Autor Thema: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität  (Gelesen 214230 mal)

Sybilla

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« am: 12:46:06 Mi. 28.Februar 2007 »
Die BA – Medienzahl ist laut BA von Januar – Februar um 24.000 auf 4.222.000 Personen gesunken

Trotz mildem Februar beträgt Arbeitslosigkeit (mit EEJ)  4.505.549
Das suggeriert immer noch einen Rückgang 14.748 Personen.


Die wahre Entwicklung wird erst bei genauer Betrachtung offenbar so stieg die Zahl der APM um 54.531 Maßnahmen auf 1.458.779 Maßnahmen

Nun ergibt sich ein realer Anstieg der Arbeitslosigkeit um rund 30.000 Personen (Gezählte Arbeitslose + APM) auf 5.680.935 Personen.

Zudem haben sich die Ausgaben des Saison-Kurzarbeitergeld von ca. 5 Mio. € auf 30.Mio € versechsfacht die Betroffenen werden nicht als arbeitslos gezählt.

Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten Februar 2007
stieg  um 22.000 Personen von 1.374.000 auf  1.396.000 Personen

Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten Februar 2007
stieg  um 73.000 Personen von 5.085.000 auf  5.158.000 Personen

Die Zahl der Sozialgeld Leistungsberechtigten Februar 2007
stieg  um 24.000 Personen von 1.889.000 auf 1.913.000 Personen.


Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften Februar 2007
stieg  um  45.000 von  3.599.000 auf  3.644.000



Die Zahl der offenen Stellen  wird im BA Bericht Februar (Seite 8  ) mit  624.000 Stellen angegeben

Bestand im einzelnen
alle Stellen 624.000
darunter: Vakanzen 524.900
ungeförderte Stellen 423.400
darunter: Vakanzen 342.600
ungeförderte sozialversicherungspflichtige
Stellen1) 372.300
darunter: Vakanzen 307.400

---------------------------------

= 8.192.451 Leistungsberechtigte NOV 06
= 8.202.162 Leistungsberechtigte DEZ 06
= 8.394.944 Leistungsberechtigte JAN. 07
= 8.466.855 Leistungsberechtigte FEB. 07
 
Leistungsempfänger Februar 07
- Arbeitslosengeld s1.395.828
- Arbeitslosengeld II p5.158.131
- Sozialgeld p1.912.896

Leistungsempfänger Februar 06
LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)
- Arbeitslosengeld s1.803.936
- Arbeitslosengeld II s5.126.336
- Sozialgeld s1.838.822

=  8.769.094 Leistungsberechtigte Jan. 06

Die Zahl der Leistungsberechtigten sank im Jahresvergleich um 302.239 Personen ab.

Nachdem der Rückgang der Leistungsberechtigten bei ALG I insgesamt 408 108 Personen beträgt. Ist der Rückgang, wahrscheinlich nicht nur auf den milden Winter, sondern auch auf die Vermutung zurück zuführen, dass eine größere Menge aus dem ALG I ausschied aber keine Bedürftigkeit für das ALG II nachweisen kann und somit aus der Statistik der gezählten Arbeitslosen hersaus fällt.

4.505.549 Personen mit (EEJ) ist keine echte Sensation sondern meines Erachtens dass Ergebnis eines milden Winters und der Bedürftigkeitsprüfung bei Beantragung des ALG II. Sowie – in der Regel - die Eingliederung der unter 25 Jährigen in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern. Allein die demografische Entwicklung reduziert die Anzahl der Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt zu der genauen Zahl wird im BA – Bericht nicht berichtet.
Schätzungen sprechen von eine Abnahme von rund 200.000 Personen/Jahr.



Die Zahl der Arbeitslosen sank laut BA Statistik im Jahresvergleich um 825.512 Personen ab.

Hingegen die Zahl der Leistungsberechtigten binnen Jahresfrist nur um 302.239  absank.

