Mietergewerkschaft

Begonnen von Fritz Linow, 10:33:40 Do. 22.November 2018

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Kuddel


Fritz Linow

Etwas längerer Text:
Zitat
Mietstreik?
Eine strategische Begutachtung von Mietstreiks – historisch und aktuell

Als Reaktion auf die wirtschaftlichen Notlagen, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurden, zirkulieren weltweit Aufrufe zu Mietstreiks. In den letzten zehn Jahren sind die Immobilienwerte in die Höhe geschossen und die Gentrifizierung hat unzählige Communitys zerstört. Die Mietkosten waren bereits lange vor der Pandemie unerträglich.
(...)
https://de.crimethinc.com/2020/03/30/mietstreik-eine-strategische-begutachtung-von-mietstreiks-historisch-und-aktuell-1

Fritz Linow

Termin:
Zitat
Eine Veranstaltung des Mietenbündnis Freiburg:

Am 5. Mai 2020 um 19:00 Uhr, Vortrag und Diskussion online mit dem Journalisten Ralf Streck (Donosti / San Sebastian) zu den Hintergründen des Mietstreiks und die Perspektive der Mieter*innenkämpfe! Ralf hat die Proteste in Spanien und Katalonien hautnah miterlebt.

Die Veranstaltung findet wegen der Corona-Pandemie auf einer Internet-Plattform für Videokonferenzen statt. Um teilzunehmen, müsst ihr euch über folgenden Zoom-Link einschalten:  https://zoom.us/j/98536387079

Wir freuen uns auf eure Teilnahme. Es wird unsere Online-Premiere.
https://www.antifaschistische-linke.de/?p=6653

Kuddel


Fritz Linow

ZitatMiete verweigern, Kündigung ins Klo

Eine Berliner Gewerkschaft für Mieter will mit Streiks gegen Verdrängung vorgehen. Geht das überhaupt?
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1143210.mietergewerkschaft-miete-verweigern-kuendigung-ins-klo.html

Ferragus

Ein Freund von mir nannte das, was du da ansprichst, mal die Sozialarbeiterisierung der radikalen Linken. "Bitte nicht helfen!". Der Gegenüberstellung  von Linken auf der einen Seite und Arbeitern, Arbeiterinnen auf der anderen Seite, die man organisieren müsste, ist eine zugehörige Denkgewohnheit und sehr hinfällig.

Kuddel

Den Vorwurf einer "Sozialarbeiterisierung der radikalen Linken" halte ich in dieser Sache für Quatsch. Die "Gegenüberstellung  von Linken auf der einen Seite und Arbeitern, Arbeiterinnen auf der anderen Seite" gibt in der Frage des Wohnens auch nicht.

Die Wohnungsfrage ist eine der zentralen sozialen Fragen der heutigen Zeit. Eine Organisierung und der Aufbau von Strukturen tut wirklich Not. Und natürlich gibt es andere Formen der Auseinandersetzung als die juristische.

Verdi versuchte als sozialpartnerschaftliche Gewerkschaft Vorreiter in der Systemstabilisierung zu sein: Die erste Reaktion auf die Pandiemie war die Forderung "Miete zahlen!"

Das zeigt, wie wichtig eine Organisierung von Mietern ist, und Forderungen wie
ZitatMiete verweigern, Kündigung ins Klo
sind alles andere als sozialarbeiterisch.


Fritz Linow

Zitat10.11.20
Schaffen wir das?

Wie ein Mietstreik dazu beitragen könnte, die Kosten und Lasten der Pandemie gerechter zu verteilen
(...)
Die Immobilienpreise sind trotz der Pandemie weiterhin gestiegen, wovon hierzulande vor allem die Vermögenden profitieren, die ihr Geld in Betongold angelegt haben. Aus den absehbaren Pleiten und Geschäftsaufgaben weiß die Branche sicher zusätzliche Gewinne zu machen.

Die Mieten für alle zu reduzieren, wird nicht mit Demonstrationen oder Unterschriftenlisten gelingen. Mit einem Mietstreik könnte jedoch so viel Geld zurückgehalten werden, dass eine Verhandlungsmasse entsteht, mit der politischer Druck erzeugt werden kann. Legt man rechnerisch den solidarischen Mieterlass der Schweiz in Höhe von 60 Prozent seit Beginn der Pandemie vor fast acht Monaten zugrunde, würde ein Mietstreik, der ab jetzt acht Monate anhält, noch unter dem Mieterlass der Schweiz liegen.

Acht Monate keine Miete mehr zahlen - das hört sich einfach an, ist es aber nicht. Gerade die am meisten von Prekarität betroffenen Mieter, die von einem Mieterlass am deutlichsten profitieren würden, können sich nicht an einem Mietstreik beteiligen, da bei ihnen die Gefahr des tatsächlichen Wohnungsverlustes zu hoch ist.

