Autor Thema: Zurückschlagen  (Gelesen 3858 mal)

Rare Hog

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« am: 11:21:50 Mo. 07.Mai 2007 »
für den fall, dass man bei dem betrieb sowieso nicht mehr lange bleibt, sollte man sich wehren.
meiner erfahrung nach arbeitet kein betrieb 100 % korrekt, schon alleine deshalb, weil es oft unmöglich ist, alle vorschriften einzuhalten.
das eröffnet nun die möglichkeit, verstösse aller art (gegen die arbeitsstättenverordnung und andere) zu dokumentieren (handycam) und den betrieb anzuschwärzen, ggf. anonym, bei gewerbeaufsichtsamt, finanzamt, gesundheitsamt, berufsgenossenschaft und was weiss ich.
mit den anzeigen kenn man auch warten, bis man nicht mehr dort arbeitet und sein zeugnis, die anderen papiere und geld hat.
wird der müll nicht ordnungsgemäss getrennt, sind die prüfplaketten auf den feuerlöschern abgelaufen, tropft öl aus dem lkw, irgendwas findet sich immer.
die beweismittel sollte man so gestalten, dass sie keine rückschlüsse auf den urheber zulassen, so dass man alles abstreiten kann.
das sind vielleicht nur nadelstiche, aber vorgesetzte stehen auch unter stress und können sowas gar nicht gebrauchen.

sansiro

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« Antwort #1 am: 00:04:35 Do. 10.Mai 2007 »
Bullshit

Sorry, fällt mir nichts anderes zu ein. Ich habe jahrelang in einer internen Sicherheitsabeilung, eines Unternehmens gearbeitet, habe dort so Minikameras installiert, jede erdenkliche Schweinerei, aber glaube mir eines .

Selbst wenn Du mit professioneller technk nen Video ablieferst, biste erst einmal in der Beweislast, diese vor gericht zur geltung zu bringen.

Vergesse das also mit deiner Handycam und anonym, des ist schlichttweg Müll , weil es nicht anerkannt wird. Es gibt da Softwarestandards, die haben die Zulassung, aber ne Handycam, Webcam etc. haben die im privaten Bereich nicht und somit werden se vor Gericht auch schlichtweg als Beweis nicht anerkannt. Wohlbemerkt, als "Beweis"  .

Insowei finde ich Deinen Aufruf schon fahrläüssig, Deine gut gemeinten nadelstiche können ganz schnell dem Kläger den Arsch bis zur Oberkante aufreissen, ich wär da nen wenig vorsichtiger.
Und Ingo Lenzen sollte keine Anleitung zu Ermittlungen sein .

Vergiss es, was Du geschrieben hast, wende das nie so an, des gibt nen kräftigen Schuss nach hinten und ich denke einfach , Objektivität ist nen wertvoller Tip, subjektive Wut ist Deine eigene Sache

Gruss
Sansiro

Rare Hog

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« Antwort #2 am: 15:13:02 Do. 10.Mai 2007 »
machst du ausser schweinereien auch noch einen auf rechtsverdreher, oder woher weisst du das alles mit der beweislast?
ausserdem habe ich ganz deutlich geschrieben, dass man auch anonyme tips geben kann! den rest erledigt dann die behörde. "die beweismittel sollte man so gestalten, dass sie keine rückschlüsse auf den urheber zulassen, so dass man alles abstreiten kann."
also lies erst mal, bevor du solchen schwachsinn verzapfst. und von ingo lenzen war nie die rede, lass also solche haltlosen unterstellungen!
wenn ich mir überlege, auf welcher seite du stehst ("Ich habe jahrelang in einer internen Sicherheitsabeilung eines Unternehmens gearbeitet, habe dort so Minikameras installiert, jede erdenkliche Schweinerei"), dann finde ich Insowei Deinen Aufruf alles andere als fahrläüssig, du agent des kapitals.

Galenit

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« Antwort #3 am: 14:41:04 Do. 28.Juni 2007 »
Ein freundlicher anonymer Hinweiss an das Finanzamt bezüglich Schwarzgeldkonten reicht meist schon aus um den Betrieb auf der Liste der nächsten Überprüfungen nach oben zu schieben.
Meist finden sie was und selbst wenn nicht hat die Firma ne Menge Stress und kosten dadurch.

Bei Betrieben im Lebensmittelbereich hilft auch ein Tip ans Ordnungsamt bezüglich abgelaufener Lebensmittel oder Hygienemängel (vielleicht noch ein paar Tierchen aussetzen?).

Auch ein Hinweis an den Zoll wegen vermeindlicher Schwarzarbeiter kann recht effizient sein.


Was davon stimmt oder nicht ist egal, da man bei allen 3 Behörden anonyme Tips abgeben kann.  ;)

Zumal gerade bei steigender Überwachung und Denunziation die beste Lösung darin besteht die Überwacher und Behörden mit sinnlosen Daten und Meldungen zu überhäufen, so das die Massnamen an sich selber ersticken. Und wenn man nebenbei noch einer Mobbingfirma einen reindrücken kann, ist das ein netter Nebeneffekt.  :D

Was auch geht, aber man muss evtl mehrere Firmen "testen" ist telefonisch auf den Namen des Chef 2-3 Tonnen Kies zu bestellen und vor die Einfahrt kippen zu lassen oder ne Grossbestellung bei verschiedenen Versändern aufzugeben, zb. 1Millionen Kugelschreiber vom Werbeartikelversand oder halt die komplette Dildokollektion von nem Erotikversand.
Allerdings sind diese Möglichkeiten mit einem Risiko verbunden und man sollte sehr vorsichtig sein und solche Dinge lieber anonym machen.  8)
G.S. ehemaliger Bundeskanzler der B(ananen) R(epublik) D(eutschland):
"Was wir machen ist gut, die Menschen verstehen es nur nicht!"

Krokos

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« Antwort #4 am: 15:59:57 Do. 28.Juni 2007 »
ähm das mit den kameras stimmt schonmal net oder wie erklärst du dir sonst diesen Fall

http://www.chefduzen.de/thread.php?threadid=10395&sid=

Ich kenn nicht mehr genau den Namen von Leuten die soviel Zivilcourage besitzen um Missstände in Betrieben aufzudecken, aber in vielen anderen Ländern werden sie jedenfalls hochanerkannt.
Das man nicht mit nem ganzen Kamerateam anrücken kann wird auch jeder Richter verstehen deswegen vermute ich mal wieder hinter Sansiro den nächsten Forentroll ala Saskia Alpenmilch^^

Ach wobei das letze nehme ich zurück, er hat ja auch schon was gegen Zeitarbeit geschrieben, sry

Pinnswin

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« Antwort #5 am: 06:31:47 Fr. 29.Juni 2007 »
Der Regenwurm hat da so n netten Avatar - Regenwurm? Sach mal was...  ;) bitte.

Lg
Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein.
Obwohl vieles darauf hin deutete, das es kaeme... A. Sapkowski