Persönliche Berichte: Bundesweite Sozialproteste

Begonnen von Wanderratte, 21:30:19 Mo. 01.Juni 2026

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counselor

Auch in Ansbach gibt es eine Demo am 27.6.26 um 11 Uhr am Johann-Sebastian-Bach-Platz.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

Ich habe gerade mitbekommen, daß es Unruhe in der Autoindustrie gibt. Es haben ein paar kritische Betriebsräte für einen ziemlichen Wirbel gesorgt durch einen offenen Brief, in dem sie der IG Metall vorwerfen, daß sie sich wegduckt angesichts der massiven sozialen Angriffe.

counselor

in Fürth (Bayern) hat sich ein Bündnis gegründet, auch unter dem Label unkürzbar als
unkürzbar Fürth. Kundgebung am 3. Juli 17:00 am Dreiherrenbrunnen
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counselor

ZitatREBELL - Arbeiterjugend: Auf zur Ruhrpott-Rebellion!

Der Jugendverband REBELL beteiligt sich gemeinsam mit vielen anderen an der Ruhrpott-Rebellion! Mittlerweile wurde ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht, dass von Mitgliedern der verschiedenen Gewerkschaftsjugenden und Jugendverbänden beschlossen wurde.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw26/arbeiterjugend-auf-zur-ruhrpott-rebellion-1
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counselor

Zitat"Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik" – eine Resolution der IG Metall Vertrauensleute Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim

Belegschaften wachen auf. Erst Ford Köln, jetzt ruft einer der stärksten IG Metall Vertrauenskörper (Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim) zum Widerstand auf. Gegen sozialen und politischen Kahlschlag und Militarisierungskurs.

Quelle: https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/ig-metall-vertrauensleute-mercedes-stuttgart-untertuerkheim-fordern-protest-widerstand-streik/
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Frauenpower



Kuddel

Es ist mir wichtig, die Proteste und Streiks als zusammengehörig zu sehen.

In letzter Zeit habe ich auf Demos immer wieder die schöne Parole gehört, "Streik in der Schule, Uni und Betrieb, das ist unsere Antwort auf eure Politik!", egal ob es gerade um den Wehrdienst, die Sozialkürzungen oder Klimafragen ging.

Deshalb möchte ich nochmal auf Selbstverständlichkeiten hinweisen: Die Kämpfe von Schülern, Studis, Rentnern, Erwerbslosen und Arbeitern gehören zusammen. Arbeitsniederlegungen in der Produktion tun dem Kapital am meisten weh, insbesondere in den Schlüsselindustrien wie Automobil- und Maschinenbau oder der Chemischen Industrie. Die Wirtschaft fürchtet Arbeitskämpfe, die sich der gewerkschaftlichen Kontrolle entziehen, am meisten.

Heute:

WILDER STREIK BEI DAIMLER BREMEN

Die Frühschicht verließ die Halle und brachte die Produktion zum Stillstand.


Ich habe noch keine Pressemeldungen dazu. Ich habe die Infos von einer Arbeiterin im Werk.

Hintergrund:

ZitatBeschäftigte bei Mercedes sollen für gleiches Gehalt mehr arbeiten
Der Mercedes-Vorstand will »Prozesse radikal beschleunigen«, also: Kosten sparen. Dass die Mitarbeiter die Pläne mittragen, sei eine Sache der Fairness, heißt es.


Die Arbeitsstunde müsse deswegen »günstiger werden« – in Entwicklung, Vertrieb, Verwaltung und Produktion. Der »direkteste« und »in ⁠unseren Augen fairste Weg« dafür sei: »Wir sollten in allen Bereichen für das gleiche Geld mehr arbeiten«, schrieben Vorstandschef Ola Källenius und seine Kollegen. Mercedes-Aufsichtsratschef Martin Brudermüller hatte kürzlich bereits eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche angeregt.

