Desillusioniert und Ratlos...

Begonnen von Mottenmann, 00:34:29 Do. 26.Januar 2023

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Mottenmann

Nach etwas mehr als 35 Jahren Betriebszugehörigkeit scheint mir grad mein Grundgedanke "ich bleib bis zur Rente" voll um die Ohren zu fliegen.

Seit 3 Jahren habe ich intern den Job gewechselt und der gedachte "Traumjob" ist zum Albtraum geworden.

Mobbing vom Feinsten, derber Umgangston, kein Einschreiten der Vorgesetzten, mehrere Mitarbeitergespräch (OT vom Chef: Ich bin enttäuscht von Ihnen"), 2 Abmahnungen, jeden Tag Diskussionen/Erniedrigungen und abstruse Mails seitens der Geschäftsleitung. Ich denke man will mich einfach nur günstig und schnell "Entsorgen".

Bin kurz nach dem Wechsel krank geworden, Pumpe nur noch 20% Leistung, implantierter DEFI, Rhytmusstörungen, Angst/Depressionen, viele Krankentage und häufige Aufenthalte im Herzzentrum runden das Bild ab (bin seit 2021 Schwerbehindert mit GdB 50).

Seit August 22 jetzt Krank zu Hause mit Long Covid, ich kann ganz einfach nicht mehr, egal ob ich will oder nicht. Kriege keine Luft, Angst/Depressionen wie noch nie, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, usw.

Ein erstes BEM Gespräch durch den AG wurde durchgeführt (auch da wieder durch den GF: "Bin von Ihnen enttäuscht"), kein Jahresbonus bekommen (alle anderen schon).

Reha ist beantragt, Krankenkasse (beziehe aktuell Krankengeld) hat jetzt den Medizinischen Dienst eingeschaltet, der mir nen Fragebogen geschickt hat usw.

Mit etwas Abstand bin ich jetzt zu der Entscheidung gekommen, dass ich nie wieder dorthin zurück will, ich möchte die Zeit die mir noch bleibt mit meinem "Wunder" (sind mit Frau 44J und ich 50J nach knapp 20 Jahren völlig Unverhofft Eltern geworden) verbringen.

Die Frage ist halt, wie geht es weiter, in Rente oder Erwerbsunfähigkeit wird man mich ja vermutlich nicht lassen?

Bin momentan ziemlich Down und weiß nicht mehr weiter, würde mich sehr über Eure Hinweise/Erfahrungen und evtl. sogar Tips sehr freuen.

P.S. Zu mir... 53 Jahre alt, verheiratet, 3 jährige Tochter (!), Frau arbeitet 20 Stunden/Woche, altes bezahltes Haus mit einer vermieteten Wohnung.

Grüße vom Mottenmann


Tiefrot

Mann, dich hats ja ordentlich erwischt !  :o
Bei eingepflanztem Defi grade mal 50% GdB erscheint mir wenig,
schließlich hängt deine gesamte Restgesundheit dran.

Was den Umgang im Betrieb angeht, teile ich deinen Verdacht,
das die dich schnell und billig loswerden wollen.
Nur wenn du von selber gehst, wird dich das A-Amt richtig ficken,
das wäre von daher nicht die erste Wahl.

Mal lesen, was die Kolln. noch dazu sagen, ich bin hier leider
nicht auf dem aktuellen Stand.
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet die asozialen Medien ab !

Nikita

Hast du deine Schwerbehinderung dem Arbeitgeber gemeldet? Das kann dir einiges erleichtern und eine bessere Position bei Verhandlungen um eine Abfindung bringen. Falls nicht, kannst du das jederzeit nachholen.

Ich persönlich würde das mit einem guten Arbeitsrechtsanwalt durchgehen. Falls das nicht geht, kann die Gewerkschaft ein guter Anlaufpunkt sein, falls du Mitglied bist.

Soviel von mir. Ich hoffe, es kommen noch mehr Ideen von anderen.

Mottenmann

@Tiefrot: Bei nem Defi passt der GdB, bei nem Schrittmacher wäre es wohl zu niedrig angesetzt.

@Nikita: Schwerbehinderung habe ich nach Feststellung umgehend dem AG mitgeteilt und ist im Hause auch bestens bekannt. Das mit dem Rechtsanwalt denke ich auch, aber aktuell sehe ich "noch" keinen Bedarf, keiner hat bisher das Wort Kündigung offen ausgesprochen (außer mir!). Einzig die Sache mit dem Jahresbonus kommt mir komisch vor, aber wie das immer so ist, man will ja auch keine Eskalation auf biegen und brechen. Renn ich wg. dem Bonus zum Anwalt ist mir völlig klar was passiert...

Onkel Tom

Zitat von: Mottenmann am 00:34:29 Do. 26.Januar 2023Seit August 22 jetzt Krank zu Hause mit Long Covid, ich kann ganz einfach nicht mehr, egal ob ich will oder nicht. Kriege keine Luft, Angst/Depressionen wie noch nie, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, usw.

