Autor Thema: Die Tafeln  (Gelesen 64455 mal)

Sektsauferle

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Die Tafeln
« Antwort #15 am: 10:36:25 So. 03.Februar 2008 »
Zitat
Original von Troll
Zitat
"Tafeln" für Arme
Die Speisung der 700.000




Die Schirmherrin der Tafeln, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), bezeichnete das Grundkonzept in einem Grußwort als „geniale Idee“. Die Tafeln seien ein „Musterbeispiel gemeinschaftlicher Fürsorge“ und „eine der größten sozialen Bewegungen bundesweit“.

Quelle: SZ

Und weil das "Musterbeispiel gemeinschaftlicher Fürsorge" die Schirmherrin so glücklich macht sorgt sie für ordentlichen Andrang, durch die "große asoziale Bewegung der Politik".

also diese von der leyen stößt mir immer mehr sauer auf.
was soll das heißen geniale idee und musterbeispiel gemeinschaftlicher führsorge?
das ist ja wohl der gipfel!
die schleicht sich aus der verantwortung indem sie die kleinen noch die kleinsten untereinander unterstützen läßt, und findet das natürlich auch noch toll ?(

wem seine aufgabe wär das denn?
warum lassen die es so weit kommen, dass es in deutschland tafeln geben muß, weil die herrschaften alles auf unsere kosten verbocken?

ich könnt  :kotze>
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schwarzrot

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Die Tafeln
« Antwort #16 am: 10:58:05 So. 03.Februar 2008 »
Genau!
Wenn die leute der tafeln nun auf zack wären, würden sie diese steilvorlage dieser frau 'ministerin' aufnehmen mit der argumentation, wenn wir schon so was wichtiges tun, dann her mit finanzierungen!
Oder klarmachen, dass die politik aufgrund ihrer aussage bewusst elend in kauf nimmt, mit eigenen zahlen beweisen und dies zu einer neuen sozialkampagne machen: Alarmruf der tafeln. Regierung verstösst gegen grundgesetz! Menschenrechte in deutschland ohne ehrenamtliche hilfe nicht mehr gewährleistet!
Stattdessen sonnen sie sich der beachtung von 'oben' und sind glücklich über ihren 'erfolg' sich den arsch aufreissen zu dürfen.
Typisch teutsch! X(
"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht

Eivisskat

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Die Tafeln
« Antwort #17 am: 11:04:01 So. 03.Februar 2008 »
Zitat
Original von schwarzrot

Stattdessen sonnen sie sich der beachtung von 'oben' und sind glücklich über ihren 'erfolg' sich den arsch aufreissen zu dürfen.
Typisch teutsch! X(

Hier bei HH KANN MAN SIE BEOBACHTEN; WENN SIE MORGENS EHRENAMTLICH BEI TAFELN UND WOHLTÄTIGKEITS-vERANSTALTUNGEN MITARBEITEN UND ANSCHLIESSEND AM ABEND BEGEISTERT DIE CDU-PARTEITREFFEN BESUCHEN...

Da fällt mir leider wirklich nichts mehr dazu ein! :(
LG

Hochseefischer

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Die Tafeln
« Antwort #18 am: 14:17:08 So. 03.Februar 2008 »
Zitat
Original von Eivisskat
Hier bei HH KANN MAN SIE BEOBACHTEN; WENN SIE MORGENS EHRENAMTLICH BEI TAFELN UND WOHLTÄTIGKEITS-vERANSTALTUNGEN MITARBEITEN UND ANSCHLIESSEND AM ABEND BEGEISTERT DIE CDU-PARTEITREFFEN BESUCHEN...

SIE fühlen sich eben gut dabei: sie haben "was Gutes getan", das steigert das Selbstwertgefühl ("ach, was bin ich doch für ein Gutmensch, ach, diese armen Menschen tun mir leid").