Als Sofortmaßnahme wird dem Schreiben zufolge eine Sonderzahlung »zunächst« auf 2027 verschoben, die 18,4 Prozent eines Monatsverdienstes ausmacht und eigentlich im Juli ausgezahlt werden sollte.
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2026-06/mercedes-benz-sparplaene-40-stunden-woche


Kuddel

Statt mit Breaking News zu reagieren, verharmlost man einen Wildcat Streik mit einer knappen Formulierung:

ZitatWie aufgewühlt die Stimmung im Bremer Werk ist, zeigt sich daran, dass zahlreiche Beschäftigte einer Schicht das Gelände am Freitag aus Frust frühzeitig verließen.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/mercedes-werk-kuerzungen-bremen-100.html

Wanderratte

Das ist so cool:

Zitat von: Kuddel am 17:25:30 Fr. 26.Juni 2026WILDER STREIK BEI DAIMLER BREMEN

Die Frühschicht verließ die Halle und brachte die Produktion zum Stillstand.

Ja, so muß das sein. Ich finde das richtig klasse.

Die Herrschenden (Ausbeuter, "Politik" und Medien) sind nunmal sehr daran interessiert, daß man "nichts" davon erfährt. Ich verstehe das schon, aus ihrer Sicht. Denn es könnte ja "passieren", daß andere den wilden Streik zum Vorbild nehmen. Und ihn nachmachen. Zumindest hoffe ich, daß es so kommt.

Die Arbeiter von Daimler in Bremen scheinen aber generell recht kämpferisch zu sein. Der folgende Artikel stammt aus dem Jahre 2015:

Zitat"Wilder Streik" bei Daimler

Der große Kampf

Mercedes-ArbeiterInnen protestieren weiter gegen Lohndumping. Mit einer Soli-Aktion wenden sie sich heute gegen 761 Abmahnungen wegen eines ,,wilden Streiks".
Quelle: https://taz.de/Wilder-Streik-bei-Daimler/!5021555/ .

Ansonsten fand ich auch nichts weiter zum aktuellen wilden Streik. Ich bin schon sehr neugierig, wie es weitergeht. Ich hoffe so sehr, sie haben damit Erfolg.

counselor

Ich konnte heute Abend mit einer MAN Arbeiterin aus Nürnberg sprechen. In der Arbeiterschaft gärt es. Die Kritik an der IGM nimmt zu. Die IGM-Funktionäre scheinen zu glauben, es gehe mit dem Co-Management so weiter wie bisher. Arbeiter und Kapitalisten sehen das anders. Es gibt heftige Kritik an der IGM in Nürnberg, dass sie trotz des Generalangriffs auf die Arbeiter bisher zu nichts aufgerufen haben.
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counselor

Zu der Streikaktion bei Mercedes in Bremen:

Zitat36 Grad Freitag Nachmittag - Mercedes Bremen: Kollegen nehmen sich hitzefrei

Folgender Aufruf wurde heute bei Mercedes in Bremen in einer Halle verteilt. Kollegen schickten es der Redaktion:

"Moin Kollegen der Spätschicht!

Die Frühschicht empfängt euch heute nicht in voller Stärke: Über 500 Kollegen der Halle 9 haben in der Mittagspause beschlossen, dass unsere Kinder hitzefrei haben und wir uns kümmern müssen.

Die Überhitzung liegt an den Forderungen des Vorstands an uns:

Wir sollen länger arbeiten und die Löhne sollen gekürzt werden.
Zeitgleich wird in der Regierung über Rente mit 70 und weiteren massiven Kürzungen im Bereich Gesundheit, Rente, Bildung ... diskutiert.
 
Nicht mit uns!

Schickt eure Vertrauensleute zur Versammlung um 13:30 Uhr!

Damit auch ihr diskutieren könnt, ob sich hitzefrei nicht auch für euch lohnt:
Bei 36°C auf einem Freitag Nachmittag."

