Autor Thema: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität  (Gelesen 225993 mal)

Onkel Tom

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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #930 am: 13:18:11 Sa. 04.Januar 2020 »
Ich setze auf ein BGE mit Vollbeschäftigung dann kann jeder frei wählen was er wie lange pro Tag pro Woche pro Jahr arbeiten möchte.

BGE ist ja leicht gesagt.. Jedoch gibt es ja schon viele Modelle, die in der Theorie beakkert wurden.

An welche Modullation, spich welches Modell von BGE und von wem schwebt Dir denn so vor ?

Noch was.. Wenn Du hier die Arbeitslosenstatistik der BA auf den Kopf stellst, hat Chefduzen kein
Problem damit Statistikbeschönigung direckter zu beschreiben, sprich das Geschummel konkret und
nicht um die Ecke herum zu kritisieren.. So sind Deine Untersuchungsergebnisse verständlicher.

Dir ist bewusst, das Kapitalismus ohne finanziell Benachteiligte nicht existieren kann ?
Vollbeschäftigung ? Was schmökst Du eigendlich für ein Kraut, das solche Träume beschert ?

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Troll

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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #931 am: 14:12:06 Sa. 04.Januar 2020 »
Der Glaube an das GG ist nicht der schlechteste, daß große Problem daran das es unsere Volksvertreter einen feuchten Kehricht interessiert was im GG steht, man beäuge die Gesetzgebung der letzten Jahre, alles was vor das Verfassungsgericht zur Ansicht gegeben wurde (Sinngemäß) wurde gerügt, zerrissen, zum nachbessern zurück verwiesen, das GG interessiert außerhalb selbstbeweihräuchender Predigten (PR) nicht, es stört den neoliberalen Regierungsbetrieb, da hätte man dieses sozialistische Gesetzeswerk am liebsten weg.
Ähnlich sieht es mit einem vernünftigen BGE aus, mit dem derzeitigen politischen Personal mitsamt privaten Beratern kein dran Denken, die würden mit einem BGE nämlich etwas ganz anderes anstellen als das an was Sybilla denkt bzw. sich erträumt.
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Kuddel

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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #932 am: 14:47:28 Sa. 04.Januar 2020 »
Ich halte die "Diskussion" mit Sybilla für absolut müßig.
Ich sehe, daß noch nie in der Geschichte der BRD so viele gezwungen waren zu arbeiten wie heute, doch sie interessiert es nicht und für sie sind solche Tatsachen nur Filterblasen und Fake News.
Sybilla sagt:
Zitat
Das BGE ist zukünftig alternativlos notwendig.
und bezieht sich beim BGE ausdrücklich auf den Ökonomen Straubhaar. https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,329130.msg347211.html#msg347211
Straubhaar steht nicht nur politisch rechts, er ist Propagandist neoliberaler Wirtschaftspolitik.
An anderer Stelle empfahl sie die Wahl der SPD. Die SPD steht in einer gradlinigen Tradition der Arbeiterverrats und zeichnet verantwortlich für die Einführung von Hartz IV und für den größten Sozialkahlschlag in der Geschichte der BRD.

Sorry, das ist doch völlig gaga. Ich weiß nicht, wo man mit einer Diskussion ansetzen sollte.

counselor

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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #933 am: 16:47:06 Sa. 04.Januar 2020 »
Ich frage mich auch, ob @Sybilla sich jemals darüber Gedanken gemacht hat, dass €1000,00 monatlich heute kaum zum Leben reicht. Diese Forderung nach einem 1000-Euro BGE wabert ja immer im Raum.

Ich halte auch Aussagen wie die 'Massenarbeitslosigkeit sei nicht mehr zu beseitigen, weil das dazu notwendige Quantum an gesellschaftlicher Arbeit nicht mehr zur Verfügung stehe' von Straubhaar für Quatsch. Warum fordert man nicht eine Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich? Dann käme der Produktivitätsfortschritt allen zugute.
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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #934 am: 20:45:03 Sa. 04.Januar 2020 »
Ich ärgere mich, daß ich immernoch auf dieses Thema anspringe, obwohl keine Diskussion stattfindet. Natürlich kann man davor warnen, daß am Ende eine Verschlechterung der Lage für viele dabei herausspringen kann. Mich ärgert aber viel mehr, daß es bei Sybilla nicht die leiseste Ahnung von sozialen und politischen Funktionsweisen gibt. Es wird einfach davon ausgegangen, oder behauptet, daß soziale Verbesserungen gewählt werden können. Politische Freiheiten und soziale Verbesserungen sind jedoch IMMER erkämpft worden. Sie wurden und werden nicht verschenkt, nicht erbettelt, nicht gewählt.

