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#1
ZitatDie USA haben seit Beginn des Krieges in Nahost Munitionsvorräte »für Jahre« verbraucht. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählen auch moderne ⁠Langstreckenraketen ⁠vom Typ Tomahawk, berichtet  die »Financial Times« unter Berufung auf Insider.

Bereits in der Wochenmitte hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, dass die US-Regierung sich in einem Bericht an Kongressausschüsse zu Kosten des Iran-Einsatzes geäußert habe. Demnach sei bei den Angriffen auf Iran allein in den ersten beiden Tagen Munition im Wert von schätzungsweise 5,6 Milliarden Dollar verbraucht worden.
https://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-usa-haben-offenbar-bereits-munition-fuer-jahre-verbraucht-a-a8978396-868a-477a-8d0a-9798f8c8da97
#2
Feedback / Aw: Technische und administrat...
Letzter Beitrag von dagobert - Gestern um 20:43:09
Die Suchfunktion scheint nur einen Bruchteil des Forums zu durchsuchen.
Außerdem ist die Möglichkeit Suchbegriffe für eine gezieltere Suche mit einem + zu kombinieren nicht mehr da.
#3
Streikformen / Aw: Politischer Streik
Letzter Beitrag von dagobert - Gestern um 20:36:17
Wenn man schon so theoretisch argumentieren will, kann man genauso gut  auch auf Art. 20 Abs. 4 GG verweisen.
Bei dem gegenwärtigen Zustand der DGB-Gewerkschaften ist beides zahnlos.

Zitat von: dagobert am 18:59:57 Do. 21.September 2023Solange die Funktionäre sich nicht als Arbeitnehmervertreter, sondern als Co-Manager und "Partner" verstehen, solange haben sie an wirklichen Kämpfen kein Interesse.

Es gilt also weiterhin:
Zitat von: dagobert am 14:24:07 Mi. 29.November 2023Wer das Recht auf politische Streiks haben will, muss es sich nehmen.
#4
Streikformen / Aw: Politischer Streik
Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow - Gestern um 19:11:07
ZitatWer die Demokratie retten will, sollte den politischen Streik legalisieren

Am Jahrestag des Kapp-Putsches vom 13. März 1920 sollten wir uns fragen, warum die ach so um die Demokratie besorgte etablierte Politik nicht das Mittel legalisiert, das damals die Weimarer Republik rettete: den politischen Generalstreik.
https://jacobin.de/artikel/kapp-putsch-politischer-generalstreik-demokratie
#5
Luftfahrt / Aw: Flieger, die nicht fliegen
Letzter Beitrag von counselor - Gestern um 18:10:47
ZitatLeserbrief - Zum Pilotenstreik: So ein Satz war noch nie auf Rote Fahne News zu lesen

Diesen Leserbrief zum Artikel ,,Lufthansa-Piloten fordern verhandlungsfähiges Angebot", der gestern auf Rote Fahne News erschien, kommt von einem Leser aus Dortmund:

Im Artikel zum Pilotenstreik bei der Lufthansa las ich gestern den Satz: ,,Mit ihrer gewerkschaftlichen Organisierung und dem Streik als schärfstem Kampfmittel machen sich auch die relativ gut bezahlten Piloten die Erfahrungen der Arbeiterbewegung zunutze." So ein Satz war noch nie auf Rote Fahne News zu lesen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw11/zum-pilotenstreik-so-ein-satz-war-noch-nie-auf-rote-fahne-news-zu-lesen-1
#6
Theoriebereich / Aw: Völkische Gewerkschaft?
Letzter Beitrag von counselor - Gestern um 18:05:45
ZitatMercedes Stuttgart-Untertürkheim Betriebsratswahl - 31 Mandate für IG Metall, 9 für ,,Zentrum"

Das Ergebnis der Betriebsratswahlen im Mercedes-Benz Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim, die vom 5. - 9. März stattfanden, sorgt nicht nur im Betrieb für große Aufmerksamkeit und Diskussionen.#

