Autor Thema: Scheinheiliger geht es wirklich nicht  (Gelesen 163568 mal)

Kuddel

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #30 am: 11:28:14 So. 15.März 2009 »
Zitat
Vatikan
Du sollst nicht wuchern

von Matthias Oden
Euro-Münzen des Vatikans sind gefragte Sammlerstücke, die Kurie verdient mit der Prägerei viel Geld. Nun will die EU das Geschäft eindämmen.
 
Der einfachste Weg, Geld zu machen, ist seit jeher: Geld zu machen. Eine Erkenntnis, mit der nicht nur das uralte Gewerbe der Münzfälscher gut fährt - sondern auch eine ähnlich traditionsreiche Einrichtung: der Vatikan. Gleich nach dem Drucken von Bibeln und Heiligenbildchen ist die Münzprägerei nämlich der wichtigste Industriezweig des Kirchenstaats. Schließlich sind die Euros mit Papstkonterfei bei Sammlern begehrt und lassen sich entsprechend mit Aufpreis verhökern. Eine durchaus gottgefällige Praxis übrigens, heißt es doch schon in der Offenbarung 3,18: "Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufest."

Mit dem einträglichen Geschäft aber dürfte bald Schluss sein. Die EU-Finanzminister einigten sich kürzlich auf einen für die Münzer Gottes folgenschweren Beschluss: Von 2010 an sollen neue Euros nur mehr zum Nennwert in Umlauf kommen. Lediglich "ein kleiner Teil" der Geldstücke dürfe noch zu einem höheren Preis veräußert werden. Offiziell spricht man in Brüssel von einer gewöhnlichen "Anpassung" bestehender Richtlinien. Unter der Hand aber wird eingeräumt: Die EU will das Geschäft mit den Münzen eindämmen.
 
Auslöser des Beschlusses war ein päpstlicher Münzsatz aus dem Jahr 2005, heißt es. Für die gut zwei Wochen zwischen dem Tod Johannes Pauls II. und der Wahl Benedikts XVI., der sogenannten Sedisvakanz, gab der Vatikan seinerzeit einen neuen Euro-Satz heraus. Nun prägt der Kirchenstaat seit Jahrhunderten Sedisvakanzmünzen - bloß: Gleich einen ganzen Satz herauszugeben, das sei dann doch "ein wenig dreist" gewesen, heißt es selbst in kirchennahen Kreisen. Offensichtlich fand das auch die EU: In den neuen Richtlinien steht ausdrücklich, dass das vorübergehende Fehlen eines Staatsoberhaupts nicht das Recht verleihe, neue Euro-Editionen in Umlauf zu bringen.

Für den Vatikan ist der Beschluss schmerzhaft. Pro Jahr darf der Kirchenstaat Hartgeld im Nennwert von 1 Mio. Euro prägen - das er für eine deutlich höhere Summe losschlagen kann. Für einige Editionen legen Liebhaber bis zu 1000 Euro auf den Tisch. Dieses Geld streicht zwar der Münzhändler ein, nicht der Vatikan. Dessen Marge ist aber immer noch ansehnlich. Nach Auskunft von Fachleuten gibt die Kurie einen Acht-Münzen-Satz à 3,88 Euro für rund 30 Euro an Händler ab. Die päpstliche Schatulle ist auf das Geschäft durchaus angewiesen: 2007, das bislang letzte bilanzierte Haushaltsjahr, schloss der Kirchenstaat mit einem Minus von 9 Mio. Euro ab.

Vom Vatikan war am Donnerstag in der Sache keine Stellungnahme zu erhalten. Das numismatische Amt teilte lediglich mit, dass derzeit keiner der zuständigen Direktoren zu sprechen sei. Die beiden Dottores seien aus Rom abgereist - nach Brüssel.
http://www.ftd.de/politik/europa/:Vatikan-Du-sollst-nicht-wuchern/486873.html

ManOfConstantSorrow

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #31 am: 11:47:42 Sa. 28.März 2009 »
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Wilddieb Stuelpner

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #32 am: 14:19:17 Sa. 28.März 2009 »


Hat das der Pabst auf seiner Afrikareise verteilt, so wie man zum Kölner Karneval die Kamelle unters Volk bringt?

Ist unwahrscheinlich,da er ja behauptet, Kondome würden der Volksgesundheit schaden.

