Geplante Änderungen am Arbeitszeitgesetz gefährden die Gesundheit

Begonnen von dagobert, 14:32:05 Di. 03.Juni 2025

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dagobert

ZitatDie Pläne der Bundesregierung könnten eine tägliche Höchstarbeitszeit von mehr als zwölf Stunden erlauben, zeigt eine Kurzstudie des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht (HSI) der Hans-Böckler-Stiftung – mit zahlreichen negativen Folgen.

»Eine Arbeitszeitderegulierung, die Erkenntnisse von Arbeitsmedizin und Arbeitsforschung ausblendet und an der sozialen Realität vorbeigeht, dürfte wirtschaftlich sogar kontraproduktiv wirken. Denn sie würde gerade jene Entwicklungen bremsen, die in den vergangenen Jahren wesentlich zu Rekordwerten bei Erwerbstätigkeit und Arbeitsvolumen beigetragen haben und gleichzeitig Probleme bei Gesundheit und Demografie verschärfen«, sagt HSI Expertin Dr. Amélie Sutterer-Kipping zum Vorhaben der Bundesregierung, die gesetzlichen Vorgaben zu täglichen Höchstarbeitszeiten aufzuweichen.

In einer Kurzstudie zeigt sie zusasmmen mit Co-Autor Dr. Laurens Brandt auf, dass eine weitgehende Lockerung der täglichen Arbeitszeit bestehende gesundheitliche Probleme in der Erwerbsbevölkerung verschärfen und somit das Arbeitspotenzial schwächen würde – was Prognosen widerspricht, die aus dem Arbeitgeberlager kommen und besagen, dass diese Maßnahme die Wirtschaft in Deutschland ankurbeln würde.

Die Autoren sehen außerdem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Gefahr, was insbesondere die Teilnahme von Frauen am Erwerbsleben einschränken würde.

Erhoffte Flexibilität bereits jetzt vorhanden

Die Autoren der Kurzstudie weisen darauf hin, dass die geltende Rechtslage bereits heute eine erhebliche Flexibilität erlaube. Die Arbeitszeit könne beispielsweise ohne Rechtfertigung auf bis zu zehn Stunden täglich ausgeweitet werden, wenn innerhalb von sechs Monaten ein Ausgleich erfolgt, also die durchschnittliche Arbeitszeit von acht Stunden werktäglich nicht überschritten wird.

Zudem lasse das Arbeitszeitgesetz zahlreiche branchen- bzw. tätigkeitsbezogene Abweichungen und Ausnahmen durch Tarifvertrag, Betriebs- oder Dienstvereinbarung oder durch behördliche Erlaubnis zu, wobei im Regelfall ein entsprechender Zeitausgleich gewährleistet sein muss.

Gesundheitsrisiko bei weiterer Flexibilisierung

Als weiteres Argument gegen eine Anhebung der täglichen Arbeitszewit führen die Autoren die Gesundheitsgefahren für die Beschäftigten an. Arbeitsmedizinisch sei längst erwiesen, dass Arbeitszeiten von mehr als acht Stunden die Gesundheit gefährden. Die Gefahr von stressbedingten Erkrankungen und insbesondere psychischen Leiden würde erheblich ansteigen. Ebenfalls erhöhen würde sich die Gefahr von Arbeitsunfällen.

»Neben den fatalen Folgen für Arbeitnehmende stellt dies langfristig auch das Gesundheitssystem und Arbeitgebende vor enorme Herausforderungen«, betonen Sutterer-Kipping und Brandt.

© bund-verlag.de (mst)

Quelle
Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung vom 30.05.2025
https://www.bund-verlag.de/betriebsrat/aktuellesbr~Hugo-Sinzheimer-Institut-warnt-vor-Entgrenzung-der-Arbeitszeit~.html

https://www.hugo-sinzheimer-institut.de/pressemitteilungen-1904-arbeitstage-von-ueber-12-stunden-negative-folgen-fuer-gesundheit-und-vereinbarkeit-69376.htm
"Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold."
Friedrich von Schiller

,,Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten."
Theodor W. Adorno

dagobert

ZitatArbeitsvolumen in Deutschland: (wieder) mehr und länger arbeiten für Wohlstand und Wohlfahrt?

Ausweitung von Arbeitszeiten, weniger Feiertage: gerade viel diskutiert. Doch arbeiten Beschäftigte in Deutschland tatsächlich (besonders) wenig? Und was bringen längere Arbeitszeiten wirklich?

