Autor Thema: EU-Beitritt  (Gelesen 2482 mal)

Hans guck in die Luft

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 35
EU-Beitritt
« am: 00:20:56 Sa. 01.Mai 2004 »
Nun ist es ja soweit, 10 neue Länder (Ostblock) wie Zypern, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakische Republik und Slowenien sind der EU beigetreten. Allein Polen hat eine Arbeitslosenquote von 20%.

Zitat
Köln (ddp.vwd). Die EU-Osterweiterung bringt nach Ansicht des Chefs des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo), Hans-Werner Sinn, vor allem für Arbeiter Nachteile. Die Deutschen, die nur einfache Arbeitsleistung anzubieten hätten, würden "sicherlich zu den Verlierern dieser Integration gehören", sagte Sinn am Freitag im Deutschlandfunk. Zwar werde der Kuchen größer, "aber viele kriegen ein absolut kleineres Stück", sagte der Wirtschaftsexperte.


weiter unter http://business-wissen.de/de/aktuell/akt10504.html
Es gibt kaum etwas Naiveres als die Ansicht, alles müsse wie von selbst funktionieren.
Aktive Demokratie

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 19438
  • Fischkopp
EU-Beitritt
« Antwort #1 am: 12:05:22 Mi. 19.Mai 2004 »
Zitat
Original von kn-online

Norwegens Brauereiarbeiter streiken wegen EU-Erweiterung
Oslo (dpa) - Die norwegischen Brauereiarbeiter sind in einen unbefristeten Streik gegen einen unkontrollierten Import von Arbeitskraft aus den neuen EU-Mitgliedsländern getreten.

Wie die staatliche Schlichterin Siri Paulsen in Oslo bestätigte, waren Verhandlungen über ein gewerkschaftliches Kontrollrecht bei der befristeten Einstellung von Arbeitern aus den neuen EU-Staaten in der Nacht zuvor gescheitert. Norwegen gehört der EU selbst nicht an, ist aber durch den Vertrag über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) an das Regelwerk der Union einschließlich der freien Beweglichkeit der Arbeitskraft gebunden.

Neben fast allen Tageszeitungen werden derzeit auch zahlreiche norwegische Transportunternehmen bestreikt. Ein weiterer Arbeitskampf im Hotelgewerbe konnte in der letzten Woche beendet werden. Durch den Ausstand der 2500 Brauarbeiter ist die Bier- und auch die Sprudelproduktion in allen Brauereien lahmgelegt. Die Vorräte reichten bis Ende des Monats, teilte der Branchenverband mit.

dpa/ecoline vom 19.05.2004
[/quote]