ZitatIrankrieg - Kampf um die Kontrolle der Region und des Welthandels eskaliert weiter
In der Nacht zum Donnerstag hat der US-israelische Angriffskrieg auf den Iran eine neue Qualität erreicht: Um etwa sechs Uhr Ortszeit an der US-Ostküste begann die US-Führung die erste, 90-minütige Angriffswelle. Trump will den Krieg wegen des zwischenzeitlichen Waffenstillstands weiter ohne Zustimmung des Kongresses führen.
ZitatEinberufungsbehörde: "Die Front braucht Menschen"https://www.zdfheute.de/politik/ausland/ukraine-flucht-militaer-ukrainische-streitkraefte-100.html
Immer mehr Ukrainer versuchen zu fliehen, aus Angst, an der Front kämpfen zu müssen. Sie berichten von Entführungen auf offener Straße, Korruption, Willkür bei der Mobilisierung.
Yaroslaw Kolodjaschny ist Anwalt in Kiew. Er sagt, er verteidigt all jene, denen Unrecht getan wurde, wie seinem Mandanten Volodymyr Zuenok. Er sei direkt von der Straße entführt und zur Nationalpolizei gebracht worden, dort sei er verletzt angekommen und im Anschluss inhaftiert worden. Volodymyr Zuenok wäre eigentlich vom Militärdienst befreit, da er gesundheitliche Probleme und einen pflegebedürftigen Vater hat.
ZitatZustände in der ukrainischen Armeehttps://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_101232870/ukraine-krieg-personalproblem-in-kiews-truppen-fedorow-will-reformen.html
Ein Wendepunkt zeichnet sich ab
Ein Skandal in Charkiw legt offen, wie prekär die Lage an der Ukraine-Front zum Teil ist. Der Fall wirft auch ein Schlaglicht auf das Personalproblem in Kiews Truppen.
Ausgemergelte Gesichter, eingefallene Wangen, Soldaten, die vor Erschöpfung zusammenbrechen: Fotos und Berichte aus der ukrainischen Region Charkiw haben in den vergangenen Tagen Entsetzen ausgelöst. Angehörige machten die Bilder öffentlich – und erhoben schwere Vorwürfe gegen die militärische Führung.
Demnach sollen Frontsoldaten der 14. Mechanisierten Brigade über Tage hinweg ohne ausreichende Versorgung geblieben sein, mussten wohl Regenwasser trinken, weil es an Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Hilfe fehlte. Lieferungen hätten teils bis zu zwei Wochen gebraucht, die Kommunikation sei immer wieder komplett ausgefallen.
"Dabei hat sich gezeigt, dass die Betroffenen nach 40 Tagen gleichgültig gegenüber ihrem Überleben werden – sie verfallen in völlige Apathie", so die Militärombudsfrau. "Jeder Kommandeur sollte diese Erkenntnis berücksichtigen. Einsätze, die länger als 40 Tage dauern, sind nicht zielführend."
Dabei ist der Mangel an Personal an der Front seit Jahren das dringendste Problem der Ukrainer, das effektive Operationen auf dem Schlachtfeld verhindert.
Nach Angaben von Regierungsvertretern liegt die durchschnittliche Personalstärke einer Brigade der ukrainischen Streitkräfte (normalerweise etwa 2.000 bis 5.000 Soldaten) bei 40 bis 60 Prozent. Nach Aussagen von Militärangehörigen beträgt die Zahl der Soldaten, die direkt an der Front im Einsatz sind, sogar nicht mehr als 20 bis 30 Prozent der vorgesehenen Stärke. Rotationen, die Frontsoldaten notwendige Pausen ermöglichen, sind so kaum möglich.
Doch der Pool an freiwilligen Soldaten erscheint zunehmend ausgeschöpft.
Militärombudsfrau Reschetylowa nannte der "Ukrainska Prawda" nun eine Zahl von rund 1,6 Millionen Menschen, die den Kriegsdienst bisher verweigerten.
Das Kriegsrecht verbietet zudem allen wehrpflichtigen Männern von 23 bis 60 Jahren, das Land zu verlassen. Dennoch sind Zehntausende illegal geflohen.
Laut Fedorows Angaben gibt es indes rund 200.000 Soldaten, die unerlaubt ihre Stellungen verlassen und sich so dem Krieg entzogen haben.
ZitatSo reformiert die Ukraine den Wehrdiensthttps://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-krieg-so-reformiert-die-ukraine-den-wehrdienst/100233492.html
Im Krieg gegen Russland ist die Ukraine auf einen konstanten Nachschub an Soldaten angewiesen. Die Rekrutierung erfolgt zunehmend unter Zwang.
Die Ukraine macht keine Angaben zu ihren Opferzahlen im Krieg gegen Russland. Wie viele Soldaten an der Front gefallen sind oder so schwer verletzt wurden, dass sie nicht mehr kämpfen können, ist nicht öffentlich bekannt.
Dass die Verluste vielleicht nicht so riesig wie auf russischer Seite, aber dennoch sehr groß sind, ist jedoch unbestritten. Die gewaltigen Soldatenfriedhöfe am Rande der Städte sind ein deutliches Zeichen dafür. Auch die Ukraine benötigt im Abnutzungskampf deshalb einen konstanten Nachschub an neuen Soldaten.
Gleichzeitig ist die Rekrutierung für den Kriegsdienst eines der kontroversesten gesellschaftlichen Themen überhaupt.