Wenn es um Wohlstand und Wohlfahrt geht, wird häufig gefragt: Können wir uns das leisten? Versorgung und Vorsorge werden infrage gestellt, oft stehen auch Vorwürfe der Faulheit im Raum. So etwa bei der Frage nach der Angemessenheit und dem Zugang zu Grundsicherung (siehe hier), zur Frage nach einem vermeintlichen Leistungswillen bestimmter Generationen (siehe hier) oder auch beim Thema Krankheit und Fehlzeiten (siehe hier).

Ebenfalls häufig diskutiert ist das Thema Arbeitszeit. Der Vorwurf lautet, Beschäftigte in Deutschland seien zunehmend arbeitsunwillig, was sich an sinkenden Arbeitszeiten ablesen ließe. Im internationalen Vergleich werde vergleichsweise wenig gearbeitet in Deutschland (siehe hier). Das berge potenziell Standortprobleme und Wohlstandsverluste (siehe hier, hier, hier, hier und hier).

Gefordert wird vor diesem Hintergrund immer wieder eine Ausweitung von täglichen bzw. wöchentlichen Arbeitszeiten – ein Vorschlag, der von der designierten Regierungskoalition bereits in Sondierungsgesprächen und -papieren aufgenommen wurde (siehe hier). Um Ausgaben (wie etwa für Rüstung) an anderer Stelle gegenzufinanzieren ist auch die ,,Einsparung" einzelner Feiertage, was de facto einer Arbeitszeitausweitung gleichkommt, (wieder) im Gespräch – auch um als Symbol für die Forderung nach mehr Arbeit zu dienen (siehe hier und hier).

Doch arbeiten Beschäftigte in Deutschland tatsächlich (besonders) wenig? Und was bringt eine Ausweitung von täglichen bzw. wöchentlichen Arbeitszeiten wirklich?
weiterlesen:
https://www.wsi.de/de/blog-17857-arbeitsvolumen-in-deutschland-wieder-mehr-und-laenger-arbeiten-fur-wohlstand-und-wohlfahrt-68128.htm
"Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold."
Friedrich von Schiller

,,Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten."
Theodor W. Adorno

BGS

Ein ehemaliger Mathelehrer brachte es auf den Punkt: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast."

Solange viele Menschen trotz Vollzeitjob nicht mal in Würde leben können, könnten so gut wie alle "Regierenden" dieser Welt sich endlich mal versuchen zu beherrschen. Es wäre interessant, Statistiken darüber zu finden, wie viele Stunden der gemeine Parlamentarier durchschnittlich im Parlament verbringt, sich vor bzw. nachbereitet. Danach können wir über "Faulheit" sprechen.

Stress, Ängste und Depression breiten sich in rasendem Tempo aus. Eine wachsende Zahl von Menschen kann sich schon jetzt auf so gut wie nix mehr konzentrieren und ist kaum noch kommunikations- und aufnahmefähig. Dagegen helfen weder längere Arbeitszeiten noch Lohndumping.

[Vielleicht sollte man die Nutzung von Tablets und Schmartphones erst ab 16 Jahren erlauben. Denn die Kleinkinder die heute damit ruhiggestellt werden und produktive Arbeit passen nicht zusammen.]

Wirklich bessere Arbeitsergebnisse und Lebensqualität kommen definitiv bei einer Vier-Tage Woche heraus, wie man auf Island sehen kann.

Es sollte allein aus Umweltschutzgründen generell weniger gearbeitet werden.

Die Menschen in der Steinzeit sorgten um drei Stunden täglich für ihren Unterhalt. Den Rest ihrer Lebenszeit konnten sie kreativ sein, gemeinsam etwas unternehmen, spielen / singen und ihren Interessen ohne Stress nachgehen.

Wo ist da der Fortschritt?

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

dagobert

ZitatMaximal acht Stunden täglich – das ist die Grenze, die sich viele Beschäftigte für ihren Arbeitstag wünschen. Doch die Norm des 8-Stunden-Tags steht unter Druck. Ein Gespräch mit Rolf Schmucker, Institutsleiter des DGB-Index Gute Arbeit.

Die große Mehrheit der Arbeitnehmer*innen spricht sich für klare Grenzen des Arbeitstags aus. Laut einer aktuellen Befragung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) möchten Arbeitnehmer*innen im Schnitt nicht mehr als acht Stunden täglich arbeiten – ein deutliches Signal für den Wunsch nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie nach gesunder Arbeitsbelastung.

