Antimilitaristische Debatten und Aktionen in Berlin 9.-12.7. in Berlin

Begonnen von Kuddel, 11:32:25 Fr. 10.Juli 2026

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Kuddel

Es hat bereits begonnen.
Es sieht vielversprechend aus:
https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage

Meine Favoriten im Programm:

10.7.: 12:00–14:00

Kundgebung vor dem Jobcenter: Kein Mensch, kein Cent der Bundeswehr!

Treffpunkt: Jobcenter Mitte, Müllerstraße 147, 13353 Berlin, U-Bahnhof Leopoldplatz

Sozialkürzungen, Lohnraub und eine Militarisierung der Arbeitsverhältnisse sind zentraler Bestandteil der neuen Kriegswirtschaft. Der Staat des Kapitals reagiert auf seine Wirtschaftskrise mit einem Frontalangriff auf die abhängig Beschäftigten, Arbeitslosen- und Bürgergeldempfänger*innen. Im November 2024 wurde eine Grundsatzvereinbarung zwischen Kriegsminister Pistorius und der ,,Bundesagentur für Arbeit"-Chefin Nahles getroffen: ,,Gemeinsam für eine starke Bundeswehr. Die Zeitenwende personell gestalten". Der verlogenen ,,nationalen Gemeinschaft" der Kriegsprofiteure, die nur Profit für sich und Diskriminierung, Lohnraub und rassistische Hetze für uns übrig haben, setzen wir die internationale Solidarität und den gemeinsamen Kampf der Lohnabhängigen entgegen.


13:00–16:00

Protestkundgebung gegen die Militarisierung im Gesundheitswesen


Treffpunkt: DRK Kliniken Berlin Mitte,
Drontheimer Str. 39, 13359 Berlin

Krankenhäuser sollen kriegstüchtig werden: Kliniken sollen eine zentrale Rolle in der ,,Gesamtverteidigung" und ,,Kriegstüchtigkeit" Deutschlands einnehmen.

Als Gesundheitsarbeitende lassen wir uns nicht für Kriegsinteressen instrumentalisieren: Keine Waffenfabrik im Wedding – Keine Soldaten im Krankenhaus!


17:00–18:30


Zirkuszelt
Podium: Von Ulm bis nach Piräus. Von Genua bis Bristol bis Hamburg bis nach Rotterdam – internationaler Widerstand gegen den Genozid

Krieg beginnt hier. Zahlreiche Rüstungsunternehmen haben ihren Sitz in Deutschland. Die Mittäterschaft Deutschlands am Genozid in Gaza, Palästina und an den Verbrechen überall in der Welt beginnt vor unserer Haustür, vor unseren Augen. Jede noch so kleine Lieferung, die gestoppt oder verzögert wird, welche die globale Rüstungs-Lieferkette durchbricht, jede Waffenfabrik, die aufhört zu produzieren, weil wir uns widersetzen, rettet konkret Leben. Wir diskutieren auf dem Panel mit Aktivist*innen aus UK (Workers for a Free Palestine), Hamburg und Berlin (Peacefully Against Genocide) über Erfahrungen von direkter Waffenlieferungsblockaden, anderen Aktionsformen und Antirepressionsarbeit.
Das Panel wird auf Englisch stattfinden mit deutscher Übersetzung.


19:00–20:30

Zirkuszelt
Podium: Kriegsrelevant: Arbeiten im Zeichen der Militarisierung

Der Krieg wird vorbereitet, doch wo in unserem Arbeitsalltag zeigt sich das? Wir wollen über Veränderungen in den kriegswichtigen Sektoren sprechen – und den Widerstand dagegen. Dafür sind Arbeiter*innen aus Gesundheit, Logistik, Produktion und Technologie/IT eingeladen.


Samstag, 11.6.

14:00–17:00

Großdemonstration: Gemeinsam Kriege stoppen


Auftakt 14 Uhr am S+U Gesundbrunnen

Abschluss 17 Uhr mit Konzert


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