KONZERNE PLANEN MASSIVE ARBEITSPLATZVERNICHTUNG Welchen Weg gehen die Arbeiter?

Begonnen von counselor, 20:54:20 Fr. 15.März 2024

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counselor

ZitatAngriffe auf Automobilbelegschaften - IG-Metall-Vorsitzende ruft zu ,,Einigkeit und Solidarität zwischen allen Marken und Standorten" auf

Die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner hat in einem Rundschreiben klare Worte gefunden:

Die aktuelle Krise in der Automobilindustrie darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Stattdessen fordert sie ein gemeinsames, abgestimmtes Vorgehen an allen Standorten – gegen jede Form der Standortspaltung. Das ist ein richtiges Signal.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/ig-metall-vorsitzende-ruft-zu-einigkeit-und-solidaritaet-zwischen-allen-marken-und-standorten-auf
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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ZitatErklärung des Zentralkomitees der MLPD - Die Arbeiteroffensive wird geboren - Ab 8. Juli Mitbestimmung durch Streik! Kampf der Kriminalisierung der Arbeitersolidarität!

Das Zentralkomitee der MLPD hat unter der Überschrift "Die Arbeiteroffensive wird geboren - Ab 8. Juli Mitbestimmung durch Streik! Kampf der Kriminalisierung der Arbeitersolidarität!" heute eine Erklärung veröffentlicht. Rote Fahne News dokumentiert sie.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/die-arbeiteroffensive-wird-geboren-ab-8-juli-mitbestimmung-durch-streik-kampf-der-kriminalisierung-der-arbeitersolidaritaet
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ZitatMitbestimmung durch Streik - Die besondere Bedeutung des Streikauftakts am 8. Juli

VW-Arbeiter rufen ganz Deutschland auf: Ab dem 8. Juli – Mitbestimmung durch Streik! Während der VW-Aufsichtsrat am 9. Juli hinter verschlossenen Türen über die Schließung von vier Werken und die Vernichtung von 100.000 Arbeitsplätzen beraten will, sagen wir: Wir warten nicht ab! Wir fangen an! Und das nicht nur bei VW, auch bei Mercedes, Stellantis und so weiter. Unterstützt von der kämpferischen Frauenbewegung, der rebellierenden Jugend und vielen Bündnispartnern.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw28/die-besondere-bedeutung-des-streikauftakts-am-8-juli
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ZitatVW / Audi - Abwarten ist der Tod ...

Der folgende Artikel ist in der aktuellen Extra-Ausgabe der Zeitung von und für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche- und MAN-Werken, ,,Vorwärtsgang", erschienen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw28/abwarten-ist-der-tod-1
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ZitatVW - IG Metall ruft zu Aktionstag am 9. Juli auf – selbständiges Startsignal des Kampfes am 8. Juli

Die IG Metall ruft aktuell bundesweit zu Protestaktionen für Donnerstag (9. Juli) auf. Am Donnerstag tagt der Aufsichtsrat von Volkswagen in Wolfsburg, um über drastische Angriffe auf die Belegschaft zu beraten. Die IG Metall antwortet mit Aktionen an allen wichtigen Konzernstandorten – von Wolfsburg über Emden, Zwickau, Hannover und Kassel bis hin zu Standorten von Audi, Porsche und MAN. Besonders stark wird die Beteiligung in Zwickau und Emden erwartet. In Wolfsburg ist eine große Kundgebung direkt am Vorstandshochhaus geplant.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw28/ig-metall-ruft-zu-aktionstag-am-9-juli-auf-selbstaendiges-startsignal-des-kampfes-am-8-juli

ZitatIG Metall - 9. Juli: Gewerkschaftliche Aktionen an VW-Standorten - hier Orte und Uhrzeiten

Am Donnerstag tagt der Aufsichtsrat von Volkswagen in Wolfsburg, um über drastische Angriffe auf die Belegschaft zu beraten. Die IG Metall ruft zu Protestaktionen am gleichen Tag auf.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw28/9-juli-gewerkschaftliche-aktionen-an-vw-standorten-hier-orte-und-uhrzeiten
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ZitatZig-Tausendfache Diskussionen, tausendfaches Ringen: Selbständig anfangen! Wichtiger Auftakt der Bewegung ,,Mitbestimmung durch Streik"

Heute hat die Bewegung ,,Ab dem 8. Juli: Mitbestimmung durch Streik" erfolgreich begonnen. An den Standorten vor allem von VW, Audi und Mercedes-Benz wurde intensiv diskutiert, gerungen und teils gehandelt. Die ersten Berichte zeigen: Überall wird deutlich, dass die Belegschaften nicht länger abwarten wollen. Es gab kämpferische Pausenversammlungen von bis zu 20 Kollegen, teils bis zu 30 Minuten in der Arbeitszeit.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw28/zig-tausendfache-diskussion-tausendfaches-ringen-selbstaendig-anfangen-wichtiger-auftakt-der-bewegung-mitbestimmung-durch-streik
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ZitatVW-Aufsichtsrat tagt – IG-Metall-Aktionstag mit circa 5.000 Beteiligten - Viel gelernt gegen Generalangriff von Staat und Monopolen – ,,Mitbestimmung durch Streik" trifft den Nagel auf den Kopf!