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw26/mercedes-bremen-kollegen-nehmen-sich-hitzefrei
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counselor

ZitatMahnwache zur neuen Grundsicherung am 1. Juli in Düsseldorf

Zum Start der neuen Grundsicherung protestieren Sozialverbände, Initiativen und ver.di NRW in Düsseldorf gegen soziale Verschärfungen und für mehr Menschenwürde

Quelle: https://www.verdi.de/nrw/mitmachen/gruppen/neue-grundsicherung-fuer-soziale-sicherheit-statt-neue-huerden
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Kuddel

Es bewegt sich was in der Autoindustrie.
Die bereits vor Jahren eingeschlafene Autokoordination (ein unabhängiges Treffen von Automobilarbeitern) ist wiederbelebt worden.

Es gährt in der Branche. An verschiedenen Orten versucht man die IGM unter Druck zu setzen und will, wenn sie sich nicht rührt, unabhängig Proteste organisieren.
Es geht nicht darum,  nur die eigene Haut zu retten und nur für die Situation in der Autobranche zu kämpfen, sondern sieht es als Teil der bundesweiten Sozialproteste.

counselor

ZitatBerlin - 3000 bei DGB-Demonstration auf der Straße

Gestern haben in Berlin bei extremer Hitze (über 40 Grad Celsius) circa 3.000 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen, Vertreter der Linkspartei, der Grünen, der MLPD, der DKP, solid, vieler Sozialverbände und Mieterinitiativen, und viele mehr, auch SPD-Anhänger gegen die "Sozial"-Politik der CDU-/CSU- und SPD-Bundesregierung protestiert.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw26/3000-bei-dgb-demonstration-auf-der-strasse
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Kuddel

Mich hat vorhin ein Genosse aus Hamburg angerufen.

Er hat gesagt, es sei dort am Samstag eine Großdemo gegen den Sozialkahlschlag geplant. Aufrufer sei der DGB und ein breites Bündnis aus Sozialverbänden, dem sozialdemokratischen, sozialpartnerschaftlichen Dunstkreis.

Im Aufruf kritisiere man, die Bundesregierung würde den Sozialen Frieden gefährden. Mit keinem Wort werde der Hauptgrund für den Sozialkahlag erwähnt: Die Aufrüstung und die Militarisierung der Gesellschaft.

Erika

https://nord.dgb.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/dgb-hamburg-ruft-auf-zum-breiten-protest-gegen-sozialen-kahlschlag/
. . .
03.07.2026 – Hamburg
Kundgebung: Nein zum sozialen Kahlschlag – Sozialstaatsretter*innen stehen zusammen! Zeit: 15:30 Uhr, Ort: Speersort (zwischen Hauptkirche St. Petri und Domstraße, U‑Bahn Rathausmarkt)
https://www.verdi.de/stabilbleiben-sozialgestalten/startseite
. . .
Demo: Freitag, 3. Juli 2026 - 15:30 Uhr, Speersort

counselor

ZitatGestaltetes Flugblatt - Erste Aktionen schon morgen - Auf zur Ruhrpott-Rebellion! Ab 8. Juli – Mitbestimmung durch Streik!

Auf Initiative der IG Metall Duisburg-Dinslaken ruft der DGB im Ruhrgebiet und darüber hinaus zur ,,Ruhrpott-Rebellion" auf!

Die MLPD und ihr Jugendverband REBELL unterstützen das und folgen hiermit der Aufforderung der IG-Metall-Verwaltungsstellen, dafür eigene Aufrufe zu verfassen. Kommt alle zu den Aktionen, bringt Familie und Freunde mit, setzt euch für einen massenhaften und kämpferischen Charakter ein, verbunden mit Streiks. Machen wir die Gewerkschaften zu unseren Kampforganisationen!

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/auf-zur-ruhrpott-rebellion-ab-8-juli-mitbestimmung-durch-streik

Hier eine Liste an neuen Terminen:
2. Juli: Siegburg: 17 Uhr
4. Juli: Remscheid: 13 Uhr, An der Zange.
7. Juli: Siegen: Um 17 Uhr am Siegufer.
8. Juli: Münster: 18 Uhr, Hafenplatz.
10. Juli: Sauerland: Neheim: "Wir sind sauer".
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

Sozialprotest Bamberg: 18. Juli 2026, 16 Uhr am Bahnhof
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Frauenpower

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/protest-mercedes-sparkurs-gewerkschaft-kundgebung-100.html
ZitatSparkurs mit längerer Arbeitszeit

Tausende Mercedes-Beschäftigte protestieren gegen Sparkurs
Bundesweit haben am Freitag tausende Beschäftigte gegen den Sparkurs bei Mercedes protestiert. In Baden-Württemberg gab es unter anderem Kundgebungen in Sindelfingen und Rastatt.

