Autor Thema: Karstadt  (Gelesen 19523 mal)

Auferstanden

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Re:Karstadt
« Antwort #15 am: 14:25:25 Sa. 23.August 2014 »
Nun, lernresistente Vollidioten vielleicht nicht, aber und dass ist insbesondere in in der deutschen Gesellschaft wieder zufinden,
bedarf es einer Führerfigur für die Hammelherde. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer zuletzt.

Troll

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Re:Karstadt
« Antwort #16 am: 17:16:21 Sa. 23.August 2014 »
Hää?
Was hat das Verhalten dieser Betriebsräte mit dem Wunsch nach einer Führerfigur zu tun?
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

dagobert

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Re:Karstadt
« Antwort #17 am: 01:04:18 So. 24.August 2014 »
Betriebsräte haben nicht immer soviel Ahnung wie sie gegenüber ihren Kollegen oder der Öffentlichkeit gern durchblicken lassen, die brauchen mitunter Ideen von aussen / von der GF weil sie selbst keine Ideen / kein Konzept haben.
"Führerfigur" ist in diesem Zusammenhang wohl das falsche Wort, "Rattenfänger" halte ich in Fällen wie Karstadt für passender.

admin

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Re:Karstadt
« Antwort #18 am: 13:56:57 Fr. 26.September 2014 »
Aus Anonymisierungsgründen gebe ich hier einen Bericht von einer Flugblattverteilung bei Karstadt Bremen wieder:

Zitat
Es gab reges Interesse an dem Flugblatt mit dem Titel "Es brodelt bei Karstadt". Es gab Stimmen, wie "Es brodelt wirklich bei Karstadt". Ein etwas frustriert wirkender Betriebsrat sagte, es sei sicherlich gut 20 Jahre her, daß hier ein Flugblatt verteilt wurde. Eine resolut auftretende Frau zeigte sich weniger begeistert von einem Informationsblatt über Karstadt. Sie stellte sich als Geschäftsführerin von Karstadt vor. "Karstadt möchte nicht, daß hier Flugblätter verteilt werden." Es dauerte nicht lange, da trat ein stämmig wirkender Wachmann von der Marke "Türsteher" mit rasierter Glatze vor den Flugblattverteiler und wiederholte die Aussage der Geschäftführerin. Das Gespräch verlief etwa folgendermaßen: "Sie sprechen die Mitarbeiter an und geben ihnen gezielt die Flugblätter." "Das ist ja der Sinn der Sache." "Aber Karstadt möchte das nicht. Gehen Sie hier weg!" "Nein, das ist mein gutes Recht." In dem Moment kam ein Streifenpolizist vorbei. Der ließ sich ein Flugblatt geben und fragte was denn los sei. Der Verteiler und der Wachmann erklären ihre Standpunkte und der Verteiler setzt hinzu. "Dies ist öffentlicher Raum und was ich hier tue ist mein demokratisches Recht". Der Polizist riet dem Verteiler ein paar Schritte von dem Personaleingang wegzutreten und nahm den Wachmann freundlich beiseite, wahrscheinlich um ihn über demokratische Rechte aufzuklären.

Karstadt scheint aber gewaltige Angst vor Informationen über den Betrieb und den Austausch von Meinungen zu haben. Als zur 2. Schicht erneut Flugblätter verteilt wurden, traten zwei wichtig und grimmig aussehende Herren in schwarzen Anzügen an den Verteiler. Einer stellte sich als Direktor der Lloyd Passage vor [Die Lloyd Passage ist eine glasüberdachte Fußgängerpassage]. Der Verteiler wiederholte seinen Standpunkt. Die beiden Herren in schwarz entgegneten: Dieser Raum gehört nicht Karstadt. Die Gebäude gehören Investoren. (Ach was!) Die haben einen Vertrag mit der Stadt Bremen geschlossen und darin das Flyer Verteilen untersagt.

