Zusammenarbeit von Tafeln und Jobcenter

Begonnen von ManOfConstantSorrow, 12:09:11 Do. 24.September 2026

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ManOfConstantSorrow

ZitatVier ehemalige Langzeitarbeitslose arbeiten jetzt bei der Hilfseinrichtung
Die Dortmunder Tafel und das Jobcenter wollen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortführen


Die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt ist mit vielen Hürden verbunden, besonders für die Betroffenen. Die Dortmunder Tafel und das Jobcenter Dortmund kooperieren aber im Sinne der Arbeitslosen und die Kooperation ist ein Erfolg. Denn die Tafel sorgt nicht nur für die Versorgung von Leuten mit Lebensmitteln, sie ist auch ein Arbeitgeber.
Nach Förderung durch das Jobcenter erfolgreich am Arbeitsmarkt

Peter Engelbrecht, Michael Cieslak, Andreas Herzog und Markus Zettel sind bei der Tafel fest angestellt und berichteten am vergangenen Donnerstag wie sie dort angekommen sind. Allen vier gemein war, dass sie über das Förderinstrument ,,Teilhabe am Arbeitsmarkt" des Jobcenters zurück ins Arbeitsleben fanden und dort mittlerweile seit Jahren einer festen, sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen.
https://www.nordstadtblogger.de/die-dortmunder-tafel-und-das-jobcenter-wollen-ihre-erfolgreiche-zusammenarbeit-fortfuehren/

Basta Berlin kommentierte:
"Die Tafeln und Jobcenter arbeiten z.B. in Dortmund so eng zusammen, dass die Geschäftsführerin des Jobcenters sogar im Beirat der Tafel sitzt. Ein klares Eingeständnis, dass man von Grundsicherung alleine nicht leben kann und sich seine Lebensmittel zusätzlich woanders besorgen muss. Und es ist oft knapp bei der Tafel, oder gibt auch mal gar nichts."
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Onkel Tom

Zitat :
ZitatDie Teamarbeit ist einfach Klasse. Besser kann es nicht laufen", berichtet Cieslak. Am schwersten war für ihn der Wiedereinstieg, ebenfalls über eine Arbeitsgelegenheit, einem sogenannten Ein-Euro-Job. ,,Da muss man sich erst mal Respekt verdienen", so Cieslak. Mittlerweile sei das Team für ihn aber ,,wie eine Familie".

Sehr eindrucksvoll, wie ein Ein Euro Jobber repräsentiert wird..

Das Team wird mit gespielt, dann läuft das mit der Arbeit. Anfänglich fehlte mir
die Antwort auf den Sinn des ganzen, aber mit viel Puderzucker in den Mors blasen
belohnte der EEJ mich mit simmulierter Familienathmosphäre.

..würde ich daraus verstehen.

Und ja, dieses Background-Geklüngel..
Erwerbslose schuften "gratis" und die Betreiber lassen die Korken knallen.

Interesannt wäre zu wissen, wie viel EEJobber_innen bei der Dortmunder Tafel
"gehalten" werden und wie hoch die Fallpauschale dort ist.
Lass Dich nicht verhartzen !

BGS

Im März 2025 waren an besagter "Tafel" tätig:

> 370 Ehrenamtliche, 67 ,,Ein-Euro-Jobber", 30 mal "Bundesfreiwilligendienst", eine wechselnde Zahl an "Sozialstundenleistenden", zwei festangestellte Mitarbeiter in der Betriebsleitung und zwoeinhalb Festangestellte in der "Betreuung" der ,,Ein-Euro-Jobber" sowie vier "Fachanleiter"

Quelle: https://dortmundertafel.de/zahlen-und-fakten.html

Ferner sind sind etliche weitere Mitarbeitende bei der "Tafel" über weitere "Jobcenter-Programme wie das "Teilhabechancengesetz" in "Förderung": Zwischen 80 und 90 Menschen die dort arbeiten werden über "Jobcenter-Massnahmen" finanziert.

Die genaue Höhe der "Fallpauschale" ist nirgendwo öffentlich genannt, im Allgemeinen liegen diese Pauschalen bei EEJ bei "sozialen Trägern" wie "Tafeln" zwischen zwei oder drei Teuro pro Stunde und Teilnehmer.

Man könnte z. B. bei der Dortmunder "Tafel" Corinna Skibbe, Maja Silberg bzw. Silva Kreitschmann kontakten und danach fragen.


MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Onkel Tom

Danke für die Info  ;)

Bei einer Fallpauschale von ca.500 Euronen (Standard in Hamburg von 2008) lohnt sich das
Gekuschel zwichen JC und die Dortmunder Tafel. Da klingelt die Kasse monatlich um
ca. 33 Tausend Euronen monatlich.
Auf 2-Jahres-Umschüler, die zum Facharbeiterbrief führt, könnte das JC damit 48 Erwerbslose
zu einem neuen Berufsabschluss fördern aber diese 30 Erwerbslosen mehr, die durch EEJ aus der
Arbeitslosenstatistik streichbar sind, lohnt sich diese Steuerverschwendung, die für die
EEJobber sinnbefreit endet und danach nicht weiter bringt sondern eher das Gegenteil folgt.
>:(
Lass Dich nicht verhartzen !

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