ZitatIn Sprechchören forderten die Teilnehmenden in Sindelfingen während der Kundgebung immer wieder "Ola raus" - die Entlassung des Mercedes-Vorsitzenden Ola Källenius.

counselor

Rote Fahne TV Bericht von der Ruhrpott Rebellion in Duisburg

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dagobert

ZitatReformen? Was zur Hölle...?!



Ein Aufruf zum Widerstand

Es ist absurd: Angriffe auf die Arbeiterklasse sollen ,,Reformen" sein?

Wenn Politiker heutzutage an ,,Reformen" basteln, gilt für die die arbeitende Bevölkerung Alarmstufe rot. Heutzutage sind damit gemeint: frontale Angriffe auf Renten, Lohnniveau, Arbeitsbedingungen und Gesundheitsversorgung.

Ein Ausweg aus der Krise ist gemäß der Mainstream-Propaganda heute nur noch in einer Richtung zu suchen: Den Armen nehmen, um den Reichen zu geben. Lohnstückkosten und Lohnnebenkosten senken. Wer sich dagegen stellt, gilt als ,,Besitzstandswahrer" und ,,Bremser", als ,,realitätsfremd" und ,,ewig gestrig".

Wie konnte es soweit kommen?

Wir vermuten: Die Herrschenden haben keinen Respekt mehr vor der arbeitenden Bevölkerung. Es fehlt die Bedrohung. Es fehlt das Korrektiv. Die da oben glauben, dass sie sich alles erlauben können. Sie verlieren die Anbindung an die Realität, träumen vom Mars und von Olympischen Spielen. Dabei kriegen sie nicht mal Brücken und Schulen instand gesetzt.

Der Gegendruck von unten, von der Straße, fehlt seit langem.

Wir haben nichts gegen Reformen im ursprünglichen Sinne. Wir sind für die Verbesserung der Lebensverhältnisse. Angriffe auf die arbeitende Bevölkerung lehnen wir ab – also genau das, was uns heute als Reform verkauft werden soll. Es wird Zeit, dass wir uns zusammen schließen und aktiv werden.

Was wir wollen

- 8 Stunden Arbeit reichen. Verteidigen wir den 8-Stunden-Tag!
- Stop Union Busting. Für aktive Betriebsräte und kampfbereite Gewerkschaften!
- Rente mit 65 für alle.
- Bürgerversicherung statt Profite. Gesundheitsversorgung stärken.
- Gut und günstig wohnen. Mietpreisbremse. Miethaie enteignen! Sozialen Wohnungsbau ankurbeln. Leerstand beschlagnahmen. Mietwucher bestrafen.
- ÖPNV flott machen. Für alle. Den Deutsche Bahn-Sumpf austrocknen.
- Holt es von den Reichen. Vermögenssteuer und Enteignungen! Steueroasen schließen.
- Genossenschaften gründen. Die Wirtschaftsform der Zukunft. Für die Produktion, das Wohnen, den Konsum. Ökologisch, sozial, demokratisch.
- Für ein friedliches Deutschland. Für menschliche Produkte. Militarisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft stoppen. Die Kriegskredite plündern den Sozialstaat.

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https://arbeitsunrecht.de/reformschrott/
Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold.
Friedrich von Schiller

ManOfConstantSorrow

Zitat,,Haushalt saniert, Zukunft ruiniert"
In Hamburg demonstrierten am Freitag viertausend Menschen für den Erhalt des Sozialstaats – einen Tag nach den Reformplänen der Bundesregierung.