Hinweise:
Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich aus dem IT-Fachverfahren der BA, aus als plausibel bewerteten Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und - sofern keine verwertbaren bzw. plausiblen Daten geliefert wurden - aus ergänzenden Schätzungen der BA. Die Daten zu Stellen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wurden ausschließlich aus dem IT-Fachverfahren der BA gewonnen; nicht enthalten sind Daten kommunaler Träger soweit sie andere IT-Fachverfahren
genutzt haben. Die Daten zu Leistungen nach dem SGB II beruhen auf Auswertungen aus dem IT-Fachverfahren A2LL, auf Meldungen kommunaler Träger und - wenn diese nicht vorliegen - auf Schätzungen der BA.
Neuregelung der Bedarfsgemeinschaft für unter 25-jährige Arbeitslose

*Zum 1. April 2006 traten in Teilen das Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze in Kraft.Die wichtigste Neuregelung betrifft unverheiratete, volljährige, unter 25-jährige Arbeitslose. Sie werden grundsätzlich in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern einbezogen. Wenn sie eine eigene Wohnung beziehen wollen, müssen sie dafür die Zustimmung des Leistungsträgers einholen. Der Stichtag, seit dem Jugendliche eine Zulassung des kommunalen Trägers zum Auszug aus dem Elternhaus benötigen, ist der 17. Februar 2006


Nach den Regelungen der §§ 428 SGB III und 252 Abs. 8 SGB VI müssen 58-Jährige oder Ältere dem Arbeitsmarkt nicht mehr voll zur Verfügung stehen und werden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt.

Neben den gemeldeten offenen Stellen kennt die Bundesagentur noch zusätzliche Stellen,
unter anderem gemeldet aus der privaten Arbeitsvermittlung sowie aus ihrer Job-Börse und
dem Job-Roboter. Zusammen waren das im Februar 853.000 Stellen,

 

Quellen:
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200601.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200702.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200611.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200612.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200701.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200702.pdf

 
Wie wird die Statistik erstellt:

Das würde den Rahmen meines Beitrags endgültog sprengen näheres finden sie im BA- Bericht im BA – Bericht Februar 2007 auf den Seiten 16 - 22
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Sybilla

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #1 am: 13:03:29 Do. 01.März 2007 »
Viele sagen jetzt sehen wir den Erfolg der Hartz IV Reform gut sehen wir zurück in die Zeit vor Hartz IV als alle neoliberalen Medien nach Reformen brüllten und die Zahl von 4.641.046 Arbeitslosen Februar 2004 (mit u25) + Sozialhilfeempfänger ganz schlimm war. Im Februar 2004  gab es 4.423.000 Leistungsempfänger  
(ALG  und ALHI) + Sozialhilfe

http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200402.pdf

Zitat
Der WDR - berichtet im Februar 2004:

... Die Arbeitslosenquote blieb trotz des Anstiegs konstant bei 10,4 Prozent. Gründe für den Anstieg seien witterungsbedingte Arbeitsausfälle durch den lang anhaltenden Winter, das Fehlen konjunktureller Impulse und eine sich daraus ergebende schwache Nachfrage nach Arbeitskräften gewesen, hieß es weiter....

http://www.wdr.de/themen/wirtschaft/arbeit_und_tarifwesen/arbeitsmarkt_statistik/arbeitslosenzahlen_februar_2004.jhtm

Heute zählt die BA 4.505.549 (mit EEJ ohne u25) und alle sprechen von einem Erfolg der Hartz IV Reformen. Jetzt sagen viele ja in der Zahl sind ja die ehemaligen Sozialhilfeempfänger enthalten. Nein sind sie nicht.

