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Galeria Karstadt Kaufhof

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ManOfConstantSorrow:
In einem anderen Thread wurde dieses Thema begonnen.

http://www.chefduzen.de/thread.php?threadid=1366&sid=

Es ist einiges in Bewegung:



02.06.04 - Karstadt blieb bundesweit geschlossen
Teilweise bis über die Mittagsstunden blieben heute fast alle 180 Karstadt-Warenhäuser geschlossen. Auf Betriebsversammlungen wurden die rund 40.000 Beschäftigten vom Betriebsrat über die Arbeitsplatzvernichtungspläne informiert. Bis zu 10.000 Vollzeitarbeitsplätze sollen wegfallen. Im Juli sollen die Verhandlungen mit dem Konzern fortgesetzt werden.

regenwurm:
Firmenportrait: KarstadtQuelle AG
Die KarstadtQuelle AG ist nach eigenen Angaben Europas größter kombinierter Warenhaus- und Versandhandelskonzern. 46,2% des Umsatzes machen Sie im Einzelhandel, mit

220 Warenhäusern (u.a. Karstadt, KarstadtSport, KaDeWe, Wertheim), die in Deutschland einen Marktanteil von 50% haben.
294 Fachgeschäften (u.a. SinnLefers, Runnerspoint, WOM)
In Deutschland ist KarstadtQuelle Marktführer im Versandhandel mit 30% Marktanteil (Quelle, Neckermann). Die europaweite Katalogauflage beträgt 618 Millionen Exemplare. Daneben gibt es im Konzern noch verschiedenen Spezialversand (Hess Natur, Baby Walz u.a.), insgesamt hat der Versandhandel einen Anteil von 52% am Gesamtumsatz des Konzerns. Kleinere Bereiche sind Dienstleistungen und Immobilien.

Der Gesamtumsatz betrug 2002 15,8 Mrd. Euro. KarstadtQuelle beschäftigt europaweit über 100.000 MitarbeiterInnen.

quelle konsumnet

BGS:
Warum sollte man bei Karstadt & Konsorten einkaufen als Ausgebeuteter?

Habe ich nicht vor und die wollen sicher keine Arbeitslosen in ihren Läden, ist nur was für "brave Bürger"! :D

regenwurm:
..die machen bei uns erst um zehn auf..
ich mußte mir mal da ein Modem Kabel holen..
was natürlich falsch gepolt war..
dann half life kaufen wollen- da war die cd schon rausgeklaut
 ach zum photo - bausünde der 70'er

Eivisskat:

--- Zitat ---Der Karstadtkonzern wird seine Angebotspalette ausdünnen. „Wir hatten zu lange ein viel zu breites Sortiment“, sagte Firmenchef Andrew Jennings der „Financial Times Deutschland“ (FTD).

 Innerhalb von 18 Monaten sollen die Abteilungen für Unterhaltungselektronik aufgelöst werden. Außerdem will Karstadt das Modesortiment um ein Fünftel verkleinern und die Zahl der Lieferanten soll entsprechend sinken. Die Buchabteilungen in den Karstadt-Häusern kämen auf den Prüfstand, sagte Jennings.

Die für das Warenhausgeschäft wichtige Wintersaison sei wegen des insgesamt warmen Wetters „extrem schwierig“ verlaufen, sagte Jennings. „Dieses Jahr wird ein hartes Jahr, keine Frage“, sagte er. Die Neuausrichtung des 2010 aus der Insolvenz geretteten Unternehmens werde vier bis fünf Jahre, wenn nicht länger dauern, hatte Jennings schon früher angekündigt. „Selbst wenn wir Rückenwind hätten, würden wir unsere Ziele nicht über Nacht erreichen. Wir haben aber keinen Rückenwind. Wir haben Gegenwind“, sagte er in dem FTD-Interview. Das wirtschaftliche Umfeld sei schwierig.

 Im vergangenen Sommer hatte Jennings angekündigt, die Warenhäuser modernisieren zu wollen, ihr Profil zu schärfen und das Geschäftsmodell zu vereinfachen. Was dies genau bedeuten soll, war bislang aber unklar. In gut 20 Karstadt-Filialen wurden die Verkaufsräume renoviert. Konkrete Veränderungen waren ansonsten kaum erkennbar.

 Jennings will nun voll in die Optimierung des Sortiments einsteigen: Künftig werde jedes Jahr das gesamte Sortiment bis auf die Ebene der einzelnen Marke auf Rentabilität überprüft. Sortimentsbereiche oder Marken, die beim Kunden nicht ankommen, sollen so schneller als bisher ausgelistet werden. „Das wurde bei Karstadt bisher nicht gemacht“, sagte der Manager. Für die Lieferanten seien die Zahlungsziele um 30 Tage verlängert worden. Damit würden sie europäischen Standards angepasst.

 Ein großer Kostenblock kommt auf Karstadt im Herbst zu, wenn der Sanierungstarifvertrag ausläuft und rund 50 Millionen Euro mehr Löhne und Gehälter gezahlt werden müssen. Dies sei in den Budgetplanungen berücksichtigt, hatte Jennings Anfang Februar der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ gesagt, auch ansonsten sei das Unternehmen auf positivem Kurs und habe den vollen Rückhalt des Eigentümers Nicolas Berggruen.

 Ziel des Umbauprozesses sei eine Fokussierung, sagte Jennings der FTD: „Wir werden nicht mehr Unmengen, sondern die richtigen Produkte anbieten.“ Schon in diesem Herbst und erst recht im Frühjahr 2013 werde bei Karstadt ein „dramatischer Wandel“ erkennbar sein.

 Karstadt betreibt aktuell 86 Waren- und 26 Sporthäuser und das Internetportal Karstadt.de. Das Unternehmen beschäftigt rund 25.000 Mitarbeiter. Etwa 1,5 Millionen Menschen besuchen nach Firmenangaben täglich die Filialen des Konzerns. (dpa/abendblatt.de)

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2201427/Karstadt-reduziert-Sortiment-2012-wird-hartes-Jahr.html
--- Ende Zitat ---

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