Der Rekord bei der Wahlbeteiligung mit 68 Prozent zeigt die Politisierung und Polarisierung unter den Arbeitern und Angestellten. Das Wichtigste war: Die IG Metall-Liste konnte ihre führende Rolle mit rund 70 Prozent der Stimmen und damit 31 von insgesamt 43 Mandaten verteidigen. Sie verlor aber gegenüber der letzten Wahl 2022, wo sie noch 75,4 Prozent und 36 von 45 Mandate erhalten hatte.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw11/31-mandate-fuer-ig-metall-9-fuer-zentrum-1
#7
Ich weiß nicht. Ökonomisch wird der Druck immer größer, um einfach nur klarzukommen. Und ansonsten scheint uns diese Welt um die Ohren zu fliegen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Das sind doch Voraussetzungen, um durchzudrehen.

Deshalb verstehe ich nicht, warum man hier so zahm ist. Dieses sozialdemokratische Klein-Klein ist doch nicht auszuhalten. Warum will man nicht mehr?

Die spanische Sozialdemokratische PSOE hat klargestellt, daß der jetzige Iran-Krieg gegen das Völkerrecht verstößt und hat den USA die Nutzung seiner gemeinsamen Militärstützpunkte für die Operation untersagt. Madrid hat nun den Posten der spanischen Botschafterin in Israel offiziell gestrichen.

Na Linkspartei, schonmal drüber nachgedacht Ramstein zu schließen?!?!

https://www.dw.com/de/ramstein-air-base-iran-krieg-militaerisches-drehkreuz-der-usa-in-europa-nato-stuetzpunkt/a-76275616

Selbst die britischen Grünen zeigen mehr Klassenbewußtsein und Biß als die deutsche Linkspartei. Die NZZ beschimpft den Grünen Vorsitzenden Zack Polanski als «Ökopopulist». Er lehnt die Idee des ökologischen Fussabdrucks ab und sieht die Verursachung des Klimawandels bei den Energiekonzernen und nicht bei den  Verbrauchern.
ZitatWegen seiner linken Ideologie, seines Charismas und des Willens, das sozialdemokratische Establishment herauszufordern, wird er von den Medien mit dem New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani verglichen.

Polanski ist ein scharfer Israel-Kritiker. Da er selber Jude ist und in Israel Familienangehörige hat, prallen Antisemitismus-Vorwürfe an ihm ab. Kürzlich befürwortete er eine parteiinterne Resolution mit dem Titel «Zionismus ist Rassismus». Die Rede ist darin von einem «Recht des palästinensischen Volkes auf Widerstand und Befreiung von der israelischen Besetzung, Beherrschung und Unterjochung».
https://www.nzz.ch/international/oekopopulist-zack-polanski-mischt-die-britische-politik-auf-ld.1926637

Gerade die letzten Zeilen Polankis sollte die deutsche Linkspartei sich mal zu Gemüte führen.

Man könnte auch mal nach Belgien schauen...

Zitat»Mit Krieg gibt es keine Zukunft«
Belgien: Partei der Arbeit macht vor, wie man eine marxistische Klassenpartei aufbaut.
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/501083.partei-der-arbeit-belgiens-mit-krieg-gibt-es-keine-zukunft.html

Diese "Partei der Arbeit" hat erstaunliche Wahlerfolge.

ZitatAnders als viele linke Parteien verfällt die marxistische PVDA-PTB in Belgien nicht der Tristesse.