Der Achtstundentag beispielsweise ist eine der ältesten Forderungen der Arbeiterbewegung und in den 1810er Jahren in Großbritannien als Forderung formuliert. Der erste dokumentierte erfolgreiche Streik für einen Achtstundentag wurde 1840 in Neuseeland ausgetragen. In Deutschland ist der Achtstundentag mit der Revolution 1918 gesetzlich vorgeschrieben worden. Diese Kämpfe waren nicht nur Arbeitsniederlegungen. Es wurden Menschen verfolgt, verletzt, eingeknastet und es floß Blut. Jetzt, wo von einer Arbeiterbewegung nicht mehr viel zu spüren ist, gibt es diverse Rückschritte. Die Ausgebeuteten in so manchem Start-up können von einem 8-Stundentag nur träumen. Und nicht nur die.

Und da kommt Sybilla und behauptet dummdreist, daß, wenn man den BGE Versprechungen der Wirtschaft folgt, man ein besseres Leben geschenkt kriegt, sich selbst aussuchen kann, ob oder wieviel man arbeiten möchte und trotzdem keine soziale Not kennt. Das ist doch völliger Quark!

Es ist eben nicht das Problem, daß das "nicht finanzierbar" wäre, sondern es keine politische Kraft gibt, die das durchsetzen würde. Das geht nicht per Online-Petition. Und selbst wenn die SPD noch jemand wählen würde, würde sie es nicht durchsetzen. Das ist einfach gequirlter Schwachsinn und dafür braucht man keine 13 Jahre wirre Zahlen zu veröffentlichen.

Und für mich wäre selbst ein ideales BGE kein erstrebenwertes Ziel. Es gäbe vielleicht eine leichte Entspannung der sozialen Verhältnisse, doch es bliebe eine ungerechte Gesellschaft mit der Konzentration wirtschaftlicher und politischer Macht bei einigen Wenigen.

Fritz Linow

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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #935 am: 22:33:17 Sa. 04.Januar 2020 »
(...)
 Das ist einfach gequirlter Schwachsinn und dafür braucht man keine 13 Jahre wirre Zahlen zu veröffentlichen.
(...)

Würde ich nur gegen Entgelt machen.

Schluepferstuermer

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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #936 am: 22:54:22 Sa. 04.Januar 2020 »
Es ist der Zusammenhang mit der Gleichgültigkeit der in Deutschland ist.
lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!

counselor

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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #937 am: 05:52:13 So. 05.Januar 2020 »
Zitat
Verwaltungsbeamte haben keine "echte Macht" diese hat der Gesetzgeber kontrolliert durch die Rechtsprechung und das GG.

Der Beamtenapparat ist verantwortlich für die Umsetzung der Gesetze, die die Legislative beschlossen hat, in die Praxis. Dieser Apparat hat sich ein schier unüberwindliches Dickicht bürokratischer Regelungen geschaffen, das seine Arbeit dem Einfluss und der Kontrolle der Parlamente oder gar der Staatsbürger weitgehend entzieht. Beamte sind in Deutschland auf Lebenszeit eingesetzt, sie stehen in einem Verhältnis besonderer Abhängigkeit und Treue zur Verfassung und zum bürgerlichen Staat; sie werden nicht gewählt und können nicht abgewählt werden.

Vor diesem Hintergrund sollten wir über Formen der direkten Demokratie und der Selbstorganisation der Ausgebeuteten mit der Perspektive des Aufbaus einer zu diesem Staat parallelen Macht reden.
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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #938 am: 09:25:44 So. 05.Januar 2020 »
Nicht außer acht lassen daß der Beamtenapparat auch ein Hort der Fachkenntnis vieler Bereiche war, es war nicht nur negativ einen Gegenpol zum Finanzstarken Privaten zu haben und zu nutzen, die eigene Fachkenntnis wurde mittlerweile durch private Berater ersetzt, die bezahlt nun ein Privater Gönner bzw. Profiteur. Diese Fremdbezahlung kommt uns beinahe Ausnahmslos teuer zu stehen.
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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #939 am: 13:33:37 Di. 14.Januar 2020 »
Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben, daß hier auch inhaltlich diskutiert werden kann.
Absolut kontraproduktiv ist, daß von den Themen hin- und hergesprungen wird und jeglicher Diskussionsfaden reißt.

