Autor Thema: Ganz schnell wird man zum Arsch...  (Gelesen 6058 mal)

Ruby

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Ganz schnell wird man zum Arsch...
« Antwort #15 am: 23:09:02 Mi. 11.Juli 2007 »
Kann dir nur beipflichten Aragorn. Ich versteh das auch ned warum hier alle so tun als wenn jedermann der Feind ist. Volksverdummung wirkt eben schon extrem.

Und an dich noch Hordak, bei uns hat beschweren mal gar nichts gebracht. Klar haben das einige bei uns auch probiert, was aber keinen Erfolg brachte.
Bis auf das wir eine Woche einen Psychologen bekamen der versuchte die Klasse zu harmonisieren und nach zwei Tagen nimmer kam *lach*.

Die Institutionen haben  schlicht wenig Interesse dran da was zu unternehmen, geht ja auch nur drum um Geld zu scheffeln.  Da wurde meist nur beschwichtigt, nach dem Motto das sehen sie falsch.

jensen-ex

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Ganz schnell wird man zum Arsch...
« Antwort #16 am: 01:06:02 Do. 12.Juli 2007 »
hm, also ein unmissverständlich gelangweiltes, leicht genervtes augenverdrehen, sowie ein zunächst warm erscheinendes, jedoch zusehends abkühlendes lächeln können auch manchmal wunder wirken.

:)

es geht darum, dass du deinen widersachern nicht zu verstehen geben darfst, dass sie es mit dir machen können. menschen kommunizieren eben auch ganz stark auf körpersprachlicher ebene. zeige ihnen: ihr könnt zwar versuchen, mich alle zu machen, aber auch ich kann euch wehtun. ein nach vorn gestrecktes kinn ist nie allzu verkehrt.

lg
So it goes.

Kurt Vonnegut

markus1107

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  • Ich konnte auch schon so einige Erfahrungen mit ganz tollen Chefs und dem Direktvertrieb, z.B. Vorwerk,Johanniter Spendenaufrufe an der Tür, oder DAS-Versicherungen machen.Wer gerne etwas darüber wissen, kann mich gerne fragen!
Ganz schnell wird man zum Arsch...
« Antwort #17 am: 16:19:55 Fr. 20.Juli 2007 »
Also, ich habe mal für 3 1/2 Jahre in einem Spar-Markt gearbeitet. Von Anfang an wurde ich von meinem Chef sehr oft auch vor Kunden angebrüllt und mit einigen weniger schönen Ausdrücken beschimpft.Es war schon zum Kotzen, wenn ich morgens aufgestanden bin, um wieder in diese Sch...bude zu gehen, aber was sollte ich machen. Hätte ich gekündigt, hätte ich Stress mit dem Arbeitsamt bekommen. Meine Arbeitszeit wurde auch von Monat zu Monat immer länger, zuletzt waren es 65 Stunden pro Woche. Wenn ich irgendwas darüber sagte, hieß es:" du kannst dir gerne was Neues suchen!" oder "Andere sind auf deinen Job scharf!". Ach ja, mein Chef hatte mich schon sofort geduzt, das war mir allerdings relativ egal.
Als ich dann an meinem 30.Geburtstag frei haben wollte, hatte ich das schon am Jahreanfang angekündigt(mein Geburtstag ist im Sommer), um diesen Tag dann auch zu bekommen. Das wurde mir auch versprochen. Allerdings ist der Chef dann ein paar Tage vor meinem Geburtstag in Urlaub gefahren und ich hatte ihn zu vertreten. Das wars also.
Also wollte ich wenigstens den Geburtstag meiner Frau feiern und log den Chef an, um den Tag frei zu bekommen. Er bekam die Lüge raus und sagte, ich solle deswegen sonntags zur Arbeit kommen, um die Einkaufswagen zu reparieren. Das lehnte ich ab, mit der Begründung, dass 65 Stunden genug Arbeit für die Woche sind.
Drei Tage später erhielt ich dann die fristlose Kündigung!
Außer, dass ich mit diesem Arschloch noch zwei Termine vor dem Arbeitsgericht hatte, war ich sehr froh, diese Sch...arbeit endlich loszusein!
Nur ein toter Chef ist ein guter Chef ;)