Aufgerufen hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB) unter dem Motto ,,Nein zum sozialen Kahlschlag – Sozialstaatsretterinnen stehen zusammen!". Nach einigen Anlaufschwierigkeiten sind seit einigen Wochen auch die Gewerkschaften an Bord beim Protest gegen die Sozialkürzungen der aktuellen Bundesregierung. Bisher blieben Massenproteste aus, ändert sich das langsam?

Das Publikum ist divers, Studierende, Rentner*innen, mittelalte Menschen in Gewerkschaftswesten.

Besonders viel Unverständnis erntete der Beschluss, dass eine Krankschreibung künftig ab dem ersten Krankheitstag nötig und die telefonische Krankschreibung abgeschafft ist. Außerdem Teil des Pakets ist unter anderem, befristete Arbeitsverträge zu erleichtern. Zeitgleich ist öffentlich geworden, dass die Bundesregierung die Vergesellschaftung von Wohnraum, für den in Berlin bereits eine Mehrheit gestimmt hat, verbieten will.

,,Es steht auch was Gutes drin"?!?!, sagt Tanja Chawla vom DGB auf der Kundgebung über die Reformen. Sie erwähnt die steuerlichen Erleichterungen für kleine und mittlere Einkommen, die auch beschlossen wurden.

Der Aufruf des DGB wurde in Hamburg breit getragen: das gewerkschaftsnahe ,,Bündnis Starker Sozialstaat Hamburg" unterstützte ihn ebenso wie das Hamburger Bündnis ,,Unkürzbar", in dem neben Bildungs- und Sozialträgern, Stadtteilinitiativen und Teilen der Partei Die Linke viele Beschäftigte aus dem sozialen Bereich organisiert sind.

Auch der Hamburger Mieterverein kritisierte auf der Kundgebung die Politik der Bundesregierung, die auch das Wohngeld kürzen will. Der Vorsitzende Rolf Bosse forderte einen Mietenstopp. ,,Viele Hamburger:innen müssen inzwischen mehr als zwei Wochenlöhne aufbringen, nur um ihre Miete zu bezahlen", sagte er. Wer bei den Mieten wegschaue und den Sozialstaat kürze, gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wie in allen deutschen Großstädten verschärft sich die Situation auf dem Hamburger Wohnungsmarkt seit Jahren. Laut Mieterverein sind die Angebotsmieten um 54,2 Prozent gestiegen – schneller als die Einkommen der allermeisten. Die Folge: immer größere Teile des Lohns gehen für die Miete drauf.
https://taz.de/Protest-gegen-Sozialabbau-in-Hamburg/!6193179/
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Frauenpower

Die Diakonie startet eine Postkartenaktion an Friedrich Merz "Wer jetzt kürzt, zahlt später drauf".
https://shop.diakonie.de/50er-Pack-Postkartenaktion-Wer-jetzt-kuerzt-zahlt-spaeter-drauf/613303206

Man kann dich die Karten bestellen. Ich habe bei der örtlichen Diakonie nachgefragt, die auch welche da hatten.

Frauenpower

https://mv-nord-ost.verdi.de/ueber-uns/++co++c4d50c7a-760c-11f1-8f09-b54ccbdd7252
Aufruf Demo "Hände weg vom Sozialstaat" 08.07.26
In Rostock
Gewerkschaftshaus, Hermannstraße 35
📅 Mittwoch, 08. Juli 2026
🕔 17:00 Uhr

Kuddel

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Das Willy-Brandt-Haus in Berlin ist besetzt – Aktionsgruppe von
beHinderten und nicht-beHinderten Aktivist:innen widersetzt sich der
Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und weiteren
Kürzungsplänen.

counselor

Heute war ich auf unserer
#unkürzbar Demonstration. Bei 30 Grad Celsius zogen ca. 2500 bis 3000 Menschen ca. 3 Stunden durch die Stadt. Es sprach der Geschäftsführer des DGB, der Paritätische und die Nürnberger AWO. Von den Reden habe ich nicht viel mitbekommen.

Es herrschte aber eine gute, kämpferische Stimmung.

Hier ein paar Eindrücke:


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