An den Standorten von VW, Audi, Porsche und MAN fanden heute unter anderem in Emden, Osnabrück, Salzgitter, Ingolstadt, Neckarsulm, Zwickau, Wolfsburg, Braunschweig, Nürnberg, Hannover und Leipzig kämpferische Kundgebungen und Versammlungen statt. Die Teilnehmer erteilten den Angriffen des VW-Vorstands auf die Belegschaften, ganz besonders den Schließungsplänen, eine klare Absage.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw28/kaempferischer-aktionstag-der-ig-metall-wendet-sich-klar-gegen-die-plaene-des-vw-vorstands
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Kuddel

Ich halte die Teilnahme von 5000 Beschäftigten an den Protesten für keinen Grund zu jubeln.

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"So geht es nicht weiter!" – Simon Ziegler findet auf der Kundgebung in Emden deutliche Worte zum aktuellen Kurs des VW-Vorstands. Er warnt vor einem "Generalangriff" auf die gesamte Automobilindustrie und macht klar: Die Beschäftigten dürfen nicht für die Fehler des Managements bezahlen. Von Osnabrück über Zwickau bis Wolfsburg stehen die Standorte Schulter an Schulter. Erfahre im Video, warum der Kampf um das Werk in Emden gleichzeitig ein Kampf um die Zukunft von ganz Ostfriesland ist. ✊🚩

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counselor

Zitat von: Kuddel am 20:42:21 Do. 09.Juli 2026Ich halte die Teilnahme von 5000 Beschäftigten an den Protesten für keinen Grund zu jubeln.

Der Grund für die wenigen Teilnehmer an diesem Protest ist simpel, wie ich heute von einer MAN-Arbeiterin erfahren habe: Die Knallköppe von der IG Metall hatten mit VW vereinbart, dass die Bänder während der Aktion weiterlaufen müssen, weil die IG Metall und VW Angst hatten, dass die Kollegen nicht mehr zurück an die Arbeit gehen.
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Fritz Linow

Bei Volkswagen in Wolfsburg arbeiten knapp 13.000 in der Produktion. Von 60.000 insgesamt. Zum Protest waren 500 Leute da. Das sind schon verdammt wenige... zumindest in Wolfsburg lässt sich die geringe Teilnehmerzahl nicht nur durch Zwang zur Band- oder Büroarbeit erklären.
Die Werksferien beginnen erst nächste Woche.

counselor

ZitatVolkswagen: Abgekartetes Spiel zwischen Vorstand, Betriebsrat und IG Metall

Die mit Spannung erwartete Sitzung des Aufsichtsrats des Volkswagen-Konzerns am Donnerstag war ein abgekartetes Spiel zwischen Vorstand, Betriebsrat und IG Metall. Aus Angst vor einer explosiven Reaktion der Belegschaft fasste der Aufsichtsrat keine konkreten Beschlüsse über die Stilllegung von Werken und die Zahl der abzubauenden Arbeitsplätze, stellte aber die Weichen dafür.

Quelle: https://www.wsws.org/de/articles/2026/07/10/vowa-j10.html
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Bundesweit Streikbereit: Bericht von kämpferischen Aktionen

An den Standorten von VW, Audi, Porsche und MAN fanden heute unter anderem in Emden, Osnabrück, Salzgitter, Ingolstadt, Neckarsulm, Zwickau, Wolfsburg, Braunschweig, Nürnberg, Hannover und Leipzig kämpferische Kundgebungen und Versammlungen statt. Die Teilnehmer erteilten den Angriffen des VW-Vorstands auf die Belegschaften, ganz besonders den Schließungsplänen, eine klare Absage.

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Kuddel

Die Autoindustrie war für die Linke (Bewegung, aber auch Partei) nie von sonderlichem Interesse. Dabei ist das, was in den Autokonzernen passiert, beuteutsamer als das, was in den Parteien und Parlamenten angesagt ist.

Zitat von: Fritz Linow am Gestern um 22:52:42Bei Volkswagen in Wolfsburg arbeiten knapp 13.000 in der Produktion. Von 60.000 insgesamt. Zum Protest waren 500 Leute da. Das sind schon verdammt wenige...

Ich befürchte, hier sehen wir das Ergebnis davon, daß man das notwendige Klein-Klein der Debatten innerhalb der Belegschaften vernachlässigt hat.

Die MLPD hat zwar noch ein Fuß in der Tür und aktive Leute in den Autowerken, aber die Erklärungen und Flugblätter halte ich bisweilen für großmäulig und an der Stimmung unter den Kollegen vorbei. Bei den MLPD Texten zur Stahl- und Autoindustrie nervt mich die rosa Brille bei dem Blick auf die Situation.

In Deutschland wurde ein ausgeklügeltes System entwickelt, mit dem man die Belegschaften ruhig hält. Die (immer weiter schrumpfenden) Stammbelegschaften werden vergleichbar gut bezahlt, es gibt dann aber die Leiharbeiter, das immer weitere Outsourcen, Sub-Sub-Unternehmen, Zulieferer, etc.. Die Gewerkschaften und Betriebsräte spielen darin eine eigene Rolle.

In den gespaltenen Belegschaften gibt es Widersprüche, aber auch Debatten, die weder in den Erklärungen der MLPD, noch in denen der Trotzkisten vorkommen.

Die Trotzkisten sind ziemlich klischeehaft, wie sie den Verrat der Gewerkschaftsbürokratie anprangern und dann den eigenständigen Kampf der Arbeiter fordern, als gäbe es da einen Standardtext, den sie seit Jahren veröffentlichen und dabei nur den Namen des jeweiligen Unternehmens austauschen.

Und Linksradikale spielen bei den betrieblichen Debatten eh keine Rolle. Die FAU hat keine Verbindung zu Industriearbeitern.

counselor

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