Autor Thema: Arbeitsbedingungen-Handyzulieferer  (Gelesen 1059 mal)

regenwurm

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Arbeitsbedingungen-Handyzulieferer
« am: 16:23:52 Fr. 01.Dezember 2006 »
Neun Cent Stundenlohn in der Handy-Fabrik

 Katastrophale Zustände bei Zulieferern von Motorola, Nokia und Co

Hungerlöhne, Vergiftungen, 13-Stunden-Schichten - die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern der weltgrößten Handy-Hersteller sind oftmals katastrophal.

Auch der weltgrößte Handy-Produzent Nokia wird in der Studie angegriffen. Laut Aussagen von Mitarbeitern des thailändischen Zulieferers Namiki seien sie schutzlos giftigen Substanzen ausgesetzt gewesen. Zudem sei Beschäftigten auch der Gang auf die Toilette verwehrt worden - weil sonst die Produktion hätte gedrosselt werden müssen.

Die Firma produziert für Motorola Acryl-Linsen für Handys. Sie wurden laut Somo mit einer Lösung poliert, die auch die giftige Chemikalie n-Hexan enthält. Für die Politur würden Beschäftigte, so Somo, keine ausreichende Schutzkleidung erhalten. Zudem würden die Räume nur mangelhaft entlüftet. Neun Arbeiterinnen hätten deshalb mit akuten Vergiftungssymptomen in eine Klinik eingeliefert werden müssen.
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