,,Weg vom Sektierertum, aber das marxistische Rückgrat behalten. Hin zum Sozialismus, aber nicht dogmatisch, sondern mit ausgestreckten Händen, um sich Gewerkschaften und Bewegungen anzunähern. Und präsent bleiben in Betrieben und Arbeitervierteln"

Schon als Splitterpartei war die PVDA-PTB für ihr Netzwerk der medizinischen Gratis-Versorgung geschätzt. Als ,,Medizin für das Volk" umfasst das Projekt elf Arztpraxen und will bezahlbare Medikamente und einen Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.
https://www.freitag.de/autoren/tobias-mueller/belgien-die-marxistsche-partei-der-arbeit-wird-bei-den-wahlen-zulegen

In Belgien ist ein gesellschaftliches Klima entstanden, in dem nicht nur große Streikwellen, sondern auch Generalstreiks häufig geworden sind. Diese Streiks beinhalten nicht nur tarifliche Forderungen, sondern sie legen sich mit der Regierung an, wegen ihrer sozialen Angriffe (Rentenreform, soziale Rechte, Lebensstandard).


Ich verstehe nicht, warum deutsche linke so harmlos und feige sind.
#8
Termine / Aw: Widerstand gegen faschisti...
Letzter Beitrag von counselor - Gestern um 17:13:47
 Nürnberg, 16.3.26 (Montag), ab 18.30 Uhr, Karl-Bröger-Straße: Mahnwache der Omas gegen rechts gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte". ANSCHLIESSEND Demo von VerLINKung, Zwischenkundgebungen Luitpoldstraße und Frauentormauer Ecke Färberstraße.
#9
Im Dezember 2025 wurde zu den Verschärfungen ein Offener Brief der verdi Landeserwerbslosengruppe Niedersachsen / Bremen ins Netz gestellt

https://nds-bremen.verdi.de/frauen-und-gruppen/erwerbslose/++co++24e5fd7a-da74-11f0-a7e4-4d5b95490a77
ZitatDie vorgeschlagene Pflicht zur Auskunft, Mitwirkung und Nachweisführung durch Vermieter, deren Mieter Leistungen der ,,Neuen Grundsicherung" beziehen, verschärft den Druck und die Ausgrenzung auf Leistungsbeziehende im SGB II.
#10
Medienkritik / Aw: Hirnwäsche, Propaganda & Z...
Letzter Beitrag von Kuddel - Gestern um 15:29:01
Es wird gern argumentiert, man solle den Faschos von der AfD ruhig eine mediale Plattform geben, man könne sie dort ja journalistisch "entzaubern", argumentatitiv auseinandernehmen.

Wenn man dieses Argument ernst nimmt, bräuchte man jedoch Journalisten, die ihr Handwerk verstehen und informiert sind. Doch solche Journalisten sind immer schwerer zu finden, egal ob bei den Öffentlich-Rechtlichen oder den großen Medienhäusern.

Egal ob die Atomkraft Propagandisten von der AfD oder von der CDU (von der Leyen) oder CSU (Söder) kommen, sie können unwidersprochen ihre Lügen in die Mikrophone blöken, die Atomenergie sei die billigste Energie und ihre Abschaffung hätte allein ideologische Gründe. Die Journalisten haben keinen blassen Schimmer und könnten es so einfach als Unwahrheit entlarven, wenn sie sich nur ein wenig vorbereitet und informiert hätten.

Es war auch vor kurzem ein israelischer Propagandist im DLF Studio. Er konnte die ganze Zeit dreist behaupten, der Angriff auf den Iran sei ein Akt israelischer Selbstverteidigung, da der Iran den israelischen Staat vernichten wolle. Es ist genauso die Unwahrheit, wie seinerzeit die Massenvernichtungswaffen des Iraks. Auch hier wäre es leicht gewesen, diese Propagandalüge (das Video ist 17 Jahre alt) zu widerlegen, wenn man sich nur die Mühe gemacht hätte, sich vorher zu informieren.

Journalisten haben eigentlich die Aufgabe, die Menschen zu informieren und sollten dabei eine kritische Distanz zu Staat und Wirtschaft haben.

Davon kann in diesen Zeiten nur träumen. Insbesondere in Kriegszeiten wird jeglicher journalistischer Ethos über Bord geworfen. Wes' Brot ich eß', des Lied ich sing.
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