Autor Thema: Randstad  (Gelesen 1711 mal)

Buddy

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Randstad
« am: 13:21:47 Fr. 26.Januar 2007 »
Hallo erstmal,

Bin nun 3 monate bei der Firma Randstad.

Die Entleihfirma würde mich übernehmen sofort übernehmen aber dank der Vertragsklausel zwischen der Firma und Randtand müsste ich noch 9 Monate auf Basis Leiharbeiter dort arbeiten.

Das passt mir natürlich nicht und möchte gegen diese Vertragsklausel vorgehen, denn diese steht nicht in meinem Arbeitsvertrag!

Habe mich ein wenig schlau gemacht und ich bin der Meinung das diese Klausel gegen §138 absatz 2 BGB Sittenwidriges Rechtsverhalten verstösst.

Altrernativ kann man auch eventuell Artikel 12 GG Berufsfreiheit geltend machen.

Im Arbeitsvertrag steht lediglich daß es eine bei Übernahme kostenpflichtige Vermittlungsgebühr kommen kann.

Die Definition von Vermittlung is der ansatz der 3. Möglichkeit dem Verein zu entkommen.

Den eine Vermittlung ist in meinen Augen wenn die Leihfirma mich dem Entleiher anbietet zur Festanstellung.
Nicht wenn ich aus eigener Initiative mich dort bewerbe.

Auf Grund dessen hat k6eine Vermittlung stattgefunden und somit kann Randstad keine Gebühr bei der Entleihfirma geltend machen.

Am Montag habe ich einen Termin beim Rechtsabnwalt und werde diese Ideen meinerseits prüfen lassen.

Selbstverständlich werde ich hier die Ergebnisse posten.

Nun würde ich gerne eure Meinung dazu hören was ihr von meinen Gedankengängen haltet.

Mit freundlichen Grüssen

Benny

klaus72

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Randstad
« Antwort #1 am: 13:07:08 So. 28.Januar 2007 »
@Benny

Du könntest auch vom Entleihbetrieb einen Vorvertrag abschließen, dann den AV beim Randstad fristgerecht kündigen.

Ziggy

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Randstad
« Antwort #2 am: 13:33:56 So. 28.Januar 2007 »
Ja, das wahre Gesicht der Leiharbeit ....
Mein Entleiher würde mich auch sofort fest einstellen, da müsste man aber laut Vereinbarung 3000 EUR Ablöse an Randstad zahlen.
Also warten wir halt die Frist ab, bis das hinfällig ist.
Natürlich könnte ich auch sofort bei Randstad kündigen und dann bei dem Kunden anfangen, das könnte dann aber zu einer leichten Verstimmung in den Geschäftsbeziehungen der beiden führen ... und man will ja auch in Zukunft miteinander ... nicht wahr? ...
Soll noch einer sagen, daß das alles mit Menschenhandel und Sklaverei nichts zu tun hätte ...
Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.

Faustus

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Randstad
« Antwort #3 am: 14:13:23 So. 28.Januar 2007 »
Zitat
Original von Buddy
Hallo erstmal,

Bin nun 3 monate bei der Firma Randstad.

Die Entleihfirma würde mich übernehmen sofort übernehmen aber dank der Vertragsklausel zwischen der Firma und Randtand müsste ich noch 9 Monate auf Basis Leiharbeiter dort arbeiten.

Das passt mir natürlich nicht und möchte gegen diese Vertragsklausel vorgehen, denn diese steht nicht in meinem Arbeitsvertrag!

Habe mich ein wenig schlau gemacht und ich bin der Meinung das diese Klausel gegen §138 absatz 2 BGB Sittenwidriges Rechtsverhalten verstösst.

Altrernativ kann man auch eventuell Artikel 12 GG Berufsfreiheit geltend machen.

Im Arbeitsvertrag steht lediglich daß es eine bei Übernahme kostenpflichtige Vermittlungsgebühr kommen kann.

Die Definition von Vermittlung is der ansatz der 3. Möglichkeit dem Verein zu entkommen.

Den eine Vermittlung ist in meinen Augen wenn die Leihfirma mich dem Entleiher anbietet zur Festanstellung.
Nicht wenn ich aus eigener Initiative mich dort bewerbe.

Auf Grund dessen hat k6eine Vermittlung stattgefunden und somit kann Randstad keine Gebühr bei der Entleihfirma geltend machen.

Am Montag habe ich einen Termin beim Rechtsabnwalt und werde diese Ideen meinerseits prüfen lassen.

Selbstverständlich werde ich hier die Ergebnisse posten.

Nun würde ich gerne eure Meinung dazu hören was ihr von meinen Gedankengängen haltet.

Googlesuche Arbeitsrecht oder Rechtsanwalt befragen !
Randstat hat sich aber auch in anderen Bereichen "Verdient" gemacht
Mit freundlichen Grüssen

Benny

Fritz Linow

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Re: Randstad
« Antwort #4 am: 22:29:30 Sa. 12.Oktober 2019 »
Zitat
7.10.19
5 US-Dollar für einen verheimlichten Gesichtsscan

Für die Teilnahme an einem Minispiel bekamen Freiwillige einen Gutschein über 5 US-Dollar. Dass es sich dabei um einen Gesichtsscan im Auftrag von Google handelte, wurde ihnen verheimlicht. Mit den Scans soll eine neue Funktion für das Pixel 4 realisiert werden.
(...)
Sie sollten nach Obdachlosen und Studenten suchen, vor allem mit dunkler Hautfarbe, berichten mehrere Mitarbeiter der Firma Randstad, die als Zeitarbeiter für den umstrittenen Feldversuch von Google eingesetzt wurden.
(...)
Den Mitarbeitern wurde von Randstad erklärt, dass sie die Tatsache, dass das Gesicht gescannt wird, vertuschen sollen. Ihnen wurde explizit erklärt, dass sie lügen sollten, um die Anzahl der gescannten Gesichter zu erhöhen.
(...)
https://www.golem.de/news/google-5-us-dollar-fuer-einen-verheimlichten-gesichtsscan-1910-144295.html