Neueste Beiträge

#1
New Economy / Aw: KI und Militär - OpenAI st...
Letzter Beitrag von Tiefrot - Heute um 01:41:12
So fehlerhaft wie künstliche "Intelligenz" bis hierhin ist,
wachsen bei den Amis bald die Pilze. Von den eigenen Waffen.
#2
Globalisiert / Aw: Osteuropa
Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow - Gestern um 19:07:19
Ein spannender Artikel:

ZitatTirana: Räumungen und Abrisse im Namen der Stadtentwicklung

5 Maji ist ein Stadtviertel im Norden der albanischen Hauptstadt, das zum Opfer des umstrittenen Stadtentwicklungsprojekts Tirana Riverside wurde. Zahlreiche Wohnungen wurden dort trotz der Proteste dagegen abgerissen.
https://voxeurop.eu/de/tirana-raumungen-abrisse-boeri-tirana-riverside/
#3
New Economy / Aw: KI und Militär - OpenAI st...
Letzter Beitrag von Nikita - Gestern um 18:59:48
Wie kann die USA 1000 strategische Ziele im Iran praktisch über Nacht bestimmen und die Militärschläge vorbereiten? Mit Anthropics KI ...
#4
ZitatIran - Nah-Ost-Krieg verschärft sich weiter - Iran rudert gegenüber Nachbarstaaten zurück

Die Attacken der USA und Israels auf den Iran dauern an. Am heutigen frühen Morgen hat Israel mit mehr als 80 Kampfflugzeugen Angriffe auf Iran geflogen. Die israelische Armee erklärte dazu, die Flugzeuge hätten ,,eine zusätzliche Angriffswelle auf Infrastruktur des iranischen Terror-Regimes" ausgeführt.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw10/nah-ost-krieg-verschaerft-sich-weiter-iran-rudert-gegenueber-nachbarstaaten-zurueck

Jeffrey Sachs: Wir sind jetzt in den frühen Tagen des III. Weltkriegs

Prof. Jeffrey Sachs argumentiert, dass die Welt schon die frühen Stufen des III. Weltkriegs erreicht hat, weil der schnell eskalierende Konflikt mit dem Iran beginnt zusätzliche Länder und regionale Akteure mit hineinzuziehen. Die initialen Angriffe und Vergeltungen riskieren eine breitere Reaktionskette über den Mittleren Osten und darüber hinaus, speziell verbündete Milizen, Regionalmächte und globale Mächte werden immer mehr involviert. Die traditionellen Mechanismen der Eskalationskontrolle - diplomatische Zurückhaltung, klare rote Linien und internationale Mediation - scheinen zusammenzubrechen, was die Gefahr, dass das, was als regionale Konfrontation begann, sich zu einem weit breiteren globalen Konflikt entwickeln könnte.

#5
Termine / Aw: Stammtisch in Kiel
Letzter Beitrag von admin - Gestern um 18:41:45
Ein weiterer Rückblick:

5 sind aufgeschlagen, 2 kamen später dazu, sie waren noch bei einer Diskussion über eine Olympiabewerbung Kiels.

Der große Schwerpunkt unserer Diskussion lag beim Irankrieg.

Es war recht beklemmend. Wenn wir nur fordern, den Krieg zu beenden, erscheint es, als hielten wir das Mulahregime für eine tolerierbare Regierung. Wir sind dabei hilflos. Die Medien hatten hierzulande niemals Interesse an den Menschen im Iran. Sie haben so getan, als bestanden die Massenproteste gegen das Regime nur aus Frauen, die gegen den Verschleierungszwang kämpften. Bürgerliches Wunschdenken. Die Mittelschicht interessiert sich nur für ihresgleichen und verachtet den Pöbel. Man weiß so wenig über das Land. Die Kämpfe der Belutschen und der Kurden, Rentnerproteste, Streikende Leiharbeiter der Ölindustrie, Trucker und Lehrerstreiks sind nur ein paar Schlaglichter auf eine Vielzahl sozialer Brandherde. Doch all diese Regionen, Branchen und Gruppen, die so kämpferisch waren, haben sich nicht miteinander vernetzt. Sie wissen oft nicht einmal, was die anderen machen. Das ist der Grund, warum die bisherigen Wellen von Kämpfen nie zu einer Revolution geführt haben und warum es auch jetzt zu keiner Revolution kommt.

Die schlechte Informationslage wurde beklagt. Auch über die Kurden im Iran. Lassen sie sich nun vor den Karren der USA spannen? Wenn sie das machen, sollten sie sich nicht beklagen, wenn sie wieder verraten und im Stich gelassen werden.

Die Schülerstreiks waren nun härterer Repression ausgesetzt. Die Demo in Kiel hatte wohl um die 1000 Teilnehmer (davor fast doppelt so viele), doch bundesweit gab es mehr Orte, die sich am Streik beteiligt haben, so daß die Gesamtzahl der Streikenden etwa gleich geblieben ist.

