Autor Thema: Mit Hartz V in den Tod  (Gelesen 3501 mal)

TagX

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Mit Hartz V in den Tod
« am: 23:41:11 Mi. 28.März 2007 »
Zitat
Mit Hartz V in den Tod
Heute diskutiert der Bundestag unter aufgehobenem Fraktionszwang über die »Patientenverfügung«, das finale Reformwerk für den Bundesbürger
Von Otto Köhler

Am vergangenen Montag um 10.41Uhr im Deutschlandfunk meldete sich Frau Bischoff von der in Deutschland beheimateten Spielart der Humanität zu Wort: »Ich bin Delegierte der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, wir kämpfen ja seit Jahrzehnten dafür, daß die Patientenverfügungen anerkannt werden.« Frau Bischof fand es nicht in Ordnung, daß nur Gott entscheiden dürfe, wann jemand sterben darf. Denn der Mensch habe doch auch einen eigenen Willen. Sie wußte, wann und wo: »Ich habe jahrelang Menschen betreut in Pflegeheimen. Und ich möchte die, die immer so wunderbar reden, wie man da behandelt wird – die sollten mal unangemeldet in solch ein Pflegeheim hineinriechen, da stinkt es zuweilen dermaßen, daß man sich die Nase zuhalten muß. Die Leute werden nicht versorgt, sie werden verwahrt. Die werden angebunden, damit sie sich nicht bewegen können, sie werden nicht auf die Toilette geführt, sie werden lieber gewindelt mit Windeln, die vier Liter Urin fassen können: Nicht einmal ein Tier wird so behandelt.«

»Frau Bischoff«, fragte da der Moderator der montäglichen Kontrovers-Sendung des Deutschlandfunks, »glauben Sie denn, man kommt dem Pflegenotstand mit Patientenverfügungen bei?«

Die Antwort kam aus der Erfahrung bundesdeutscher Zustände: »Selbstverständlich. Denn ich kann mir das mit meiner Rente nicht leisten, ich habe Bekannte, die in einem wunderbaren Heim leben wie in den feinsten Hotels, das kann sich nicht jeder leisten, aber die Politiker haben ja so eine wunderbare Versorgung, die können sich das leisten.«

Damit war die Klassenfrage geklärt. Die einen haben die Freiheit zu leben. Die anderen sind im unangreifbaren Besitz der Freiheit zu sterben.

Und selbstverständlich wird der Mensch mit vier Litern Urin in der Windel um den Bauch frei und autonom über sein Leben verfügen: daß es endlich ein Ende hat. Seine Menschenwürde ist hergestellt, wenn er, der Träger derselben, nicht mehr existiert.

Obwohl somit alles geregelt ist, will der Bundestag heute darüber diskutieren. Nicht, um menschenwürdige Zustände in allen Pflegeheimen herzustellen. Sondern über den Einstieg in die Euthanasie durch Patientenverfügung. Daß er sie – frei und autonom – unterschreibt, wenn ihm Staat oder Familie klargemacht haben: das lohnt doch nicht mehr, weiterzuleben. Du bist für alle, vor allem für Dich selbst, nur noch eine Last. Du hast darum das unveräußerliche Recht, sozialverträglich abzutreten. Du hast das Recht, eine Patientenverfügung in Deinen Tod zu treffen.

Ein Recht, aus dem, wenn es die Umstände erfordern – und der rasende Kapitalismus wird das schnell schaffen – eine Pflicht wird. Wenn das große Reformgeschehen in unserem Land, wenn Hartz IV ein selbstbestimmtes Leben überhaupt nicht mehr erlaubt, dürfen wir mit Hartz V selbstbestimmt sterben.

Aber noch wird es nicht Hartz V genannt, sondern schlicht Patientenverfügung. Über diese Patientenverfügung in den Tod will der Bundestag diskutieren. Und wie gnädig: den Abgeordneten ist es erlaubt, dieses Mal so abzustimmen, wie das Grundgesetz es vorsieht: nach ihrem Gewissen. Der Fraktionszwang ist aufgehoben.
...
Quelle (und weiter): http://www.jungewelt.de/2007/03-29/021.php
Grüße


Sozialismus!

Strombolli

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Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #1 am: 10:38:27 Do. 29.März 2007 »
Schon vor 7 Jahren versprach mir mein Arzt, wenn ich meinen Lebenswandel (in verräucherten Räumen arbeiten, Fast-Food) nicht ändere, wäre ich in 5 Jahren tot.
Nun, leider lebe ich immer noch.
Bin auch immer noch in verräucherten Räumen geringfügig tätig ind esse Fast-Food. Zucker habe ich noch nicht, aber deutliches Übergewicht.