Im Februar 2007 gibt es 6.554.000 Leistungsempfänger (ALG I + ALG II)   + 1.913.000 Sozialgeld (Sozialhilfeempfänger)

Zitat
Und in den Medien lesen wir im Februar 2007

....Die Abnahme ist vor allem vom konjunkturell bedingten Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung verursacht. Außerdem haben das vergleichsweise milde Wetter und das Saison-Kurzarbeitergeld eine Rolle gespielt. Das Saison-Kurzarbeitergeld ermöglicht Baubetrieben Entlassungen in den Wintermonaten zu vermeiden und flexibler zu reagieren. Ein Teil der Abnahme der Arbeitslosigkeit beruht auf der intensiveren Betreuung von Arbeitslosen sowie der systematischen Überprüfung des Arbeitslosenstatus, im Februar unterstützt durch einen stärkeren Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente im Rechtskreis SGB II.

Außerdem wird der Arbeitsmarkt durch ein rückläufiges Arbeitskräfteangebot entlastet. Die systematische Überprüfung des Arbeitslosenstatus und das abnehmende Kräfteangebot erklären, warum die Arbeitslosigkeit stärker ab- als die Beschäftigung zunimmt....

http://www.innovations-report.de/html/berichte/wirtschaft_finanzen/bericht-79787.html

Jetzt bitte ich das alle Neoliberalen und alle anderen Sympathisanten der Großen Koalition erklären:

Worin der Erfolg der Hartz IV Reformen besteht. Das wir im Februar 2007 ähnlich viele Arbeitslose zählen als im Februar 2004 aber rund 4 Millionen mehr Leistungsempfänger?

Wobei im Februar 2007 weniger Bürger als bedürftig zählen ( diese Zahl finden wir in keiner Statistik) als im Februar 2004?

Die Groschen fliessen die Räder laufen!
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TagX

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #2 am: 13:26:22 Do. 01.März 2007 »
Zitat
Sybilla fragt
Worin der Erfolg der Hartz IV Reformen besteht.

Zitat
Hartz IV wird seine echten Wirkungen erst allmählich, dafür dann aber umso nachhaltiger entfalten. Diese Wirkungen sind struktureller, nicht konjunktureller Natur. Im Wesentlichen sind sie darin begründet, dass der Staat die in seinem Lohnersatzsystem liegende Lohnkonkurrenz zurücknimmt und die Betroffenen veranlasst, sich mit niedrigeren Löhnen zufrieden zu geben. Zu niedrigeren Löhnen werden die Arbeitgeber es lohnend finden, zusätzliche Stellen zu schaffen.
Hans Werner Sinn, Ifo Institut
Grüße


Sozialismus!

Sybilla

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #3 am: 12:42:15 Do. 29.März 2007 »
März 2007:

Ja es gibt die alljährliche Frühjahrsoffensive des Arbeitsmarktes aber keine sensationelle Wende.

Die BA – Medienzahl ist laut BA von Februar 07 – März 07 um 1144.000 auf 4.108.000 Personen gesunken

Trotz mildem März beträgt Arbeitslosigkeit (mit EEJ)  4.395.529 Personen

Die wahre Entwicklung wird erst bei genauer Betrachtung offenbar so stieg die Zahl der APM  auf 1.467.224 (Seite 33 BA – Bericht März) = 5.575.193 Personen (Arbeitslose + APM)

Außerdem waren 516.000 oder 9 ½ Prozent der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen
ausschließlich geringfügig entlohnt beschäftigt. Datenbasis ist eine Verknüpfung der
Beschäftigten- und Grundsicherungsstatistik. Weil für die Grundsicherungsstatistik nur
Daten aus dem IT-Verfahren A2LL herangezogen werden konnten – und A2LL nicht
von allen Kreisen vollständig genutzt wird, insbesondere nicht von den zugelassenen
kommunalen Trägern – ist die Schnittmenge der ermittelten beschäftigten Leistungsempfänger entsprechend untererfasst und wurde deshalb hochgerechnet.
Die Daten über den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente werden hier ohne Förderinformationen für die zugelassenen kommunalen Träger dargestellt. Endgültige Werte zur Förderung stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest.


Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten ist im März 2007 von
s1.404.737 Personen Februar (aktuelle Angbae - ACHTUNG im BA Bericht Februar 07 wurde diese Zahl noch mit 1.395.828  Personen angegeben) auf  s1.342.283 Personen gesunken

Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten März 2007
stieg  um 35.535 Personen von 5.158.131 auf 5.193.666
 Personen an.

Die Zahl der Sozialgeld Leistungsberechtigten März 2007
stieg  um 10836 von 1.912.896 Personen auf  p1.923.732 Personen an


Die Zahl der offenen Stellen  wird im BA Bericht Februar (Seite 8  ) mit  639.700 Stellen angegeben (Vormonat 624.000)

Bestand im einzelnen
alle Stellen 639.700
darunter: Vakanzen 544.000
ungeförderte Stellen 443.200
darunter: Vakanzen 368.000
ungeförderte sozialversicherungspflichtige
Stellen1) 391.900
darunter: Vakanzen 330.700


---------------------------------

= 8.192.451 Leistungsberechtigte NOV 06
= 8.202.162 Leistungsberechtigte DEZ 06
= 8.394.944 Leistungsberechtigte JAN. 07
= 8.466.855 Leistungsberechtigte FEB. 07
= 8.459.681 Leistungsberechtigte März. 07

 
Leistungsempfänger März 07
LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)

- Arbeitslosengeld s1.342.283
- Arbeitslosengeld II p5.193.666
- Sozialgeld p1.923.732

==  8.459.681 Leistungsberechtigte März. 07

Leistungsempfänger März 06
LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)
- Arbeitslosengeld s1.802.492
- Arbeitslosengeld II s5.208.145
- Sozialgeld s1.854.731

=  8.865.374 Leistungsberechtigte März 06

Die Zahl der Leistungsberechtigten sank im Jahresvergleich um 405.693 Personen ab.

Nachdem der Rückgang der Leistungsberechtigten bei ALG I insgesamt 460 209 Personen beträgt. Ist der Rückgang, wahrscheinlich nicht nur auf den milden Winter, sondern auch auf die Vermutung zurück zuführen, dass eine größere Menge aus dem ALG I ausschied aber keine Bedürftigkeit für das ALG II nachweisen kann und somit aus der Statistik der gezählten Arbeitslosen hersaus fällt.

4.395.529 mit (EEJ)  offizille Personen in Arbeitslosigkeit ist keine echte Sensation sondern meines Erachtens dass Ergebnis eines milden Winters und der Bedürftigkeitsprüfung bei Beantragung des ALG II. Sowie – in der Regel - die Eingliederung der unter 25 Jährigen in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern. Allein die demografische Entwicklung reduziert die Anzahl der Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt zu der genauen Zahl wird im BA – Bericht nicht berichtet.


.
Hinweise:
Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich aus dem IT-Fachverfahren der BA, aus als plausibel bewerteten Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und - sofern keine verwertbaren bzw. plausiblen Daten geliefert wurden - aus ergänzenden Schätzungen der BA. Die Daten zu Stellen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wurden ausschließlich aus dem IT-Fachverfahren der BA gewonnen; nicht enthalten sind Daten kommunaler Träger soweit sie andere IT-Fachverfahren
genutzt haben. Die Daten zu Leistungen nach dem SGB II beruhen auf Auswertungen aus dem IT-Fachverfahren A2LL, auf Meldungen kommunaler Träger und - wenn diese nicht vorliegen - auf Schätzungen der BA.
Neuregelung der Bedarfsgemeinschaft für unter 25-jährige Arbeitslose

*Zum 1. April 2006 traten in Teilen das Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze in Kraft.Die wichtigste Neuregelung betrifft unverheiratete, volljährige, unter 25-jährige Arbeitslose. Sie werden grundsätzlich in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern einbezogen. Wenn sie eine eigene Wohnung beziehen wollen, müssen sie dafür die Zustimmung des Leistungsträgers einholen. Der Stichtag, seit dem Jugendliche eine Zulassung des kommunalen Trägers zum Auszug aus dem Elternhaus benötigen, ist der 17. Februar 2006


Nach den Regelungen der §§ 428 SGB III und 252 Abs. 8 SGB VI müssen 58-Jährige oder Ältere dem Arbeitsmarkt nicht mehr voll zur Verfügung stehen und werden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt.

