Autor Thema: Das ewige jammern der zeitarbeitsfirmen muß auf hören  (Gelesen 5506 mal)

Stegmann NL Kiel

  • Gast
Das ewige jammern der zeitarbeitsfirmen muß auf hören
« am: 11:52:06 So. 23.Februar 2003 »
ich kenn zu genüge das jammern mit zu wenig lohn
ich bin mittlerweile fast 5 jahre bei so ein verein und habe ganze 0,25€
gehaltserhöhung bekommen, ich bin seit langen am nerven das ich mehr geld und löse bekommme aber die antworten sind immer die gleichen
1. der wirtschaft geht es nicht gut (wo ich immer war herschen volle auftragsbücher).
2.der chef hat für alle NL stop für erhöhungen gegeben.
3. du warst angeblich zu oft krank.
4.komm nächsten monat wieder diesen monat habe ich keine zeit dafür
5.du verdienst schon mehr als andere(wer glaub wird sehlig).
es muß langsam aufören mit der schlechten bezahlung
und mit dem generve wenn man krank ist  das ist doch nicht schlimm ist (sind die dispos mitlerweile docs).
ich hofe es kommen noch mehr von solchen beträgen wir mußen uns wehren.
euer stegmann

CoLa

  • Gast
Das ewige jammern der zeitarbeitsfirmen muß auf hören
« Antwort #1 am: 18:16:24 So. 23.Februar 2003 »
Dan wehr dich doch endlich. :?

Du hast zwei Waffen, die effektiv zum Tod des Gegners führen werden.

Einmal kannst du mitsamt all deinen Kollegen von der Zeitarbeitsfirma zukünftig eine Arbeit abliefern, die qualitativ unter dem Niveau steht, wenn garnichts gearbeitet würde. Sprich, macht euren Chefs die Firma kaputt. Sobald ihr als Leiharbeiter für Bereiche eingesetzt werdet, für die ihr keine Ausbildung habt oder das nötige Wissen, dann stellt euch auch so an. Wenn der gelernte Busfahrer plötzlich Fensterputzen soll, dann macht er sie halt dreckig, anstelle sie zu säubern etc. Wenn das alle Zeitarbeiter machen, dann bleibt den Verleihfirmen nur eine satte Lohnergöhung oder eben die Aufgabe.

Weiterhin, ihr könntet auch einfach nicht mehr hingehen. Niemand ist gezwungen, Leihtarbeit zu machen. Das könnt ihr zwar nicht ewig, leben muss man ja, aber ihr könnt das in kurzen Abständen immer wieder tun. Keine Leiharbeitsfirma kann bestehen, wenn die Belegschaft monatsweise komplett kündigt. Tut euch zusammen und kauft euch in billigeren Ländern zusammen ein Ferienbhaus. Arbeite hier ein paar Monate und kündigt dann kollektiv. Dann lebt ihr woanders von dem angesparten und kommt erst wieder, wenns nötig ist. Klar, das ist stressig, aber mal ehrlich, für das was ihr verdient, wieviel könnt ihr euch davon wirklich leisten? Es reicht ja nur zum Überleben.

  • Gast
Das ewige jammern der zeitarbeitsfirmen muß auf hören
« Antwort #2 am: 01:08:05 Mo. 24.Februar 2003 »
CoLa,
ganz so einfach ist das nun auch nicht. Kündigen als Kampfform ist nix dolles. Schon garnicht wenn man Schulden und Familie hat. Wenn man selbst kündigt gibt´s ne Sperre vom Arbeitsamt.

Aber richtig ist, daß man keine Angst haben muß gefeuert zu werden. Der nächste Verleiher nimmt einen sofort. Scheißegal.

Aber Personalchefs haben auch ihre Tricks diejenigen zurechtzustutzen, die nicht richtig funktionieren wollen. Miese Arbeiten geben, wie weit fahren, draußen arbeiten oder schmutzige oder völlig stumpfsinnige jobs...

Ich will hier kein Trübsal blasen. Aber erstmal müssen wir wissen, daß wir keine kampfbereite Gewerkschaft im Rücken haben und jeder seine eigenen Probleme hat, die alles nicht leichter machen. Aber laßt uns trotzdem den Sklavenhändlern die Hölle heiß machen!!!