Der einzigste Grund auf der Welt zu bleiben besteht in meiner Frau und meinen Kindern. Die können sich eine menschenwürdige Pflege von mir sowieso nicht leisten. Da kommen auch erst einmal die Schwiegereltern als nächstes auf der Ablebeliste.

Was hatten wir nun in unserer bundesdeutschen Freiheit?

Enteignung (durch lancierte Gesamtvollstreckung*), Schulden, kein Urlaub,
permanenter Ärger mit Ämtern, Leben in innerer Emigration und Depression...
Und da soll ich Lust am Weiterleben entwickeln?

Nein, liebe Mitstreiter, ich würde zwar gerne kämpfen - allein, es bringt nichts und dauert für mich sicherlich zu lange.

Dieses Gesellschaftssystem hat für mich ausgehustet und jegliche Berechtigung verloren, mein Leben zu bestimmen.
Schade eigentlich, es hätte schön werden können, wenn nicht Eigennutz, Profitgier und Rache hier lebensbestimmend wären.

*- ist ne Extra-Geschichte, kommt später.
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Hartzhetzer

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Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #2 am: 11:23:21 Do. 29.März 2007 »
die Krankenpflege im Nationalsozialismus
 
Euthanasie : gr. schöner Tod, Sterbehilfe: Bez. f. ein Handeln, das bestimmt u. geeignet ist, den erleichterten u. schmerzgelinderten Tod eines unheilbar schwerkranken Menschen zu ermöglichen.
Der Begriff der Euthanasie wurde schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts in die medizinische Literatur eingeführt und bezog sich auf den Umgang mit Sterbenden. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Bedeutung der Euthanasie auf die Sterbebegleitung ohne Lebensverkürzung begrenzt. Die Tötung von Sterbenden wurde einhellig abgelehnt. Erst Ende des 19. Jahrhunderts bis 1930 entwickelte sich Euthanasie zum Synonym für die schmerzlose Tötung Sterbender, unheilbar
( psychisch ) Kranker und geistig Behinderter im Zuge einer kontroversen Diskussion um Sterbehilfe, Tötung auf Verlangen und "Vernichtung lebensunwerten Lebens". Euthanasie meinte im Sinne von "Vernichtung unwerten Lebens" die Tötung schwacher, kranker, körperlich und geistig behinderter Neugeborener, als Maßnahme zur Erbpflege, die Tötung von unheilbar Kranken und Behinderten aus Mitleid, sowie die Tötung von Langzeitpatienten in psychiatrischen Institutionen, die als behandlungsunfähig galten, aus Gründen der Kostenersparnis.

In der heutigen Zeit leben die Diskussionen um eine Legalisierung der Euthanasie wieder auf. Dabei wird der Begriff mit passiver und aktiver Sterbehilfe übersetzt.
Die systematische Verfolgung der Gemeinschaftsunfähigen begann schon kurz nach der Machtergreifung. Das Konzentrationslager Dachau wurde 1933 in Betrieb genommen, ein Jahr später das Konzentrationslager Ravensbrück.
Mit Gemeinschaftsunfähigen waren z.B. Obdachlose, Gewerkschaftler und Sozialdemokraten gemeint, die in diesen Lagern interniert und gefoltert wurden, dabei galt das "Prinzip der Vernichtung durch Arbeit".
Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wurde 1933 verabschiedet und trat 1934 in Kraft. Dabei entschieden die Erbgesundheitsgerichte über die Sterilisierung, die bei Erbkankheiten und bei Alkoholismus möglich war.
Das Gesetz zum Schutze des Volkes wurde 1935 verabschiedet. Es stellte alle unerwünschten Eheschließungen unter Strafe und forderte die Vorlage eines Ehetauglichkeitszeugnisses.
1935 wurden den Juden alle politischen Rechte entzogen und das Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre erlassen.
Die Vernichtung "lebensunwerten" Lebens durch Tötung wurde Hitler erstmals 1935 durch den Reichsärzteführer vorgetragen. Er willigte grundsätzlich ein, wollte den Kriegsbeginn jedoch abwarten.
1938/39 wurde eine Führervollmacht erwirkt, um die Kindereuthanasie einzuleiten. Alle behinderten Kinder mußten von diesem Zeitpunkt gemeldet werden. Mindestens 5000 dieser Kinder wurden in sogenannten Kinderfachabteilungen ermordet.
Eine Ermächtigung, daß unheilbar Kranken der Gnadentod zu gewähren sei, wurde auf den Kriegsbeginn zurückdatiert.