SIE fühlen sich aber nicht gut dabei, wenn SIE (höhere) Steuern zahlen (müssten). Das tut nämlich weh in der Geldbörse. Auf den Gedanken, dass die Eigenversorgung der Betroffenen (also selber ausreichend Lebensmittel kaufen gehen können) durch Steuerausgaben realisiert werden könnte, also über den Staat, kommen sie dabei nicht.

Sektsauferle

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Die Tafeln
« Antwort #19 am: 17:43:17 So. 03.Februar 2008 »
Zitat
Original von Hochseefischer
Zitat
Original von Eivisskat
Hier bei HH KANN MAN SIE BEOBACHTEN; WENN SIE MORGENS EHRENAMTLICH BEI TAFELN UND WOHLTÄTIGKEITS-vERANSTALTUNGEN MITARBEITEN UND ANSCHLIESSEND AM ABEND BEGEISTERT DIE CDU-PARTEITREFFEN BESUCHEN...

SIE fühlen sich eben gut dabei: sie haben "was Gutes getan", das steigert das Selbstwertgefühl ("ach, was bin ich doch für ein Gutmensch, ach, diese armen Menschen tun mir leid").

SIE fühlen sich aber nicht gut dabei, wenn SIE (höhere) Steuern zahlen (müssten). Das tut nämlich weh in der Geldbörse. Auf den Gedanken, dass die Eigenversorgung der Betroffenen (also selber ausreichend Lebensmittel kaufen gehen können) durch Steuerausgaben realisiert werden könnte, also über den Staat, kommen sie dabei nicht.

das ist ja das problem, das eine huhn scheißt dem anderen nicht ins nest, und die wären ja blöd wenn sie auf was verzichten würden, nur weil sich so n paar bürger darüber freuen würden.

wie hat angela gesagt: wir müssen enger zusammen rücken!
sich hat sie damit sicher nicht gemeint X(
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DieDauergea*schte

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Die Tafeln
« Antwort #20 am: 13:30:46 Do. 07.Februar 2008 »
Zitat
Original von schwarzrot
- Wenn wir schon so was wichtiges tun, dann her mit finanzierungen!

- Menschenrechte in deutschland ohne ehrenamtliche hilfe nicht mehr gewährleistet!

Zwei Parolen/Slogans die ein gewiefter Werbetexter nicht besser (und vor allem nicht realistischer) hätte hinbekommen können!

Vielleicht sollte man der Spitze des Tafelvereins und den Ehrenamtlichen dies mal zukommen lassen, zusammen mit der Sache über McKinsey...

Das Engagement für die Tafeln ist der Heiligenschein, den sich McKinsey aufsetzt, um das (angebliche) schlechte Gewissen seiner Kunden zu erleichtern, wenn diese auf deren Anraten mal wieder zigtausend Arbeitsplätze vernichtet haben...
DER Traumjob des Sadisten ist heutzutage nicht mehr Henker, Kerkermeister oder Diktator... sondern Sachbearbeiter in diversen öffentlichen Diensten.

Eivisskat

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Die Tafeln
« Antwort #21 am: 15:54:48 Mi. 13.Februar 2008 »
Zitat

Versorgung von armen Menschen mit günstigen Lebensmitteln
Arbeit und Soziales/Antwort

Berlin: (hib/MAP) Die Bundesregierung sieht in den deutschen Tafeln ein herausragendes Angebot für zivilgesellschaftliches Engagement.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/7972) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/7807) hervor.

 Die Versorgung von armen Menschen mit günstigen Lebensmitteln sei eine wichtige Ergänzung der vorhandenen staatlichen Hilfen. Etwa 32.000 ehrenamtliche Helfer stünden hinter der Tätigkeit der Tafeln.

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_035/06.html


Hochseefischer

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Die Tafeln
« Antwort #22 am: 19:42:16 Mi. 13.Februar 2008 »
Zitat
Berlin: (hib/MAP) Die Bundesregierung sieht in den deutschen Tafeln ein herausragendes Angebot für zivilgesellschaftliches Engagement.