Neben den gemeldeten offenen Stellen kennt die Bundesagentur noch zusätzliche Stellen,
unter anderem gemeldet aus der privaten Arbeitsvermittlung sowie aus ihrer Job-Börse und
dem Job-Roboter. Zusammen waren das März 891.000. Stellen,

 

Quellen:
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200601.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200702.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200611.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200612.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200701.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200702.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200703.pdf

 
Wie wird die Statistik erstellt:

Das würde den Rahmen meines Beitrags endgültig sprengen näheres finden sie im BA- Bericht im BA – Bericht Februar 2007 auf den Seiten 16 - 22
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ManOfConstantSorrow

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #4 am: 17:13:01 Do. 12.April 2007 »
Nunmehr kündigen die Statistikexperten im Pariser Arbeitsministerium einen Streik an, falls bei der Bekanntgabe der nächsten Monatsstatistik schon wieder manipulierte Zahlen veröffentlicht würden...

http://www.labournet.de/internationales/fr/statistik.html
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

unkraut

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #5 am: 22:19:55 Do. 12.April 2007 »
Was wurde sich aufgeregt wegen der Wahlmanipulationen zur DDR Zeit . Oder wenn mal wieder " Plankorrektur " vorgenommen wurde .
Heute ist die Zahlenmanipulierung an der Tagesordnung .
Und ... im Grunde genommen interessiert es keine Sau .  
Kopfschüttelnde Grüße vom unkraut
Noch Fragen Hauser ? Ja Kienzle , wer ist eigentlich Unkraut ?

Wir wagen es nicht weil es schwierig ist sondern es ist schwierig weil wir es nicht wagen .

Mein Buchtip als Gastautor :  Fleißig , billig , schutzlos - Leiharbeiter in Deutschland  > ISBN-10: 3771643945

ManOfConstantSorrow

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #6 am: 20:38:40 So. 29.April 2007 »
Es kommt darauf an ob man in dem Spiel der Lügen weiter mitspielt...

Zitat
27.04.07
Statistiker streiken gegen Manipulationen
Gestern sind die französischen Arbeitslosenstatistiker aus dem Arbeitsministerium in einen eintägigen Streik getreten. Ihnen schlossen sich Beschäftigte des nationalen Statistikamtes INSEE und der Arbeitslosenämter an. In einem Flugblatt ihrer Gewerkschaft heißt es: "Wir fordern, die Veröffentlichung der monatlichen Arbeitslosenzahlen auf der aktuellen Basis einzustellen, denn jeder weiß, dass sie missbräuchlich die wahre Lage verschleiern".
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

BakuRock

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #7 am: 23:01:11 So. 29.April 2007 »
......von den von der Regierung bezahlten "Dienern" die Hand zu beissen, die sie fuettert.

Aber ein deutliches Zeichen, dass Staatsdiener eben auch nur Menschen sind - es sei denn, das Ganze waere (gewerkschafts-)politisch engagiert (es ist doch gerade Wahlkampf in Frankreich!?) Und auch Frankreich hat den Kapitalismus zu ertragen. Auch dort werden die Haeute so teuer wie moeglich verkauft. Will sagen, es wuerde mich nicht wundern, wenn mit der naechsten Praesidentschaft auch die Besoldung der Staatsdiener steigen wuerde .....