Die Welt: Der Papst, die Kondome und das Beispiel Uganda

Wer schützt das Volk vor soviel triefenden, unwissenschaftlichen Dogmen eines altersdementen Pabstes.

Eure Unfehlbarkeit. Sie haben recht, die Erde ist eine Scheibe und der Pabst sollte sich am besten ein großes Verhüterli über den eigenen Kopf ziehen, damit die Völker vor einem überflüssigen, teuren Aushängeschild rückständiger, lebens- und weltfremder Religiösität geschützt sind.

Benedikt, die Zeiten sind vorbei,

wo man neue, zahlungskräftige Kirchengänger gegen Glasperlen und Feuerwasser in die Tempel an die Opferstöcke locken konnte oder
ihnen das Seelenheil gegen ein Ablaßbrief käuflich erschien oder
man gern in Leibeigenschaft auf den Feldern die kirchlichen Vorratsspeicher durch lohnlose Arbeit auffüllte, damit die Herren Kirchenfürsten derweil Völlerei und Hurerei ungestraft genießen konnten.

Es gibt ähnliche, ungekürte Schleimspur-Päbste in der CDU, die uns allen mit ihren Reden auf den Geist gehen:



Für wie dämlich, dumm und doof haltet ihr eigentlich den modernen Menschen?

Was mir völlig unverständlich und verschlossen bleibt:

Wie paßt es zusammen?

Die gleichen, aufgeklärten, nach Wissen strebenden Menschen, die hochmoderne Technik entwickeln, warten, pflegen und bedienen, sind andererseits immer noch in großen Teilen fromm und religiös, glauben an neues, auferstandenes Leben nach dem Tode und an die Existenz eines oder mehrerer Götter und überirdischer Wesen. Oder tun sie nur so als ob? An der CDU oder CSU kann ich nichts Christliches, nichts Demokratisches oder Soziales finden, sondern mehr Gier nach wirtschaftlicher und politischer Macht, nur Amigobeziehungen und Postenschacherei, Schmiergeld- und Schwarzgeldkontenpolitik.

An überirdische Wesen glaube ich auch - aber nicht im Sinne der Religionen, sondern im Sinne von existierendem Leben im Weltall. Es ist höchst unwahrscheinlich, daß das Leben auf dem Planeten Erde, in diesem speziellem Sonnensystem und dieser speziellen Galaxie ausgerechnet der einzige Ort und die einzige Zeit sein soll, wo Leben sich entwickelt.

Ich kann nicht glauben, sondern ich will es wissen, was es ist, "... was die Welt im Innersten zusammenhält ..." Wir Menschen sind historisch und dialektisch materialistisch betrachtet ein Teil natürlicher, kosmischer Prozeßabläufe des Werdens und Vergehens. Und das war's auch. Das menschliche Bewußsein, die Seele, die Vernunft und der menschliche Verstand existiert nur so lange wie der menschliche Organismus lebt. Die gesammelte Lebenserfahrung dieses Menschen kann auf seine Nachkommen durch Erziehung oder auf andere Menschen durch überlieferte, gespeicherte Wissensverbreitung übertragen werden. Aber ein Weiterleben der Seele nach dem Tod oder eine Wiederauferstehung in Form eines neuen Lebenswesens ist unwissenschaftlicher Humbug. Wir sind mal wieder in einer Gesellschaftskrise und da blüht und gedeiht solch ein Quatsch wie Esoterik, Parapsychologie, Telekinese - Uri Geller läßt grüßen. Der Rechtsmediziner und Sachverständige Prof. Otto Prokop hat sich mit solchen okkult tätigen und pramedizinischen Scharlatanen recht gründlich auseinandergesetzt.

Zum Thema Arbeitslosigkeit, Religion, Volksverarscherei und Berufe - Man schaue sich mal im BerufeNet der Bundesagentur für Arbeit um und wird überrascht sein, was diese Anstalt öffentlichen Rechts für Berufe ernsthaft anerkennt und demnach auch die Erlangung solcher Berufstitel und -qualifikationen aus Steuer- und Beitragsgeldern fördert - Wahrsager zum Beisoiel. Da kann man nur sagen:

Fehlen da den Beamten in der Bundesagentur für Arbeit und im Bundesarbeitsministerium nicht ein paar Rädchen im Kopp?

Die sind geistig auch nicht weit entfernt vom Pabst.