ZitatPrivate Firmen sollen rekrutierenhttps://www.focus.de/politik/ausland/jeder-zweite-soldat-an-der-front-soll-auslaender-sein-ukraine-sucht-neue-kaempfer-und-lockt-mit-hohem-sold_784ff56f-77e7-4ca8-889e-3818c6d4b524.html
Ukraine will deutlich mehr Ausländer an die Front holen
Kiew sucht neue Soldaten im Ausland. Für Sturmtruppen lockt die Ukraine mit hohem Sold und neuen Rekrutierungswegen.
Für die Anwerbung setzt Kiew auf private Unternehmen. Lizenzierte Vermittler sollen künftig für jeden ausländischen Rekruten umgerechnet rund 6200 Euro erhalten, sagte Fedorow laut dem ukrainischen Nachrichtenportal ,,Ukrainska Pravda". Er sprach von einem ,,erprobten Mechanismus". Bereits jetzt gebe es in der Ukraine mehrere Einrichtungen, die Ausländer anwerben. Diese hätten ,,sie zu Hunderten gebracht und bereits Tausende hereingeholt".
ZitatMobilisierung von innen: So arbeiten ukrainische Rekrutierungszentrenhttps://www.dekoder.org/de/article/ukraine-mobilisierung-rekrutierung/
So gab es im Jahr 2025 ukraineweit schon dreimal mehr gewalttätige Angriffe auf Rekrutierungszentren als im Vorjahr: Von rund 600 solcher Attacken seit der russischen Vollinvasion 2022 (Stand März 2026) entfallen mit 341 mehr als die Hälfte allein auf 2025. Die meisten in den Regionen Charkiw, Kyjiw und Dnipropetrowsk.
Obwohl laut Gesetz ein Großteil der Mobilmachung durch die Kommunen erfolgen soll, liegt die Verantwortung in der Praxis fast vollständig bei den Soldaten. Seit Frühjahr 2024 unterstützt die Polizei teilweise bei der Zuführung von Personen.
Ein Problem besteht darin, dass viele Bürgermeister den Unmut ihrer Nachbarn und Verwandten fürchten. Am ehesten helfen sie noch bei der Beschaffung von Technik, Fahrzeugen oder Treibstoff (wofür ebenfalls die Rekrutierungszentren zuständig sind).
,,Sie bekommen Einberufungsbescheide, die sie verteilen sollen, tun das aber einfach nicht. Stattdessen liefern sie Ausreden. Wenn ich ihnen offen sage, dass sie nichts tun, antworten sie: ,Wir wollen nicht, dass man uns später das Haus anzündet'", sagt Mykola.
,,Während dieser zwei Monate im Rekrutierungszentrum habe ich das größte psychische Trauma seit meinen vier Jahren an der Front erlebt. Dort wirst du gleichzeitig von Soldaten, Zivilisten und Vorgesetzten gehasst."
ZitatWeniger Schutz für ukrainische Männer – EU ändert Statushttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-rat-schutz-ukrainer-100.html
Einigung in Brüssel EU will Schutz für wehrfähige Ukrainer einschränken
Die EU will den Schutzstatus für wehrfähige ukrainische Männer einschränken. Künftig müssen diese belegen, dass sie ihren Wehrdienst geleistet haben oder davon befreit sind. Die EU kommt damit einer Bitte der Ukraine nach.
ZitatNächste Hitzewelle rollt an - Hitzeschutz: Wie die AfD die berechtigte Kritik der Massen missbrauchen will
Immer früher, häufiger und intensiver quälen Hitzewellen die Menschheit. Die nächste Mega-Hitzewelle rollt an. Glühende Wüstenluft und sagenhafte 46 Grad am Fuß der Pyrenäen und bis 43 Grad am Oberrhein sind vorausgesagt.
ZitatSeit Monaten kämpft die Ukraine mit erheblichen Problemen bei der Mobilisierung neuer Soldaten. Zwar wurden Wehrpflicht und Rekrutierungsregeln mehrfach verschärft. Dennoch gelingt es der Führung in Kiew offenbar weiterhin nicht, genügend Personal für die Front bereitzustellen.https://archive.is/oMwC1#selection-2145.157-2149.706
Gleichzeitig wächst der gesellschaftliche Widerstand gegen teilweise als willkürlich empfundene Rekrutierungsmethoden der Territorialen Rekrutierungszentren (TCK). Seit Monaten kursieren in sozialen Netzwerken immer wieder Videos, die zeigen, wie Männer auf offener Straße, in Einkaufszentren oder an Bushaltestellen von Mitarbeitern der Rekrutierungsbehörden festgehalten und unter Gewaltanwendung zu Fahrzeugen gebracht werden. Im Volksmund spricht man von einer regelrechten ,,Busifizierung" (ukrainisch: Busyfikazija) – in Anspielung auf Kleinbusse, mit denen Wehrpflichtige zu Musterungs- oder Rekrutierungsstellen und später gegen ihren Willen an die Front gebracht werden.
ZitatLinksextremismushttps://www.berliner-zeitung.de/article/deutschland-teilnahme-anti-antifa-konferenz-washington-trump-bmi-10201036
Deutschland nimmt an Trumps Anti-Antifa-Konferenz in Washington teil
Trump sucht weltweit Verbündete gegen die Antifa. Deutschland reist zur Konferenz nach Washington, allerdings mit spürbarer Distanz.
Zu der Konferenz soll das State Department nach Angaben der Washington Post Minister aus mehr als 60 Staaten geladen haben. Das Vorhaben stößt international auf Skepsis, mehrere europäische Regierungen signalisierten der Zeitung, ihre Minister würden voraussichtlich fernbleiben.

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