Wuerde mich freuen, wenn ich nicht Recht haette. Dann bliebe noch zu hoffen, dass auch die Deutschen Staatsdiener sich mal zur Wahrheit durchringen und ihren Mitmenschen einen Hoffnungsschimmer zukommen lassen.
---
Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es f�r sie keine Hoffnung. .... A. Einstein

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devil_inside

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #8 am: 18:19:08 Mo. 30.April 2007 »
Schon wieder die Franzosen. Ich glaube, ich besser mein Französisch auf und ziehe dorthin. ;)

Strombolli

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #9 am: 12:52:08 Mi. 02.Mai 2007 »
über die breite Manipulation der öffentlichen Meinung.

Seit Schmidt/Apel wird an der Arbeitslosenstatistik gedreht, indem bestimmte Gruppen einfach nichtmehr eingerechnet werden.

Erst gestern habe ich in meinem Bekanntenkreis wieder von einem Teilzeitbeschäftigten erfahren, dass er ab 01.06. arbeitslos wird. Er hatte sich gerade mit seiner Freundin FÜR ein Kind entschieden.

Sein Arbeitgeber muß 50.000 Euro/Jahr einsparen sonst kann er dichtmachen.
Also entlassen, geringfügige Beschäftigungen ... der Staat bezahlt ja die Unterbezahlten und Ausgegliederten.

In den Medien immer wieder Jubel über das Sinken der Arbeitslosenzahlen, den Konjunkturaufschwung und gerade eben die Vorzüge der Zeitarbeitsfirmen. Gehirnwäsche!

ICH KANN UND WILL DIESEN INFORMATIONSTERROR NICHT MEHR ERTRAGEN! Es bleibt eigentlich nur der Boykott.
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig

Sybilla

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #10 am: 13:43:32 Mi. 02.Mai 2007 »
April 2007:

Ja es gibt die alljährliche Frühjahrsoffensive des Arbeitsmarktes die Abnahme der Arbeitslosigkeit ist von März auf April mit 141.000 etwas schwächer als im Durchschnitt der letzten
drei Jahre mit -168.000 ausgefallen


Die BA – Medienzahl ist laut BA von März 07 – April 07 um 141.000 auf 3.967.000 Personen gesunken

Im April beträgt Arbeitslosigkeit (mit EEJ) 4.250.802  Personen
(3.966.648 + 284.154 EEJ)

Die wahre Entwicklung wird erst bei genauer Betrachtung offenbar so stieg die Zahl der APM  auf 1.439.906 geschätzt  (Seite 34 BA – Bericht April) =  5.406.554 Personen (Arbeitslose + APM)

Fußnote 7 Seite 5


Außerdem waren 516.000 oder 10 Prozent der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen
ausschließlich geringfügig entlohnt beschäftigt. Datenbasis ist eine Verknüpfung der
Beschäftigten- und Grundsicherungsstatistik. Weil für die Grundsicherungsstatistik nur Daten aus dem IT-Verfahren A2LL herangezogen werden konnten – und A2LL nicht von allen Kreisen vollständig genutzt wird, insbesondere nicht von den zugelassenen kommunalen Trägern – ist die Schnittmenge der ermittelten beschäftigten Leistungsempfänge entsprechend untererfasst und wurde deshalb hochgerechnet.



Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten beträgt im April s1.189.919 Personen
Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten beträgt im April p5.204.567 Personen
 Die Zahl der Sozialgeld Leistungsberechtigten beträgt im April p1.919.509 Personen

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg noch einmal von 3.667.000 auf 3.669.000 an.

Alles in allem bekamen damit 6.291.000 erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts
nach dem SGB II, (BA Bericht Seite 5)

Auffallend ist das der Rückgang der Menschen die Anspruch auf Lohnersatzleistungen mit 447.00 Gegenüber dem Vorjahr geringer ausfällt als der Rückgang der Arbeitslosen von 824.000 im jahrevergleich.