ManOfConstantSorrow

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In ganz Europa geht es seit Jahrzehnten mit der Religiosität bergab
« Antwort #33 am: 19:08:13 So. 29.März 2009 »
Die Zahl der Religiösen schwindet, aber bevor die Nichtreligiösen die Mehrheit bildet, wächst die Zahl der "fuzzy" Christen, für die Religion kaum mehr eine Rolle spielt.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30027/1.html
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ManOfConstantSorrow

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Wir sind nicht Papst
« Antwort #34 am: 11:46:16 Do. 02.April 2009 »
"Religulous"

Sprechende Schlangen und Empfängnis ohne Sex, Machtgeilheit und jede Menge Kriege. "Religulous" von "Borat"-Regisseur Larry Charles nimmt sich den Glauben vor, stellt einfache Fragen, auf die es immer wieder erschreckende und lächerliche Antworten gibt. Dieser Film ist ein überfälliges, gut gemachtes Stück Aufklärung. Und höllisch lustig.

http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Religulous-Wir-Papst/659817.html
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Wilddieb Stuelpner

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #35 am: 13:03:45 Do. 02.April 2009 »
dreiteilige Dokumentation ZDF, Phoenix oder ARTE abgespielt: Terra X - Imperium der Päpste (1/3)

Mätressen - Die geheime Macht der Frauen - Die Geliebte des Papstes

aus der SWR-Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit": Avignon - Exil der Päbste

Wikipedia: Pabst

Wikipedia: Gegenpabst

Die Wesenszüge des Christentums, insbesondere des katholischem:

Wikipedia: Rattenlinie - Die Fluchtrouten der NS-Kriegsverbrecher mit Hilfe der päbstlichen Unterstützung

Wikipedia: Die 4 Kreuzzüge im Namen der machtgeilen Kirchenfürsten und weltlichen Herrscher des Christentums

MDR, Geschichtsmagazin "Geschichte Mitteldeutschlands": Deutsche Ostexpansion und Landesausbau 919-1247

Wikipedia: Deutsche Ostbesiedlung jenseits Saale, Unstrut, Elbe und Oder durch die Kreuzritter und den Deutschen Ritterorden
- verbunden mit Zwangschristianisierung

Sozusagen der Vorläufer der heutigen, rückständigen, reaktionären Zwangsvereinigung

Wikipedia: Zwangschristianisierung

Wikipedia: Inquisition

Wikipedia: Hexenverfolgung

Wikipedia: Exzorzismus

Die Privilegierung der Bildung für die Reichen und Unterdrückung der Bildung für die Armen durch die Kirche:

Wikipedia: Die Dogmen und die Kirchen

Wikipedia: Geozentrisches Weltbild

Wikipedia: Heliozentrisches Weltbild

Wikipedia: Evolutionstheorie

Wikipedia: Geschichte der Evolutionstheorie

Wikipedia: Kreationismus

Wikipedia: Materialismus

Wikipedia: Historischer Materialismus

Wikipedia: Dialektik

Wikipedia: Dialektik bei Marx und Engels

Wikipedia: dialektischer Materialismus

Leistungen aus denen die Kirche Profite zogen (oben wird die Hexenverfolgung und Inquisition erwahnt: Die Hexenverfolgung war auch gegen reiche, alleinstehende Frauen gerichtet, mit dem Ziel, daß sich die katholische Kirche das Eigentum der verbrannten "Hexe" unter den Nagel reissen konnte. Es ging der Kirche um Machtgier und Raffsucht.)

Wikipedia: Frondienst

Wikipedia: Leibeigenschaft

Die Ablieferung des Zehnten - der alte Begriff für die Kirchensteuer

Wikipedia: Der Ablass und Der Ablasshändler Johann Tetzel und der Kritiker des Ablasshandels Wikipedia: Martin luther

Aus den Einnahmen des Ablasshandels wurden die Fugger und der Vatikan reich. Aus diesen Einnahmen Millionen verarmter und verarschter Christen stammend wurde der Petersdom in Rom errichtet.

Der Ablasshandel des 21. Jahrhunderts - Fundraising und Sozialmaketing, Charity-Parties

ManOfConstantSorrow

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #36 am: 11:30:13 Mo. 13.April 2009 »
Der Augsburger Bischof Walter Mixa: "Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen." In genau diesen Systemen seien "Christen und die Kirche besonders verfolgt" worden.

