Neueste Beiträge

#1
In Bonn wird eine der 600 Demos zum dezentralen Klimastreik am 01.03.2024 stattfinden.
Zusammen mit https://www.wir-fahren-zusammen.de/ , einer Gruppe von Beschäftigten des ÖPNV FFF Bonn und ver.di .
Der Schwerpunkt in Bonn liegt auf konkreten Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV und dessen Ausbau.
ver.di hat parallel einen zweitägigen Streik des ÖPNV organisiert.

Die Demo hat drei Startpunkte zu einer Gesamtkundgebung und wird praktisch die gesamte Innenstadt und einige Zubringer lahmlegen, begünstigt durch einige Sperren und Baustellen.

Statement FFF Bonn:

"In den letzten Monaten haben sich starke Bündnisse zwischen Klimaaktivist*innen und Beschäftigten unter dem Namen ,,Wir Fahren Zusammen" gebildet. Wir haben Brücken gebaut, viel zugehört, uns ausgetauscht, voneinander gelernt. Und wir haben Pläne geschmiedet: Wir bauen eine Bewegung auf, die für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen kämpft.

Wir sind mit unserer Petition durch die Straßen gezogen und haben 60.000 Menschen in Einzelgesprächen für die Kampagne gewinnen können. Wir haben Stadtversammlungen und Aktionstage organisiert und immer wieder deutlich gemacht: gute Arbeit im Nahverkehr geht uns alle an, und im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen stehen wir auf der Seite der Beschäftigten.

Jetzt ist es soweit. Die Verhandlungen um bessere Arbeitsbedingungen gehen los, und am 01.03. gehen wir gemeinsam auf die Straße. Lasst uns Wissing und sein Verkehrsministerium richtig unter Druck setzen und an diesem Tag mit Tausenden die Straßen fluten. Gemeinsam erkämpfen wir gute Arbeit für die Beschäftigten und klimafreundliche Mobilität für alle!"

https://fridaysforfuture-bonn.de/termine/
#2
Andere Randbereiche / Aw: Werkstätten für Behinderte...
Letzter Beitrag von counselor - Gestern um 21:00:40
Neue Stellungnahme der Werkstatträte Deutschland zur anstehenden Reform der WfbM

ZitatIm September 2023 wurde die sogenannte Entgelt-Studie veröffentlicht.                 
Die Entgelt-Studie hatte  das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben.

Im Rahmen der Studie wurde untersucht:

➡️ Wie werden Beschäftigte in WfbM aktuell bezahlt? Und wie könnte es in in Zukunft sein?
➡️ Wie kann die Inklusion auf den allgemeinen Arbeits-Markt künftig?

Im Abschluss-Bericht der Studie stehen Empfehlungen für ein neues Entgelt-System. Lest in den nächsten Tagen hier dazu mehr

Lest hier unsere Stellungnahmen zum Abschluss-Bericht und zum Dialog-Prozess:


https://www.werkstattrtaete-deutschland.de/sites/default/files/download-dokumente/stellungnahmewrddialog-prozesseinfachesprache.pdf


https://www.werkstattraete-deutschland.de/sites/default/files/download-dokumente/wrdstellungnahme-zu-abschlussberichtentgeltstudie.pdf

#wirverdienenmehr #wrd4you #basisgeldjetzt #basisgeld #unservorschlag #zahlungverbessern  #entgeltverbessern #bundesweiteInteressenvertretung #Werkstattbeschäftigte #SofunktioniertdasBasisgeld #werkstatträtedeutschland #mitbehinderung #mitmenschen #mitarbeit #mitbestimmung #MenschenmitBehinderung #Bürokratiedschungel #Wertschätzung #gleichberechtigtesLeben

Quelle: https://www.facebook.com/share/qQ7WgCWTu4pbV93Y/
#3
ZitatPariser Kriegsgipfel bereitet direkten Einsatz von Nato-Truppen in der Ukraine vor

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) sind am Montag in Paris zu einem Gipfel über den Nato-Krieg mit Russland in der Ukraine zusammengekommen. Das Gipfeltreffen wurde einberufen, da die ukrainischen Truppen, die stellvertretend für die Nato Krieg gegen Russland führen, massive Verluste hinnehmen mussten und kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Auf dem Gipfel sollten die Grundlagen geschaffen werden für die Entsendung von Truppen aus Nato- und EU-Mitgliedstaaten zur Bekämpfung Russlands in der Ukraine.

Quelle: https://www.wsws.org/de/articles/2024/02/27/pers-f27.html
#4
Theoriebereich / Aw: Das Ende der Sowjetunion
Letzter Beitrag von counselor - Gestern um 18:35:09
Ein russischer Kollege erzählte letztens, dass seine Familie schon 1982 (Leonid Breschnew starb 1982) aus der Sowjetunion nach Westdeutschland auswandern wollte, weil es in der Sowjetunion nicht auszuhalten war. Damals gab es aber keine Ausreisevisa und so musste er bis 1991 in Russland ausharren und ist nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sofort nach Deutschland ausgereist.