Wenn dies der Fall sein sollte, dann gilt es dagegen vorzugehen. Es gibt dann nicht mehr die Möglichkeit das Personal mit Flugblättern zu erreichen. Die Lloyd Passage hat mehrer Zugänge durch die gleichzeitig Kundschaft und Beschäftigte anderer Läden kommen. Dann hätten Unternehmer sich gegen ein demokratisches Recht durchgesetzt.


schwarzrot

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Re:Karstadt
« Antwort #19 am: 14:21:33 Fr. 26.September 2014 »
Zitat
...
(2) Demgegenüber verbürgt die Versammlungsfreiheit die Durchführung von Versammlungen dort, wo ein allgemeiner öffentlicher Verkehr eröffnet ist.
67

Dies betrifft - unabhängig von einfachrechtlichen Bestimmungen des Straßenrechts - zunächst den öffentlichen Straßenraum. Dieser ist das natürliche und geschichtlich leitbildprägende Forum, auf dem Bürger ihre Anliegen besonders wirksam in die Öffentlichkeit tragen und hierüber die Kommunikation anstoßen können. Vor allem innerörtliche Straßen und Plätze werden heute als Stätten des Informations- und Meinungsaustausches sowie der Pflege menschlicher Kontakte angesehen. In verstärktem Maß gilt dies für Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche; die Ermöglichung des kommunikativen Verkehrs ist ein wesentliches Anliegen, das mit solchen Einrichtungen verfolgt wird (vgl. Stahlhut, in: Kodal, Straßenrecht, 7. Aufl. 2010, S. 730). Das Versammlungsrecht knüpft an diese Funktion an. Dabei beachtet es die allgemeinen straßen- und straßenverkehrsrechtlichen Bestimmungen, die es jedoch partiell überlagert, sofern dies für eine effektive Wahrnehmung der Versammlungsfreiheit erforderlich ist. Öffentliche Versammlungen und Aufzüge finden hier die Bedingungen, um Forderungen
einem allgemeinen Publikum zu Gehör zu bringen und Protest oder Unmut sinnbildlich „auf die Straße zu tragen“.
68

Entsprechendes gilt aber auch für Stätten außerhalb des öffentlichen Straßenraums, an denen in ähnlicher Weise ein öffentlicher Verkehr eröffnet ist und Orte der allgemeinen Kommunikation entstehen. Wenn heute die Kommunikationsfunktion der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze zunehmend durch weitere Foren wie Einkaufszentren, Ladenpassagen oder sonstige Begegnungsstätten ergänzt wird, kann die Versammlungsfreiheit für die Verkehrsflächen solcher Einrichtungen nicht ausgenommen werden, soweit eine unmittelbare Grundrechtsbindung besteht oder Private im Wege der mittelbaren Drittwirkung in Anspruch genommen werden können. Dies gilt unabhängig davon, ob die Flächen sich in eigenen Anlagen befinden oder in Verbindung mit Infrastruktureinrichtungen stehen, überdacht oder im Freien angesiedelt sind.
...
https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20110222_1bvr069906.html

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/grundrecht-bricht-hausrecht
"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht

Rudolf Rocker

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Re:Karstadt
« Antwort #20 am: 14:36:57 Fr. 26.September 2014 »
Da gab es auch mal ein Urteil hinsichtlich einer Demo auf Flughafengelände!
Da ging es auch um die Definition von öffentlichem Raum.

Sollte es tatsächlich irgendwelche Veträge zwischen Investoren und der Stadt Bremen mit diesem Inhalt geben dürften diese rechtswidrig bzw. verfassungswidrig sein!
Der Verteiler hat sich das vermutlich nicht schriftlich geben lassen, oder?
Sonst könnte man noch Strafanzeige gegen die "man in black" erstatten, wegen Nötigung, usw.
Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!

admin

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Re:Karstadt
« Antwort #21 am: 14:39:20 Fr. 26.September 2014 »
Cool! schwarzrot, herzlichen Dank! Das war hilfreich. Ich werde es weitergeben.

dagobert

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Re:Karstadt
« Antwort #22 am: 19:20:01 Fr. 26.September 2014 »
Da gab es auch mal ein Urteil hinsichtlich einer Demo auf Flughafengelände!
Da ging es auch um die Definition von öffentlichem Raum.
Das dürfte wohl dieses Urteil sein.
... Flughafen Frankfurt ... Meinungskundgabe- und Demonstrationsverbot ...

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Kuddel

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Re:Karstadt
« Antwort #24 am: 16:52:58 Mi. 15.Oktober 2014 »
Zitat
Die Beschäftigten von Karstadt verzichteten damals (und bis heute) durch den von Ver.di ausgehandelten Sanierungstarifvertrag auf 700 Millionen Euro. Berggruen trat zudem aus dem Arbeitgeberverband und damit aus der Tarifbindung aus – die Beschäftigten haben deshalb in den letzten beiden Jahren auch keine Lohnerhöhung bekommen. Mehrere Gespräche von Ver.di mit dem Vorstand führten zu keinem greifbaren Ergebnis.

