Privatisierung macht Krankenhäuser zu Pflegefällen

Begonnen von Troll, 10:01:37 Sa. 16.Juli 2005

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Troll

ZitatSeit einem halben Jahr läuft die stufenweise Privatisierung des Hamburger Landesbetriebs Krankenhäuser (LBK). Obwohl der Erwerber Asklepios noch nichts dafür bezahlt hat, setzt er schon Stellenabbau durch.   74,9 Prozent der Anteilswerte sollen an die Asklepios GmbH gehen. Für einen Kaufpreis von 319 Millionen Euro erwirbt so der Konzern ein Unternehmen mit 12 600 Mitarbeitern, sieben Großkliniken, 30 weiteren Betriebsteilen und einer Bilanzsumme von 1,2 Milliarden Euro. Doch Gewerkschaftsexperten rechneten aus, dass der tatsächliche Aufwand für Asklepios nur bei 20 Millionen liegt. Teile der Kaufsumme werden durch einen Kredit des LBK durch diesen selbst aufgebracht.
So möchte ich auch gerne einkaufen gehen, der verkäufer bezahlt meine waren.

ZitatDoch die Aufgabe der Sperrminorität trifft auf Widerstand, hatte der CDU-Senat doch immer versichert, daran festzuhalten. Bei einem Volksentscheid im Februar 2004 hatten sich 76,8 Prozent der Teilnehmer gegen die Privatisierung ausgesprochen. Möglich wurde sie trotzdem, weil das Hamburger Verfassungsgericht befand, dass Volksentscheide durch Parlamentsbeschluss wieder aufhebbar sind.
Alle macht geht vom volke aus. Macht nichts.
Volksentscheide in deutschland, Ein einziger witz X(

nd
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

ZitatBettensperrung droht: Jetzt treten Pflegekräfte in Dauerstreik

Die Asklepios-Klinik in Pasewalk kommt nicht zur Ruhe. Die Gewerkschaft Verdi ruft zum nächsten Streik auf. Diesmal wird für fünf Tage die Arbeit niedergelegt.


Der Arbeitgeber sei nicht an den Verhandlungstisch gekommen und habe alle Gesprächsangebote abgelehnt, sagte Gewerkschaftssekretär Friedrich Gottschewski am Freitag.

"Völlige Missachtung und Verantwortungslosigkeit"

"Das Verhalten des Arbeitgebers beurteilen wir als eine völlige Missachtung und Verantwortungslosigkeit gegenüber der Belegschaft, den Patienten und der Region", so Gottschewski. Seit der Privatisierung an den Asklepios-Konzern im Jahr 2000 gebe es für die nicht-ärztliche Belegschaft keinen Tarifvertrag mehr.

Durch Löhne unterhalb der Flächentarifverträge des öffentlichen Dienstes oder privaten Konzernen wie Helios, Sama oder KMG würde der Konzern jedoch hohe Gewinne erzielen. Eine Steigerung der Entgelte um fünf Prozent im Juli befinde sich zudem "weit unterhalb der Lohnsteigerungen in vergleichbaren Krankenhäusern mit Tarifvertrag", kritisierte der Gewerkschaftssekretär.
https://www.nordkurier.de/regional/pasewalk/bettensperrung-droht-jetzt-treten-pflegekraefte-in-dauerstreik-2654057

Tiefrot

Da haben wir es wieder. Krankenhäuser sind Teile der Daseinsvorsorge und
kein Spekulantenhappen !  >:(
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet die asozialen Medien ab !

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