Im Beitrag »Miete verweigern, Kündigung ins Klo« (»nd.DieWoche«, 17./18. Oktober) wird der aktuelle Stand von »Mietgewerkschaften« und deren Historie dargestellt. Daraus wird deutlich, dass es (noch) zu wenige tragfähige Strukturen gibt, die so einen Streik begleiten und stützen könnten.
(...)
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1144231.corona-und-soziale-folgen-schaffen-wir-das.html

Kuddel


Kuddel



Herzlich Willkommen bei der MGB,
seit Januar kannst du nun Mitglied im Verein der Mieter:innen Gewerkschaft Berlin werden! Dabei handelt es sich noch nicht um die eigentliche Gewerkschaft. Der Verein ist sozusagen die Vorstufe und bietet die Möglichkeit, die Arbeit der Initiative zu verstetigen. Dein monatlicher Beitrag hilft uns zum Beispiel für Flyer, Server, Räume usw. finanziell aufzukommen. Gleichzeitig kannst du aktiv die Gewerkschaft mit anderen Mieter:innen aufbauen. Alles Wichtige zum Mitgliedsantrag findest auf dieser Seite!

https://mg-berlin.org/mitgliedwerden/


Fritz Linow

Zitat10.2.21
Mieter*innengewerkschaften: ,,... bis wir die Häuser selbst verwalten!"

Bei Gewerkschaften denkt man vor allem an jene Arbeiter*innenverbände, welche die wirtschaftlichen und sozialen Interessen von Lohnabhängigen gegenüber den Arbeitgeber*innen vertreten und dabei auch mal zu kämpferischen Mitteln greifen. Da die meisten Gewerkschaften hierzulande schon seit längerem zu zahnlosen Bittstellern verkommen sind, ist es mehr als erfrischend, in einem neuen Zusammenhang von der Gründung eines unabhängigen, kämpferischen Interessenverbundes zu berichten, nämlich von einer Mieter*innengewerkschaft.
(...)
https://lowerclassmag.com/2021/02/10/mieterinnengewerkschaften-bis-wir-die-haeuser-selbst-verwalten/

Kuddel


Kuddel

Zitat

Massiver Einschüchterungsversuch durch die Blaczko-Hausverwaltung! Wir haben uns heute um 17 Uhr am Kottbusser Tor getroffen, um die Blaczko-Mieter:innen in Kreuzberg und Neukölln zu informieren. Kurz nachdem wir uns getroffen hatten kamen Blaczko-Angestellte sowie Securities auf uns zu und erteilten mehreren Mieter:innen und Gewerkschaftsaktivist:innen ein ,,Hausverbot" für alle Häuser. Gleichzeitig wurden bei allen Häusern die Klingelanlagen abgestellt und dubiose Sicherheitsleute vor die Türen sämtlicher Häuser in Neukölln gestellt!

Vor dem Maybachufer 1 warf schließlich sogar einer dieser Mitarbeiter eine Bierdose auf einen unserer Aktivist:innen. Insgesamt schickte die Hausverwaltung rund 25 Leute los, um Mieter:innen einzuschüchtern!

Wir werden diese Einschüchterungsversuche und die Bedrohungen nicht hinnehmen. Mieter:innen haben ein Recht darauf sich frei zusammenzuschließen und für ihre Interessen einzustehen! Mehr Infos folgen in den nächsten Tagen.
https://twitter.com/mg_berlin/status/1395085953195249670

Kuddel


Fritz Linow

Zitat7.6.21
Nicht nur in Berlin sondern auch in anderen Städten versuchen sich Mieter:innen und Aktivist:innen am Aufbau von Mieter:innengewerkschaft. Wir wollen deren erste Schritte dokumentieren, wie sie funktionieren und was sie schon erreicht haben. Denn wir können viel von einander lernen.
Als erster Teil einer Serie präsentieren wir die Mietergewerkschaft Frankfurt.
(...)
https://mg-berlin.org/mietergewerkschaft-frankfurt/

ZitatIn Zukunft will die Gewerkschaft vielleicht auch Rechtsberatung machen – auch wenn sie individuelle Beratung als Sackgasse ansehen.

https://www.mietergewerkschaft.de/

Kuddel

Mietergewrkshaft London

Ein Immobilienmakler droht damit, unser Mitglied gewaltsam zu vertreiben.

Wir sind seit fast 12 Stunden vor dem Haus, um unser Mitglied zu schützen.

Der Immobilienmakler hat begonnen, sich zurückzuziehen. Wir werden weiterkämpfen, bis die Räumung vollständig abgesagt ist.




Nikita

Wir sind die Mieter:innen bei Blaczko in Berlin & ihre Unterstützer:innen!
Wir fordern: Akzeptiert unsere Rechte, sonst gibts Saures! Schluss mit Schikane, Überwachung und teuren Mieten! Kommt auf unsere Fahrraddemo: Am 31.10. ab 16 Uhr fahren wir von den Blaczko Häusern in Neukölln über Kreuzberg zur Badstraße in den Wedding. Ob groß oder klein, bringt eure Räder, Schilder und gerne auch Verkleidungen. Zu früh gefreut Blaczko: Jetzt kommen die Geister, die ihr rieft!

Fahrraddemo
So. 31.10. // 16 Uhr
Reuterplatz (Neukölln)



https://mg-berlin.org/blaczko/


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