Bei Karstadt zeigt sich einmal mehr, dass Lohnverzicht nichts bringt, vor allem keinen Schutz vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
http://www.sozonline.de/2014/10/von-berggruen-zu-benko/

Hochseefischer

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Re:Karstadt
« Antwort #25 am: 20:24:07 Fr. 24.Oktober 2014 »
Zitat
Freitag, 24. Oktober 2014
Städtetag bedauert Karstadt-Schließungen

Der Deutsche Städtetag hat die geplante Schließung von Karstadt-Filialen bedauert. Kaufhäuser trügen zur Lebendigkeit der Innenstädte bei, erklärte Hauptgeschäftsführer Articus. Zudem seien sie wichtige Arbeitgeber und nutzten auch dem Einzelhandel in ihrem Umfeld. Der Karstadt-Konzern müsse sich deshalb in Abstimmung mit den betroffenen Städten um eine tragfähige Nutzung der Häuser bemühen. - Der Aufsichtsrat in Essen hatte gestern beschlossen, die Filialen in sechs deutschen Städten zu schließen. Der neue Karstadt-Chef deutete zudem an, dass zehn weitere Schließungen folgen könnten.

http://www.deutschlandfunk.de/staedtetag-bedauert-karstadt-schliessungen.353.de.html?drn:news_id=414174

Ist es nicht so, dass da irgendwelche Karstadt-internen Immobiliengeschäfte mit den Karstadtfilialen getrieben wurden, und dass deswegen gewisse Filialen nicht mehr rentabel sind?

Ich kaufe lieber bei Karstadt einen Regenschirm für 12 Euro als einen bei Rossman für 2,99. Weil der von Rossmann nach 2 Wochen verbogen ist. Der von Karstadt hält einfach, seit nunmehr 1 Jahr.

Qualität hat einfach seinen Preis. Und Karstadt bietet oft Rabatte an bei Klamotten und Schuhen, so teuer ist Karstadt nun auch wieder nicht. So lange es geht, werde ich nicht zu KiK und ALDI und Co. gehen. Ich kaufe meine Lebensmittel in einem EDEKA-Supermarkt ein. Ich vermeide größtmöglichst Bestellungen übers Internet. Ich latsche sogar 3 km zum nächsten Buchladen als dass ich das Buch übers Internet bei AMAZON bestelle.

Und ich glaube, die Arbeitsverdichtung bei den Verkäufern von Karstadt wird noch weiter zunehmen. Vielleicht gibt es bald nicht nur die Schlecker-Frauen, sondern auch die Karstadt-Frauen. Obwohl da auch Männer arbeiten.

Rudolf Rocker

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Re:Karstadt
« Antwort #26 am: 21:02:36 Fr. 24.Oktober 2014 »
Karstadt ist schon lange Tod!
Da wurde nur noch mal ordentlich Kohle rausgezogen.
Aber da man auf toten Pferden so schlecht reiten kann...

Wiso ist das schade das Karstadt pleite ist?
Die Deutschen wollen doch unbedingt den marktradikale Kapitalismus, sonst würden sie ja nicht immer wieder genau die Parteien wählen, die dafür stehen.
Dann sollen sie auch nicht rumheulen, wenn der marktradikale Kapitalismus seinen Regeln folgt.

Das die sinkende Binnennachfrage viele Arbeitsplätze kosten wird ist seid über 30 Jahren bekannt. Hat aber nie irgendwen interessiert!
Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!

Hochseefischer

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Re:Karstadt
« Antwort #27 am: 21:11:26 Fr. 24.Oktober 2014 »
Zitat von: Rudolf Rocker link=topic=980.msg298803
Wiso ist das schade das Karstadt pleite ist?

Sollen wir alle am Ende etwa alles, was nicht essbar ist, übers Internet bestellen müssen?
Das wäre eine Umweltsauerei hoch sonstwas, wegen der individuellen Warentransporte, die da anfallen.

Zitat
Die Deutschen wollen doch unbedingt den marktradikale Kapitalismus, sonst würden sie ja nicht immer wieder genau die Parteien wählen, die dafür stehen.
Dann sollen sie auch nicht rumheulen, wenn der marktradikale Kapitalismus seinen Regeln folgt.