Ich schlage vor, daß in diesem Thread nur die Zahlen der Erwerbslosigkeit diskutiert werden.

Will man das Bedingungslose Grundeinkeommen diskutieren möchte, sollte man das nur in dem bereits bestehende BGE Thread
tun.

Für weitere Themen sollte man entweder einen entsprechenden bestehenden Thread benutzen oder einen neuen eröffnen.


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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #940 am: 15:53:58 Di. 14.Januar 2020 »
Was gibt es an den reinen Statistikzahlen zu diskutieren, deren Zustandekommen, ob sie der Wahrheit entsprechen?
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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #941 am: 06:09:36 Mi. 15.Januar 2020 »
"Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast", pflegte ein Mathelehrer zu sagen.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #942 am: 09:45:34 Mi. 15.Januar 2020 »
Was gibt es an den reinen Statistikzahlen zu diskutieren, deren Zustandekommen, ob sie der Wahrheit entsprechen?

Wenn man nicht weiß, auf welcher Grundlage die Zahlen ausgewählt wurden, welche einbezogen und welche herausgelassen wurden, ist eine Statistik unbrauchbar. Für eine Bewertung wäre es notwendig zu wissen, warum sich die Ergebnisse von Sybilla und der BA unterscheiden.

Ich halte die Zahlen von Sybilla für ebenso unbrauchbar, wie die der BA.


Hier ein Beispiel, wie man zu einem anderen statistischen Gesamtergebnis kommen kann. In Italien kam man auf die Idee, die Schattenwirtschaft mit ins Bruttoinlandsprodukt einzurechnen:
Zitat
Schattenwirtschaft im BIP
Kriminelles Konjunkturplus

Die Schattenwirtschaft wie Drogenhandel und Prostitution soll zum Bruttoinlandsprodukt gerechnet werden. Eine Studie zu den Geschäften der süditalienischen Mafia zeigt, dass es um Summen geht, die auch Weltkonzernen gut zu Gesicht stünden.


Das italienische Forschungsinstitut Demoskopia hat eine Studie zu den Geschäften der Ndrangheta vorgelegt, wonach die Mafia-Organisation aus Kalabrien allein 2013 enorme 53 Milliarden Euro umgesetzt hat - mehr als Deutsche Bank und McDonalds zusammen. Insgesamt soll die kalabrische Ndrangheta so 3,5 Prozent des italienischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) erwirtschaften. „Die 'Ndrangheta wird dabei als ein "normaler" Teil der Produktionswelt angesehen“, sagt Wirtschaftsfachmann Raffaele Rio, der Autor der jetzt veröffentlichten Studie.(...)

Erst vor wenigen Tagen gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass ab September auch Zweige der Schattenwirtschaft wie Drogenhandel und Tabakschmuggel in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung einfließen, nachdem dies international so vereinbart wurde. (...)
https://www.deutschlandfunk.de/seelische-gesundheit-arbeitsministerium-leiharbeitnehmer.1939.de.html?drn:news_id=1090910


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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #943 am: 11:20:48 Mi. 15.Januar 2020 »
Also geht es um die Entstehung brauchbarer glaubhafter Zahlen bzw. deren Interpretation, Sybilla beschreibt/interpretiert die BA-Zahlen, also verwundert mich dein "unbrauchbar" nicht weiter.
Wie kommt man an brauchbare Zahlen, die BA ist nun mal der Zahlenliferant, wahrscheinlich von korrekten, bei der Interpretation wird dann genommen was einem in den Kram passt.
Hallo, weilt ein Statistik/Zahlen-fetischist unter den CDlern, der die politische Märchenwelt zu entschlüsseln vermag?

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Re: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
« Antwort #944 am: 12:52:23 Mi. 15.Januar 2020 »
Man muß klarstellen, was die Zahlen darstellen sollen.
Vieles ist und bleibt sonst schwiemelig oder politisch motiviert. Es ist nicht einmal schlimm, wenn etwas poltisch motiviert ist, aber das muß auch klar ersichtlich sein.
Ist jemand, der sich in einer Sinnlosmaßnahme des Jobcenters befindet nun arbeitend oder erwerbslos?
Derjenige kriegt genausoviel, wie zuvor als regulärer Erwerbsloser, nur darf er über seine Zeit und seinem Aufenthaltsort nicht mehr frei bestimmen.
Im Laufe der Jahre haben sich in Sybillas Betrachtungen andere Nuancen engeschlichen. Es werden Aufstocker thematisiert und auch Besucher der Tafel erwähnt. Das finde ich gut, doch das bleibt auch alles im Vagen. Das Kernthema scheint bei Sybilla die "Vollbeschäftigung" zu sein. Ich habe aber keinerlei Lust eine Vollbeschäftigung für alle zu fordern. Ich fordere doch nicht Sklaverei für alle!