Der Bischof weiter: "Wo Gott geleugnet oder bekämpft wird, da wird bald auch der Mensch und seine Würde geleugnet und missachtet." Und: "Eine Gesellschaft ohne Gott ist die Hölle auf Erden."

















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Arwing

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #37 am: 13:43:42 Mi. 22.April 2009 »
Den Kirchenaustritt habe ich glücklicherweise mit den ersten Bezügen meines damaligen ersten Ausbildungsentgeltes hinter mir gebracht.

Die Kirche und ihre Anhängerschar ist genauso verlogen, hinterhältig und gierig wie die Wirtschaft mit ihren Marionettenpolitikern im Ärmel.

Ergo: Der Kirchenaustritt ist die einzig vernünftige Lösung.


Statt sich in schlechten gesellschaftspolitischen- und wirtschaftlichen Zeiten auf Manipulation und Doktrinierung der Obrigkeit einzulassen (Abkehr von logischem und kritischem Denken, Wissenschaft und sozialer Aspekte), sollte sich der Mensch selber Gedanken um seine Existenz machen und den Herrschenden noch weniger glauben wie jemals zuvor.

Denn Kirche, Staat und Wirtschaft fürchten nichts mehr als mündige, aufgeklärte, gebildete und kritisch denkende Bürger.

Wenn wenige für viele denken, hat dies nur zu oft zu Machtmissbrauch, Fanatismus, Unterdrückung und Ausbeutung geführt:


„Die unterschiedlichen Fraktionen dieser im Entstehen begriffenen Bewegung mögen von divergierenden Interessen angetrieben sein, ihre Ideologien mögen unterschiedlich gefärbt sein, aber eines ist ihnen allen gemeinsam: der Hass auf rationales Denken. Kritik ist ihnen zuwider, alles Gute stammt von oben oder ist von gestern; außer Hierarchie, Gehorsam, Form und Tradition zählt nichts.

Wahlweise wird die Soße mehr mit den Gewürzen "Gott", "Vaterland" oder "Abendland" abgeschmeckt, aber die Speisekarte bleibt insgesamt relativ kurz. Das kennt man. Man kennt es nur allzu gut, und in Deutschland sollten schon die Aufwärmübungen dieser Leute alle Alarmglocken läuten lassen. Natürlich ist das Gegenteil der Fall. Der altbackene Unfug findet, wie gesagt, sein Publikum; der Ekel des Menschen vor sich selbst und vor den Fehlleistungen der Moderne hat einen Grad erreicht, bei dem die mottenzerfressenen Parolen von vorvorgestern wie eine Alternative zu wirken beginnen. Der regressive Widerwille gegen die Benutzung des eigenen Verstandes feiert sich als das neue Ding.

Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26288/1.html
 



Das aktuelle Geldsystem ist auf die Gewinnmaximierung einer kleinen Elite ausgerichtet, die von der Gemeinschaft der Bürger Europas erbracht werden soll und die politische Elite fungiert als Handlanger.

Kuddel

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #39 am: 13:31:32 Fr. 29.Mai 2009 »
Abtreibungen seien schlimmer als die tausendfachen Übergriffe auf Kinder in katholischen Kinderheimen in Irland - das sagte ein spanischer Kardinal einem Fernsehsender.

http://www.stern.de/panorama/:Spanischer-Kardinal-Abtreibung-Kindesmissbrauch/702140.html

Schrubberbude

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #40 am: 14:36:02 Fr. 29.Mai 2009 »
Zitat
Abtreibungen seien schlimmer als die tausendfachen Übergriffe auf Kinder in katholischen Kinderheimen in Irland - das sagte ein spanischer Kardinal einem Fernsehsender.
Jede Abtreibung ist "ein Oper weniger" welches ihnen in die Hände fallen kann ...


Gruss aus der Schrubberbude.
Regiert, überwacht und ausgebeutet vom legalisierten organisierten Verbrechen.

ManOfConstantSorrow

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #41 am: 13:12:20 Fr. 26.Juni 2009 »
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Carpe Noctem

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #42 am: 18:58:57 Sa. 27.Juni 2009 »
Abtreibungen seien schlimmer als die tausendfachen Übergriffe auf Kinder in katholischen Kinderheimen in Irland - das sagte ein spanischer Kardinal einem Fernsehsender.