Fresse.

matten

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Die Tafeln
« Antwort #23 am: 20:10:24 Mi. 13.Februar 2008 »
ohne Worte

mfg
matten

Eivisskat

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Die Tafeln
« Antwort #24 am: 23:09:10 Mi. 13.Februar 2008 »
Zitat
Original von Eivisskat
Zitat
Versorgung von armen Menschen mit günstigen Lebensmitteln
Arbeit und Soziales/Antwort
Berlin: (hib/MAP) Die Bundesregierung sieht in den deutschen Tafeln ein herausragendes Angebot für zivilgesellschaftliches Engagement.
Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/7972) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/7807) hervor.
 Die Versorgung von armen Menschen mit günstigen Lebensmitteln sei eine wichtige Ergänzung der vorhandenen staatlichen Hilfen. Etwa 32.000 ehrenamtliche Helfer stünden hinter der Tätigkeit der Tafeln.
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_035/06.html


Der genaue Wortlaut der Anfrage und die kaltschnäuzigen & un-verschämten Antworten  X( sind hier nachzulesen:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/079/1607972.pdf

 :aggressiv>

Irrlichtprojektor

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Die Tafeln
« Antwort #25 am: 00:06:12 Do. 14.Februar 2008 »
Ich hoffe die Tafel erkennen den Absender und werfen ihr über Verfalldatum herausragendes Angebot  denen vor die Tür.

 :aggressiv>

Sektsauferle

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Die Tafeln
« Antwort #26 am: 09:03:41 Do. 14.Februar 2008 »
Zitat
Original von Eivisskat
Zitat

Versorgung von armen Menschen mit günstigen Lebensmitteln
Arbeit und Soziales/Antwort

Berlin: (hib/MAP) Die Bundesregierung sieht in den deutschen Tafeln ein herausragendes Angebot für zivilgesellschaftliches Engagement.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/7972) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/7807) hervor.

 Die Versorgung von armen Menschen mit günstigen Lebensmitteln sei eine wichtige Ergänzung der vorhandenen staatlichen Hilfen. Etwa 32.000 ehrenamtliche Helfer stünden hinter der Tätigkeit der Tafeln.

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_035/06.html



hoffentlich ersticken sie an ihrer herausragenden arroganz
In Memory of Menschenrechte !!!

Hartzhetzer

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Die Tafeln
« Antwort #27 am: 10:25:10 Do. 14.Februar 2008 »
Zitat
Fragesteller:
Deutet dies doch darauf hin, dass immer mehr Menschen in der Bundesrepublik Deutschland auf Hilfe angewiesen sind, um nicht Hunger leiden zu müssen.
Zitat
Regierung:
Aus Sicht der Bundesregierung ist es auch positiv zu bewerten, wenn sich Personen mit geringem Einkommen kostenbewusst verhalten
Als ob die Menschen Freiwillig dorthin gehen um Geld zu sparen für andere Ausgaben. In Wirklichkeit gehen sie dorthin weil abzüglich aller monatlichen Ausgaben nicht mehr genügend Geld für Lebensmittel in der Haushaltskasse ist.
Kurzum sie haben gar keine andere Wahl als den Dreck zu Fressen den das Kapital nicht mehr kommerziell verwerten kann.