Fazit: Die Situation ist Gesundheitsschädlich.

Zitat von: Mottenmann am 00:34:29 Do. 26.Januar 2023Die Frage ist halt, wie geht es weiter, in Rente oder Erwerbsunfähigkeit wird man mich ja vermutlich nicht lassen?

Gute Frage aber..

Zitat von: Mottenmann am 13:15:22 Do. 26.Januar 2023.. aber wie das immer so ist, man will ja auch keine Eskalation auf biegen und brechen.

Willst Du an dem Job fest halten oder hast Du kein Bock mehr auf den Laden und willst
noch das Beste für dein Geldsäckel heraus holen ?

Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

@Onkel Tom: Bin halt jemand dem Geld einen vermeintlichen Sicherheitsgedanke beschert, auch wenn ich gelernt habe das ich mir das, was mir wirklich wichtig ist, mit Geld eh nicht kaufen kann.

Nicht falsch verstehen, ich besitze keinerlei Satussymbole, Klamotten/Auto/Hobby oder so sind mir völlig egal und ich laufe da auch nichts hinterher. Ich freu mich wenn meine kleine Familie glücklich und gesund ist, ich brauche für mich sehr wenig.

Ich hadere halt immer noch damit, was mir wirklich wichtig ist??? Restlebenszeit auskosten und meine Kleine beim groß werden begleiten oder der Kohle wegen (der Einzige Punkt der wirklich gut ist) malochen bis nichts mehr geht.
 
Momentan schwierig, aufgrund der Erkrankung bin ich halt öfters mal einfach "raus" und pack mich ins Bett. Dann mach ich mir Vorwürfe und denke wegen meiner Kleinen... "besser keinen Vater als nen Scheiß Vater".

Meine Therapeutin ist fest davon überzeugt das es für mich kein Problem sein sollte, in EU Rente zu kommen, aber die gute Frau ist da aus meiner Sicht etwas zu blauäugig.

Lange Rede kurzer Sinn, ich könnte wohl frühestens mit 63 in Rente, aber wie soll ich die 10 Jahre überbrücken?

Meine Frau könnte evtl. Vollzeit arbeiten gehen, die Mietswohnung bringt auch etwas (350,-) ein, könnte nen passenden Nebenjob machen, etwas Geld liegt auch auf der hohen Kante, aber unterm Strich fehlt dann immer noch ne Stange Geld gegenüber vorher.

Wenn ich nicht diesen Kack Sicherheitsgedanken bzgl. der Kohle hätte, wäre die Entscheidung sehr einfach.

Ich will eigentlich keinen einzigen Tag mehr dort hin, aber den Abschied würde ich mir schon gern vergolden lassen (quasi als Schmerzensgeld).

Unterm Strich ist es relativ einfach, ich kann/will nicht mehr, dort nicht und auch in keinem anderen Laden.

Nur... wie stelle ich es an?



 

Onkel Tom

Okay.

Das Du bescheiden drauf bist, ist bei deinem Problem schon mal von enormen Vorteil.  8) 

ZitatIch hadere halt immer noch damit, was mir wirklich wichtig ist??? Restlebenszeit auskosten und meine Kleine beim groß werden begleiten oder der Kohle wegen (der Einzige Punkt der wirklich gut ist) malochen bis nichts mehr geht.

Jo diese kack haderei bis zum ersten Schritt, die Weiche ein zu schlagen.

ZitatMomentan schwierig, aufgrund der Erkrankung bin ich halt öfters mal einfach "raus" und pack mich ins Bett. Dann mach ich mir Vorwürfe und denke "besser keinen Vater als nen Scheiß Vater".

Habe verstanden aber deiner kleinen Familie ist bestimmt nicht davon
begeistert, wenn sie keinen Papa mehr hat.  :(

ZitatMeine Therapeutin ist fest davon überzeugt das es für mich kein Problem sein sollte in EU Rente zu kommen..

Das klingt doch meines Erachtens deinem Problem angemessen ganz gut.

Zitat.. aber die gute Frau ist da aus meiner Sicht etwas zu blauäugig.

Wiso siehst Du das so ? Verstehe ich nicht.

ZitatLange Rede kurzer Sinn, ich könnte wohl frühestens mit 63 in Rente, aber wie soll ich die 10 Jahre überbrücken ?

Wie schaut das denn mit deinen bereits erfüllten Rentenanspruch aus ?

ZitatMeine Frau könnte evtl. Vollzeit arbeiten gehen, die Mietswohnung bringt auch etwas (350,-) ein, könnte nen passenden Nebenjob machen, etwas Geld liegt auch auf der hohen Kante, aber unterm Strich fehlt dann immer noch ne Stange Geld gegenüber vorher.

Wenn ich nicht diesen Kack Sicherheitsgedanken bzgl. der Kohle hätte, wäre die Entscheidung sehr einfach.