Was bedeutet der 8-Stunden-Tag heute noch für Dich – ist er eher ein Relikt oder ein zentraler Schutzmechanismus?

Rolf Schmucker: Der 8-Stunden-Tag hat eine hohe symbolische Bedeutung. Er steht seit dem 19. Jahrhundert für den Kampf der Gewerkschaften für mehr Selbstbestimmung über die eigene Lebenszeit, gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen und ausreichende Erholungsmöglichkeiten. In dem Slogan »8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit, 8 Stunden Schlaf« wird dies auf den Punkt gebracht. Die Einführung des 8-Stunden-Tags 1919 – infolge der Novemberrevolution – war ein Meilenstein in der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung. Trotz dieser langen Geschichte handelt es sich beim 8-Stunden-Tag aber keineswegs um ein Relikt. Die Schutzfunktionen, die die Begrenzung des Arbeitstags für die Beschäftigten haben, sind heute mindestens genau so wichtig wie vor 100 Jahren. Die Entgrenzung von Arbeitszeiten ist in den vergangenen Jahren vorangeschritten. Der Druck auf viele Beschäftigte steigt, auch nach Feierabend erreichbar zu sein oder sich abends noch mal an die Arbeit zu setzen. Die Arbeitgeberverbände und Teile der Politik fordern nun die Abschaffung des 8-Stunden-Tags. Die Arbeitgeber wollen damit Zugriff auf bislang geschützte private Zeiten bekommen. Für die Beschäftigten wäre ein solcher Schritt mit erhöhten gesundheitlichen Risiken verbunden.

Wie bewertest Du die aktuelle Debatte um mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit – ist das eine Gefahr für den 8-Stunden-Tag oder eine Chance für neue Modelle?

Das häufig bemühte Bild von einem starren gesetzlichen Arbeitszeitregime entspricht nicht den Realitäten. Die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes ermöglichen bereits heute eine große Flexibilität. Die Vielzahl von Arbeitszeitmodellen, die häufig durch Tarifverträge ausgestaltet werden, belegt das eindrücklich. Auch der 8-Stunden-Tag kann heute schon ohne weitere Begründung zumindest für einen begrenzten Zeitraum überschritten werden. Bis zu zehn Stunden täglich sind möglich, wenn innerhalb von sechs Monaten ein Ausgleich erfolgt. Die weite Verbreitung überlanger Arbeitszeiten und atypischer Arbeitszeitlagen – z. B. abends, nachts oder am Wochenende – wirft eher die Frage auf, ob die Schutzfunktionen des Arbeitszeitgesetzes ausreichen. Richtig ist aber, dass sich viele Beschäftigte mehr Flexibilität aufseiten ihrer Arbeitgeber wünschen, wenn es um die Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Privatleben geht. Die Arbeitszeitbedarfe der Menschen ändern sich im Verlauf ihres Lebens. Die Gründung einer Familie, Kindererziehung oder die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger sind Lebensphasen, in denen sich viele Beschäftigte wünschen, zumindest für einen begrenzten Zeitraum kürzer zu arbeiten. Eine größere Flexibilität für die Beschäftigten ist auch eine Voraussetzung für eine geschlechtergerechte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Noch immer sehen wir hier überwiegend eine klassische Rollenverteilung. Die Erwerbstätigenquote von Frauen ist in den vergangenen Jahrzehnten zwar deutlich angestiegen, liegt aber immer noch unter der der Männer. Und die Hälfte der erwerbstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit. Bei den Männern sind es etwas mehr als 10 %. In den angesprochenen Lebensphasen geht der Wunsch vieler Beschäftigter in Richtung »kurze Vollzeit«. Damit sind Wochenarbeitszeiten zwischen 28 und 35 Stunden gemeint. Auf Basis einer »kurzen Vollzeit« wäre eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit eher möglich. In der Realität scheitert das häufig an den Grenzen, die vom Betrieb gesetzt werden. Wenn wir über Arbeitszeitflexibilität sprechen, sollten wir daher diese Frage nicht vergessen: Wie können die Rechte der Beschäftigten auf eine lebensphasenspezifische Gestaltung ihrer Arbeitszeiten gestärkt werden?

Was zeigen Eure Daten zur tatsächlichen Arbeitszeit in den Betrieben – wie oft wird der 8-Stunden-Tag überschritten?