Zitat
Regierung:
inwieweit auch gemeinnützige Organisationen, die vom Handel oder der Gastronomie nicht mehr kommerziell verwertbare Lebensmittel einsammeln und an Bedürftige abgeben
Zitat
Regierung
Zu begrüßen ist ferner, dass durch die Tafeln qualitativ einwandfreie Produkte sinnvoll verwendet werden. Nach dem Motto „Jeder gibt was er kann“ engagieren sich nicht nur lokal, sondern auch bundesweit zahlreiche Unternehmen.
Bedeutet also das die Regierung nicht mehr kommerziell verwertbare Lebensmittel zu den qualitativ einwandfreie Produkten zählt.
Wenn also gammeliges Obst und Gemüse, sowie hartes Brot was bestenfalls  noch zum Entenfutter oder Angeln taugt qualitativ einwandfrei sind, was ist dann mit den Lebensmitteln im Supermarkt?
Ich höre schon die Medien: "Wer staatliche Leistungen auf Kosten der Steuerzahler bezieht ist angehalten sparsam zu wirtschaften und auf Luxusgüter zu verzichten. Da es genug qualitativ einwandfreie Lebensmitteln bei den Tafeln gibt ist es als unangemessener Luxus und unwirtschaftliches Haushalten zu betrachten wenn Empfänger von Sozialleistungen im Supermarkt einkaufen gehen."

Ich habe mal noch ein bissel zum Thema gesucht und einen Artikel gefunden der es auf den Punkt bring, ich Zitiere:

Zitat
„Essen 2. Klasse für Menschen 2. Klasse!“ Quelle
Bei meiner Suche bin ich außerdem auf ein Forum gestoßen wo über das Thema Tafeln diskutiert wurde/ wird.
http://forum.kijiji.de/ptopic64177.html
Ich habe allerdings nur die erste Seite gelesen, da es mir übel wurde.
Frage, sind das wirklich Bezieher von Sozialleistungen die so etwas schreiben? Wenn ja dann ist die Lage schlimmer als ich dachte, um nicht zu sagen fast Hoffnungslos.

Was das Engagement der Unternehmen betrifft Zitiere ich noch mal aus dem bereits erwähnten Artikel:

Zitat
Es geht um Steuerabschreibung und Kostensparen für die Reichen und Superreichen. „Die Tafeln“ sind die Müllabfuhr der Kunden von McKinsey. Die Steuervorteile ergeben sich aus der Abschreibung dieses „Mülls“. Der Bedürftige darf – steuerlich und bilanztechnisch gesehen – den Müll kaufen, denn geschenkt gibt es nichts. Aussuchen darf man sich auch nichts und beschweren schon gar nicht
Zitat
Fragesteller:
Wie steht die Bundesregierung zu der Idee, die Tafeln durch die Einrichtung von Stellen im so genannten Öffentlichen Beschäftigungssektor zu unterstützen, um so hauptamtliche Mitarbeiter einzustellen, die den durch Verwaltungsarbeit und Dokumentation entstandenen Mehraufwand der Tafeln schultern könnten?
Zitat
Regierung:
begrüßt die Schaffung zusätzlicher Beschäftigungsmöglichkeiten
Also Arbeitet der Normalbürger nicht um sein Überleben zu sichern, sondern nur damit er beschäftigt ist. Arbeiten ist also ein Hobby? ?(

Zitat
Regierung:
Hierfür steht ein breites arbeitsmarktpolitisches Instrumentarium zur Verfügung. Möglichkeiten sind im Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch geregelt
Also mal wieder Moderne Sklaverei anstatt wirkliche Vollbeschäftigung mit einem Lohn von den man Leben kann. Soviel scheint der Bundesregierung ihr geniales Musterbeispiel gemeinschaftlicher Fürsorge nun auch wieder nicht wert zu sein.

Aber sie begrüßen wenigstens die Entwicklung hier zu Lande. Bekanntlich stinkt doch nichts mehr wie ein Eigenlob, außer vielleicht die Bundespolitik der letzten Jahre, die stinkt glaube ich vielen davon Betroffenen.

mfg
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
- Albert Einstein -

Jedoch ist das genau das, was in einer Marktwirtschaft Alternativlos ist.

regenwurm

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Die Tafeln
« Antwort #28 am: 10:59:42 Mi. 02.April 2008 »
Die erste Tafel in Deutschland, wurde 1993 in Berlin gegründet.

Ab diesem Zeitpunkt ist ein wahrer Boom ausgebrochen.
Ein Indikator der Armut in Deutschland.