Ich will eigentlich keinen einzigen Tag mehr dort hin, aber den Abschied würde ich mir schon gern vergolden lassen (quasi als Schmerzensgeld).

Unterm Strich ist es relativ einfach, ich kann/will nicht mehr, dort nicht und auch in keinem anderen Laden.

Nur... wie stelle ich es an?


Zunächst mal deinen Körper gehorchen statt deinem Sicherheitsbedürfnis.

Weiter deine Therapreutin weniger blauäugig zu vermuten.
Sie bietet dir ja bereits die Unterstützung an, die vermutlich richtig ist.

Auf keinen Fall selber kündigen oder zu einem Aufhebungsvertrag überrumpeln lassen.
Das würde nur Dir als "Papa" nur schaden.

Führst Du ein Mobbing-Tagebuch ? Wenn Ja, handschriftlich ?
Wenn Nein, schaut es gegenwärtig mit "Schmerzensgeld" schlecht aus.

Hast Du die Krankengeldphase (18 Monate) schon durch (ausgemustert) oder wie
schaut das so aus ? Wie groß wäre der Zeitrahmen, den Du hättest, bis Du einen
Antrag auf Bürgergeld machen müsstest ? (im schlechtesten Fall)

So, wie ich das einschätze ist "die gelbe Fahne hissen" erst mal die beste
Option, weiter zu kommen. Dies ununterbrochen, bis AG dich kündigt.
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

Zitat.. aber die gute Frau ist da aus meiner Sicht etwas zu blauäugig.

Wiso siehst Du das so ? Verstehe ich nicht.

Weil sowohl der Hausarzt wie auch der Neurologe der Meinung sind, dass das wohl sehr sehr schwierig werden wird.

ZitatLange Rede kurzer Sinn, ich könnte wohl frühestens mit 63 in Rente, aber wie soll ich die 10 Jahre überbrücken ?

Wie schaut das denn mit deinen bereits erfüllten Rentenanspruch aus ?

Mittlerweile 53 Jahre alt und dauerhaft seit 08/1986 in Lohn und Brot.


ZitatFührst Du ein Mobbing-Tagebuch ? Wenn Ja, handschriftlich ?
Wenn Nein, schaut es gegenwärtig mit "Schmerzensgeld" schlecht aus.

Nur eine lose Sammlung von Vorfällen die ich dokumentiert habe wenn es besonders schlimm war. Mit "Schmerzensgeld" meinte ich eigentlich nur, dass es für den AG so richtig teuer werden soll.

ZitatHast Du die Krankengeldphase (18 Monate) schon durch (ausgemustert) oder wie
schaut das so aus ? Wie groß wäre der Zeitrahmen, den Du hättest, bis Du einen
Antrag auf Bürgergeld machen müsstest ?

Bin seit 08/22 Krankgeschrieben, da ist also noch Luft nach oben. Dem Antrag auf Bürgergeld stehe ich skeptisch gegenüber, geht das überhaupt wenn meine Frau 20 Stunden arbeitet und wir Eigentum besitzen?

ZitatSo, wie ich das einschätze ist "die gelbe Fahne hissen" erst mal die beste
Option, weiter zu kommen. Dies ununterbrochen, bis AG dich kündigt.

Mir wurde im BEM GEspräch eröffnet, dass es rein um die Fürsorgepflicht meines AG geht. OT.. "Wir müssen ja verhindern, dass Sie irgendwann mal zwischen den Regalen zusammenklappen weil Sie das körperlich nicht mehr schaffen". Das wirft bei mir gleich die nächste Frage auf, was wenn ich den Job körperlich nicht mehr schaffe? Kann man mich dann mangels freier alternativer Stelle einfach so rauskegeln?

Onkel Tom

Zitat von: Mottenmann am 23:56:21 Do. 26.Januar 2023Dem Antrag auf Bürgergeld stehe ich skeptisch gegenüber, geht das überhaupt wenn meine Frau 20 Stunden arbeitet und wir Eigentum besitzen?

Kommt drauf an, wie groß dein Besitz ist, der zum Eigenbedarf der Familie genutzt wird.
Dein Einkommen durch vermieten wird beim Bürgergeld allerdings angerechnet.

Bist Du Mitglied beim SoVD oder Vdk ?
Wenn nein, Mitglied werden. Einer von beiden Clubs könnte Dir als Rechtsbeistand später sehr nützlich werden.  ;)

ZitatMeine Therapeutin ist fest davon überzeugt das es für mich kein Problem sein sollte in EU Rente zu kommen..

&

ZitatWeil sowohl der Hausarzt wie auch der Neurologe der Meinung sind, dass das wohl sehr sehr schwierig werden wird.