Grüsse - CN
Art. 1 GG: "Die Menschenwürde steht unter Finanzierungsvorbehalt"

Kuddel

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #43 am: 18:17:42 Do. 09.Juli 2009 »
Madonna: Proteste gegen Konzert in Warschau
Zuerst war es nur eine kleine Gruppe katholischer Gegner, die sich an dem Auftritt der Pop-Sängerin in Warschau störte. Nun reiht sich auch politische Prominenz in den Protest ein.


Warschau (jro) - Ausgerechnet den 15. August hat Madonna als Termin für ihr Konzert in Warschau ausgewählt: Dass der Auftritt an Mariä Himmelfahrt stattfindet, verstehen einige polnische Katholiken als Provokation. Sie wollen den Auftritt der Sängerin verhindern.


Ex-Präsident protestiert mit

Polens Ex-Präsident Lech Walesa bestätigte nun der Tageszeitung Dziennik: "Ich unterstütze den Protest". Er störe sich an dem Termin, an der Tatsache, dass das Konzert an Mairä Himmelfahrt stattfinden soll.

Doch der Feiertag steht nicht nur im Zeichen Marias, sondern erinnert auch an einen Militärsieg gegen die Rote Armee im Jahr 1920. Marian Brudzynski, ein katholisch-nationaler Lokalpolitiker, hatte aus diesem Grund die Initiative "Zum Schutz des Glaubens und der nationalen Tradition" gegründet.


Madonna: Anti-Ikone der Gottesmutter?


Gegenüber der dpa bezeichnete er Madonna als "perverse" Sängerin, als eine Anti-Ikone der Gottesmutter, die sich über den christlichen Glauben lustig mache. Tatsächlich war Madonna 2006 in den Niederlanden der Gotteslästerung angeklagt gewesen. Sie hatte sich während der Bühnenshow symbolisch ans Kreuz nageln lassen.


Beim Konzert "nur Kopulationsbewegungen"


"Wenn wir keinen Erfolg haben, wird es eine Kundgebung während des Konzertes geben", drohte einer der Gegner in der Tageszeitung Dziennik. "Wir werden Madonna übertönen." Auch der Chef-Redakteur des TV-Programms Religia.tv, Szymon Holownia, unterstützt laut Tagesspiegel den Protest. Ihn würden Veranstaltungen abstoßen und langweilen, bei denen "von Anfang bis Ende nur Kopulationsbewegungen" gezeigt würden.

Warschaus Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz und Polens Präsidenten Lech Kaczynski sehen sich nicht veranlasst, das Konzert zu verschieben oder gar ganz zu verbieten. Auch der Protest, der sich direkt an Veranstalter und Sponsoren richtete, blieb erfolglos. Aufgrund der verschwindend kleinen Minderheit an Gegnern werde man das Konzert nicht verschieben.

Doch die Aktivisten geben nicht auf: Brudzynski will die Gegner zu einem gemeinsamen "Gebetskreuzzug" mobilisieren, um so die Staatsbehörden unter Druck setzen. Im August sollen täglich Gebete und Protestmärsche gegen den Auftritt Madonnas vor dem Warschauer Rathaus organisiert werden.

http://www.laut.de/vorlaut/news/2009/07/08/22456/

ManOfConstantSorrow

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Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Antwort #44 am: 11:54:34 Sa. 18.Juli 2009 »
Die Piusbruderschaft hat erneut für Aufruhr gesorgt: In einem Text ruft die Glaubensgemeinschaft zum Protest gegen den "perversen" Christopher Street Day auf - und vergleicht den Feldzug mit dem katholischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
(...)
Die Piusbrüder sprechen von einer "perversen Verstanltung" und einer "offenen Propagierung der sodomistischen Sünde" und appellieren insbesondere an alle Männer und Familienväter: "Stellt euch auf die Straßen und ruft: 'Wir wollen nicht, dass unsere Heimat ein Sodom und Gomorrha wird!'"

Die Glaubengemeinschaft warnt vor einer weiteren Aufweichung des Grundgesetzes: "Die Homosexuellen haben bereits die Strafbarkeit ihres Tuns aus dem Gesetz entfernen lassen." Vor kurzem habe Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, SPD, sogar gefordert, die "geschlechtliche Perversion" in das Grundgesetz aufzunehmen. "Wenn das geschieht, dann wird es in Deutschland für Katholiken eng."

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,634018,00.html
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