Die Tafeln in Zahlen:

1993 1 Tafel
1994 7 Tafeln
1995 35 Tafeln
1996 70 Tafeln
1997 90 Tafeln
1998 100 Tafeln
1999 210 Tafeln
2000 270 Tafeln
2001 300 Tafeln
2002 310 Tafeln
2003 320 Tafeln
2004 400 Tafeln
2005 540 Tafeln
2006 630 Tafeln
2007 749 Tafeln (Stand: Nov. 07)


Hier einige Ergegnisse aus der Tafel-Umfrage 2007.
An der Umfrage beteiligten sich 377 von 696 Tafeln (Stand: 21. Mai 2007). Das entspricht einer Beteiligung von rund 54%. Tafeln in Orten mit über 100.000 Einwohnern beteiligten sich sogar zu über 90%. Zusätzlich wurden die Internet- Angaben von 42 weiteren Tafeln hinzugezogen, so dass die Daten von insgesamt 419 Tafeln ausgewertet werden konnten. Dazu wurden die erhobenen Daten der
Tafel-Standorte nach Größenklassen geordnet (gemäß der üblichen Klassifizierung nach Einwohnerzahl) und für das gesamte Bundesgebiet hochgerechnet.

Tafel-Wachstum
Seit dem Jahr 2004 ist in Deutschland Tafeln zu verzeichnen. Im Jahr 2004 sind 100, 2005 sogar 140 neue Tafeln entstanden. Im Jahr 2006 kamen noch einmal über 110 hinzu. Mittlerweile haben die 191 deutschen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern zu fast 90 % eigene
Tafeln. Alle 83 Großstädte, bis auf zwei, sind Tafel-Standorte.
Im Vergleich zur Umfrage 2005 fällt auf, dass besonders viele Tafeln in kleineren Städten neu gegründet wurden. Besaßen 2005 Städte mit 20-50.000 Einwohnern zu rund 36% eine Tafel, sind es heute 50%. In den Städten mit 10 bis 20.000 Einwohnern stieg die Tafel-Quote von 15 auf 22% an.

Tafel-Kunden
Versorgten die Tafeln im Jahr 2005 noch rund 500.000 Menschen regelmäßig (d.h. einmal pro Woche) mit Lebensmitteln, sind es inzwischen ca. 700.000 bedürftige Personen. Das entspricht einem Zuwachs von 40%. Die Nachfrage ist jedoch noch weitaus höher. Würden die Tafeln der Nachfrage entsprechende Mengen von Lebensmitteln gespendet bekommen, würden sie weitere 200.000 Menschen versorgen können.

Soviel aus der Umfrage.
Zahlreiche Tafeln müßen wegen des großen Andrangs, mangels Lebensmittel einen Aufnahmestopp verhängen. Die Zahl der Bedürftigen die sich über Tafeln ergänzend versorgen könnten beträgt ca. 2 Millionen Menschen. Schleichende Prozeße entziehen sich in der Regel der Aufmerksamkeit des Bürgers. Aber einer Gruppe dürfte diese Entwicklung nicht entgangen sein.

Unseren Bundestagsabgeordneten!
Die Politik in unserem Land hat maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen!Und ein Ende ist nicht abzusehen.
Sollte der EU-Reformvertrag ratifiziert werden, wird das Tempo dieser
Entwicklung rasanter werden und Bevölkerungsruppen erreichen, die schon heute Ängste vor dem sozialen Abstieg in sich tragen.
Es wird Zeit, dass das Sagen in diesem Land, die Macht, wieder an das
Volk zurückgegeben wird.
 Quelle
Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.

Sektsauferle

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Die Tafeln
« Antwort #29 am: 11:18:41 Mi. 02.April 2008 »
he regenwurm, hast du das gelesen mit den 299 volksvertretern?

sollte man diesen link nicht publik machen, und den gedanken unterstützen?
wäre es nicht eine idee, sämtliche seiten/foren in der richtung zusammenzuschließen?
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