Komisch, das dein Neurologe und Therapreutin nicht der gleichen Meinung sind.
Wiso meint Neurologe, das es sehr schwierig sei ?
Dein Hausdoc ist anbei weniger wichtig. (Nebensächlich)
Lass Dich nicht verhartzen !

dagobert

Zitat von: Mottenmann am 23:56:21 Do. 26.Januar 2023Dem Antrag auf Bürgergeld stehe ich skeptisch gegenüber, geht das überhaupt wenn meine Frau 20 Stunden arbeitet und wir Eigentum besitzen?
Bis 140m² Wohnfläche ist das Eigenheim geschützt.
Abs. 1 Nr. 5:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__12.html

Zitat von: Mottenmann am 00:34:29 Do. 26.Januar 2023altes bezahltes Haus mit einer vermieteten Wohnung.
Ist das eine sog. Einliegerwohnung, sollte auch die sicher sein, die Mieteinnahmen werden aber angerechnet.
Ist das hingegen eine externe Eigentumswohnung, könnte es Probleme geben.

Euer Würgergeld-Regelbedarf liegt derzeit bei 1220 Euro (2 x 451+318), dazu kommen noch die laufenden Kosten fürs Haus (ohne Strom).
Auf der Einnahmenseite der Teilzeitjob deiner Frau und die Mieteinnahmen.
Kannst ja mal für dich grob durchrechnen, in welche Richtung das finanzielle Pendel ausschlägt. Und wie weit.

Beim Teilzeitjob gäbe es bei der Anrechnung durchs JC noch Freibeträge, bei 20h/Woche schätze ich die mal auf monatlich ca. 300 Euro plus x (genauer Betrag ist abhängig vom Bruttolohn, max. 378 Euro).
"Sie haben die unglaubwürdige Kühnheit, sich mit Deutschland zu verwechseln! Wo doch vielleicht der Augenblick nicht fern ist, da dem deutschen Volke das Letzte daran gelegen sein wird, nicht mit ihnen verwechselt zu werden."
Thomas Mann, 1936

Mottenmann

@Onkel Tom: Bin noch nicht beim VdK/SoVd, werde ich aber wohl nachholen. Oder wäre es besser die seit 3 Jahrzehnten vorhandene Rechtsschutzversicherung ins Spiel zu bringen wg. Rechtsanwalt?

Therapeutin und Neurologe arbeiten irgendwie nicht zusammen, obwohl die im selben Haus sind, warum kann ich leider nicht sagen?!

@dagobert: Wir wohnen in einem 3 Familienhaus über 2 Etagen (120qm), die Einliegerwohnung befindet sich darüber im DG.
Das Ausrechnen werde ich erstmal aufschieben, dass zieht mich momentan nur noch weiter runter, sorry.

Onkel Tom

@dagobert Vielen Dank  :D

@Mottenmann

Hmm.. Zur Zusammenarbeit deiner Docs zu gunsten des Patienten ist meines Erachten
ein absolutes NoGo. Ich schicke dir dazu morgen eine PN (aus Datenschutzgründen)

Du bist ja mit dem Antrag auf Reha schon in dem Prozess "EMR Ja/Nein ?" drin.
Die RV wird vermutlich erst mal die "Reha-Maßnahme" mit dir durch ziehen wollen..

Gut, das Du dich rechtzeitig gemeldet hast.

Ich gliedere mal grobkörnig, bis Bürgergeld vor der Türe stehen würde..

1.Rehazeit gesundheitlich.
2.Rehapro.
3. 24 Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld 1.

Das Bürgergeld oder Sozialhilfe sind also zeitlich betrachtet noch weit entfernt  :D

Wie alt ist dein Kind ? (wegen Kindergeld..)

Das in rot gefärbte ist noch neu und soll die EMR-Steigerungsrate bremsen.
Wie das ganze genauer funzt, würde jetzt ins OT führen und das ist ja
erst dann an der Reihe, wenn Du wieder "arbeitsfähig" bist, wenn überhaupt.

Anbei arbeiten RV und Bundesagentur für Arbeit "enger zusammen" und da
muss man aufpassen, für was Du da unterschreibst.
(Datenschutzgedöns und wer was macht.)
Wie mögliche Fallen aussehen, kann ich dir noch nix sagen. (Pionierland)

Bist Du in einer Gewerkschaft ? Wenn ja, können die ja untersuchen, ob deine
"Mobbing-Doku" für ein "Schmerzensgeld" ausreicht.

Bis denne ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

@Onkel Tom: Im EMR Prozess bin ich ja eigentlich nicht, bzw. es wurde seitens des Hausarzt in 01/23 "nur" eine Reha bei der RV beantragt, das hat doch so mit der EMR erstmal nichts zu tun, oder irre ich?

Meine Kleine ist 3 Jahre alt.

Onkel Tom

Sorry, habe mich da etwas verkehrt ausgedrückt.

Mit der Bewilligung der Reha geht es los was auch bestimmend dafür wird,
ob Teilerwerbsminderungsrente oder volle EMR zu erwarten sind.

EMR würde kommen wenn Reha nix bringt, beziehungsweise deine Therapreutin
Recht hat. (Glaskugelblick)
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

@Onkel Tom: Sorry für meine Unwissenheit, hab mich in meinem Leben bisher überhaupt nicht mit solchen Themen befasst... leider.