Schlußgedanken:

Die heutigen Diskussionen zum Thema Euthanasie zeigen meines Erachtens deutliche Paralellen zu den Debatten um die Jahrhundertwende und in den 20er Jahren. Wozu diese Diskussionen geführt haben, zeigte sich sehr deutlich in der Zeit der Nationalsozialisten. Deshalb bin ich der Meinung, daß der geschichtliche Kontext um die Euthanasiefrage nicht außer acht gelassen werden darf.

Denn wer entscheidet dann in der heutigen Zeit über den Lebenswert oder – unwert des einzelnen Patienten, der sich nicht mehr äußern kann?

Wer alles lesen will Hier: Quelle
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
- Albert Einstein -

Jedoch ist das genau das, was in einer Marktwirtschaft Alternativlos ist.

klaus72

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Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #3 am: 12:10:31 Do. 29.März 2007 »
Zitat
die Krankenpflege im Nationalsozialismus

Zitat
Ein Recht, aus dem, wenn es die Umstände erfordern – und der rasende Kapitalismus wird das schnell schaffen – eine Pflicht wird. Wenn das große Reformgeschehen in unserem Land, wenn Hartz IV ein selbstbestimmtes Leben überhaupt nicht mehr erlaubt, dürfen wir mit Hartz V selbstbestimmt sterben.


Früher: Endlösung der Jud**frage, usw.

Heute : Endlösung der Arbeitslosenfrage
           Endlösung der Rentnerfrage
           Endlösung der Altenfrage
           Endlösung der Hartz-4-Bezieherfrage
           Endlösung der Behindertenfrage
           Endlösung der Arbeitsfaulenfrage
           Endlösung der "Struwelpeterfrage" ( Jemand ist ungewaschen und unrasiert )


Diese Politik soll eigentlich wegen schweren Vergehen am Menschenrechtskonvention zur Strafanzeige gebracht werden !
Solche Vorschläge in direkten und auch in indirekten Form soll nie wieder geben !!!!


Zitat
In der heutigen Zeit leben die Diskussionen um eine Legalisierung der Euthanasie wieder auf. Dabei wird der Begriff mit passiver und aktiver Sterbehilfe übersetzt.
  WOHLGEMERKT !!!!

Strombolli

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Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #4 am: 12:17:07 Do. 29.März 2007 »
Ich spreche es einfach mal (trotz allem vorsichtig) aus:

Vieles von dem damaligen Gedankengut hält sich bis heute und wird auf
höherem Niveau und subtileren Methoden erfolgreich umgesetzt!
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Troll

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Re:Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #5 am: 16:40:08 Fr. 12.April 2013 »
Zitat
Zwangsräumung Reinickendorf: Zwangsgeräumte Rosemarie F. gestorben

Zwei Tage nach der Zwangsräumung ihrer Wohnung in Berlin-Reinickendorf stirbt Rosemarie F. in der Wärmestube der Kälte-Nothilfe. Die genauen Umstände der Todesursache soll eine Obduktion klären.
....

....
Am Donnerstag früh habe sie den Wunsch gehabt, ins Jüdische Krankenhaus eingeliefert zu werden, doch dann habe sie erst einmal schlafen und sich ausruhen wollen. Diesen Wunsch habe man akzeptiert, sagt Grasshoff. In einem Video von "mit Herz TV" äußert sich Zoltan Grasshoff sehr verbittert über den Tod von Rosemarie F. Er empfindet ihren Tod als Mord "durch den Staat", als "Hartz-IV-Mord".
....

Quelle: Über Fefes Blog zur BZ
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Strombolli

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Re:Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #6 am: 21:05:32 Di. 07.Mai 2013 »
Noch in diesem Monat werde ich 55. - Das Jobcenter wollte mich vor wenigen Wochen zum totes, eiskaltes Geflügel verpacken zu einer Zeitarbeitsfirma verfrachten. Eine Bewerbung und ein Training als Vertriebler habe ich bisher ergebnisoffen hinter mich gebracht. Möglicherweise kommt da was, aber z.Z. herrscht irgendwie eine Art Kontaktsperre, wobei ich mir einbilde, dass diese auf meine zu weiche Ossi-Art zurückzuführen ist.

Das Geld war schon am 5.5. wieder alle. Jeder kennt die Positionen, müßig sie erneut aufzuzählen. In den Medien kommt nur Verbildungsgrütze, die wahren Probleme werden erfolgreich ausgeblendet und wenn, dann parteilich verzerrt dargestellt. Der Konsum von Medien gerät zunehmend zur Folter. Was bleibt ist auch hier: Boykott.

