gegenseitig auf die Fresse.

Bei dieser Diskussion fiel, ganz am Rande, die Bemerkung, daß vielleicht viel mehr gekämpft werden würde, wenn es diese Gewerkschaften nicht geben würde. Diese Frage sollte man sich ernsthaft stellen.

"Klassenkampf" ist neuerdings ein Modewort in der linken Szene. Aber scheinbar nur eine Mode. Ich sehe keinerlei praktische Versuche, Unruhe in die Betriebe zu tragen und Strukuren für mögliche Kämpfe zu schaffen. Vor Jahren war die Idee der Basisgewerkschaften mal schwer angsesagt. Hier im Forum hatten Leute mit fast schon religiösem Eifer zum Thema FAU gepostet. Daran wurden große Hoffnungen geknüpft. Bei chefduzen sieht es nun so aus, als wäre die FAU implodiert. Schweigen im Walde. Sogar das größte Syndikat in Berlin hat aufgehört, seine monatlichen Veranstaltungstermine bei CD zu posten. Das ist etwas, was ich an der linken Szene verachte: Der fast schon hystrerische Enthusiasmus, wenn eine Bewegung entsteht und sie als schick gilt und dann die wortlose Flucht, wenn der Hype vorbei ist, weil der Zenit überschritten ist und die drögen Niederrungen der politschen Alltagsarbeit beschritten werden müßten. Nee, das macht keinen Spaß mehr. Da sucht man sich lieber den nächsten linken Trend, auf den man aufspringen kann.

Ich halte zwei Dinge für absolut notwendig:

1. Verläßliche und kontinuierliche Strukturen, die auch in Zeiten politischer Flauten Beständigkeit haben.
2. Eine kritische Analyse der eigenen Ansätze. Wo lagen/liegen die Schwächen, warum ist eine Bewegung oder ein Kampf abgeflaut oder ganz gescheitert?

Diese bescheuerte "ich bin raus"-Mentalität und das Bewegungshopping sind mir ein Graus. Das hat nichts mir einer linken Politik zu tun und mit einer revolutionären Haltung schon gar nicht. Das dient der persönlichen Beschäftigung, dem eigenen Entertainment. Diese Leute sollten sich ein anderes Hobby suchen.


counselor

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #611 am: 13:36:17 So. 15.Dezember 2019 »
Ich sehe zwei Probleme mit der Gründung besonders 'linker', 'revolutionärer' Gewerkschaften wie der FAU:

1. Die Arbeiterklasse interessiert sich für diese Projekte nicht
2. Durch den Abzug revolutionärer Arbeiter aus den DGB-Gewerkschaften wird die Masse der Arbeiter der reformistischen Führung des DGB überlassen.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #612 am: 10:32:20 Mo. 16.Dezember 2019 »
counselor, deine Gedanken sind begründet. Aber wie gehen wir mit dieser Erkenntnis um? Sollen wir achselzuckend das so zementierte System einfach hinnehmen? Darauf hoffen, daß sich der DGB Apparat durch genug Druck von der Basis reformieren läßt, obwohl die letzten 70 Jahre bewiesen haben, daß das unmöglich ist? Und was heißt schon "Druck von der Basis"? Das Leben innerhalb des Gewerkschaftsapparats ist etwa so quirlig wie das in der SPD. Zombievereine.

Ist es wirkllich unmöglich, die Arbeiterklasse für kämpferische Organisationen zu begeistern?
Es mag berechtigte Kritik an der RGO (Revolutionäre Gewerkschafts Opposition) geben, aber als sie in den 70ern auf mit einer eigenen Liste gegen die IGM bei HDW Kiel angetreten sind, bekamen sie mehr Stimmen, als sie Leute für die BR Besetzung hatten.

Ein komisches Phänomen war auch die RAF. Sie wurde als Staatsfeind No.1 gehandelt. Das machte sie zum Symbol für die totale Gegnerschaft zu den bestehenden Verhältnissen.

Ich staune immer wieder, daß sich Leute bis in die heutige Zeit die RAF zurückwünschen. Ja, auch viele Arbeiter. Es sind ein paar linksangehauchte Menschen, meist eher unpolitische, aber auch rechte. Es ist die konsequente Gegnerschaft, die die RAF so attraktiv macht. Als es einen Sprengstoffanschlag auf einen kieler Rüstungskonzern gab, habe ich von Arbeitern verschiedener Unternehmen gehört, daß sie sich wünschten, daß man auch ihren Betrieb wegbomben möge.

Genau da liegt das Problem. Man wünscht sich den Che Guevarra, der einen befreit und die Unterdrücker zum Teufel jagt. Man möchte die Änderung der Verhätnisse ohne selbst einen Finger krümmen zu müssen und ohne etwas zu riskieren.

Passend dazu ist ein Text von Wolf Biermann aus einer Zeit, in der er noch nicht völlig verblödet war:

Der legendäre Kleine Mann
Der immer litt und nie gewann
Der sich gewöhnt an jeden Dreck
Kriegt er nur seinen Schweinespeck
Und träumt im Bett vom Attentat
- die hab ich satt!


counselor

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #613 am: 16:53:38 Mo. 16.Dezember 2019 »
Die Gewerkschaften sind nicht der Hauptgegner. Der Hauptgegner ist das Kapital. Ich denke, man kann die DGB-Gewerkschaften als Plattform für Kämpfe nehmen, wie das die Amazonies mit Verdi recht vorbildlich machen.

Unser jüngstes Teammitglied haut auch immer so Sprüche raus, wie 'Da hau ich jetzt eine Bombe rein'. Ein anderer Kollege meinte, je mehr er über das System nachdenke, desto eher befinde er sich bei der RAF. Das ist letztlich dem Frust geschuldet, den das Arbeiten im Kapitalismus mit sich bringt.
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Fritz Linow

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Re: Gewerkschaften
« Antwort #614 am: 23:01:26 Mo. 16.Dezember 2019 »
Zitat
Ich denke, man kann die DGB-Gewerkschaften als Plattform für Kämpfe nehmen, wie das die Amazonies mit Verdi recht vorbildlich machen.
counselor

Das funktioniert aber auch nur bis zu dem Punkt, solange es den sozialpartnerschaftlich orientierten DGB-Funktionären passt. Sollte es an das eigene Vemögen gehen, ist der Apparat schneller zur Stelle als man denken kann. Es ergibt natürlich Sinn, diese Strukturen zu nutzen, weil es erstmal gar nicht anders zu gehen scheint, aber langfristig halte ich das für einen Schuss in den Ofen. Die Hoffnung, dass es irgendwann einmal beim DGB besser laufen könnte, wurde eigentlich schon mit deren grundsätzlichen Haltung zur Sozialpartnerschaft begraben. Und die gibt es nicht erst seit gestern.
In Gesprächen auf der Arbeit oder sonstwo erlebe ich immer wieder die einhellige Meinung, dass das ganze System scheiße ist, dass man was tun müsste, und das am besten kollektiv. Zu den DGB-Gewerkschaften als Möglichkeit kommt nichts Positives. Also fehlt irgendwie ein Angebot, dass attraktiv wäre. Linke Bewegungen aus den 70ern sind entweder trauriger Mainstream geworden oder haben sich selber marginalisiert.
Wut und Wissen sind vorhanden, Erfahrung auch jede Menge. Die Einschätzung, dass man durch eine Loslösung vom DGB die Arbeiterklasse im Stich lässt, weil sie es nicht besser weiß, und dass man sie leiten muss zu was auch immer (zu einer korrekten proletarischen Denkweise?), halte ich für arrogant.