Wir haben mit der Repräsentativbefragung des DGB-Index Gute Arbeit im Jahr 2025 4.000 Arbeitnehmer*innen zu ihren Arbeitszeiten befragt. Die Ergebnisse machen deutlich, wie vielfältig die Arbeitszeiten in Deutschland sind. Von einer starren Begrenzung auf acht Stunden kann nicht die Rede sein. 43 % der Befragten arbeiten sehr häufig oder oft länger als acht Stunden pro Tag. Das entspricht jedoch nicht unbedingt ihren Wünschen. Die Mehrheit der Betroffenen würde ihren Arbeitstag gerne auf maximal acht Stunden begrenzen. Generell zeigt sich, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten ihre Arbeit gerne zu gängigen Zeiten tagsüber leisten möchte. 95 % der Beschäftigten möchten ihren Arbeitstag bis spätestens 18 Uhr beenden. Interessant ist auch dieser Befund: 12 % der Befragten geben an, dass sie den Arbeitstag sehr häufig oder oft für mehrere Stunden unterbrechen, um dann abends nach 19 Uhr weiterzuarbeiten. Besonders stark verbreitet ist dies bei Beschäftigten, die Kinder zu betreuen haben. Doch diese Form der Flexibilisierung entspricht nicht dem Wunsch der Betroffenen. 97 % der Beschäftigten mit Kindern, die abends weiterarbeiten, würden ihren Arbeitstag gerne spätestens um 19 Uhr beenden. Das fragmentierte Arbeiten ist offensichtlich eher aus der Not geboren als ein Ausdruck selbstbestimmter Arbeitszeiten.

Welche Folgen haben überlange Arbeitszeiten für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten?

Die arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse sind hier klar: Lange Arbeitszeiten von mehr als 40 Stunden pro Woche sind mit erhöhten Risiken für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Betroffenen verbunden. Lange Arbeitszeiten gehen u. a. einher mit einem schlechteren subjektiven Gesundheitszustand, mit mehr krankheitsbedingten Fehlzeiten, mit negativen Auswirkungen auf den Schlaf und die Erholungsfähigkeit, mit vermehrtem Auftreten von Burnout- und Erschöpfungszuständen sowie mit verschiedenen Erkrankungen des Herzkreislaufsystems. Hinzu kommt insbesondere bei überlangen Arbeitszeiten ein erhöhtes Unfallrisiko. Das betrifft sowohl Arbeits- als auch Wegeunfälle. Das Unfallrisiko steigt nach der achten Arbeitsstunde exponentiell an. Ermüdung und eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit fordern hier ihren Tribut. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sind zudem viele Grenzwerte auf einen 8-Stunden-Tag, eine 5-Tage-Woche und ein 40 Jahre dauerndes Berufsleben ausgelegt. Das gilt z. B. für die Exposition gegenüber Gefahrstoffen, Lärm oder physikalischen Belastungen. Eine Überschreitung des 8-Stunden-Tags bei gleichbleibenden Grenzwerten kann das gesundheitliche Risiko für die Betroffenen ebenfalls deutlich erhöhen. Aus diesen Gründen warnt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) völlig zu Recht vor einer Aufweichung der Schutzstandards des Arbeitszeitgesetzes. Die Flexibilität von Arbeitszeiten findet ihre Beschränkung in den Grenzen der Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Dafür liefert das Arbeitszeitgesetz in der derzeit gültigen Version gute Mindeststandards.

Der Gesprächspartner

Dr. Rolf Schmucker ist Sozial- und Gesundheitswissenschaftler. Er leitet das Institut DGB-Index Gute Arbeit in Berlin.
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counselor

ZitatArbeitszeit - ,,Hände weg vom Acht-Stunden-Tag – Mit Macht für die Acht!"

Nach dem Vorschlag der Bundesregierung soll der Acht-Stunden-Tag abgeschafft und durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit ersetzt werden.

Die beträgt im Augenblick noch 48 Stunden. Abweichend davon sind nach dem bestehenden Arbeitszeitgesetz bereits jetzt vorübergehend bis zu 60 Stunden (zehn Stunden / Tag) zulässig, sofern innerhalb von sechs Monaten oder 24 Wochen ein Ausgleich auf durchschnittlich 48 Stunden erfolgt. Diese Flexibilisierung reicht den "Unternehmer"-Verbänden schon lange nicht mehr.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw05/haende-weg-vom-acht-stunden-tag-mit-macht-fuer-die-acht
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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