Von den Schülern heute ging es zurück zu Fridays for Future. Die Einschätzungen gingen weit auseinander. Jetzt ist die Bewegung am Boden, da war man sich noch einig. Ansonsten reichten die Blicke auf die Bewegung vom riesigen Potential, das die Schülerbewegung mal hatte, bis zu der Behauptung, es sei von Anbeginn eine bürgerliche Bewegung von Mittelstandskindern gewesen, die die grüne Übernahme durch Luisa Neubauer und den Ausschluß von Greta Thunberg mitgetragen haben. Es gab jedoch Zeiten, in denen lautete das Motto der Klimastreiks "System Change not Climate Change". Das brachte nicht nur hunderttausende auf die Straße, sondern die Debatte schwappte auch in die Betriebe. Verdi empfahl daraufhin sich am "Streik" zu beteiligen, indem man Urlaub für den Streiktag nimmt. Pfffft.

Zur Olympiabewerbung Kiels gab es keine Überraschungen. Alles was es so an Vorurteilen zu Olympiabewerbungen gibt, gab es auch in Kiel zu erleben. Die größte Ablehnung des Spektakels kommt vom Kieler Ostufer, u.a. Kiel-Gaarden, den proletarischen Stadtteilen der Landeshauptstadt.

Das ewigen Thema Wohnungsbau und Mieterkampf ging weiter. Insgesamt wurde festgestellt, daß man extremes Durchhaltevermögen braucht, mehr als linke Bewegungen zustandebekommen. In Berlin hätte man keinen Volksentscheid bingekommen, bei dem eine Mehrheit der Berliner 2021 für die Enteignung großer privater Immobilienkonzerne stimmte, wenn man nicht 10 Jahre lang mit Kleingruppen auf Kochtöpfe schlagend Woche für Woche durch die Straßen gezogen wäre und andere Kleinarbeit geleistet hätten. Dann gibt es noch das Problem bei der Stadtteilarbeit, wenn linke Aktivist:innen keinen Draht zu den verarmten Menschen (egal ob Kartoffeln oder Migranten) finden. Solange die kulturellen Unterschiede Unsicherheit im Umgang miteinander hervorbringen, wird es schwierig, wenn man gemeinsam kämpfen will.

Aber es ging nicht nur um das Thema allgemeiner Wohnungspolitik, sondern um ganz konkrete Konflikte. Zwei in unserer Runde haben ein Hühnchen mit ihrem Vermieter zu rupfen. Eigentlich ein klassischer Fall, wozu so ein Stammtisch ja gut sein soll. Und es fuktionierte gut, sich in diesem individuellem Kampf Unterstützung in Rat und Tat zu holen. 
#6
Termine / Aw: 8. März - Frauenkampftag
Letzter Beitrag von counselor - Gestern um 18:08:09
ZitatInternationaler Frauentag: Von Russland bis in die Westsahara, von Deutschland bis Togo - Frauen verbinden Welten!

Allen Leserinnen herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Internationalen Frauentag am morgigen 8. März 2026! Aus diesem Anlass veröffentlicht Rote Fahne News heute die Reportage vom Webinar der United Front, das zur Vorbereitung des Internationalen Frauentags stattfand. Ein Füllhorn voller wunderbarer Beiträge von vielen Frauen und einigen Männern, die sich der Befreiung der Frau und dem Kampf dafür widmen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw09/webinar-frauentag
#8
Termine / Aw: 5.12. Schulstreik gegen We...
Letzter Beitrag von counselor - Gestern um 16:06:09
'Musterung? Nein danke!' – Stimmen vom Schülerstreik gegen Wehrpflicht

📣 Heute war ich auf dem bundesweiten Schülerstreik gegen Wehrpflicht und habe mit Teilnehmenden gesprochen: Wogegen protestieren sie genau – gegen die Wehrpflicht an sich oder gegen die aktuellen Pläne? Was bedeutet ,,Sicherheit" für junge Menschen? Und welche Alternativen sehen sie?

🎤 Fragen im Video:
1) Wogegen protestierst du heute genau: Wehrpflicht allgemein oder diese aktuellen Pläne? Welches Anliegen ist dir hier besonders wichtig?
2) Wenn du 'Wehrpflicht' hörst: Was ist dein erster Gedanke?
3) Hast du schon den Musterungsbrief bekommen? Wie würde eine Wehrpflicht dein Leben beeinflussen?
4) Viele sagen: Die Welt ist unsicherer — was bedeutet 'Sicherheit' für dich?
5) Was wäre aus deiner Sicht eine Alternative, um Deutschland zu schützen, ohne Wehrpflicht?
6) Wenn du eine Forderung an die Bundesregierung stellen könntest: welche?

🙏 Danke an alle, die sich Zeit genommen haben und ihre Perspektive geteilt haben.

#9
Wenn der Rechtsstaat nicht funktioniert, weil diese Regierung nichts von Arbeiterrechten hält, müßten die Beschäftigten gegenan gehen. Wenn das Klassenbewußtsein auf den Hund gekommen ist, kommt es schonmal zum Stockholmsyndrom.