Der Zusammenbruch der Sowjetunion ist schwierig zu beurteilen. Klar ist jedoch, dass dieser Staatenbund an seinen inneren Widersprüchen, sprich den Klassengegensätzen zugrunde gegangen ist. Die Sowjetunion war wirtschaftlich ein Staatskapitalismus mit einem Ministerrat an der Spitze der Planungsbürokratie, der die Arbeiterklasse ausgebeutet hat. Die Arbeiterklasse konnte nicht entscheiden, was wo wann zu welchen Bedingungen produziert wird (das kann sie nur, wenn es in den Betrieben demokratisch zugeht, was in der Sowjetunion nicht der Fall war).

Wer tiefer in die Materie einsteigen will, dem empfehle ich das Buch "Class Theory and History - Capitalism and Communism in the USSR" von Richard D Wolff und Stephen Resnick zur Lektüre.
#5
Industrie und Handwerk bundesweit / Aw: Ford
Letzter Beitrag von counselor - Gestern um 18:19:08
ZitatTAUSENDE ARBEITSPLÄTZE VERNICHTET - Saarlouis: "Einzigartiger" Sozialplan?

2022 hatte Ford angekündigt, die Produktion des Focus und damit die Autoproduktion in Saarlouis im Mai 2025 einzustellen. Davon sind rund 4300 Arbeitsplätze direkt bei Ford und rund 2000 bei Zulieferern von der Vernichtung bedroht.

Quelle: https://www.rf-news.de/2024/kw09/saarlouis-eine-mehrheit-der-ford-belegschaft-stimmt-fuer-sozialplan
#6
ZitatIM BEISEIN VON BUNDESPRÄSIDENT STEINMEIER - Südwestmetall und IG Metall Baden-Württemberg verabschieden Erklärung

"Ich freue mich darüber, wie schnell es Ihnen gelungen ist, eine so beeindruckende Anzahl von wichtigen Verantwortungsträgern zu versammeln", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor rund 500 Gästen in der Geschäftsstelle des Kapitalistenverbands Südwestmetall: ,,Südwestmetall und die IG Metall Baden-Württemberg setzen (damit) ein Zeichen gegen radikale und extremistische Kräfte.".¹

Quelle: https://www.rf-news.de/2024/kw09/suedwestmetall-und-ig-metall-baden-wuerttemberg-setzen-zeichen-gegen-extremismus
#7
Termine / 06.03.24 Equal Pay Day
Letzter Beitrag von Frauenpower - Gestern um 17:46:31
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Und für die gerechte Verteilung der Sorgearbeit!
#9
Theoriebereich / Das Ende der Sowjetunion
Letzter Beitrag von Kuddel - Gestern um 12:28:11
Ich wollte schon seit Ewigkeiten fragen, wie hier Leute das Ende der Sowjetunion einschätzen.

Ich fand Michail Gorbatschow und Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) gar nicht so verkehrt. Das Sowjetische System war autoritär und konnte nicht weitermachen wie bisher. Einige sind der Meinung, Gorbatschow hätte einfach nur den Ausverkauf eines sozialistischen Experiments organisiert.

In den Medien und speziell in den USA klingt es oft so, als sei Putins Rußland noch kommunistisch. Das haut ja währlich nicht hin.

Fabio de Masi empfiehlt gerade eine Arte-Doku:

ZitatWie kam es zum Aufstieg der Oligarchen in Russland und den mafiösen Strukturen mit denen Putin heute in Russland herrscht?

Ironischerweise war es der Versuch des Westens - insbesondere der Clinton Administration - die Wiederwahl des im Volk unpopulären Yelzin nach der Schocktherapie liberaler Wirtschaftsreformen zu sichern.

Dafür gab es ein Bündnis mit der neuen russischen Wirtschaftselite, die über ihren Zugriff auf Staatsunternehmen den Kreml finanzierte, und im Gegenzug mit der Privatisierung der strategischen Unternehmen belohnt wurde.

Diese spannende Dokumentation auf ARTE zeichnet die turbulenten Monate eindrucksvoll nach!

https://www.arte.tv/de/videos/083921-000-A/krimi-im-kreml/
#10
Stillgestanden!!! / Aw: Antimilitaristische Aktion...
Letzter Beitrag von Frauenpower - Gestern um 11:25:53
https://plan-ml.org/aktuelles/demo-gegen-enforce-tac-n%C3%BCrnberg/
ZitatVom 26. bis 28. Februar 2024 findet in Nürnberg die Waffenmesse Enforce Tac statt. Über 500 Unternehmen werden auf der Nürnberger Messe ihre "innovativsten" Technologien zum Töten präsentieren. Dabei sind deutsche Rüstungsriesen wie Diehl oder Rheinmetall, aber auch das größte israelische Rüstungsunternehmen Elbit Systems. Sie alle profitieren weltweit von Krieg und Zerstörung. Verkaufsdeals, die auf solchen Messen abgeschlossen werden, bedeuten für tausende Menschen weltweit Tod und Leid. Das Blut Gazas klebt an ihren Händen. Wir gehen dagegen am 24. Februar ab 14 Uhr auf dem Jakobsplatz (Weißer Turm) in Nürnberg auf die Straße!
  • Chefduzen Spendenbutton