Onkel Tom

Alles gut  ;)  Die Ursache des Missverständnisses war ja mein Fehler.

Mit der Bewilligung der RV zu Reha geht es ja schon bei der Gesundheits-
Reha darum, ob weiteres zur "Wiedereingliederung in Arbeit" Sinn macht
oder eine EMR-Form die Alternative wäre.

Wegen deiner Rechtschutzversicherung musst Du mal das Kleingedruckte
studieren, ob Sozialangelegenheiten ausgeschlossen sind oder nicht.
Ist kein Ausschluss vorhanden, um so besser.
Jedenfalls kann Rechtschutzversicherung nicht rumplärren, wenn Du Mitglied
wärst.

Bauchgefühlmäßig würde ich mich spätestens nach Bewilligungsbescheid
oder Ablehnungsbescheid zur Mitgliedschaft anmelden. Besser jetzt schon
wegen eventueller Wartezeiten, bis Rechtsbeistand gewährt wird.

Bei Gewerkschaft gibt es erst Rechtsbeistand nach einem halben Jahr
Mitgliedschaft.

Bei meinen Empfehlungen steht im Vordergrund, das es Spezialisten zu
Soziales sind.
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

@Onkel Tom: Ich werd die ganze Sache erstmal sacken lassen, wenn es was neues gibt werde ich es hier umgehend mitteilen. Momentan komm ich irgendwie mit den ganzen Infos nicht so richtig klar und versuch erstmal den Kopf wieder frei zu kriegen.
Herzlichen Dank für die bisherigen Infos und auch aufbauenden Worte... ;) 

Onkel Tom

Oki, kannst dich ja nun eh erst mal der Gesundheits-Reha widmen..
Alles weitere sind ja noch ungelegte Eier.

Bis denne  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

Frauenpower

Ich würde eine Behindertenberatung gut finden. Ggf gibt es die aber auch in der Reha. Ansonsten machten einige gute Erfahrung beim VdK.

Und Beratung bei Bossing und Mobbing wären gut.

Und arbeitsanwaltliche Beratung. Und das alles mit AU.

Mottenmann

Lange nicht mehr hier gewesen, es ist aber auch nichts weiter passiert, bis auf...
- Beratung durch den VdK mit dem Rat erstmal die Reha durchzuziehen, danach sind dann Fakten geschaffen und man steht mir im Fall der Fälle zur Seite.
- Die Rehamaßnahme beginnt am 19.12.23 und endet am 24.01.24 (hatte vorab zwar auf nem Fragebogen eingetragen wann ich nicht möchte, 24.12.23 bis 01.01.24, hat aber keine Gewichtung gefunden?!?
- Meine Angst das man mich versucht auf biegen und brechen in den alten Job zurück zu drängen ist extrem, seit mir bekannt ist das und wann die Reha ansteht lieg ich quasi nur noch im Bett und ziehe mir die Decke über den Kopf.

Das ist kein Leben und ohne Umschweife totale Scheiße.

Wenn ihr noch Tips für die Reha habt, würde ich mich sehr darüber freuen.

LG vom Mottenmann

Onkel Tom

Zitat von: Mottenmann am 19:49:48 Mi. 13.Dezember 202319.12.23 und endet am 24.01.24

Na so lange ist das ja nicht und jo ob man jemand so schnell wieder heile bekommt,
ist fraglich. Nach der Reha wird sich ja entscheiden, was die RV so davon hält.
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

Also ich find 5 Wochen schon lang, zumal ich eigentlich ganz wenig Lust darauf habe. Die Vorstellung wieder fit(ter) zu sein ist zwar ganz nett, aber der Gedanke wieder in den alten Laden zu den ganzen Vollidioten zurück zu müssen, lässt mich erschaudern (milde ausgedrückt!).

Ich will nicht mehr, meine Pumpe macht ohne den Arbeitsstreß schon Probleme genug, ich möchte lieber meine gesamte Energie darin investieren, meine kleine Aufwachsen zu sehen. Das wird schon schwer genug, Arbeiten bis zum Umfallen ist irgendwie nicht mehr so die Erfüllung.

@Onkel Tom: Ein Spruch von Dir hat sich bei mir eingebrannt... "Erst an die Gesundheit denken, dann an das Geld"!

Onkel Tom

Zitat von: Mottenmann am 10:06:57 Do. 14.Dezember 2023Also ich find 5 Wochen schon lang, zumal ich eigentlich ganz wenig Lust darauf habe. Die Vorstellung wieder fit(ter) zu sein ist zwar ganz nett, aber der Gedanke wieder in den alten Laden zu den ganzen Vollidioten zurück zu müssen, lässt mich erschaudern (milde ausgedrückt!).