Die Zahl der offenen Stellen  wird im BA Bericht Februar (Seite 7  ) mit  651.100Stellen angegeben (Vormonat 624.000)


Bestand
alle Stellen 651.100
darunter: Vakanzen 588.000
ungeförderte Stellen 452.200
darunter: Vakanzen 403.100
ungeförderte sozialversicherungspflichtige
Stellen1) 400.000
darunter: Vakanzen 360.600

---------------------------------

= 8.192.451 Leistungsberechtigte NOV 06
= 8.202.162 Leistungsberechtigte DEZ 06
= 8.394.944 Leistungsberechtigte JAN. 07
= 8.466.855 Leistungsberechtigte FEB. 07
= 8.459.681 Leistungsberechtigte März. 07
= 8.313.995 Leistungsberechtigte April 07

 
Leistungsempfänger April 07
LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)

LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)
- Arbeitslosengeld s1.189.919
- Arbeitslosengeld II p5.204.567
- Sozialgeld p1.919.509

==  8.313.995 Leistungsberechtigte April. 07

Leistungsempfänger April 06
LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)
LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)
- Arbeitslosengeld s1.669.168
- Arbeitslosengeld II s5.201.609
- Sozialgeld s1.858.597

=  8.729.374Leistungsberechtigte April 06

Die Zahl der Leistungsberechtigten sank im Jahresvergleich um 415.379 Personen ab.

Nachdem der Rückgang der Leistungsberechtigten bei ALG I insgesamt 479.249Personen beträgt. Ist der Rückgang auf die Vermutung zurück zuführen, dass eine größere Menge aus dem ALG I ausschied aber keine Bedürftigkeit für das ALG II nachweisen kann und somit aus der Statistik der gezählten Arbeitslosen hersaus fällt.

4.250.802 mit (EEJ)  offizille Personen in Arbeitslosigkeit ist keine echte Sensation sondern meines Erachtens dass Ergebnis eines milden Winters und der Bedürftigkeitsprüfung bei Beantragung des ALG II. Sowie – in der Regel - die Eingliederung der unter 25 Jährigen in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern. Allein die demografische Entwicklung reduziert die Anzahl der Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt zu der genauen Zahl wird im BA – Bericht nicht berichtet.

So gibt es folgende Schätzungen
(*geschätzt Stiftung Marktwirtschaft)

Medienzahl April 07 Arbeitslose 3.966.648
Arbeitslose in Maßnahmen der BA  1.439.906
Arbeitslose in Maßnahmen der Kommunen: ca. 570.000*
Arbeitslose unter 25 ohne eigenen Anspruch ca. 330.000*
Arbeitslose über 58/ Vorruhrstand ca. 880.000*
Stille Resrve (Vermögende Arbeitslose) ca. 1.600.000*

== Arbeitslose gesamt 8.786.554*




.
Hinweise:
Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich aus dem IT-Fachverfahren der BA, aus als plausibel bewerteten Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und - sofern keine verwertbaren bzw. plausiblen Daten geliefert wurden - aus ergänzenden Schätzungen der BA. Die Daten zu Stellen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wurden ausschließlich aus dem IT-Fachverfahren der BA gewonnen; nicht enthalten sind Daten kommunaler Träger soweit sie andere IT-Fachverfahren
genutzt haben. Die Daten zu Leistungen nach dem SGB II beruhen auf Auswertungen aus dem IT-Fachverfahren A2LL, auf Meldungen kommunaler Träger und - wenn diese nicht vorliegen - auf Schätzungen der BA.
Neuregelung der Bedarfsgemeinschaft für unter 25-jährige Arbeitslose

*Zum 1. April 2006 traten in Teilen das Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze in Kraft.Die wichtigste Neuregelung betrifft unverheiratete, volljährige, unter 25-jährige Arbeitslose. Sie werden grundsätzlich in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern einbezogen. Wenn sie eine eigene Wohnung beziehen wollen, müssen sie dafür die Zustimmung des Leistungsträgers einholen. Der Stichtag, seit dem Jugendliche eine Zulassung des kommunalen Trägers zum Auszug aus dem Elternhaus benötigen, ist der 17. Februar 2006


Nach den Regelungen der §§ 428 SGB III und 252 Abs. 8 SGB VI müssen 58-Jährige oder Ältere dem Arbeitsmarkt nicht mehr voll zur Verfügung stehen und werden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt.