Noch wählt die Mehrheit nicht die AfD  ;)

Aber ich gebe Dir schon Recht: die Parteien der so genannten Mitte (CDU/CSU/SPD) tun nicht wirklich viel gegen die Ausbreitung des Raubtierkapitalismus, siehe zum Beispiel TTIP. Bzw. befürworten ihn sogar. Wenn z.B. unsere Trinkwasserversorgung über TTIP zwangsprivatisiert worden ist, dann ist es zu  spät.

Rudolf Rocker

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Re:Karstadt
« Antwort #28 am: 22:29:20 Fr. 24.Oktober 2014 »
Zitat
Sollen wir alle am Ende etwa alles, was nicht essbar ist, übers Internet bestellen müssen?
Das wäre eine Umweltsauerei hoch sonstwas, wegen der individuellen Warentransporte, die da anfallen.

Glaubst Du das Karstadt seine Waren im Keller produziert?
Die Karren den Kram aus China (und sonstwo) hierher!
Schon mal bei der Warenanlieferung bei Karstadt zugeschaut wieviele Lkws und Transporter da jeden Tag aufschlagen?

Also das Argument zieht echt nicht!

Zitat
Aber ich gebe Dir schon Recht: die Parteien der so genannten Mitte (CDU/CSU/SPD) tun nicht wirklich viel gegen die Ausbreitung des Raubtierkapitalismus, siehe zum Beispiel TTIP. Bzw. befürworten ihn sogar. Wenn z.B. unsere Trinkwasserversorgung über TTIP zwangsprivatisiert worden ist, dann ist es zu  spät.

Du hast es nicht kapiert, oder?
Genau diese Parteien haben alles getan, um den marktradikalen Kapitalismus überhaupt erst einzuführen.
Du glaubst wirklich, das diese Parteien sowas verhindern würden.
Sorry, aber das ist wirklich seeeeeeehr naiv!! ;)
Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!

Hochseefischer

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Re:Karstadt
« Antwort #29 am: 08:14:08 Sa. 25.Oktober 2014 »
Zitat
Sollen wir alle am Ende etwa alles, was nicht essbar ist, übers Internet bestellen müssen?
Das wäre eine Umweltsauerei hoch sonstwas, wegen der individuellen Warentransporte, die da anfallen.

Glaubst Du das Karstadt seine Waren im Keller produziert?
Die Karren den Kram aus China (und sonstwo) hierher!
Schon mal bei der Warenanlieferung bei Karstadt zugeschaut wieviele Lkws und Transporter da jeden Tag aufschlagen?

Also das Argument zieht echt nicht!

Naja, wenn aber jeder Einzelne seine Waren dezentral übers Internet bestellt und geliefert bekommt, dann fahren doch umso mehr LKW's und Kleintransporter durch die Gegend.

Zitat
Aber ich gebe Dir schon Recht: die Parteien der so genannten Mitte (CDU/CSU/SPD) tun nicht wirklich viel gegen die Ausbreitung des Raubtierkapitalismus, siehe zum Beispiel TTIP. Bzw. befürworten ihn sogar. Wenn z.B. unsere Trinkwasserversorgung über TTIP zwangsprivatisiert worden ist, dann ist es zu  spät.

Zitat
Du hast es nicht kapiert, oder?
Genau diese Parteien haben alles getan, um den marktradikalen Kapitalismus überhaupt erst einzuführen.
Du glaubst wirklich, das diese Parteien sowas verhindern würden.
Sorry, aber das ist wirklich seeeeeeehr naiv!! ;)

Lies bitte noch mal meine Antwort. Du hast sie falsch verstanden. Natürlich glaube ich nicht, dass CDU/CSU und die SPD TTIP verhindern werden, sondern im Gegenteil: sie werden TTIP ohne Wenn und Aber einführen und nicht auf die TTIP-Kritiker eingehen. Und auch deswegen beteilige ich mich bei den Unterschriftenaktionen von Campact gegen TTIP. Die Grünen kritisieren zwar TTIP, das können sie ja auch komfortabel tun, weil sie in der Opposition sind. Wenn die Grünen aber in der Regierung wären, ich glaube, dann würden die TTIP auch mit durchwinken. Haben sie ja mit der Agenda 2010 auch gemacht.

Habe ich mich jetzt eindeutig genug ausgedrückt?