Zun ersten in rot gefärbten mache dir kreative Gedanken um das zweite in rot gefärbte nicht
zustande kommen zu lassen  ;)

Zitat von: Mottenmann am 10:06:57 Do. 14.Dezember 2023Ich will nicht mehr, meine Pumpe macht ohne den Arbeitsstreß schon Probleme genug, ich möchte lieber meine gesamte Energie darin investieren, meine kleine Aufwachsen zu sehen.

Wenn deine Kreativität es schafft, sich zum richtigen Moment passend zu verhalten,
könnte das schon im nächsten Sommer so weit sein, viel Zeit für deine Tochter zu haben.
Daumendrück  ;D
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

@Onkel Tom : Ganz ehrlich... in Sachen "Kreativ" weiß ich nicht genau was Du meinst???

Aus meiner Sicht ist die Entscheidung die in der Reha gefällt wird eh schon völlig klar... "die Hand die mich füttert, die beiße ich nicht (Ärzte/Entscheider in der Reha)".

Ich vermute mir wird einfach ne entsprechende Falle gestellt, in die ich dann wohl früher oder später tappen werde und damit besiegel ich das dann wohl.

Ich trag mein Herz auf der Zunge, bin ne ehrliche Haut und sage eigentlich was ich denke. Meist kann ich nicht mal so schlecht denken, wie andere reden.

Also irgendwie das ideale Opfer, anders hätten die mich beim jetzigen AG auch nicht klein gekriegt. Ich bin damals im Außendienst sehr erfolgreich mit dieser Art gewesen, hat es mich doch schon sehr von den üblichen "Vertretern" unterschieden, jetzt bricht es mir schlicht das Genick.

Ich bin einfach nicht "abgewixt" genug... :-[   

Onkel Tom

Zitat von: Mottenmann am 21:58:22 Do. 14.Dezember 2023..hat es mich doch schon sehr von den üblichen "Vertretern" unterschieden, jetzt bricht es mir schlicht das Genick.

Ich bin einfach nicht "abgewixt" genug... :-[   

Dann ändere dies, quasi als sogenannte vorübergehender "opperativer Maßnahme"..

Es gibt keine Grundrezepturen, Ziele zur EMR zu erreichen. Das ist alles individuell
und ich hoffe, das sich deine Docs endlich darüber einig sind, was mit dir so los ist.
Wenn nein, wechsel den Doc, der meint "EMR wird schwierig/nix". Dieser wird wohl auch
nicht dazu bereit sein, befürwortende Zeilen an die RV zu senden..
"Hauptsache Arbeit Arschlöcher" gibbet reichlich und macht vor niemanden halt, was noch
lebt..  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

Mal ein Lebenszeichen von mir... :P
Bin aktuell noch in der Reha Maßnahme (wurde um 2 Wochen auf insgesamt 7Wochen verlängert), heute war dann das Abschlussgespräch mit dem Oberarzt.
Fazit:
-Weiterhin Arbeitsunfähig
-zwischen 3 und max. 6 Stunden belastbar
-Einschränkungen/Aufgeführte Krankheiten sind Post-Covid, Angst/Depressionsstörungen, Herzinsuffizienz, Diabetes, GdB50.

Mein Problem aktuell ist, dass ich nicht weiß was ich jetzt weiter machen muss? Eine Sozialberatung ist aufgrund des hohen Krankenstandes unter den Ärzten leider nicht möglich.
 
Das Krankengeld läuft am 04.02.24 aus, Entlassen werde ich aber erst am 06.02.24 aus der Maßnahme.

Weiß zufällig jemand was ich jetzt für Möglichkeiten habe? Ich dachte, trotz bestehenden Arbeitsverhältnisses, mich Arbeitslos zu melden, so lange wie möglich ALG zu beziehen und dann die EMR bei der RV zu beantragen, oder ist das zu einfach gedacht?!?

Auch der Ausbeuter hat sich jetzt gemeldet und fragt wann ich wieder komme um ein BEM Gespräch mit Inhaberniete und Betriebsarzt zu vereinbaren...
Will ich aber eigentlich nicht, möchte mit den Leuten nichts mehr zu tun haben, denn u.a. durch das offene mobben bin ich aktuell da wo ich jetzt Grad bin.

Würde mich über eure Meinungen und Tips sehr freuen, aktuell bin ich ziemlich durch den Wind aufgrund der neuen Situation und hab Angst da irgendwie was falsches zu tun.
L.G. vom Mottenmann

Onkel Tom

Moin  ;D

Zitat von: Mottenmann am 23:20:46 Di. 30.Januar 2024Fazit:
-Weiterhin Arbeitsunfähig
-zwischen 3 und max. 6 Stunden belastbar
-Einschränkungen/Aufgeführte Krankheiten sind Post-Covid, Angst/Depressionsstörungen, Herzinsuffizienz, Diabetes, GdB50.

Okay, damit hast Du von der RV "Brief und Siegel" das Du dem
Arbeitsmark nicht mehr voll zur Verfügung stehst.
Das kannst Du als Joker gegen spätere Dubiositäten von der Agentur
für Arbeit oder durch das Jobcenter einsetzen.
Bist also nur noch für Teilzeitarbeit "vermittelbar".