Leider kommt meine Gesundheit langsam wieder in Schwung: Ich nehme ab, Blutdruck stimmt, Rückenschmerz ist weg, Diabetes II im Griff. - Was eben immer wieder hochkommt, sind die depressiven Schübe. So wie heute. Man tut was und wird zurückgeworfen. Wieder einmal. Entgegen den publizierten
Meinungen, gelingt es mir nicht wirklich nach Niederlagen gestärkt wieder aufzustehen. Ich stehe zwar auf, bin auch tendenziell auf dem Trip "Jetzt, erst recht!" leider holt mich die Realität zumeist in finanzieller Hinsicht blitzschnell ein.

Und insofern will ich eigentlich unter diesen Bedingungen nicht 55 werden. - Es wird trotzdem so kommen. Und ich bin auch ganz froh drüber: Das Einzige was mir geblieben ist, ist nämlich meine Familie, also meine Frau und meine beiden Kinder. - Alle anderen (geneigte Forenleser ausgenommen) können mich mal.... Die brauchen mich nicht, also will ich sie auch nicht. So dämlich wie "DIE" sich alle im täglichen Leben leben lassen... Es ist vielleicht, nein sicher einfacher, angepasst zu leben.

Aber ich bin Stier und habe nun mal meinen eigenen Kopf. Und der will unter diesen Bedingungen nicht leben. Ich will andere zum LEBEN.
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schwarzrot

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Re:Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #7 am: 21:26:36 Di. 07.Mai 2013 »
wobei ich mir einbilde, dass diese auf meine zu weiche Ossi-Art zurückzuführen ist.
Komm mal von dem quatsch runter: nicht jeder 'wessi' ist ein 'manager'.
Nicht jeder mensch ist für den 'vertrieb' geeignet (m.m.n. ist 'vertrieb' sogar ein prima sammelbecken für richtige arschlöcher(!)).
Mal ganz davon abgesehen, 'wessi', 'ossi', seit wieviel jahren ist der 'realexistierende sozialismus' nun schon geschichte?
Wird zeit, von solchen 'xssi' kategorien langsam mal wegzukommen.  ::)
"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht

Rudolf Rocker

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Re:Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #8 am: 21:48:23 Di. 07.Mai 2013 »
Zitat
Wird zeit, von solchen 'xssi' kategorien langsam mal wegzukommen.

Genau!
 Wird Zeit die Kategorie "Preußen" und "Bayern" wieder einzuführen. (Und den Franken, die mal wieder mit keinem von beiden im Sandkasten spielen wollen) ;D

PS. Wenn Hanni einen Schweinebraten macht, laufe ich über!! ;D ;D ;D ;D

Strombolli

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Re:Mit Hartz V in den Tod
« Antwort #9 am: 21:56:50 Di. 07.Mai 2013 »
Wird zeit, von solchen 'xssi' kategorien langsam mal wegzukommen.  ::)

Ich hatte sie schon fast vergessen. Aber im tiefen bayerischen Unternehmerwesten, mit Nähe zu Frankfurt/M, wurde es mir wieder eindringlich auf Butterbrot geschmiert. Obwohl derjenige selbe Interessen, eine gleiche Abituraufgabe, auch einen Bauch, ähnliche bewertende politische & wirtschaftliche Einsichten hat  ... aber er ist der Siegertyp und ich (die Ossikanier) der Loser. Weil wir alles das was er verinnerlichen konnte: Kampfesmut, Selbständigkeit, eigene Entscheidungen, Flexibilität ... nicht erlernen konnten. Im Osten. Ich sehe das etwas anders. Aber mit dem verinnerlichten Ost-Syndrom durch Habitus und unterschwelligen Formulierungen eine Art "Unterwürfigkeit" rüberzubringen, hat er, nachdem ich mich auf Video gesehen habe schon in gewisser Weise recht.

Schließlich wird mir/uns ja seit etlichen Jahren auf alle nur denkbare Weise eingebleut, wir wären zu nichts zu gebrauchen. Nicht mal mehr zum Konsum, als HartzIV-er. Überflüssig wie Ausländer, Kranke, Behinderte ...  ....  ....

Das ich selbst tief im Inneren anders denke, kümmert nur die Wenigen, mit denen ich mich verstehe.
Deshalb wünsche ich mir ja auch den "richtigen" Zusammenbruch. Damit alles wieder auf einem einigermaßen gleichen niedrigen Level neu und anders
beginnen kann. Damit dieses "einigermaßen gleiche niedrige Level" erreicht wird, muß der Einschnitt schon heftig sein. Und da denke ich nicht an Terrorismus. Das ist jirnloser Quatsch. Das "System" wird sich mit Finanzkrise und Iran/Israel und China selbst ins Aus schießen.

Könnte das bitte noch vor meinem Geburtstag in diesem Monat passieren? Verschwörungstheoretiker auf dieser Seite schwören ja drauf. Leider kann man sich ja darauf nicht verlassen.  ;)
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