Sybilla ist ja inzwischen selbst aufgegangen, daß es neben der Erwerbslosikeit ein weiteres Thema gibt und das heißt Verarmung, sowohl für Erwerbslose, alsauch für Arbeitende.

Dagegen hilft nur die Erhöhung der (Mindest-)Löhne und der Sozialleistungen. Der Druck auf Löhne und Sozialleistungen kommt von der Wirtschaft. Enstprechend muß man eben diese Kosten von der Wirtschaft einfordern. Sybilla will jedoch, daß der Staat das mit Steuermitteln übernimmt. Die Löhne aller (nicht nur der Niedriglöhner) sollen mit einem BGE subventioniert werden. Ich krieg das Kotzen!

Sybilla ist keineswegs eine nüchterne Wissenschaftlerin, die sich nur für Zahlen und Fakten interessiert. Ich möchte an diesen Dreck erinnern:
Es gibt eben Unterschiede wer einen Antrag auf Sozialleistungen stellt bei den einen geht es auch mit mehrfach Identitäten bei den anderen nur mit einer hoch-peniblen und hochnotpeinlichen Bedürftigkeitsprüfung so ist das eben in Deutschland 2019.

In Essen fiel der Polizei ein 48-jähriger Nigerianer auf, der mit 24 Identitäten registriert war.

Als ich vor 2 Jahren das Problem der mehrfach Identitäten angesprochen hatte, wurde ich mit dem Argument Datenabgleich nieder gebügelt. Wie lange hat der 48-jähriger Nigerianer für wie viele Personen Sozialleistungen bezogen?

Also Personen die schon länger hier leben und ALG II (Hartz IV) beantragen können das nicht mit 24 Identitäten nicht einmal mit zwei Identitäten. Allerdings erhalten Personen die schon länger hier leben erst nach einer hoch-peniblen und hochnotpeinlichen Bedürftigkeitsprüfung ALG II unter Anrechnung der Cent genauen Zugverdienstes des Antragstellers des Partners und der Kinder der „Bedarfsgemeinschaft“, wenn z.B. ein Kind Zeitschriften austrägt um sein Taschengeld aufzubessern wird das auf die Hartz IV Leistungssatz unter Abzug eines minimalen Freibetrag angerechnet.

Ich denke, in Deutschland läuft seit Jahren einiges völlig falsch.
Rassismus vom Feinsten!

Und trotz wiederholter Hinweise geht es auch weiter mit diesem Mist:
Zitat
„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc
„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ ist ein Merkelzitat. Dann: "Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea". Die Gleichsetzung von Merkel und Kommunismus ist ein Dauerbrenner in der rechtsradikalen Parallelwelt. Ich weiß nicht, warum so ein Müll auch bei cheduzen Einzug halten soll.

Doch nun von der Ideologie zurück zu den Zahlen (die eben nicht ideologiefrei sind):
Schon wieder ein neuer historischer  - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland und das trotz Rezession?  Ja aber nur im Sinne des § 16 SGB III – Also innerhalb der medialen Filterblase in der das Kunststück trotz Rezession vollbracht wurde.

So, ich möchte an dieser Stelle einfach klarstellen, daß ich an die Rekordbeschäftigung glaube und sie für erschreckend real halte.

Zitat
BA-Vorstand: Deutschland braucht dringend Einwanderung

(...)Deutschland brauche "dringend Einwanderung aus dem Ausland", sagt Terzenbach, seit März 2019 einer von drei Vorständen der Bundesagentur für Arbeit. "Klaffende Lücken auf dem Arbeitsmarkt" müssten geschlossen werden. Und es gehe darum, die Sozialsysteme langfristig stabil zu halten.(...)
https://www.heise.de/tp/features/BA-Vorstand-Deutschland-braucht-dringend-Einwanderung-4635776.html

Der Hunger der Wirtschaft nach Arbeitskräften ist real. Deshalb wäre es interessant sich zu überlegen, wie das zusammenpaßt mit einer relativ hohen Arbeitslosenquote. Man sollte sich die Erwerbslosigkeit und deren Gründe genauer ansehen.