Zitat von: Mottenmann am 23:20:46 Di. 30.Januar 2024Auch der Ausbeuter hat sich jetzt gemeldet und fragt wann ich wieder komme um ein BEM Gespräch mit Inhaberniete und Betriebsarzt zu vereinbaren...
Will ich aber eigentlich nicht, möchte mit den Leuten nichts mehr zu tun haben, denn u.a. durch das offene mobben bin ich aktuell da wo ich jetzt Grad bin.

Was bedeutet "BEM" ?

Solange Du noch im AU-Modus bist, bleibe blos weg von deinem letzten
Arbeitgeber. Und die Hinzuziehung seines Betriebsdoc, kannst Du gleich
ablehnen, da dieser eher nicht auf deiner Seite ist und die Begutachtung
durch die RV hat höchste Priorität, sprich kann weder AG-Doc noch
AfA oder Mobcenter gegen anstinken ala "soll aber mehr wie Teizeit (3-6h)
rackern gehen..

Hmm.. Dein Arbeitsverhältnis ist also noch nicht aufgelöst..
Da dein Krankengeld nun ausläuft, unbedingt dich erst mal bei der Agentur
für Arbeit als "Arbeitsuchend" melden/registrieren zu lassen.

Dein ehemaliger Job war eine Vollzeitarbeit ?

Im Idealfall würdes Du "aus betrieblichen Gründen" gekündigt, wobei der
AG noch nicht von möglicher Abfindungsleistungen verschont ist.

Davor will er sich selbstverständlich drücken und bei so einer Kündigung
würde die AFA von dir verlangen wollen um den Erhalt einer Teilzeitstelle
bei diesem AG zu kämpfen. Die sponsoren sogar anbei ein Anwalt für
Arbeitsrecht etc.. Da nein sagen, kostet ALG-1-Sperrzeit :-((

Da Du aber mit diesem Laden Schluss machen willst, kannst Du ja nach der
Arbeitsuchend-Registrierung dich für eine Teilzeitstelle bewerben.

Dies sollte auch dann ein Minijob sein. Zur Arbeitszeit achte bitte darauf,
das sie nicht über die 6h pro Arbeitstag gerät, da es sonst Komplikationen
zu dem kommen kann, was die RV zu deinem Gesundheitszustand bereits befunden
hat. Die Verringerung der Arbeitsfähigkeit (laut RV) ist schon mal ein
netter Zugewinn ;-)

Kommt ein neuer Arbeitsvertrag zustande, dürfte es auch weniger
problematisch werden, den alten verhassten Job "aus gesundheitlichen Gründen"
fristlos zu kündigen, kannst aber danach auch nicht mehr auf eine Abfindung
etc. rechnen.

Und ja, Nach deiner Meldung bei der AfA als "Arbeitsuchend" (nicht als
Arbeitslos !), werden dir auch Vermittlungsvorschläge zugesannt.

Anbei darf die Sachbearbeitung wissen, das Du nur noch zwischen 3-6h pro
Tag arbeitsfähig bist.

Und frage dem Vdk, wie es nun mit Antrag bei der RV auf Teilerwerbsminderungsrente
oder "Arbeitsmarktrente" ausschaut.

Es geht ja nun darum, etwas tricky vom alten AG weg zu kommen, ohne das
Du anbei eine ALG-1-Sperrzeit riskierst..

So wie Dagobert schon schreibselte, "Der AG muss dich kündigen" kannst Du
soweit ausbauen,bis dem AG die Hutschnur platzt und dein letzten "Liebesbrief"
a la Kündigung aus betrieblichen Gründen bekommst.

Im schlechtesten Fall müsstest Du doch noch mal hin, weil AG dich als Teilzeit-
kraft weiter beschäftigen wolle.. Entweder hast Du schon was neues woanders
oder Du gehst 14 Tage arbeiten, 6 Wochen AU, wieder 2 Wochen arbeiten und dann
wieder 6 Wochen AU u.s.w..
Auf solch Mitarbeiter-Anwesenheit spuckt jeder AG Gift und Galle, dich los werden
zu wollen. Ist nur eine Frage der Zeit, wie lange sich der Ausbeuter die
Lohnfortzahlungsverpflichtung leisten kann/will.

Schmunzel.. Ich hatte mal in einem Betrieb gearbeitet, wo ein Kollege diese
Karrusellfahrt 6Wochen AU, 14 Tage Arbeit, 6 Wochen AU durch gezogen hat.
Das Gesicht des Arbeitsgeber und sein Gebrülle "Will der mich veraarschen ?!?"
werde ich nicht vergessen.

Naja, ich fühle mich hier jetzt auch etwas unsicher, wie das nun weiter
schmerzbefreit gehen kann.. Ich hoffe hier auf Ergänzung/Korrektur anderer
User_innen, die da schon weiter "geschult" sind wie ich.