ZitatDer deutsche Rechtsstaat kapituliert vor Elon Musk
Das Ergebnis der Betriebsratswahl 2026 in der Gigafabrik Grünheide ist mehr als eine Wahlschlappe für die IG Metall. Es ist ein Triumph des autoritären Silicon-Valley-Kapitalismus.


Fast 11.000 Arbeiterinnen und Arbeiter in einem Automobilbetrieb bereiten sich auf die Betriebsratswahlen vor. Eine Woche vor der Abstimmung meldet sich der Konzernchef und Großaktionär: Wenn hier die Gewerkschaft an die Macht kommt, investiere ich keinen Cent mehr.
Amerikanern würden in solchen Momenten drei Buchstaben auf der Zunge liegen: WTF. Aber die Szene spielt nicht in Detroit. Es ist der größte Arbeitgeber in Brandenburg, bei dem in mehr als 100 Jahren erkämpfte Rechte zum Lästigkeitsfaktor verkommen.
Rechtlich ist das alles zweifelhaft. Aber was kümmert einen das Recht, wenn man ein Vermögen von 800 Milliarden Dollar besitzt? Wenn man Elon Musk heißt?
Das Ergebnis der Betriebsratswahl 2026 in der Gigafabrik Grünheide ist mehr als eine Wahlschlappe für die IG Metall. Es ist ein Triumph des autoritären Silicon-Valley-Kapitalismus über die traditionelle deutsche Mitbestimmungskultur. Es ist eine Kapitulation des Rechtsstaats.
https://archive.is/PdUJi#selection-667.0-737.161

Wenn selbst ein Wirtschaftsmagazin wie das Handelsblatt das Kotzen kriegt, bekommt man eine Ahnung davon, wie schlimm diese Entwicklung ist. Ein Teil der deutschen Wirtschaft hält das System der Sozialpartnerschaft für verteidigungswert. US Konzerne haben grundsätzlich keinen Bock auf Gewerkschaften, selbst wenn sie sich dem Betriebsrieden verpflichtet fühlen.
#10
Medienkritik / Aw: Die SPRINGER-Krake
Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow - Gestern um 14:37:16
Der Ausbau eines rechten medialen Mainstreams geht weiter:

ZitatAxel Springer kauft britische Zeitung "The Telegraph"
Für rund 660 Millionen Euro wechselt der "Telegraph" den Besitzer. Springer will ihn zum "führenden bürgerlich-konservativen Medium der englischsprachigen Welt" machen.
https://www.zeit.de/feuilleton/2026-03/the-telegraph-tageszeitnug-grossbritannien-axel-springer-kauf-gxe

Medienpolitik ist Machtpolitik. Da gibt es keine demokratischen Wahlen sondern Finanziers.

Ich erinnere noch einmal an folgendes Medium:

Zitat"Politico" will das einflussreichste Magazin im Brüsseler Regierungsbezirk werden. Ihre Leser sucht die Redaktion in EU-Gebäuden, Hotels und Fitness-Clubs.
https://www.zeit.de/kultur/2015-04/politico-bruessel-eu

ZitatPolitico gilt als eines der einflussreichsten Medien für die Europapolitik und profiliert sich zusätzlich mit regelmäßigen Konferenzen und Debatten zu europapolitischen Themen.
https://www.eurotopics.net/de/214615/politico

ZitatDer Markteintritt von ,,Politico" in Deutschland war schon länger erwartet worden. 2021 hatte der Medienkonzern Axel Springer die US-Mediengruppe gekauft, die nach eigenen Angaben über ein Netzwerk von weltweit 500 Reporterinnen und Reportern verfügt. Es war die größte Unternehmensübernahme der Springer-Firmengeschichte.
https://www.deutschlandfunk.de/us-marke-politico-startet-in-deutschland-mit-fach-newsletter-102.html

ZitatDer Medienkonzern Axel Springer baut seine Aktivitäten in Nordamerika weiter aus. Der Konzern habe das Unternehmen Bisnow erworben, das Nachrichtenangebote und Veranstaltungen für Anbieter von gewerblichen Immobilien im Portfolio habe, teilte Springer in Berlin mit.

"Bisnow verstärkt die Präsenz von Axel Springer in den USA durch zusätzliche B2B-Kompetenzen, Event-Infrastruktur und Geschäftskontakte", sagte Springer-Vorstandsmitglied Claudius Senst. Bisnow erreiche mehr als 1,7 Millionen Abonnenten und veranstalte jährlich mehr als 400 Events. Zum Kaufpreis machte Springer keine Angaben. Es handele sich eine "signifikante Transaktion", sagte ein Unternehmenssprecher.

Der Konzern hat seine Aktivitäten in den USA in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut. Die größte Übernahme in der Firmengeschichte war der Kauf der digitalen US-Mediengruppe Politico im Oktober 2021. Zu Springer gehören in den USA die Digital-Marken Business Insider und Morning Brew. Bisnow, eine B2B-Plattform, und Morning Brew gehören zur neu geschaffenen Brew Media Group.
https://www.boerse.de/nachrichten/Springer-uebernimmt-weiteres-US-Portal/38165029
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