 

Quellen:
BA – Monatsberichte 2006
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200701.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200702.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200703.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200704.pdf



 
Wie wird die Statistik erstellt:

Das würde den Rahmen meines Beitrags endgültig sprengen näheres finden sie im BA- Bericht im BA – Bericht Februar 2007 auf den Seiten 16 - 22
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

Strombolli

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #11 am: 14:01:17 Mi. 02.Mai 2007 »
Eben, Sybilla. - Bei der Gelegenheit: Danke für das Aufwuseln der Zahlen.

Bleibt der Zorn über die ausufernde Kampagne der Medien.

Vor der Wahl von Merkel:
Den Menschen wird suggeriert SPD ist schlecht, nur wer CDU wählt, wählt den Aufschwung... Die Leute wählen CDU...
Die Beeinflussung des Wahlergebnisses durch die Nichtwähler tat ihr Übriges.
Und siehe: Merkel regiert, der Aufschwung ist da.

Die Macht der Medien und die treudoofen Deutschen, die diese Sülze glauben, macht micht zornig und zugleich traurig.
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig

Paul Brömmel

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #12 am: 18:38:01 Mi. 02.Mai 2007 »
:D Ich krieg mich nicht mehr ein :

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,480620,00.html

"Der Behördenchef weiß, wovon er spricht. Denn die Zahlen seines Hauses spiegeln nur die halbe Wahrheit wider...."  :D

"250.000 Menschen fehlen in der Statistik..."  X(

IHC

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #13 am: 22:20:27 Mi. 02.Mai 2007 »
Den einzigen Aufschwung bei den Arbeitsmarktdaten gibt es im Bereich Sekundärrohstofferfassung:

Beim jüngsten Volksfest wurden die Gäste höfflich gefragt, ob sie ihre leere Flasche noch brauchen. Kennt man sonst nur aus Ländern wie Rumänien, ist nun dank Münte & Co. aber schon Alltag in Deutschland.

Dazu die Papiersammler, die täglich ihre Runde in den Hauseingängen machen um die überflüssige Reklame einzusammeln.

Das ist Deutschland:

Erst werden Rentner und Kinder losgeschickt um Werbung zu stopfen, dann gehen die Arbeitslosen und sammeln den Mist sofort wieder ein um sich ein paar ct. je kg zu verdienen.

Noch Fragen Kienzle?

BakuRock

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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #14 am: 23:30:48 Mi. 02.Mai 2007 »
Zitat
Original von Strombolli
über die breite Manipulation der öffentlichen Meinung.
Seit Schmidt/Apel wird an der Arbeitslosenstatistik gedreht, indem bestimmte Gruppen einfach nichtmehr eingerechnet werden.
......................................"

Das nicht mehr einrechnen ist die eine Seite. Die andere Seite, und das ist die viel schlimmere, die Medien sind zum Steigbuegelhalter der Politik mutiert.

Das zeigt sich nun erneut in den, in den letzten Tagen verkuendeten, Meldungen: "Die Zahl der Arbeitslosen ist gesunken."

Im Volontariat schon habe ich gelernt, diese Meldung zu zu ordnen und damit zu relativieren. So etwa: "Die Zahl der Arbeitslosen ist, laut veroeffentlichter Arbeitsamt-Statistik, gesunken."

An einem simplen Satz, mit und ohne Komma, wurde der Unterschied von Meldungen damals deutlich gemacht:
"In diesem Staat geht alles, zum Teufel."
oder eben:
"In diesem Staat geht alles zum Teufel."

Aber es darf sich ja nun jedes A****loch "Journalist" nennen - und das tun sie ja auch!
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