Aber trotz allem freut es mich, das Du künftig mehr Zeit hast, für deine
Tochter und das hat ja auch viel Wert, die künftig besser zu fühlen..
Vor einem Jahr sah das ja noch richtig duster aus..

Und das Hickhack momentan geht ja auch mal zu Ende und dann kommt wieder
Licht.. Daumendrück für Mut und Kraft, den Scheiß noch durch zu stehen.

Mit solidarischen Grüßen Tom  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

Dank Dir Tom,
das "BEM" steht für Betriebliches Wiedereingliederungsmanagment, soll wohl den Einstieg in den Job vereinfachen...

Auch wenn es der Ausbeuter nicht offen anspricht, mich will da keiner mehr sehen, da bin ich mir ganz sicher.

Auf meine Mail von gestern, dass man sich ja sicher schon Gedanken über meine Rückkehr gemacht hat, ob/wie und mit wie viel Stunden das stattfinden könnte, würde das ganz klar verneint... man wolle sich mit mir treffen und eine gemeinsame Lösung finden.

Hab das mit der Begründung abgelehnt, dass ich erst die Reha Ergebnisse mit meinem Hausarzt besprechen und Fakten schaffen möchte. Außerdem würde es mir nichts bringen, mir nur wieder anhören zu müssen, wie sehr ich die Inhaberniete enttäuscht habe und das ich mich einfach wieder gegen Ende der kommenden Woche melden würde...😇

Mein Plan ist jetzt, erstmal 4Wochen AU beim Hausarzt abholen, dann umgehend zur AGA und gucken was geht.

Dem Ausbeuter würde ich nur in einem Satz mitteilen "weiterhin krank".

Ich find das hört sich nach nem Plan an...😇



Onkel Tom

Zitat von: Mottenmann am 16:15:26 Mi. 31.Januar 2024Dank Dir Tom,
das "BEM" steht für Betriebliches Wiedereingliederungsmanagment, soll wohl den Einstieg in den Job vereinfachen...

Okay, ist in der Runde auch ein Betriebsrat dabei ?

Zitat.. man wolle sich mit mir treffen und eine gemeinsame Lösung finden.

Da bleibe erst mal weg.. Ich vermute, das man dir mit einem Aufhebungsvertrag
kommt, auf den Du dich nicht einlassen solltest. So wie Du vermutest, kann ich
mir daraus keinen anderen Reim ausmachen, was der Ausbeuter anderes wolle.
Ihm geht es wohl darum, dich "billig" ohne Abfindung los werden zu wollen.

ZitatHab das mit der Begründung abgelehnt, dass ich erst die Reha Ergebnisse mit meinem Hausarzt besprechen und Fakten schaffen möchte.

Jo, bleibe erstmal dabei und wenn sie nerven, weniger reden ist mehr
und solange Du AU bist würde ich mich da auch nicht blicken lassen.

ZitatMein Plan ist jetzt, erstmal 4Wochen AU beim Hausarzt abholen, dann umgehend zur AGA und gucken was geht.

Dem Ausbeuter würde ich nur in einem Satz mitteilen "weiterhin krank".

Ich find das hört sich nach nem Plan an...😇

Nun ja, hast Du diese Diskrepanzen zwischen deinen Docs lösen können ?
Beim Plan müssen deine Docs bereit sein, hinter dir zu stehen.

Wenn die AU über einen Fachdoc läuft, um so besser, da AUs von Hausärzten
mal gerne von der KK überprüft werden, ob AU seinem Zweck angemessen ist.

In dem Falle gäbe es eine Einladung von der KK und wollen mit dir quatschen,
wie es gegenwärtig um deiner Gesundheit gestellt ist. Bei Krankengeldbezug
kann dies noch eher passieren. Bei AU durch Fachdoc wird weniger daran
gezweifelt, das es sich um Gefälligkeits-AU handeln könnte.
Lass Dich nicht verhartzen !

Mottenmann

Hi Tom,
einen Betriebsrat gibt es in dem Wurstladen natürlich nicht, die kpl. Mannschaft würde über die Jahrzehnte und 2 Insolvenzen von rund 130 auf ca. 20 Leute reduziert.

Die Au soll mir nur zum Schutz vor der AfA/Ausbeuter dienen, oder soll/darf ich den Ausbeuter einfach so links liegen lassen?

Ich denke die KK lässt mich wohl in Ruhe, aus dem Krankengeld bin ich ja am 04.02.24 (das ist schon Übermorgen... ??? ) raus.

Gibt es Stellen wo ich mir kurzfristig eine Sozialberatung holen kann?

Aktuell ist mein größtes Problem das ich das weitere Vorgehen nicht genau weiß, natürlich möchte ich keinen Fehler machen.

Ich möchte in die EM Rente um endlich eine der ganz großen Baustellen abschließen zu können und das besser gestern als heute...

Liebe Grüße




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